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Letzte Woche hat Facebook sein Krypto-Industriekonsortium Libra für
den, nach ihren Vorstellungen, Zahlungsverkehr der Zukunft
angekündigt. Facebook und Tech-Konzerne wie Uber, Spotify, eBay
& Co, ergänzt um Finanzdienstleister wie MasterCard, Visa,
PayPal, PayU planen einen lange überfälligen Schritt im Payment:
Krypto-Zahlungen für die Massen. Die Ankündigung wurde in der
letzten Woche weltweit prominent sowohl von Blogs als auch großen
Publikumsmedien aufgenommen. Alleine Facebook mit seiner
Kundenmarktmacht von mehreren Milliarden Nutzern über Facebook,
Whatsapp und Instagram, wird zugetraut das klassische
Henne-Ei-Problem über den Kundenzugang zu überwinden. Der
öffentlichkeitswirksame PR-Start ist schon einmal sehr gelungen.
Banken und Zentralbanken, die sich ja seit Jahren intensiv mit
Blockchain selbst beschäftigen, das aber bis dato komplett
erfolglos, misst man Traktion der Projekte, sind vor Schreck direkt
in eine Oppositionshaltung gegangen. Von den anderen BigTechs
Amazon, Google und Apple hört keinen Kommentar. Last but not least
kommt von den eingefleischten Kryptoexperten massive Kritik an der
Umsetzung, da zu weit weg von der „reinen Lehre“. Ob man nun Pro
oder Contra die Situation betrachtet: Dem Team um David Marcus von
Facebook ist jedenfalls ein großer Coup mit weltweiter
Aufmerksamkeit gelungen. Emanuel Coen hat schon letzte Woche bei
uns im Blog einen Artikelzur Einordnung der Entwicklungen
geschrieben Jochen und Kilian haben mit Emanuel am Wochenende
nochmals alle Basics rund um Libra, den Libracoin sowie die
Libra-Association besprochen. Nachdem sich der erste Staub gelegt
hat, versuchen die Drei im Podcast sowohl die Implikationen bei
einem Erfolg als auch eine Deutung der Reaktionen einzelner
Marktteilnehmer einzuordnen
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„Libra - Facebooks neue Währung“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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