Carsten's Corner Archiv
375 Episoden
21 Minuten
Das deutsch-polnische Handelsvolumen steigt seit Jahren, während die USA China als Deutschlands wichtigsten Handelspartner im 1. Quartal abgelöst haben. Aber holen wir uns angesichts der US-amerikanischen Zoll- und Handelspolitik damit nicht das nächste Problem ins Boot? Und warum ist das herstellende Gewerbe eigentlich so wichtig, dass es einen Handelsstreit rechtfertigt? Darüber sprechen Carsten Brzeski und Inga Fechner. Außerdem: ob die Zinsprognose für das Juni-EZB-Treffen noch steht.
21 Minuten
Etwa die Hälfte der Weltbevölkerung ist in diesem Jahr zu Wahlen aufgerufen, unter anderem in Indien, der EU und den USA. Wie sich die EU-Wahl auf die Konjunktur auswirkt und warum die Wahl so wichtig ist, erläutert Carsten Brzeski im Gespräch mit Inga Fechner. Außerdem: was die jüngsten US-Inflationszahlen für die Zinspolitik bedeuten, Divergenz zwischen der EZB und der FED, und neuer Zwist im Handelsstreit zwischen China und den USA.
22 Minuten
Nächsten Monat startet die Fußball-Europameisterschaft – und von unseren Ökonomen gibt es in dieser Woche eine etwas andere Art der EM-Vorbereitung. Welcher aktuelle Kader ist der wertvollste? Und lässt sich daraus möglicherweise bereits ein möglicherer Turnier-Favorit ableiten? Sebastian Franke und Franziska Biehl tauschen sich außerdem über die unterschiedliche Zahlungsbereitschaft für den Sieg der jeweiligen Nationalmannschaft in verschiedenen Ländern aus. Und wenn wir schon vom Meister sein sprechen – wie steht es eigentlich um die deutsche Industrie?
23 Minuten
Zwar liegt das Beschäftigungsniveau in Deutschland auf einem Rekordhoch, doch dies ist lediglich durch einen Anstieg der Teilzeitbeschäftigung auf neue Höchststände getrieben. Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski und Franziska Biehl sprechen darüber, was das mit der stagnierenden Produktivität und der Sorge um den Verlust der Wettbewerbsfähigkeit zu tun hat. Außerdem werfen unsere Ökonomen natürlich einen Blick auf die jüngsten Konjunkturdaten – können hartnäckige Inflation und nach wie vor bestehende zyklische und strukturelle Herausforderungen den frisch entfachten Optimismus bremsen?
Unsere Studie „Vollzeitschwäche der Produktivität“ gibt es hier: https://www.ing.de/ueber-uns/presse/carsten-brzeskis-blog/chart-of-the-week-2024-05-03-vollzeitschwaeche-der-produktivitaet/ zum Nachlesen.
Unsere Studie „Vollzeitschwäche der Produktivität“ gibt es hier: https://www.ing.de/ueber-uns/presse/carsten-brzeskis-blog/chart-of-the-week-2024-05-03-vollzeitschwaeche-der-produktivitaet/ zum Nachlesen.
20 Minuten
Der Dollar lässt seine Muskeln spielen, der Yen fällt hingegen auf den niedrigsten Stand seit Mitte der 1990er Jahre. Kommt jetzt die Euro-Dollar-Parität und interveniert die Bank of Japan am Devisenmarkt? Das erklärt Chefvolkswirt Carsten Brzeski im Gespräch mit Inga Fechner. Außerdem: die jüngsten Konjunkturdaten, Einblicke in den Arbeitsmarkt und ein Kurzausflug zur Steuer- und Abgabenlast in Deutschland.
22 Minuten
Geopolitische Spannungen gelten als eines der größten Risiken für die Weltwirtschaft – aktuell sorgen Verschärfungen im Nahost-Konflikt für Unsicherheit. In so einer Situation hilft es, in Szenarien zu denken – Inga Fechner und Franziska Biehl skizzieren, welche Auswirkungen mögliche Entwicklungen des Konflikts zur Folge hätten und was diese für den Ölpreis bedeuten. In Zuge dessen beleuchten unsere Volkswirtinnen außerdem, was die jüngsten Entwicklungen am Rohstoff- und Devisenmarkt für die Geldpolitik der EZB mit sich bringen.
20 Minuten
Die Leitzinsen blieben noch einmal unverändert, doch an der Kommunikation hat die EZB nach der aktuellen Ratssitzung ein wenig gedreht. Auch wenn sich Christine Lagarde auf der anschließenden Pressekonferenz – wie üblich – auf nichts festlegen lassen wollte, gehen wir weiterhin davon aus, dass auf der Ratssitzung Anfang Juni tatsächlich der erste Zinsschritt in Richtung einer Lockerung der restriktiven Geldpolitik beschlossen werden wird. Im Gespräch mit Sebastian Franke erklärt Carsten Brzeski das Kalkül hinter dieser Annahme und skizziert einen möglichen Pfad für die Geldpolitik im Rest des Jahres 2024.
22 Minuten
Mut zur Lücke war gestern – Mut zum Ansprechen der Lücken ist heute. Nicht nur der Gender Pay Gap, also die Verdienstlücke zwischen Männern und Frauen, sondern auch verschiedene andere Indikatoren weisen darauf hin, dass wir von Gleichheit am Arbeitsmarkt noch weit entfernt sind. Unsere Ökonomen Sebastian Franke und Franziska Biehl sprechen darüber, warum sich die vollumfängliche Auswirkung dieser Ungleichheit erst am Ende der Karriere zeigt und was das mit dem Engagement am Aktienmarkt zu tun hat.
21 Minuten
Der Unterschied zwischen einer optimistischen Prognose fürs Wirtschaftswachstum und unserer? Wie unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski im Gespräch mit Franziska Biehl erklärt, ist es die Sicht auf die Entwicklung des privaten Konsums. Während die einen nur das starke Reallohnwachstum sehen, schauen unsere Ökonomen außerdem auf den sich langsam abkühlenden Arbeitsmarkt sowie die große Unsicherheit und den daraus resultierenden Trend zum Vorsichtssparen. Eine konsumgetriebene Erholung der deutschen Wirtschaft dürfte dieses Jahr wohl leider niemand in seinem Osterkörbchen finden.
24 Minuten
Der Hype um künstliche Intelligenz reißt nicht ab, KI hält immer stärker Einzug ins alltägliche Leben. Doch wie schauen Verbraucher auf das Thema? Sehen sie es als Chance oder Gefahr? Wie verhält es sich mit der Regulierung des KI-Marktes und dem ersten KI-Gesetz der Welt? Das beleuchten Sebastian Franke und Inga Fechner anhand der ING-Verbraucherumfrage.
25 Minuten
Belastet von sowohl konjunkturellen Schwierigkeiten wie den Folgen der geldpolitischen Einengung der EZB als auch von strukturellen Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel und der grünen Transformation ist zurzeit nicht nur die deutsche Wirtschaft insgesamt, sondern auch der deutsche Wohnimmobilienmarkt. Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski und Franziska Biehl sprechen darüber, wie Zinswende und Unsicherheit zur Preiskorrektur am Wohnimmobilienmarkt geführt haben, welchen Einfluss das Energielabel und die Situation im Bausektor für die künftige Preisentwicklung haben dürften, und was all das für die Suche nach einem neuen Gleichgewicht am Immobilienmarkt bedeutet.
24 Minuten
Die Europäische Zentralbank lässt die Leitzinsen unverändert. EZB-Präsidentin Christine Lagarde betont die Datenabhängigkeit der geldpolitischen Entscheidungen – erst wenn man sich sicher sei, dass die Inflation wirklich auf dem Rückzug ist, könne an Zinssenkungen gedacht werden. Aber wann hat die EZB genug Daten, um sicher zu sein? Das und mehr fragen sich Carsten Brzeski und Sebastian Franke.
21 Minuten
Ob hart oder weich – keine der aktuellen Datenveröffentlichungen schafft es zurzeit, unseren Ökonomen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Ein Glück, dass sich wenigstens der Arbeitsmarkt noch stabil hält – oder? Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski erklärt im Gespräch mit Franziska Biehl, dass man auch bei diesem nachlaufenden Indikator unter der Oberfläche schon leichte Risse erkennen kann. Risse zeigen sich auch im EZB-Rat immer deutlicher. Im Zweifel für die Wirtschaft oder doch lieber für die kommunikative Glaubwürdigkeit? Es herrscht Unruhe im Frankfurter Ostend, was nicht nur EZB-Watchern das Leben schwer macht.
23 Minuten
Mit ein wenig Verzögerung können wir eine Wette aus dem Jahr 2022 auflösen – Sebastian Franke hatte erwartet, dass die hohe Inflation und die gestiegenen Lebenshaltungskosten dazu führen würden, dass weniger Verbraucherinnen und Verbraucher über Ersparnisse verfügen. Die Wette hat er verloren, wie der Austausch mit Franziska Biehl über die Ergebnisse der jüngsten Verbraucherumfrage zum Sparverhalten zeigt. Außerdem sprechen unsere Ökonomen über die aktuellen Konjunkturdaten und die sich verändernden Markterwartungen zum geldpolitischen Pfad der großen Zentralbanken.
21 Minuten
Am US-Gewerbeimmobilienmarkt machen sich die verzögerte Wirkung der gestiegenen Zinsen als auch strukturelle Änderungen bemerkbar. Neues systemisches Risiko oder Nischenproblem? Das erläutert Chefvolkswirt Carsten Brzeski im Gespräch mit Inga Fechner. Außerdem: Neue Prognosen von EU-Kommission und Bundesregierung mit dem Label „dramatisch schlecht“ und was die jüngsten Inflationsdaten in den USA für die Zinswende bedeuten.