Die Besten im Westen – Im Osten nur Kosten?! Archiv
26 Episoden
3 Minuten
Die neunte Episode fällt leider vorläufig aus. Stattdessen hier eine kurze Erklärung von Dieter Röseler zur mit Gastgeber Eddi Stoffel getroffenen Entscheidung, das gemeinsame intensive Gespräch nicht freizuschalten. Eddi lebt bereits seit gefühlten Äonen in Bensberg. Und er hat ein großes Herz. Vor Allem für Kinder. Für die er nicht nur den Santa Claus on Ice gibt. Röseler resümiert seine Begegnung mit Stoffel wie folgt: „Dies ist die mit großem Abstand leichtfüßigste Unterhaltung, die ich im Rahmen des Podcasts bisher führen durfte. Und zugleich die Ernsthafteste. Sie ist exakt so, wie ein gutes Schwarzweiss-Bild meiner Meinung nach zu sein hat: scharf kontrastierend, mit lichten Höhen und dunkelsten Tiefen.“
50 Minuten
Eginhard Kieß ist selbstständig – seit Jahrzehnten als erfolgreicher Personal Trainer. Nach der gängigen Meinung einfach strukturierter Geister kann er genauso wenig im Osten Deutschlands sozialisiert worden sein wie Asyl-Bewerber grundsätzlich nicht keine hinterlistigen, (mindestens: klein)kriminellen Sozialschmarotzer sein können. Ist er aber. Obendrein war sein Papa Republikflüchtling. Und er selbst hat als 21-Jähriger am frühen Morgen des historischen 9. November 1989 in der Dresdner Stasi-Zentrale die Aberkennung seiner DDR-Staatsbürgerschaft in die Hand gedrückt bekommen. Wie alle DDR-Deutschen hatte er in den nächsten Tagen furchtbare Angst, „dass die Grenze innerhalb von 'ner Stunde wieder zugemacht wird.“ Heute sagt er: „Der Sozialismus hat mehrmals bewiesen, dass er nicht funktioniert.“ Dennoch hat er ganz klare und logische Vorstellungen davon, welche Errungenschaften der DDR im Einigungsprozess schon ab dem 3. Oktober 1990 der neuen gesamtdeutschen Bundesrepublik zum Vorteil gereicht hätten. Außerdem erklärt Eginhard nicht nur, woher sein seltener Vorname kommt, sondern auch, warum er als junger Mann eine Vorliebe für eine ganz bestimmte Mädchenbluse mit Brustabnähern hatte. Schließlich berichtet er von seiner amüsanten Korrespondenz mit Bergisch Gladbachs Bürgermeister Lutz Urbach. Und: er gibt wertvolle Hinweise, wie man es wirksam vermeiden kann, am Dienstleistungsphilosophie der Deutschen Telekom zu verzweifeln.
1 Stunde 10 Minuten
Frank Stein lebt in Leverkusen. Und er wurde vor gut eineinhalb Jahren vom Rat der Stadt Bergisch Gladbach zum Beigeordneten und Kämmerer gewählt. In dieser – bislang längsten und dennoch sehr kurzweiligen – Podcast-Episode schlüpft der seit einer halben Ewigkeit mit einem roten Parteibuch ausgestattete überzeugte Demokrat nicht nur in die Rolle eines absolutistischen Herrschers. Er zeigt auch Haltung zu bundespolitischen Themen. Im Klartext. Ohne überflüssige rhetorische Sauce. Gleichberechtigt neben diesen staatstragenden Themen wird auch über Fußball und andere Männer-Hobbies parliert. Wieder mal ein schöner Kessel Buntes. enJOY!
45 Minuten
netzpolitik.org-Gründungs-Chef Markus Beckedahl wurde im Juli 2015 als Staatsfeind Nr. 1 von einem gewissen Hans-Georg Maaßen gehetzt. Damit hat der seinerzeitige Leiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz sich auf eine Stufe gestellt mit dem 1962 amtierenden Bundesverteidigungsminister Franz-Josef Strauß: er hatte die … nunja: mindestens sportliche, vor Allem aber demokratiefeindliche Auffassung, dass ein StaatsDIENER einen investigativ tätigen Journalisten mit Hilfe eines mehr schlecht als recht an den Haaren herbeigezogenen Verdachts auf Landesverrat (§94 StGB) mundtot machen könne. Strauß hatte 1962 nach 52 Tagen keine andere Wahl mehr, als auf sein Amt zu verzichten. Nachdem alle FDP-Minister 11 Tage zuvor aus Protest geschlossen zurückgetreten sind. Maaßen hingegen durfte nach seinem Lapsus noch drei Jahre und vier Monate den Inlands-geheimdienst leiten – warum auch immer. Erst vor Wochenfrist traute Schorsch Maaßen sich wieder in die Öffentlichkeit (gute drei Monate, nachdem ihn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier endgültig mit sofortiger Wirkung in den einstweiligen Ruhestand versetzt hatte). Mit einer Rede, in der er die Flüchtlingspolitik des Jahres 2015 als grundlegende Ursache für eine wachsende Gefahr des islamistischen Terrors brandmarkte. Maaßen mag Jurist und politischer Beamter sein, wie die deutsche wikipedia im ersten Satz feststellt. Vor Allem aber ist er zweifelsohne eins: ein rechter Brandbeschleuniger. Im Gespräch mit Dieter Röseler spricht Beckedahl nicht nur über diese seine Erfahrungen im politischen Sommerloch 2015 (die in letzter Konsequenz den seinerzeit amtierenden Generalbundesanwalt seinen Job kostete; ein Bauernopfer), er erklärt auch das justiziable Phänomen „Doxing“, warum er Robert Habecks Reaktion auf den Doxing-Fall im Januar 2019 als surreal bezeichnet und wie er die Netzpolitik der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien bewertet.
49 Minuten
Die langjährige Frankenforster Netzwerkerin im Sinne der Schönen Künste Marlis Sauer erzählt von ihrer ganz persönlichen Sturm- und Drang-Zeit im damals noch geteilten Berlin, von ihrem Heimweh nach Bensberg, von ihren Wünschen für die Zukunft Bergisch Gladbachs und in aller Ausführlichkeit von ihrem allerneuesten „Baby“, dem Projekt: „Ich sehe was, was du nicht siehst – Fotografische Ansichten“, für das sie in ihrer unnachahmlichen Art kurzerhand auch Dieter Röseler requiriert hat
1 Stunde 9 Minuten
Die Unterhaltung mit Musiker Erik Millgramm oszilliert zwischen ernsthaftesten Betrachtungen über den wieder zunehmenden Antisemitismus in Europa sowie über Millgramms lebensbedrohliche Erkrankung auf der einen Seite und Altherren-Albernheiten – mit einer großen Variationsbreite von Zwischentönen. Ein prall gefüllter Kessel Buntes. Aus der westlichen Provinz. enJOY!
1 Stunde 12 Minuten
Beim Künstlergespräch im d5h30-Projektbüro Berlin-Brandenburg erstreckt sich im Trialog mit dem selbsternannten Ostbrot Rainer Ehrt und Dieter Röselers Kollegen Stefan Maria Rother ein weit gespannter Gesprächsbogen über die beiden Langzeitprojekte #d5h30 und #minnsche, über Chargesheimer und Martha Maas bis hin zu Bundeskanzlerin Angela Merkels Schweißflecken und Humor sowie Christian Lindners dämonisches Potential. Sehr bereichert – ja gewürzt und belebt – wird das Ganze durch Betrachtungen und Gedanken der Gäste Corinne Holthuizen-Habermann, Paul Fenski und Thomas Scharfstädt.
3 Minuten
Die für den 19. Januar 2019 angekündigte Episode – das Gespräch mit dem Kopf der Slow-Musik-Formation UNDER ONE SKY – wird aus aktuellem Anlaß auf den 26. Januar verschoben. Morgen erscheint eine Sonderausgabe: Dieter Röseler hat selbst eingeladen. In seinem Projektbüro Berlin Brandenburg redet er mit seinem langjährigen Kollegen-Freund Stefan Maria Rother, DGPh über die Kanzlerin, die Fotografie, Christian Lindner und Sebastião Salgado. Pointiert moderiert vom "Ostbrot" Rainer Ehrt, dem Gründungsvorsitzenden des "Die Brücke – Kunstverein Kleinmachnow e. V.", der mit seinem unvergleichlichen Charme auch weitere Gäste der Ausstellungsveranstaltung zu Wort kommen läßt.
44 Minuten
Im Format „Die Besten im Westen – Im Osten nur Kosten?!“ führt Dieter Röseler substanzielle und sehr persönliche Vier-Augen-Gespräche. Heute mit dem Partei-Vorsitzenden der FDP, Christian Lindner. Dieser hat als Ort des Geschehens sein repräsentatives Fraktionsvorsitzenden-Eckbüro gewählt. Weil er den Blick auf das direkt gegenüber liegende Reichstagsgebäude sehr mag. Wie alle GesprächspartnerInnen dieses Podcasts zeichnet sich der Premierengastgeber dadurch aus, dass er seine Haltung dezidiert, gerne auch pointiert, formulieren kann. Und es auch tut, wie z. B. bei seiner heute schon legendären Wutrede im nordrhein-westfälischen Landtag als Reaktion auf den Zwischenruf eines SPD-Abgeordneten. Hier spricht er ebenfalls Klartext. Und zwar nicht nur in Bezug auf seine titelgebende Kindheits-Adipositas.
34 Minuten
Im Format „Die Besten im Westen – Im Osten nur Kosten?!“ führt Dieter Röseler substanzielle und sehr persönliche Vier-Augen-Gespräche. Den Ort des Gesprächs legt der/die ProtagonistIn fest, denn zum Umraum besteht immer eine emotionale Bindung. Demzufolge sind seine GesprächspartnerInnen Persönlichkeiten aus allen gesellschaftlichen Schichten und Teilen der Republik, die ihre Haltung dezidiert, gerne auch pointiert, formulieren können. Und auch wollen. In dieser Pilotsendung stellt er sich selbst vor, führt also ein Selbst-, ein Zwei-Augen-Gespräch.
2 Minuten
Im Format „Die Besten im Westen – Im Osten nur Kosten?!“ führt Dieter Röseler substanzielle und sehr persönliche Vier-Augen-Gespräche. Den Ort des Gesprächs legt der/die ProtagonistIn fest, denn zum Umraum besteht immer eine emotionale Bindung. Demzufolge sind seine GesprächspartnerInnen Persönlichkeiten aus allen gesellschaftlichen Schichten und Teilen der Republik, die ihre Haltung dezidiert, gerne auch pointiert, formulieren können. Und auch wollen.