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Carsten's Corner Archiv

375 Episoden
21 Minuten
Wem es in der Vergangenheit ein bisschen zu theoretisch zuging, wenn wir über die vielfältigen strukturellen Probleme und Schwachstellen Deutschlands gesprochen haben, dem liefern wir heute ein durchaus plastisches Beispiel. Wie unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski im Gespräch mit Franziska Biehl erklärt, steht die Ankündigung möglicher Umstrukturierungen bei einem der bekanntesten deutschen Autobauer symbolisch für einen Weckruf an die gesamte deutsche Wirtschaft. Bei nur einem Weckruf ist es diese Woche allerdings nicht geblieben – auch die Ergebnisse der Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen dürften in Berlin die Alarmglocken zum Schrillen gebracht haben. Wirtschaftspodcast oder True-Crime-Sendung? Unsere Ökonomen sind sich da diese Woche nicht so sicher.
19 Minuten
Nach einem Rückblick auf den eigenen Sommerurlaub und den Tourismus insgesamt holen die aktuellen BIP-Zahlen unsere Ökonomen schnell wieder zurück in die harte Realität: Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal geschrumpft. Und beim Blick auf die momentanen Stimmungsindikatoren verspüren Inga Fechner und Sebastian Franke nicht viel Zuversicht hinsichtlich einer schnellen Wende. Angesichts eines weiterhin soliden Lohnwachstums rettet uns aber vielleicht der inländische Konsum – immerhin stehen bereits die Vorboten des Weihnachtsgeschäfts in Form von Lebkuchen in den Supermärkten.
20 Minuten
Die Turbulenzen an den Märkten sind schon wieder vorbei, doch die nächsten großen Events stehen schon in den Startlöchern: Der Parteitag der Demokraten in den USA, das jährliche Treffen der Notenbanker schlechthin in Jackson Hole oder aber auch jeder einzelne Makrodatenpunkt vor der nächsten Fed-Sitzung im September werden mit Argusaugen betrachtet. Was das für die Wirtschaftsaussichten und Zinssenkungen bedeutet, erklärt Chefvolkswirt Carsten Brzeski im Gespräch mit Inga Fechner. Außerdem: wie der Goldpreis ins Bild passt.
21 Minuten
Wie sollten Unternehmen auf geopolitische Unsicherheit und Lieferkettenrisiken reagieren? Unsere neueste ING-Umfrage zeigt, dass darüber zumindest unter den Verbrauchern weitgehende Einigkeit zu herrschen scheint. Sebastian Franke berichtet im Gespräch mit Franziska Biehl über die Präferenz der Verbraucher für die heimische Produktion, die offenbar insbesondere durch den Wunsch nach mehr Unabhängigkeit getrieben ist. Außerdem sprechen die beiden über den vermeintlichen Einfluss geopolitischer Risiken auf das Sparverhalten der Deutschen. Die detaillierten Ergebnisse der neuesten ING-Verbraucherumfrage finden Sie hier: https://www.ing.de/ueber-uns/presse/carsten-brzeskis-blog/chart-of-the-week-2024-08-16-brauchen-wir-mehr-autarkie/
23 Minuten
Abverkauf am Aktienmarkt, Flucht in sichere Häfen und Rezessionsängste – diese Woche hatte überraschend viel zu bieten. Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski erklärt im Gespräch mit Franziska Biehl die Hintergründe zur Korrektur am Aktienmarkt und stellt fest: fundamental gerechtfertigt war die Reaktion eigentlich nicht. Fundamental rechtfertigen lässt sich auch nicht, in welcher Lautstärke die Rezessionsglocken in den USA läuten. Ob Sahm-Regel oder inverse Zinskurve – um die konjunkturelle Lage einer Volkswirtschaft zu beurteilen, braucht es mehr als Einzelindikatoren. Und zur Abwechslung zeichnen unsere Ökonomen bei der Betrachtung des großen Ganzen mal kein ganz so düsteres Bild.
22 Minuten
Riecht das noch jemand? Riecht gefährlich stark nach…Stagflation? Die deutsche Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal schlechter entwickelt als erwartet, während die Juli-Inflation nach oben überrascht hat – schwierig, bei dieser Kombination einen kühlen Kopf zu bewahren. Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski erklärt im Gespräch mit Franziska Biehl, wie aus dem kleinen Wachstumsminus zwar noch eine schwarze Null werden könnte, warum aber auch das nicht ausreichen wird, um den europäischen Zentralbankern die Sommerferien zu versüßen. Insbesondere, weil die wirtschaftliche Divergenz zwischen den Eurozone-Ländern immer gravierender zu werden droht.
26 Minuten
Auf Trump wurde nicht nur verbal geschossen, Joe Biden ist nach einigem Hin und Her zurückgetreten und mit der potenziellen Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris steigen zumindest wieder die Chancen auf einen Sieg im November für die Demokraten. Doch was hat es mit dem Strategiepapier „Projekt 2025“ für die Republikaner auf sich und warum könnte das tiefgreifende Änderungen im Politik-System zur Folge haben? Carsten Brzeski ordnet im Gespräch mit Inga Fechner die jüngsten Geschehnisse in den USA ein und erklärt die möglichen Implikationen auf Politik und Wirtschaft.
24 Minuten
Keine Änderung an den Leitzinsen, keine Aussage zum künftigen geldpolitischen Pfad: Die Europäische Zentralbank hielt auf ihrer Ratssitzung in dieser Woche die Füße still. Carsten Brzeski und Sebastian Franke ordnen diese Entscheidung und die Aussagen auf der zugehörigen Pressekonferenz ein und blicken voraus auf die nächste Sitzung im September.
22 Minuten
Die zweite Runde der Parlamentswahlen entpuppte sich als echte Überraschungskiste – der befürchtete Durchmarsch der Rechtspopulisten blieb aus, stattdessen sammelte das Linksbündnis die meisten Stimmen. Eine absolute Mehrheit gab es allerdings nicht. Inga Fechner und Franziska Biehl sprechen darüber, was die daraus resultierende Hängepartie für Frankreich und Europa bedeutet. Außerdem prüfen unsere Ökonominnen, wie viel Turbo wirklich in der neu angekündigten Wachstumsinitiative der Ampelregierung steckt. 
21 Minuten
Die Ergebnisse der ersten Runde der Neuwahlen in Frankreich resultierten in einer Erleichterungsrallye an den Finanzmärkten. Begründet war die allerdings nicht, wie unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski im Gespräch mit Franziska Biehl erklärt. Außerdem nehmen unsere Ökonomen den leichten Rückgang der Inflation positiv zur Kenntnis – mehr haben die beiden angesichts des nach wie vor hohen Preisdrucks für die Juni-Zahlen allerdings nicht übrig. Auch im EZB-Rat dürfte es vor diesem Hintergrund Raum für Diskussion geben. Während die Zentralbanker gerade frisch aus Sintra zurückgekehrt sind, kam gemeinsam mit den Protokollen zur Juni-Sitzung die intern herrschende Divergenz ans Licht.
19 Minuten
Eine stagnierende Wirtschaft, schlechte Stimmung, dafür aber ein Fußball-Sommermärchen, das eine ganze Nation euphorisiert? Die Sehnsucht nach einer Wiederholung von 2006 nimmt täglich zu. Aber kann König Fußball mit einer Europameisterschaft im eigenen Land auch die deutsche Wirtschaft wachküssen? Das beantwortet Sebastian Franke im Gespräch mit Inga Fechner.
23 Minuten
Die Frage nach der Nachhaltigkeit von Staatsschulden ist definitiv wieder zurück an die Tagesordnung gekehrt – daran hat die Europäische Kommission in dieser Woche keinen Zweifel gelassen. Sieben EU-Länder, darunter auch Frankreich, wurden von ganz oben wegen schlechter Haushaltsführung ermahnt. Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski nimmt uns im Gespräch mit Franziska Biehl mit auf einen gedanklichen Weg zu verschiedensten Implikationen, die dieses Verfahren für die anstehenden Neuwahlen in Frankreich haben könnte.
24 Minuten
In dieser Woche dreht sich alles um politische Neuigkeiten von beiden Seiten des großen Teichs. Die Ergebnisse der Europawahl haben nicht nur auf europäischer, sondern auch auf nationaler Ebene hohe Wellen geschlagen – Inga Fechner und Franziska Biehl ordnen in Folge 258 die Ergebnisse in Hinblick auf mögliche wirtschaftliche Implikationen ein. Außerdem sprechen unsere Ökonominnen über die europäische Drohung gegen Peking, zusätzliche Zölle auf in China produzierte E-Autos zu erheben sowie die Frage nach dem künftigen geldpolitischen Kurs der US-Zentralbank. Was muss passieren, damit die Fed vom eigens projizierten geldpolitischen Pfad abrückt?
27 Minuten
Die Europäische Zentralbank hat die erneute Zinswende eingeleitet – oder doch nicht? Anders als in der Vergangenheit ist alles andere als klar, ob die jetzige Zinssenkung den Beginn eines neuen „Cycle“ markiert. Im Gespräch mit Sebastian Franke erläutert Carsten Brzeski, warum dieser lang erwartete und vorab deutlich kommunizierte Zinsschritt gemessen an den aktuellen Wirtschaftsdaten eigentlich gar nicht hätte kommen müssen und wie die nähere geldpolitische Zukunft aussehen könnte. Und es geht um die Frage, ob es zwischen vorausschauendem Erwartungsmanagement einerseits und Entscheidungen stets nach aktueller Datenlage andererseits nicht vielleicht eine Grundsatzentscheidung geben sollte.
19 Minuten
Man nehme anziehende Inflation und gebe starkes Lohnwachstum hinzu – ein einfaches Rezept, um den Ratsmitgliedern der EZB Kopfschmerzen zu bereiten. Was wohl passiert, wenn man noch eine graduelle wirtschaftliche Erholung hinzugibt? Vor diesem Hintergrund sprechen Sebastian Franke und Franziska Biehl in dieser Woche über die jüngsten Veröffentlichungen zu Preisentwicklung, Lohnwachstum und zur Einschätzung der wirtschaftlichen Aussichten.