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kannste glauben Archiv

83 Episoden
34 Minuten
Gespräche mit Betroffenen von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche gehören für Peter Frings zum Alltag. Routine werden sie nie sein. Seit drei Jahren ist er der Interventionsbeauftragte im Bistum Münster. Wird ein Missbrauchsverdacht gemeldet, koordiniert er alle notwendigen Maßnahmen. Kurz nach Veröffentlichung der Studie zum sexuellen Missbrauch im Bistum Münster gibt Peter Frings bei „kannste glauben“ einen Einblick in seine Arbeit. Im Gespräch mit Moderatorin Ann-Christin Ladermann berichtet er, welche Frage Betroffene besonders beschäftigt, was ihn bei seiner Arbeit antreibt und wie er persönlich es schafft, täglich mit dem Thema Missbrauch konfrontiert zu sein.

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31 Minuten
Hell und Dunkel kann sie noch grob voneinander unterscheiden. Ansonsten ist Christiane Bernshausen aus Dülmen seit 15 Jahren nahezu blind. Vieles musste sie aufgeben. Ihre Leidenschaft, das Singen im Chor der katholischen Pfarrei nicht. Im Bistum Münster engagiert sie sich dafür, dass Menschen mit Sehbehinderung in der Kirche dabei sein können:  Sie hat barrierefreie Führungen durch den Dom mitentwickelt, organisiert Besinnungstage – und ermutigt zu einem Perspektivwechsel. Wie inklusiv ist die Kirche? Über diese und weitere Fragen spricht Ann-Christin Ladermann mit ihr in der neuen Folge von „kannste glauben“.

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28 Minuten
Drei Jahre lang war Kerstin Stegemann das Sprachrohr der Laien im Bistum Münster. Als ehrenamtliche Vorsitzende des Diözesankomitees der Katholiken, also der Laienvertretung, gilt ihr Blick aber nicht nur der Kirche, sondern immer auch den brennenden Fragen in Politik und Gesellschaft. Die Stärkung des Ehrenamts und der Verbände, ökologisches Handeln und eine nachhaltige Migrationspolitik sind nur einige Beispiele für Themen der vergangenen Jahre. Kerstin treibt als Delegierte des Synodalen Weges außerdem Reformen in der katholischen Kirche voran. In der neuen Folge von „kannste glauben“ blickt die 36-Jährige auf die Zeit im Diözesankomitee zurück, teilt ihre Hoffnungen auf Veränderungen in der Kirche und verrät, womit sie ihre neue Freizeit füllen wird.

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28 Minuten
In Europa herrscht Krieg. Wochen voller Zerstörung, Elend und Tod sind vergangen. Viele Ukrainerinnen und Ukrainer mussten ihr Zuhause verlassen und fliehen, mit selten mehr als einem Koffer und ohne Ziel. Sie sind auf Unterstützung angewiesen. Max Dreckmann hat, wie so viele andere, geholfen. Dreimal ist der Pastoralassistent aus der Pfarrei St. Franziskus in Münster zur ukrainischen Grenze gefahren, hat Hilfsgüter abgeliefert und Flüchtlinge mit nach Deutschland genommen. In der neuen Folge von „kannste glauben“ berichtet der 37-Jährige von seinen Hilfseinsätzen, von der überwältigenden Dankbarkeit vor Ort, von langen Autofahrten mit ukrainischer Musik und von Schicksalen, die er niemals vergessen wird.

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35 Minuten
Queer und katholisch – Jan Baumann hat einen Weg gefunden, seinen Glauben und seine Homosexualität miteinander zu vereinen. Ein Zuhause hat der 30-Jährige in der Queer-Gemeinde gefunden. Seit 23 Jahren ist sie Heimat für christliche queere Menschen im Bistum Münster und darüber hinaus. Karsten Weidisch ist Priester in der Pfarrei St. Joseph Münster-Süd und Ansprechpartner für die Queer-Gemeinde. Bei „kannste glauben“ berichten die beiden von dem, was die Gemeinde besonders macht, wie sie Hoffnungen und Rückschläge der katholischen Kirche im Umgang mit dem Queer-Sein erleben und was sie sich von Papst Franziskus wünschen.

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35 Minuten
Ob in der SPD oder in der katholischen Kirche – Barbara Hendricks engagiert sich leidenschaftlich. Nach mehr als 40 Jahren hat sich die frühere Bundesumweltministerin aus Kleve im vergangenen Jahr von der politischen Bühne verabschiedet, Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) bleibt sie weiterhin. In der neuen Folge von „kannste glauben“ erklärt Barbara Hendricks, warum Junggesellenabschiede nicht in Prag gefeiert werden müssen und wie sich die Kirchen mehr in die Debatte um den Klimaschutz einbringen können. Im Gespräch mit Moderatorin Ann-Christin Ladermann betont Barbara Hendricks außerdem, warum sie an der katholischen Kirche zweifelt, aber nicht verzweifelt, und was sich im Umgang mit queeren Menschen dringend ändern muss – ein Thema, das sie selbst betrifft.

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29 Minuten
Es weihnachtet – auch im Bischofshaus in Münster: In der neuen Folge von „kannste glauben“, dem Podcast des Bistums Münster, teilt Bischof Dr. Felix Genn Erinnerungen an Weihnachtsfeste in seiner Kindheit und verrät, worauf er sich in diesem Jahr an Weihnachten besonders freut. Zum Abschluss des Jahres blickt er im Gespräch mit Moderatorin Ann-Christin Ladermann außerdem auf ein bewegtes Jahr zurück. Es geht um persönliche Lichtblicke in Zeiten der Corona-Pandemie, um Solidarität und um Zukunftsaussichten des Synodalen Wegs.

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29 Minuten
Seit 15 Jahren lebt Gregor Schäpers aus Xanten in der Halbwüste Mexikos. In einem kleinen Dorf, etwa 200 Kilometer von der Hauptstadt entfernt, baut er Reflektoren, damit Unternehmen mit Solarenergie kochen und backen können. Seine Werkstatt wird vom Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat und vom Bistum Münster gefördert. In der neuen Folge von „kannste glauben“ erzählt Gregor Schäpers von seinen Visionen, außerdem warum viele Menschen vom Land in die Städte ziehen und was Hilfsprojekte von Adveniat bewirken.

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42 Minuten
„Du scheiß Jude.“ Beleidigungen wie diese gehören für Levi Israel Ufferfilge zum Alltag. Ganz bewusst trägt der 33-Jährige die Kippa als Ausdruck seines Glaubens. Sein Leben ist geprägt durch alltäglichen Antisemitismus – im Supermarkt, im Wartezimmer, in der Bahn. Was es heißt, als junger Jude zu leben, und wie jede und jeder mithelfen kann, Überforderungen abzubauen, davon erzählt der Münsteraner Rabbiner-Anwärter in der neuen Episode von „kannste glauben“.

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29 Minuten
„In Afrika ist jeder Sonntag wie Weihnachten oder Ostern.“ Uchenna Aba kann man die Begeisterung und Verbundenheit zu seiner Heimat Nigeria anhören. Seit zehn Jahren lebt der Priester in Deutschland und leitet mittlerweile die Pfarrei St. Martinus in Goch. Das Hilfswerk „missio“ stellt Nigeria mit dem Monat der Weltmission in den Mittelpunkt. In der neuen Episode von „kannste glauben“ spricht Uchenna Aba über sein Leben als Nigerianer in Deutschland und über den Wert menschlichen Lebens in dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas.

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30 Minuten
Kirche und Kino – das ist kein Widerspruch, findet Julia Borries. Im Gegenteil: „Es gibt wunderbare Parallelen und bei beiden geht man hoffentlich anders heraus, als man hineingegangen ist.“ Julia verantwortet das Kirchliche Filmfestival Recklinghausen mit, das am 29. September startet. In der neuen Episode des Podcasts „kannste glauben“ spricht sie darüber, warum es gut ist, Zuschauerinnen und Zuschauer in bequemen Kinosesseln mit unbequemen Themen zu konfrontieren. Außerdem verrät sie ihren ganz persönlichen Lieblingsfilm.

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35 Minuten
„An den Rollstuhl gefesselt“ fühlt sich Matthias Fraune nicht. Im Gegenteil: „Für mich bedeutet der Rollstuhl Freiheit. Ich kann dadurch am Leben teilnehmen“, sagt der 55-jährige, der seit mehr als 40 Jahren auf den Elektro-Rollstuhl angewiesen ist. In der neuen Folge von „kannste glauben“ spricht der Diakon aus Borken über Situationen, in denen er mit seinem Schicksal hadert, und über das, was ihm Kraft im Leben gibt.

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32 Minuten
Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup lebt mit einer Spenderniere. Der 48-Jährige aus Nordwalde hatte Glück, 9000 andere Menschen warten in Deutschland auf ein Organ. In der neuen Folge von „kannste glauben“ spricht Pfarrer Schulte Eistrup über die Zeit des Wartens, über Wut, Hoffnung und Dankbarkeit. Und er ermutigt jede und jeden, eine Entscheidung zu treffen: Organe spenden – ja oder nein.

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38 Minuten
Niklas Piel hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Mit 24 Jahren gehört er zu den jüngsten hauptamtlichen Kirchenmusikern in Deutschland. Warum ihn die Orgel – das Instrument des Jahres 2021 – so fasziniert, warum es nicht viel braucht, um Kinder für die „Königin der Instrumente“ zu begeistern, und warum Singen gute Laune macht, erzählt er in der neuen Folge von „kannste glauben“.

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26 Minuten
Leere Flure, keine Warteschlangen vor den Aufzügen, dafür Schutzausrüstung in den Patientenzimmern: Dr. Leo Wittenbecher ist Krankenhausseelsorger im Universitätsklinikum Münster (UKM) und gibt einen Einblick in seine Arbeit unter Corona-Bedingungen. Warum ein offenes Ohr gerade jetzt so wichtig ist und was ihm persönlich Hoffnung gibt, davon erzählt er in der neuen Folge von „kannste glauben“.

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Die Vielfalt des Bistums Münster für die Ohren