Payment & Banking Fintech Podcast Archiv
881 Episoden
1 Stunde 5 Minuten
Wenn uns eins inden letzten 24 Stunden klar wurde, dann das: Fintech ist nicht tot. Ganz im Gegenteil, eine Welle der Funding Nachrichten erreichte uns in den letzten Tagen. Enorme Summen wurden in mehrere Fintechs als “Wachstumsbeschleuniger” investiert u.a. in das Fintech des Gründers Marc-Alexander Christ, SumUp. Mit genau diesem haben sich André und Kilian virtuell getroffen um mit ihm über die vorerst roten Zahlen, die in der Presse waren, nun die Hammer Investition und generell über die Entwicklung des mPOS-Marktes zu sprechen. Wer SumUp noch nicht kennt, hier eine kurze Zusammenfassung: SumUp ist ein Finanztechnologieunternehmen, das es Unternehmen jeder Größe ermöglicht, Zahlungen schnell und einfach zu erhalten, sowohl im Geschäft als auch online. Benannt als Europas am schnellsten wachsendes Unternehmen in der Inc. 5000' hat SumUp täglich über 4.000 Unternehmen, die sich der Plattform weltweit anschließen, und - mit seinen Kartenterminals, auf die Unternehmen von DHL bis hin zu Taxifahrern vertrauen. 2019 erwartet SumUp einen Umsatz von 200 Millionen Euro zu erzielen. Im Oktober 2018 veröffentlichte SumUp seinen 3G-Leser, ein Kartenterminal, mit dem Händler Zahlungen ohne mobile App oder ständige Wi-Fi-Verbindung abwickeln können. SumUps 100% digitale Anmeldung, schnelle Lieferung und schnelle und einfache Einrichtung bedeutet, dass Händler innerhalb weniger Minuten nach Erhalt ihres Kartenterminals mit digitalen Transaktionen ausgestattet werden können Aber zurück zum eigentlichen Thema: Bain Capital Credit, Goldman Sachs Private Capital, HPS Investment Partners und TPG Sixth Street Partners haben satte 330 Mio. € in SumUp investiert, welches das Unternehmen nutzen will um noch stärker und schneller zu wachsen und noch mehr neue Händler auf seinen 31 Märkten rund um den Globus zu gewinnen. Die neuen Mittel werden verwendet, um die Produktpalette von SumUp weiter auszubauen, sowohl organisch als auch durch weitere Akquisitionen (M&A). Das Unternehmen hat sein Produktportfolio kürzlich durch die Übernahme von Debitor für Buchhaltung und Fakturierung und Shoplo für E-Commerce und Marktplätze erweitert. Goldman Sachs International agierte als Lead-Strukturierungsagent, Barclays Plc als Strukturierungsagent und Weil, Gotshal & Manges fungierten als Rechtsberater von SumUp bei der Finanzierung. "Wir glauben an bezahlbare, einfache und zuverlässige Technologien, die es kleinen Unternehmen auf der ganzen Welt ermöglichen, erfolgreich das zu tun, was sie lieben", sagt Marc-Alexander Christ, Mitbegründer von SumUp, "Als eines der am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen der Welt wird diese Finanzspritze das Wachstum unserer Kundenbasis deutlich beschleunigen, die Technologieführerschaft von SumUp stärken und die Entwicklung neuer Dienstleistungen vorantreiben.“ Um euch nochmal einen Überblick über den mPOS Markt zu geben, haben wir euch auch gleich eine tolle Grafik gebastelt die wir mit anhängen.
52 Minuten
Die FinTech News der vergangenen Woche mit Kilian & Frank Was war los in den letzten Wochen in der FinTech-Welt? Kilian Thalhammer (https://paymentandbanking.com/author/kilian/) hat sich, gemeinsam mit Frank Müller (https://paytechlaw.com/author/frank/) , unseren Newsletter und deren meistgeklickten Blogbeiträge einmal vorgenommen und beide besprechen in einem Co-Podcast, was die Payment-, Banking- und FinTech-Welt umgetrieben hat. *EBA erlaubt Verlängerung der Umsetzungsfrist für SCA – Lösung der Probleme oder Verschlimmbesserung? * Die European Banking Authority (EBA) hat in einer Stellungnahme vom 21. Juni 2019 die Möglichkeit eröffnet, eine über den Stichtag des 14. September 2019 hinausgehende Übergangsfrist für die Implementierung der starken Kundenauthentifizierung (SCA) eröffnet (siehe BargeldlosBlog (https://www.bargeldlosblog.de/eba-erlaubt-exklusive-extensions/)). Die britische Financial Conduct Authority (FCA) hat diese Möglichkeit als erste Finanzaufsichtsbehörde in Europa bereits aufgegriffen. Wird die EBA damit den an sie herangetragenen Bedenken des Marktes gerecht oder Verschlimmbessert sie damit das bestehende Chaos? *SCA / X2A für TPPs – holprige Umsetzung* Von der Regulatorik zur Technologie: woran können die IT-Pannen bei Banken liegen, die wir in den letzten Wochen vermehrt gesehen haben? Stehen diese im Zusammenhang mit der Implementierung der PSD2 API? Oder liegt es eher an den Banken-Systemen, die Schwierigkeiten haben, die Peaks in den Zugriffszeiten der TPPs (Third Party Provider) abzubilden? Auch die schwedische Open Banking Plattform Tink bemängelt, die Banken-APIs seien noch nicht bereit für die PSD2-Deadline (finextra berichtete (https://www.finextra.com/newsarticle/34080/bank-apis-not-ready-for-psd2-deadline---tink)). Was ist dran an dem Dilemma? *Libra* Wenn Facebook ruft, hören alle hin. So verwundert es nicht, dass die neue Kryptowährung Libra von Facebook, MasterCard, eBay, PayPal und Co. eines der beherrschenden Themen der vergangenen Wochen war (und immer noch ist). Auch wir haben uns auf PayTechLaw intensiv mit Libra beschäftigt. Wir haben die Kryptowährung Libra einfach erklärt (https://paytechlaw.com/kryptowaehrung-libra/), über die volkswirtschaftlichen Implikationen von Libra (https://paytechlaw.com/paytechtalk-42-volkswirtschaftliche-implikationen-von-libra/) gesprochen und uns darüber Gedanken gemacht, ob wir es hier vielleicht mit der neuen globalen Währung (https://paytechlaw.com/neue-globale-waehrung-libra/) zu tun haben? Der Payment & Banking FinTech Podcast #211 (https://paymentandbanking.com/libra-facebooks-neue-waehrung/) liefert auch einiges an Input. Dennoch sind noch viele Fragen offen – vor allem aus regulatorischer Sicht. Ist Libra E-Geld? Wenn ja, wer ist der Issuer? Oder ist Libra ein „Kryptowert“? Welche Unterschiede bestehen zwischen E-Geld und Kryptowert? In beiden Fällen brauche ich eine Erlaubnis der BaFin – welche Erlaubnis ist besser? Weshalb ist eigentlich keine einzige („echte“) Bank an Bord? Viele offene Fragen… *Konzernumbau Deutsche Bank* Die Deutsche Bank hat massive Umstrukturierungsmaßnahmen angekündigt (https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/sanierungsprojekt-die-deutsche-bank-beschliesst-radikalen-konzernumbau/24528932.html?ticket=ST-21026-JaFKW9KeYrHW1u9au6W2-ap4), die rund 18.000 Stellen kosten soll. Nicht nur die Konzernführung wird neu aufgesetzt, vor allem im Konzern selbst werden massive Kürzungen vorgenommen. Raus aus den globalen Wertpapiermärkten, zurück zu den Wurzeln des Unternehmens: den Unternehmens- und Privatkunden. Wir sprechen darüber. *Transactions 19* Am 19. November 2019 startet wir mit der Transactions 19 (https://www.transactions.io/event) ein völlig neues Konferenzformat mit nationalen und internationalen Größen der Payment & Banking-Branche, aber auch die Hidden Champions der Szene.
49 Minuten
N26 startet heute ihr Mobile Banking in den USA. Ist Europa nicht mehr groß genug und muss jemand kommen und den Amerikanern zeigen wie Banking funktioniert? Was ist in den USA anders und welche Vorbilder hat man da? Kann man in den USA mit einer Debit Karte überleben und wie unterscheidet sich die grundsätzliche Strategie in USA von der in anderen Märkten? André spricht mit dem Gründer & CEO Valentin Stalf über deren Motivation zu expandieren und was es mit dem Konto in den USA auf sich hat und wie man das Beta-Produkt nutzen kann? N26 wurde 2013 von Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal gegründet, die sich die Zukunft des Bankwesens als schnell, digital und benutzerfreundlich für Menschen auf der ganzen Welt vorstellten. Mit seinem großen Erfolg in Europa konzentriert sich N26 derzeit auf die Expansion nach Übersee, zunächst in den USA, gefolgt von Brasilien. N26 hat mehr als 500 Millionen Dollar von den weltweit renommiertesten Investoren eingeworben, darunter die US-Firmen Insight Venture Partners und Peter Thiel's Valar Ventures. "Die Einführung in den USA ist ein wichtiger Meilenstein für N26, um das Bankwesen weltweit zu verändern und in den kommenden Jahren mehr als 50 Millionen Kunden zu erreichen", sagt Valentin Stalf, Mitbegründer und CEO von N26. "Wir wissen, dass Millionen von Menschen auf der ganzen Welt und insbesondere in den USA immer noch versteckte und exorbitante Gebühren zahlen und durch schlechte Bankauskünfte frustriert sind. N26 wird die Art und Weise, wie die amerikanische Bank die für so viele Menschen in ganz Europa ist, radikal verändern.“ N26 Inc. startet seine Banking-App in den USA. N26 Inc. ist in den USA ansässig und eine Tochtergesellschaft der N26 GmbH ("N26"), einer der am schnellsten wachsenden Mobilfunkbanken Europas, bekannt für ihre schönes Design und Benutzerfreundlichkeit. Ab heute werden in einem schrittweisen Rollout, die 100.000 Kunden die auf der US-Warteliste stehen, zur Registrierung eingeladen und haben vollen Zugriff auf das Produkt. "Wir freuen uns sehr, unsere Erfahrung in die US-Kunden nahezubringen. In Europa werden wir für unsere Leistungen geliebt. mühelose und elegante Benutzererfahrung, ohne versteckte Gebühren. Ab heute kann man sich anmelden, vollständig vom Handy aus in nur fünf Minuten. Es gibt keine Kontoführungsgebühren oder Mindestguthaben", sagt Nicolas Kopp, US CEO, N26 Inc. "Keine Frustration mehr über den Besuch in Filialen, das Warten am Telefon oder die Bezahlung von Gebühren für Basisdienstleistungen, denn die sollten bereits enthalten sein. Wir werden im Laufe des Sommers noch mehr Vorteile und Funktionen hinzufügen.“ Die mobile App und Debitkarte N26 enthält viele Funktionen, die es den Kunden ermöglichen, die Kontrolle über ihre Finanzen schnell zu überblicken. Die Kontobewegungen werden in der App in Echtzeit angezeigt, und jede einzelne wird in der App angezeigt. Transaktion werden automatisch kategorisiert. Kunden können auch tägliche Ausgabenlimits festlegen und sperren sowie ihre Karten freischalten, alles mit einem einfachen Streich in der App. N26 ist auch ideal für Reisende, da bei internationalen Einkäufen keine Gebühren für Auslandsgeschäfte anfallen. Jedes Konto enthält auch Spaces, d.h. Unterkonten, die den Kunden helfen, sich zu organisieren und ihre finanziellen Ziele zu erreichen. Räume können mit einem einfachen Klick erstellt werden, und Benutzer können leicht Geld per Drag & Drop zwischen den Räumen hin und her schieben. Zwischen der Beta-Version und einem vollständigen öffentlichen Start im Spätsommer werden die Kunden auf der Warteliste kontinuierlich eingeladen werden, um Zugang zur App zu erhalten. Im Laufe des Sommers werden noch weitere Produkte auf den Markt gebracht, wie zusätzliche Vergünstigungen und zwei kostenlose Abhebungen pro Monat an Geldautomaten im ganzen Land. Desweiteren folgt N26 Inc. Metal und ein Premium-Konto für US-Kunden. Im Gespräch klären André und Valentin all die spannenden Fragen von oben.
1 Stunde 23 Minuten
Das neue Interviewformat von Payment & Banking Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz Persönliches aus dem Alltag, ganz egal. 1992 erschien ein Buch mit dem Titel „Ask Me Anything: A Sex Therapist Answers the Most Important Questions for the 90’s“, daraus machte AOL irgendwann einen Chatroom und dieses Konzept wurde dann letzendlich in den unzähligen Internet Foren immer beliebter. Das Format so einfach wie simpel, jeder kann alles fragen. So einfach ist das. Die Mischung aus profan und gehaltvoll macht es letztendlich interessant. Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein neues, interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. Regelmäßig werden wir euch künftig immer wieder über unsere zahlreichen Kanäle auffordern, uns Fragen zuzusenden und zwar jene, die ihr unserem Interviewgast schon immer einmal stellen wolltet – von A wie Aktien bis Z wie Zinsverfall. Folge 3. – Ask me anything – mit Christopher Plantener CEO von Kontist Kontist ist kein klassisches Geschäftsgirokonto, sondern ein klassisches Girokonto mit Superpowers. Es geht in erster Linie darum, dass es einem Selbstständigen genauso einfach gemacht werden soll, seine Arbeit zu erledigen wie einem Angestellten. Ein Angestellter kriegt sein Gehalt auf sein Konto und alle Abgaben sind schon abgezogen. Bei Kontist bekommt der Selbstständige eine Rechnung bezahlt und sie nehmen auf Wunsch automatisch die Umsatzsteuer und die Einkommensteuer und legen sie in Unterkonten beiseite. Zudem können noch andere Abgaben, wie Rente, Versicherungen oder Ansparungen abgeführt und beiseite gelegt werden. D.h. die Kontofunktion ist zwar der Kern des Produktes, aber der wirkliche Mehrwert für den Kunden entsteht durch die automatisierten Prozesse, die über dieses Konto ablaufen. Christopher ist ein echter Unternehmer im Herzen und liebt es, neue Unternehmen zu gründen und aufzubauen, er ist sehr leidenschaftlich und brennt für das was er tut. Als Serial Entrepreneur hatte er bereits die Chance, sehr international zu arbeiten und eine Erfolgsbilanz beim Aufbau eines erfolgreichen Online-Geschäfts zu erzielen. Dieses Wissen teilt er gerne und seine Tür ist immer offen für Menschen, die Beratung bei der Gründung eines eigenen Unternehmens wünschen. Im heutigen „Ask me anything…! wollen wir mit ihm nicht nur über seinen eigentlichen Job bei Kontist sprechen und was Kontist überhaupt ist sondern haben auch wieder viele private Fragen im Gepäck…viel Vergnügen!
58 Minuten
Im heutigen Podcast stellen André und Rafael die kommenden und neuen Payment und Banking Events vor. Wir geben Hintergrundinfos zu den Events selber, wie und warum diese entstanden sind und stellen im Detail die dritte Ausgabe der https://www.banking-exchange.de/ (#BEX19) am 19./20. September in Frankfurt a.M. und auf das brandneue Transactions Event https://www.transactions.io/ Für die #BEX19 kann man sich noch hier um ein Ticket Die Tickets für die im November stattfindende Transactions 19 können unter https://www.eventbrite.de/e/trx19-die-transactions-2019-tickets-54709450439"erworben werden. Am 19. November 2019 starten wir mit der Transactions 19 ein völlig neues Konferenzformat. Wir präsentieren nationale und internationale Größen der Payment & Banking-Branche, aber auch die Hidden Champions der Szene. Das neue Format findet im alten Stahlbau, einer der beeindruckendsten Locations in Offenbach / Frankfurt statt. Banking Exchange 2019 Ob die Zukunft der Branche hell oder dunkel wird, ist noch nicht entschieden. Fest steht: Auf der BEX19 Episode III werden wir mit offenen Augen und offenem Mindset in den Austausch gehen, nachhaltige Diskussionen führen, wichtige Partnerschaften knüpfen und Weichen für die Zukunft legen. Transactions 2019 Auf derTransactions 19 werden für einen Tag die zukunftsweisenden Trends der Payment- und Banking Branche diskutiert aber auch Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und Konzepte der Branche gegeben. Im Fokus stehen nicht nur die Menschen auf der Bühne, sondern vor allem auch den Gästen wird Raum gegeben um sich untereinander und mit Experten und Impulsgebern der Branche auszutauschen Wir bieten Raum für über 500 Gäste aus der gesamten Branche, aber auch darüber hinaus. DieTransactions 19 ist das Event, welche alle miteinander verbindet, egal welcher Titel auf der Visitenkarte steht. Mehr noch: die Transactions 19 bietet nicht nur traditionellen Marktteilnehmern oder Start-ups neue Einblicke in technologische Trends oder die heißen Innovationsthemen der Branche, sondern adressiert auch ganz bewusst branchenfremde Teilnehmer, die sich zum ersten Mal mit der Payment & Banking-Branche beschäftigen. News Des weiteren sprachen wir noch über die Schlagzeile der Woche, dass sowohl die Sparkassen als auch die Volks- und Raiffeisenbanken jetzt doch ApplePay unterstützen werden und beleuchten die Diskussionen rund um Libra (Facebook’s Crypto).
59 Minuten
Letzte Woche hat Facebook sein Krypto-Industriekonsortium Libra für den, nach ihren Vorstellungen, Zahlungsverkehr der Zukunft angekündigt. Facebook und Tech-Konzerne wie Uber, Spotify, eBay & Co, ergänzt um Finanzdienstleister wie MasterCard, Visa, PayPal, PayU planen einen lange überfälligen Schritt im Payment: Krypto-Zahlungen für die Massen. Die Ankündigung wurde in der letzten Woche weltweit prominent sowohl von Blogs als auch großen Publikumsmedien aufgenommen. Alleine Facebook mit seiner Kundenmarktmacht von mehreren Milliarden Nutzern über Facebook, Whatsapp und Instagram, wird zugetraut das klassische Henne-Ei-Problem über den Kundenzugang zu überwinden. Der öffentlichkeitswirksame PR-Start ist schon einmal sehr gelungen. Banken und Zentralbanken, die sich ja seit Jahren intensiv mit Blockchain selbst beschäftigen, das aber bis dato komplett erfolglos, misst man Traktion der Projekte, sind vor Schreck direkt in eine Oppositionshaltung gegangen. Von den anderen BigTechs Amazon, Google und Apple hört keinen Kommentar. Last but not least kommt von den eingefleischten Kryptoexperten massive Kritik an der Umsetzung, da zu weit weg von der „reinen Lehre“. Ob man nun Pro oder Contra die Situation betrachtet: Dem Team um David Marcus von Facebook ist jedenfalls ein großer Coup mit weltweiter Aufmerksamkeit gelungen. Emanuel Coen hat schon letzte Woche bei uns im Blog einen Artikelzur Einordnung der Entwicklungen geschrieben Jochen und Kilian haben mit Emanuel am Wochenende nochmals alle Basics rund um Libra, den Libracoin sowie die Libra-Association besprochen. Nachdem sich der erste Staub gelegt hat, versuchen die Drei im Podcast sowohl die Implikationen bei einem Erfolg als auch eine Deutung der Reaktionen einzelner Marktteilnehmer einzuordnen
53 Minuten
Das neue Interviewformat von Payment & Banking Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz Persönliches aus dem Alltag, ganz egal. 1992 erschien ein Buch mit dem Titel „Ask Me Anything: A Sex Therapist Answers the Most Important Questions for the 90’s“, daraus machte AOL irgendwann einen Chatroom und dieses Konzept wurde dann letzendlich in den unzähligen Internet Foren immer beliebter. Das Format so einfach wie simpel, jeder kann alles fragen. So einfach ist das. Die Mischung aus profan und gehaltvoll macht es letztendlich interessant. Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein neues, interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. Regelmäßig werden wir euch künftig immer wieder über unsere zahlreichen Kanäle auffordern, uns Fragen zuzusenden und zwar jene, die ihr unserem Interviewgast schon immer einmal stellen wolltet – von A wie Aktien bis Z wie Zinsverfall. Folge 2. – Ask me anything – mit Christoph Iwaniez von Bitwala Was gibt es über Kryptowährungen zu sagen? Eine ganze Menge, findet Christoph Iwaniez, CFO von dem Berliner Startup, das den Handel mit Bitcoin und Co. über ein normales Bankkonto ermöglichen und damit für alle zugänglich machen will. Seit gut einem Jahr ist der Süddeutsche mit an Bord und auch, wenn Iwaniez kein Bitcoiner der ersten Stunde ist, so war für ihn die Faszination für Kryptowährungen schon früh da. In unserem Interviewforma „Ask me anything“ stellt er sich den Fragen unserer Kollegin Christina Cassala, die ihn wider Erwarten nicht in einer nerdigen Krypto-Tech-Bude angetroffen hat, sondern in hellen Büros eines Startups, das das Schicksal vieler Unternehmen in der Hauptstadt teilt – es platzt aus allen Nähten. Warum Berlin für ihn aber zu Recht als eines der Zentren der Krypto-Szene gilt, warum auch die Kunden bei Bitwala immer älter werden und warum es ein nach wie vor ein Tabu ist, über die Menge der eigenen Bitcoins zu sprechen, verrät er in den nächsten 60 Minuten.
1 Stunde 10 Minuten
Die Bluecodes Mobile-Payment-Initiative Der europäische Mobile-Payment-Anbieter Bluecode und die sechs Bezahldienste Momo Pocket (Spanien), Pagaqui (Portugal), Vipps (Norwegen), ePassi, Pivo (Finnland) sowie Alipay (China) bündeln ihre Kräfte und planen, ein einheitliches QR-Code-Format für mobiles Bezahlen zu etablieren. Ziel dieser "Mobile Wallet Collaboration" ist es, Smartphone-Zahlungen zwischen den teilnehmenden Anbietern, Händlern und Ländern kompatibel zu machen. Die Zusammenarbeit bildet dabei die technische Grundlage, um bisherige Einschränkungen nationaler Mobile-Payment-Angebote zu verringern und so eine für Endkunden möglichst breite Akzeptanz zu schaffen. Das Bluecode Mobile-Payment-System, auf welches in Deutschland und Österreich bereits mehr als 100 Banken vertrauen, ist einer der technischen Dienstleister, der dafür sorgt, dass die mobilen Zahlungen der teilnehmenden Partner zwischen Händlern, Banken und Endkunden korrekt abgewickelt werden. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die technische Grundlage zu schaffen, damit Nutzer der verschiedenen nationalen Lösungen länderübergreifend bezahlen können. Anfang dieser Woche überraschte Bluecode also mit der Ankündigung einer technischen Harmonisierung von 6 verschiedenen QR-Code Mobilepayment Verfahren auf Basis des chinesischen Alipay Standards www.handelsblatt.com/24435272.html Die Verfahren wollen damit eine länderübergreifende Kompatibilität ermöglichen. Die Kooperation ist explizit offen für weitere europäische Paymentverfahren. Damit spielt Sie in die aktuelle heiße politische Diskussion zum deutschen/europäischen Paymentchampion paymentandbanking.com/das-deutsche-p…ickenteppichs/ Jochen und Rafael haben die Chance genutzt und sich mit Dr. Christian Pirkner von Bluecode zu einem Podcast zusammengeschaltet. Sie versuchen erst ein wenig besser zu verstehen, was sich hinter der Pressemitteilung verbirgt und ob Alipay im akuellen Streit zwischen Europa und den US-Paymentchampions gar der lachende Dritte ist. Gleichzeitig versuchen Sie Mehrwerte von alternativen Mobilepayment-Verfahren zu Apple & Google zu identifizieren im Kontext der Relevanz beim Kunden. Schaffen es alternative Zahlverfahren getrieben von Banken gegen die Netzwerkeffekte und Relevanz der iOs und Android-Plattformen außerhalb von Nischen zu skalieren? Werden Banken im Payment den gleichen Weg anderer Industrien wie z.B. die Musikindustrie zu gehen? Ein Weg zu einer weiteren Marginalisierung der Kundenbeziehung und Marge?
50 Minuten
Ein Sonderpodcast zum Thema Herzensangelegenheiten Manche Dinge entstehen aus einem großen Willen der Mobilität und kommen von Herzen. Deswegen schenken wir diesen Herzensangelegenheiten auch dann und wann etwas Aufmerksamkeit und widmen ihnen sogar einen oder auch schon mehere Podcasts in der Hoffnung das wir damit nicht nur Leute erreichen, sondern im besten Fall begeistern. Die Techbikers.de (http://techbikers.de/) sind eine Herzenssache und daher fährt André gemeinsam mit einer Reihe anderer Menschen gemeinsam Fahrrad für den guten Zweck - diesmal von Rügen nach Berlin. Möglich machen dies Sponsoren wie die DKB. TechBikers wurde 2012 vom Google Campus in London als Mittel für die Tech-Community geboren, um ihre Laptops abzustellen und dafür ein Fahrrad in die Hand zu nehmen, um Wohltätigkeitsorganisationen zu unterstützen, Netzwerke aufzubauen, Ideen auszutauschen und den Start-up-Vibe zu verbreiten. Die erste Fahrt fand von Paris nach London statt. TechBiker Deutschland waren bereits in Prag, Kopenhagen, Poznan, Hamburg und Berlin. Was 2012 in Großbritannien begann, wurde 2013 nach Deutschland gebracht. Hinter TechBikers Deutschland steht Jan Bechler, Gründer der Online-Marketing-Gruppe Finc3 und Partner der Online Marketing Rockstars zusammen mit dem ehemaligen Weltklasse-Triathlonsportler Folkert Behrends von Movement. Bis heute sind die TechBikers mehr als 3.500 km gefahren und haben weit über 300.000€ an verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen gespendet. Das Herzstück von TechBikers ist eine 3-tägige Fahrradtour, die sie jedes Jahr von einer Startup-Stadt in eine andere führt. Ihr Ziel: Spaß haben, aktiv sein und Geld für einen guten Zweck sammeln. So sah der Ride im letzten Jahr aus: https://vimeo.com/278510690 TechBikers ist kein Rennen, es ist eine Veranstaltung, um Spaß zu haben und einen guten Zweck zu unterstützen. Zu Gast hatte André heute Lena Kleine-Kalmer von World Bicycle Relief und Arnulf Keese von der DKB. Die Drei sprachen etwa eine Stunde über dieses wunderbare Projekt: Fahrräder für Afrika und den Ende Juni anstehenden Techbikers.de -Ride von Rügen nach Berlin. Lena gibt dabei einen beeindruckenden Einblick in die Arbeit von WBR, den Impact den sie erreichen und die langjährige Zusammenarbeit mit den TechBikers. Arnulf ergänzt diese Ausführungen mit der Motivation der DKB als sozial engagierte und nachhaltig orientierte Bank dieses Projekt im zweiten Jahr zu unterstützen, sowie seine persönlichen Eindrücke und Motivationen beim Ride und im Fundraising. Bitte unterstützt doch auch durch eure Spende dieses wichtige Projekt. Hier könnt Ihr Spenden https://join.worldbicyclerelief.org/campaigntypes/techbikers2019
1 Stunde 17 Minuten
Die gesetzliche Anforderung der starken Kundenauthentifikation SCA beschäftigte in den letzten Wochen und Monaten die Industrie und bewegte die Gemüter. Auch wir haben uns bereits mehrfach mit dem Thema beschäftigt, z.B. in den Podcasts #197 (https://paymentandbanking.com/two-factor-authentification-2fa-im-payment-fintech-podcast-197/) oder #204 (https://paymentandbanking.com/online-lastschrift-fintech-podcast-204/). Bei der Digital Finance-Konferenz des Bitkom (https://paymentandbanking.com/digital-finance-conference/) vor wenigen Tagen in Berlin haben die Chance genutzt das Thema und den Status der Umsetzung nochmals vertiefend von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Mit unseren Gästen *Steffen von Blumroeder (https://twitter.com/DKB_Soon)* aus *Bankensicht* ( Head of Regulatory Managment - DKB), *Vincent Haupert (https://twitter.com/veehaitch)* aus *Securitysicht* (Sicherheitsforscher – der FAU Erlangen-Nürnberg) und *Fabian Mansfeld* (https://www.linkedin.com/in/fabian-mansfeld/)aus *Händlersicht* (vormals Zalando und Sixt Group) haben wir über die SCA aus den jeweiligen Perspektiven gesprochen und versucht Gemeinsamkeiten aber auch noch Probleme bei der Herausforderung der Umsetzung zu identifizieren. Die Diskussion wird geleitet von den Hosts Jochen Siegert und Rafael Otero aus dem Payment & Banking Team. André Bajorat ist später noch zufällig dazu gestoßen.
1 Stunde 4 Minuten
Der (angebliche) Need eines deutschen Payment Champions...? Wir geben zu, die Überschrift klingt ein bisschen reißerisch und man könnte uns Clickbait vorwerfen, doch genau über diese Frage wollen wir im heutigen FinTech Podcast diskutieren. Die Frage brennt uns nämlich schon lange unter den Nägeln, braucht es genau so einen? Da wir diese Frage fast nicht selbst beantworten können, jedoch eine Meinung dazu haben, wollen wir diese Frage im dieswöchigen Podcast schon einmal vorbesprechen, gehen aber noch einen Schritt weiter und haben der Frage ein eigenes Panel auf unser Transactions 19 (https://www.transactions.io/) Konferenz gewidmet. In einer digitalisierten Welt, braucht es eine auch die digitale Identität. Welche Entwicklungen gibt es und welche Probleme lösen die Anbieter heute - oder wollen sie lösen? Alles noch ein zusammengewürfelter Flickenteppich oder kommt langsam Ordnung rein? Das Thema ist in der Politik, zentralen Instanzen und bei Fachleuten angekommen: Der Wunsch ist da, die verschiedenen Initiativen der deutschen Kreditwirtschaft im Payment zu bündeln, um schlagkräftige und zeitgemäße Angebote gegen neue Player anbieten zu können. Doch macht eine rein deutsche Lösung überhaupt Sinn, das oder ein deutsches Payment Scheme? * StS Kukies will Deutschland zum führenden Payment-Standort in Europa machen, obwohl alle führenden Paymentdienstleister hier in Dtl. Mit Ausnahme Wirecard in ausländischer Hand sind und Gircard/KWIT/Paydirekt keine Produkt-Erfolgsgeschichten vs iDeal, Kwitt, MC/VISA Debit https://twitter.com/DKBpolitics/status/1131234013920866304 * Deutsche Banken konsolidieren ihre lose Enden verschiedenster Paymentprodukte unter dem Projektnamen #DK. Analog DeutscheCommerzMerger. Wenn ein einäugiges Debitverfahren mit mehreren blinden onlinepaymentverfahren fusioniert werden, kommt schon ein „nationaler Paymentchampion“ heraus? https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/finanzsektor-deutsche-banken-stellen-ihren-zahlungsverkehr-auf-den-pruefstand/24361192.html * Bundesbank Vorstand Balz fordert Europäische Alternative zu PayPal/ApplePay & Co https://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundesbank-fordert-europaeische-Alternative-zu-Paypal-Apple-Pay-und-Co-4399309.html * Sind jetzt die geschlossenen Schnittstellen der Tech-Konzerne für die schlechte Lage deutscher Banken verantwortlich? https://twitter.com/jochensiegert/status/1131858650350407681 André und Jochen haben den Zahlungsexperten und Branchenkenner Marcus Mosen eingeladen um mit ihm diese spannenden Fragen zu diskutieren. Gibt es überhaupt einen Need, und wenn ja, wem bringt der was?
53 Minuten
Miriam Wohlfahrt (Ratepay) zusammen mit Susanne Steidl (CPO Wirecard) in einen spannenden Chat zu der Zusammenarbeit von RatePay und Wirecard. Laura Roedern (Allianz X HR Business Partner) & Corinna Vogt (ING Germany, Head of Talent, Learning and Recruiting) über das Thema: How the digitization generates new challenges in HR & Talent Management in the financial sector.
1 Stunde
Think Bank. Think Health. Think Banking for Health - der #apoHackathon Unter diesem Motto lädt die Deutsche Apotheker- und Ärztebank vom 31.05. bis 2.06.2019 zu ihrem ersten Hackathon in die Düsseldorfer Zentrale ein! André Thomas (Leiter Information, Organisation, Technologie) und Damian Beldycki (Leiter Data Analytics) erklären im heutigen Podcast was die Gründe für dieses neue Format #apoHackathon sind und welche Themen die apoBank aktuell beschäftigen. Als Bank für akademische Heilberufler, bildet sie die Schnittstelle zwischen Banking UND dem Gesundheitsmarkt, die Mission: Wir ermöglichen Gesundheit. Die Bedürfnisse dieser Zielgruppe sind speziell und anspruchsvoll. Die apoBank muss mehr bieten als nur ein Girokonto, um diesen gerecht zu werden. Seit 2015 beteiligt sich die apoBank aktiv, sowohl als Sponsor, als auch als Teilnehmer, an verschiedenen Hackathons (u.a. Bankathon, Startupbootcamp Health Hackathon). Immer wieder empfindet sie die Events als extrem inspirierend und wertvoll, um neue Perspektiven auf bestehende Problemstellungen kennenzulernen. So ist beispielsweise auch der Chatbot, den die apoBank heute im Einsatz hat, auf einem Hackathon entstanden.
1 Stunde
Ja, nein, vielleicht? – Die Lastschrift und die starke Kundenauthentifizierung Die Wogen haben sich inzwischen wieder geglättet, aber das Thema Online-Lastschrift wurde in den letzten Wochen heiß diskutiert. Warum? Die EBA sorgte am 22. Februar 2019 für etwas Verwirrung, als sie in ihrem Single Rulebook Q&A folgenden Satz auf eine Frage zur PSD2 veröffentlichte: „Where the mandate of the payer to the payee to initiate these transactions is provided through a remote channel, the setting up of such a mandate is subject to strong customer authentication, as this action may imply a risk of payment fraud or other abuses within the meaning of Article 97(1)(c) of the PSD2“. Das hätte bedeutet, dass mit Inkrafttreten der PSD2 am 14. September 2019 auch bei der Lastschrift eine starke Kundenauthentifizierung erforderlich geworden wäre. Das warf Fragen auf, bei Händlern und auch bei Dienstleistern. Wie sollte man das technisch umsetzen? Und das innerhalb von wenigen Monaten? Von User Experience reden wir erst gar nicht. Bedeutete das das Aus der deutschen Lastschrift? Man darf dabei nicht vergessen: die Lastschrift ist eine der beliebtesten Zahlungsarten im deutschen Onlinehandel. Die EHI-Studie ermittelte einen Anteil am gesamten Umsatz des E-Commerce-Markes von rund 20 Prozent (2017: mit 20,2 Prozent Platz 2, ganz frisch die Studie von 2018: mit 19,7 Prozent Platz 3). Die Lastschrift ist also mit dem Rechnungskauf und PayPal eine der meist genutzten Zahlungsarten. Warum das ist so liegt auf der Hand: die Nutzung ist einfach und unkompliziert. Der Kunde gibt im Shop seine IBAN ein und fertig. Kauf erledigt. Und Sicherheit gibt’s dabei auch. Wenn mal etwas schieflaufen sollte, kann man die Lastschrift einfach zurückbuchen. Also, nach einigen Wochen der Verwirrung kam dann die entscheidende Erklärung der BaFin am 17. April: Die Lastschrift ist gerettet. Also, alles gut. Handel und Dienstleister können so weitermachen wie bisher. Nichtsdestotrotz möchten wir hier die Sache noch mal aufdröseln. Miriam Wohlfarth, Dr. Matthias Terlau und Hanno Bender besprechen, wie sie diese Zeit erlebt haben. Sie erklären noch mal die Statements der EBA und der BaFin und wie Handel und Dienstleister reagiert haben. Welches Wort gilt, das der EBA oder das der BaFin? Und wie geht es weiter? Wie steht es generell um die Zukunft der Lastschrift, auch wenn jetzt wieder „alles gut“ ist.
59 Minuten
Jeder soll die Chance haben einfach, verständlich und kostenlos am Kapitalmarkt zu investieren. Das ist die Vision der Trade Republic. Mit modernsten Technologien bringen wir Wertpapierhandel direkt auf Dein Handy und befreien den Kunden gleichzeitig von hohen Kosten. Sie bezeichnen sich als der Broker für eine neue Generation: mobiler, intuitiver, schneller – und dauerhaft provisionsfrei. Im Podcast #203 sprechen André und Rafael mit Christian von Trade Republic über ihr mobiles Brokerage Produkt. Wie man die Deutschen endlich zum Aktien invest bekommt. Wir klären was es mit tap, tap, buy auf sich hat. Wie und wie lange es braucht um eine Wertpapier-Bank zu gründen, ob MIFID2 Fluch oder Segen ist und klären nebenbei auf warum es ein analoges Produkt zu Trade Republic bisher noch nicht in Europa gab (es hat mit viel Papier zu tun). Die drei sprechen über den Status Quo: Warum gibt es kaum Fintechs im Wertpapiermarkt und ob es Zeit ist für einen Wandel: Wie sollte Brokerage im 21. Jahrhunderts aussehen?