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kannste glauben Archiv

83 Episoden
30 Minuten
Das Bistum Münster steht vor einer besonderen Zeit: Die Bischofsstelle ist vakant und der Prozess zur Wahl eines Nachfolgers hat begonnen. Doch wer trifft die Entscheidung? Welche Voraussetzungen muss der neue Bischof erfüllen? Und wie läuft das Verfahren hinter den Kulissen ab? 

In der aktuellen Folge von „kannste glauben“ erklärt Dompropst Hans-Bernd Köppen, wie ein neuer Bischof gefunden wird – und was er aus seiner Sicht mitbringen sollte. 

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33 Minuten
Ein plötzlicher Schicksalsschlag, ein schwerer Verlust – von einem auf den anderen Moment ist nichts mehr, wie es war. In der neuen Folge von „kannste glauben“ gibt Stella Lommatzsch (32) aus Hamm einen Einblick in ihre Arbeit als Notfallseelsorgerin. Sie begleitet Menschen in den schwierigsten Momenten ihres Lebens, hört zu, hält aus und spendet Halt. Doch wie verarbeitet man selbst solche Einsätze? Und was kann jeder von uns tun, um besser mit Trauer und Verlust umzugehen? Jetzt reinhören auf www.kannste-glauben.de und überall, wo es Podcasts gibt.  

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30 Minuten
Eva Weyl, eine fast 90-jährige Überlebende des Holocaust, erzählt in der neuen Podcast-Folge von ihrer Zeit im Übergangslager Westerbork und davon, wie sie und ihre Familie das Unvorstellbare überlebten. Ihre Botschaft an uns alle: „Nicht diskriminieren. Menschen als Menschen sehen.“

Zum 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz teilt Eva Weyl ihre Geschichte und ruft dazu auf, Erinnerung lebendig zu halten. Eine Folge, die berührt, mahnt und Hoffnung schenkt.

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33 Minuten
Was verbindet die Fluchtgeschichte von Maria, Josef und Jesus mit den heutigen Herausforderungen von Schutzsuchenden? Flüchtlingsbeauftragte Stefanie Tegeler spricht in der neuen Folge von „kannste glauben“ über die politischen und menschlichen Aspekte von Flucht und Migration. Im Gespräch mit Moderatorin Ann-Christin Ladermann erklärt Stefanie Tegeler, warum Migration ein Normalfall ist und was es braucht, um Fluchtgeschichten mit Empathie zu begegnen. Sie wirft einen kritischen Blick auf die aktuelle politische Debatte, fordert einen offeneren Umgang mit kulturellen Unterschieden und sagt, was ihr persönlich Hoffnung gibt.

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31 Minuten
Ein riesiger aufblasbarer Mond mitten in der Kirche, hunderte bunte Plexiglasscheiben im Gewölbe, eine goldene Wand aus Lebensrettungsfolie: Der Cityadvent in der Überwasserkirche in Münster ist eine Kunstinstallation im Kirchenraum, die seit 20 Jahren im Advent hunderttausende Besucherinnen und Besucher anlockt und eine Auszeit im vorweihnachtlichen Trubel bietet. Rupert König ist der künstlerische Kurator des Cityadvents und selbst Künstler. In der neuen Folge von „kannste glauben“ spricht er darüber, warum es wichtig ist, dass die Kirche Raum bietet, um Kunst zu erleben, und welche Situation des Cityadvents für Gänsehaut bei ihm sorgt.

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32 Minuten
In einem Land, in dem Krieg herrscht, haben sie sich entschieden zu bleiben: Abt Nikodemus Schnabel und seine Mitbrüder leben auch ein Jahr nach Ausbruch des Krieges weiter in Israel. Zum zweiten Mal berichtet der Leiter des Klosters in Tabgha nahe des Libanon und der Dormitio-Abtei in Jerusalem, eine der meistbesuchten christlichen Stätten in Israel, bei „kannste glauben“ vom Leben in Israel: von der täglichen Flucht in den Luftschutzbunker, von Angriffen auf der Straße, aber auch von gemeinsamen Sternstunden der Religionen.

Informationen zur Weihnachtsaktion der Dormitio-Abtei in Jerusalem gibt es im Internet auf dormitio.net/weihnachtsaktion. Die Möglichkeit zur Spende gibt es auf dormitio.net/spenden.

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40 Minuten
Die politischen Entwicklungen in Deutschland machen Stephan Orth Sorgen. „Wen oder was soll ich im Moment wählen?“, fragt sich der Theologe, der früher viele Jahre in Münster politisch aktiv war. Vor dem Hintergrund der Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und in Brandenburg spricht er in der neuen Folge von „kannste glauben“ mit Moderatorin Ann-Christin Ladermann darüber, ob die Demokratie in Gefahr ist. Welche Rolle spielt die Kirche? Sollte sie Wahlempfehlungen aussprechen? Und was kann jede und jeder Einzelne tun, um die Demokratie zu stärken? Stephan Orth ordnet politische Entwicklungen ein – und bringt sie mit der christlichen Botschaft zusammen.

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30 Minuten
Annamaria und Angela aus Borken sind verheiratet und haben eine Tochter. Der Glaube ist den beiden gebürtigen Italienerinnen wichtig, unbedingt möchten sie diesen an ihre Tochter weitergeben. Dass sie sich in der katholischen Kirche als lesbisches Paar mit Kind nicht immer willkommen fühlen, gibt ihnen zwar einen Stich – an ihrem tiefen Glauben ändert es allerdings nichts. In der neuen Folge von „kannste glauben“ erzählen die beiden von ihren streng gläubigen Elternhäusern, von Glaubensritualen im Alltag mit ihrer Tochter und von einer Geburtstagsparty, zu der sie offiziell nicht eingeladen sind, aber trotzdem hingehen.

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35 Minuten
Wenn Polizistinnen und Polizisten Schlimmes erlebt haben, ist Björn Thedering zur Stelle. Er hört zu – und ist nah dran: Bei Demonstrationen, Großereignissen oder auf Streifenfahrt. Der Pastoralreferent ist Polizeiseelsorger in der Polizeidirektion Oldenburg, er begleitet Polizeibeamte nach besonderen Belastungen und lehrt an der Polizeiakademie Niedersachsen. Seit genau 100 Jahren gibt es die Polizeiseelsorge im Bistum Münster. In der neuen Folge von „kannste glauben“ erzählt Björn Thedering von der Leidenschaft für seinen Beruf, die schönen Momente, aber auch die schwierigen Einsätze und darüber, wie er Studierenden beibringt, eine Todesnachricht zu überbringen.

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36 Minuten
Auch 30 Jahre nach dem Krieg ist Bosnien-Herzegowina ein gespaltenes Land. Jungen Menschen fehlen die Perspektiven. Die Gründe liegen in ethnischen Spannungen, religiösen Feindseligkeiten und überfälligen Reformen. Die katholische Kirche vor Ort versucht diese Wunden zu heilen – unter anderem mit der Unterstützung des Osteuropa-Hilfswerks Renovabis. Eines von vielen geförderten Projekten ist das Jugendzentrum „Johannes Paul II“ in Sarajevo. Der bosnische Priester Šimo Maršić leitet die Einrichtung, in der alle jungen Menschen unabhängig von ihrer Religion willkommen sind. In der neuen Folge von „kannste glauben“ erklärt Šimo Maršić, welche Bedeutung der Namensgeber des Jugendzentrums hat, was hinter dem Leitwort „Mit kleinen Schritten“ steckt und welche Zukunft er sich für die Jugendlichen in Bosnien-Herzegowina wünscht.

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31 Minuten
Ein Berliner Großstadtseelsorger machte Karfreitag 1924 den Anfang: Er sprach zum ersten Mal eine Verkündigungssendung als Kirchenvertreter im Radio. 100 Jahre später sind Sendungen der Kirchen fester Bestandteil des Radioprogramms. Klaus Nelißen ist stellvertretender Katholischer Rundfunkbeauftragter der NRW-Diözesen beim WDR. In der neuen Folge von „kannste glauben“ spricht der Theologe und Pastoralreferent des Bistums Münster über die Meilensteine der 100-jährigen Geschichte der Radioverkündigung, was Menschen heute von den Sendungen der Kirche erwarten und wie es gelingt, Gott an den Küchentisch und ins Auto zu holen.

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30 Minuten
Vor acht Jahren flüchtete Rahaf Aldabbagh aus ihrer Heimat Syrien. Rassistische Anfeindungen erlebt die zweifache Mutter seitdem regelmäßig im Alltag – in der Warteschlange, im Bus, im Hausflur. Eine Weiterbildung zur Kulturmittlerin im Haus der Familie in Münster hat das Leben der ausgebildeten Ingenieurin verändert. In der neuen Folge von „kannste glauben“ spricht Rahaf über ihren Neuanfang, über ihre Erfahrungen mit Rassismus und sagt, wie willkommen sie sich in Deutschland fühlt.

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38 Minuten
Ivan Kozak ist 19 Jahre alt und vor zwei Jahren allein aus der Ukraine nach Altenberge geflüchtet. Seine Mutter ist nachgekommen, sein Vater und seine Großmutter sind in der Ukraine geblieben – die Familie ist zerrissen. Am 24. Februar jährt sich der Ausbruch des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine zum zweiten Mal. Die Hoffnung auf Frieden bleibt. Auch bei Ivan Kozak und Mariya Sharko, ebenfalls gebürtige Ukrainerin. In der neuen Folge von „kannste glauben“ sprechen die beiden über den Stand der Integration in Deutschland und die Pläne der Ukrainerinnen und Ukrainer für ein Leben mit dem Krieg.

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36 Minuten
In ihren blauen Westen sind sie am Bahnhof schon von weitem gut zu erkennen. Die Mitarbeitenden der Bahnhofsmission sind für jeden Menschen da, der Hilfe braucht – Reisende, Obdachlose oder Menschen mit Arbeit und Wohnung, denen das Geld zum Leben nicht reicht. Nach elf Jahren übergibt Tine Kockmann die Leitung der Bahnhofsmission in Münster an Jana Höll. Die beiden Sozialarbeiterinnen sprechen in der neuen Folge von „kannste glauben“ darüber, wie man gesellschaftliche Entwicklungen in der Bahnhofsmission erkennen kann, und wo die „Frohe Botschaft“ in der ökumenischen Einrichtung gelebt wird. Und Tine Kockmann verrät, warum eine Plastikrose ihr Herz bis heute bewegt.

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38 Minuten
Keine Touristenströme mehr, die sich durch die Jerusalemer Altstadt schieben. Stattdessen mehr Katzen als Menschen auf den Straßen, und diejenigen, die unterwegs waren, hielten Abstand voneinander und musterten sich von weitem mit Skepsis – und Angst. So hat Abt Nikodemus Schnabel die israelische Hauptstadt in den ersten Wochen nach dem 7. Oktober erlebt. Der 44-Jährige leitet die Dormitio-Abtei in Jerusalem und lebt seit 20 Jahren in Israel. In der neuen Folge von „kannste glauben“ erklärt Abt Nikodemus, weshalb er keine Angst hat, er spricht über die Sehnsucht der Israelis nach Sicherheit und der Palästinenser nach Freiheit und über das bevorstehende Weihnachtsfest, an dem er und seine Mitbrüder die Namen der Getöteten in die Krippe legen werden.

Die Möglichkeit, die Menschen in Israel mit einer Spende finanziell zu unterstützen, gibt es im Internet auf der Seite www.dvhl.de/hilfe-spenden. Eine Spende für die Menschen in der Ukraine ist hier möglich: www.bistum-muenster.de/ukraine/spenden.

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Die Vielfalt des Bistums Münster für die Ohren