kannste glauben Archiv
83 Episoden
33 Minuten
Wer in Not ist, jemanden zum Reden braucht, der kann rund um die Uhr kostenfrei die 0800/111 0 111 wählen. Immer ist jemand erreichbar, der Zeit hat, zuhört – und bei Bedarf Rat weiß. So wie Felix Schmidt* (Name geändert) aus Bocholt. Von ihm wissen die Anrufenden nichts, nicht einmal den Namen. Doch er hört zu, so wie alle rund 400 ausgebildeten Ehrenamtler bei der Telefonseelsorge im Bistum Münster. Im Gespräch mit Moderatorin Ann-Christin Ladermann erzählt Felix Schmidt von Anrufen, an die er sich bis heute erinnert. Und er erklärt, inwiefern er sich durch die vielen Gespräche verändert hat.
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33 Minuten
Das war schon ein überwältigendes Gefühl für Sebastian Piel: 1.600 Kinder und Jugendliche singen „Gib Frieden“ – das Mottolied, das der 36-Jährige für das bundesweite Jugendchorfestival „Pueri Cantores“ in Münster komponiert hat. Sebastian Piel ist Kantor an der Basilika in Kevelaer und entdeckte als kleiner Junge bei den Essener Domsingknaben seine große Leidenschaft für die Musik. 2015 begann er, in Kevelaer einen Knabenchor aufzubauen. Rund 90 Jungen sind es inzwischen, die wöchentlich zu Chorprobe und Stimmbildung kommen, aber auch gemeinsam Filme schauen oder Playstation zocken. In der neuen Folge von „kannste glauben“ teilt Sebastian Piel sein Geheimrezept, um Kinder und Jugendliche fürs Singen zu begeistern, und erklärt, weshalb geschlechtergetrennte Chöre eine Berechtigung haben.
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35 Minuten
Er feiert Gottesdienste am Strand, hat ein offenes Ohr für Menschen, denen er noch nie begegnet ist – und lebt da, wo andere Urlaub machen: Egbert Schlotmann ist katholischer Priester und Pfarrer auf der Nordseeinsel Wangerooge, der nördlichste Punkt des Bistums Münster. In den Ferien bekommt er Unterstützung von den Teams für die Urlauberseelsorge, Ehrenamtliche aus ganz Deutschland, die ein kreatives und spirituelles Programm für Touristen und Inselbewohner anbieten. In der neuen Folge von „kannste glauben“, die wir auf Wangerooge unmittelbar neben dem Strand, den Dünen und der Kirche St. Willehad aufgezeichnet haben, spricht Egbert Schlotmann über das Leben auf Wangerooge, seine Arbeit als Pfarrer und darüber, warum sich Wind und Meer auf einer Insel auch auf den Glauben auswirken.
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35 Minuten
Schlagzeilen über gestiegene Austrittszahlen und Fehltritte von Priestern beherrschen die Medien. Aber ist das alles? „Kirche ist mehr“ – dieser Meinung ist auch Bernadette Spinnen. Die Leiterin des Stadtmarketings Münster gibt der katholischen Kirche in der neuen Folge von „kannste glauben“ Hausaufgaben auf. Als Expertin in Sachen Marketing rät sie dazu, den Blick auf die Stärken der Kirche, auf ihre „Kernkompetenzen“, zu lenken. Welche das sind, erklärt sie im Gespräch mit Moderation Ann-Christin Ladermann. Außerdem verrät Bernadette Spinnen, warum sie jede Kirche besucht, wenn sie zum ersten Mal in einer Stadt ist, und was ihr fehlen würde, wenn es die katholische Kirche nicht gäbe.
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31 Minuten
Darf sich ein schwerkranker Mensch beim Sterben helfen lassen? Seit drei Jahren diskutiert der Bundestag über eine Neuregelung der Sterbehilfe. In wenigen Wochen stimmen die Abgeordneten voraussichtlich über ein Gesetz zum assistierten Suizid ab. Dr. Wolfgang Clasen ist der Gründer der ersten Palliativstation in Münster und hat als Arzt im Herz-Jesu-Krankenhaus in Hiltrup viele Jahre Menschen in der letzten Lebensphase begleitet. In der neuen Folge von „kannste glauben“ spricht er über seine Erfahrungen mit Sterbenskranken, über die letzten Wünsche von Menschen am Lebensende und über seine Erwartungen an die Politik.
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35 Minuten
Sie sind immer online und haben so viele Möglichkeiten, wie keine Generation vor ihnen. Die „Gen Z“, also alle, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurden, stehen aber auch unter einem enormen Leistungsdruck, ihre Jugend ist geprägt durch Pandemie, Krisen und Umbrüche. Die diesjährige „Woche für das Leben“, eine Initiative der katholischen und evangelischen Kirchen, stellt das Leben junger Menschen unter der Überschrift „Generation Z(ukunft): Sinnsuche zwischen Angst und Perspektiven“ in den Mittelpunkt. Der 16-jährige Schüler Michael Gerversmann und Franzis Niehoff, Schulseelsorgerin an der Loburg in Ostbevern, geben in der neuen Folge von „kannste glauben“ aus ihrer jeweiligen Sicht Einblicke in die Themen und Fragen, die junge Menschen beschäftigen. Im Gespräch mit Moderatorin Ann-Christin Ladermann spricht Michael über seine persönlichen Zukunftsängste und Franzis über ihre Haltung, mit der sie junge Menschen begleitet.
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34 Minuten
Eine schicke Altbauwohnung in Berlin, stylische Designermöbel, zwei flauschige Katzen – so ungefähr sahen Sophias Pläne fürs Leben aus, als es sie nach dem Abitur aus einer Kleinstadt bei Karlsruhe zum Studium nach Bremen zog. Ein kurzer Stopp im Kloster stellte alles auf den Kopf: Heute ist Schwester Sophia Gisa (31) ausgebildete PR-Beraterin, sie studiert Soziologie und Medienwissenschaften – und ist Franziskanerin von Sießen. Auf ihrem Instagram-Account nimmt die ungewöhnliche Ordensfrau ihre Follower mit durch ihren Lebens- und Glaubensalltag und ermöglicht (digitale) Begegnungen. Mit Moderatorin Ann-Christin Ladermann spricht sie in der neuen Folge von „kannste glauben“ über Entscheidungen im Leben, über große Gefühle, das Verliebt-Sein und über Glaubenskommunikation heute.
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33 Minuten
Ihre Texte sind teils mehr als 3000 Jahre alt, doch sie ist noch immer ein „Bestseller“ auf dem Buchmarkt: Die Bibel ist das meist verkaufte Buch der Welt. Aber wie aktuell ist die Bibel heute für die Menschen noch? Dr. Detlef Ziegler ist Priester – als Theologe und Philologe kennt sich der Münsteraner mit alten Texten, besonders den Texten der Bibel, aus. In der neuen Folge von „kannste glauben“ spricht der frühere Religionslehrer mit Moderatorin Ann-Christin Ladermann über Situationen, in denen die Bibel auch jungen Menschen Orientierung geben kann, er erzählt, wie ihn persönlich die Bibel inspiriert, und wie man mit Widersprüchen in der Bibel umgehen kann.
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30 Minuten
Dass Kinder und Jugendliche sterben, gehört zu Katrin Beerwerths Arbeit dazu. Die Sozialpädagogin arbeitet bei den Königskindern, dem ambulanten Hospizdienst für Kinder und Jugendliche in Münster. Sie begleitet Kinder und Jugendliche mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und deren Familien – von der Diagnose bis über den Tod hinaus. Anlässlich des bundesweiten Tags der Kinderhospizarbeit am 10. Februar gibt Katrin Beerwerth in der neuen Folge von „kannste glauben“, dem Podcast des Bistums Münster, einen Einblick in ihre Arbeit. Im Gespräch mit Moderatorin Ann-Christin Ladermann spricht sie über besondere Momente mit den Kindern und erklärt, warum es in der Kinderhospizarbeit viel mehr um das Leben als um den Tod geht.
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33 Minuten
Es ist ein Job zwischen Tradition und Moderne, zwischen Brauchtum und Marketing: Martje Thalmann ist Türmerin auf dem Turm der St.-Lamberti-Kirche in Münster. Seit mehr als 600 Jahren wird von dort abends das Horn geblasen, Martje war 2014 die erste Frau, die seitdem täglich, außer dienstags, von 21 Uhr bis Mitternacht halbstündlich das Zeitsignal gibt. In der neuen Folge von „kannste glauben“ besucht Moderatorin Ann-Christin Ladermann die Türmerin in ihrer Türmerstube auf der Lambertikirche. Martje gibt einen Einblick in die lange Tradition des Berufes, in die ruhigen Abendstunden auf dem Kirchturm und von ihrer besonderen Aufgabe, als Münsters Oberbürgermeister vereidigt wurde.
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28 Minuten
„An den Nikolaus“ – Tausende Kinder schreiben diese Adresszeile in der Vorweihnachtszeit auf einen Brief. Mit dabei der Wunschzettel, gute Wünsche für den Nikolaus und manchmal auch kleine und große Sorgen. Rund 7.000 Briefe an den Nikolaus landen im offiziellen Weihnachtspostamt in Nikolausdorf, einem Ortsteil von Garrel im Bistum Münster. Hubert Weddehage und sein Team aus Ehrenamtlichen beantworten jeden einzelnen. Welche Zeilen ihn besonders bewegen, was ihn am Heiligen Nikolaus beeindruckt und wie er zu Wunschzetteln per Mail steht, darüber spricht er mit Moderatorin Ann-Christin Ladermann in der neuen Folge von „kannste glauben“.
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33 Minuten
Sie schimmern bunt, strahlen in unterschiedlichen Farben, je nach Lichteinfall. Den Lichtkreuzen von Ludger Hinse begegnet man in Kirchen und an weltlichen Orten. In ihnen stecken ein politisches Statement und eine christliche Botschaft. Welche genau, darüber spricht der Bergarbeiter-Sohn aus Recklinghausen und frühere Vorsitzende der IG-Metall in der neuen Folge von „kannste glauben“. Im Gespräch mit Moderatorin Ann-Christin Ladermann gibt er Einblicke in seine Berufung zum Künstler, er erklärt, welche Wirkung Licht auf den Menschen hat und was er von reduzierter Beleuchtung als Mittel in der Energiekrise hält.
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30 Minuten
Mehr als 1200 Jahre katholisches Leben befindet sich im Bistumsarchiv in Münster. Es ist das Gedächtnis des Bistums Münster. Ein Ort, wo Menschen der eigenen Familiengeschichte auf die Spur kommen können. In der neuen Folge von „kannste glauben“ gibt Lennart Metken einen Einblick in seine Arbeit als Archivar und in die „Schätze“ des Archivs. Er erklärt, wie man 600.000 Papierseiten digitalisiert und warum ein amerikanisches Ehepaar aus Illionis 7.000 Kilometer für einen Besuch ins Bistumsarchiv in Münster zurückgelegt hat.
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34 Minuten
Manchmal feiert Torsten Stemmer zwischen Waffen und Raketen Gottesdienst. Als Militärseelsorger ist der 40-Jährige permanent dem Spannungsfeld von Krieg und Frieden ausgesetzt. Stemmer ist Priester des Bistums Münster und arbeitet beim katholischen Militärpfarramt in Rostock, wo er als Seelsorger vor allem Einsätze auf See begleitet. Auch als der Krieg in der Ukraine ausbrach, war er gerade in einem Einsatz. In der neuen Folge von „kannste glauben“ erinnert er sich an diesen Tag, gibt Einblicke in das Leben auf einem Militärschiff und seine Aufgaben an Bord und spricht über die veränderte Wahrnehmung der Bundeswehr in der Gesellschaft.
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30 Minuten
Von der Ferieninsel Ameland meldet sich „kannste glauben“, der Podcast des Bistum Münster, mit einer Sommerferien-Ausgabe. Dünen, Meer, Strand – Hendrik Roos fühlt sich ab dem ersten Moment entschleunigt, wenn er die Insel Ameland betritt. Wie oft der 27-Jährige schon dort war – er hat aufgehört zu zählen. Erst mit der Familie, dann im Ferienlager, seit vier Jahren gehört er zum Pastoralteam, das mit den Ferienlagern auf Ameland Gottesdienst feiert und den Gruppen bei Bedarf beratend zur Seite steht. Allein aus dem Bistum Münster sind rund 5.000 Kinder und Jugendliche jeden Sommer auf der Nordseeinsel. Hendrik und das restliche Pastoralteam möchten eine positive Erfahrung mit der Kirche und eine gute Zeit auf Ameland ermöglichen. In der neuen Folge von „kannste glauben“ erzählt er, wie das gelingt.
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