Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

FUSSBALL MML Archiv

520 Episoden
1 Stunde 14 Minuten
The Best never test. Und deshalb, liebe Freunde, haben wir uns als mittelmäßige Mittzvierziger (im Schnitt) natürlich noch vor der Aufnahme die Stäbchen in die Nase geschoben, als wäre der ganze Schnodder dort hinten feinstes, mit Blattgold überzogenes Sashimi vom Event-Japaner. Liebe Grüße an dieser Stelle an Jörg Dahlmann, mit dem wir auch ganz gerne mal eine kuschelige Nacht in Köpenick verbringen würden. Aber das ist eine andere Geschichte. Negativ getestet und gerade deshalb positiv gestimmt, haben wir uns erstmal hinein geworfen in die Fallzahlen eines Wochenendes, in der die Bundesliga mal wieder kein Mittel gefunden hat gegen die bayrische Mutante, diesem Monster, das immer dann erwacht, wenn der erste Schnee geschmolzen ist und die Viertelfinals aus dem Boden sprießen wie junge Krokusse. Die Punkte-Raffkes, so scheint es, werden das Ding auch diesmal nach Hause bringen. Auch, weil sie selbst unterzählig übermächtig sind. Am Ende, machen wir uns nichts vor, hilft da eigentlich nur die Ausgangssperre für Lewandowski. Obwohl er die in der gegenwärtigen Form wohl auch noch brechen würde. So bleibt uns nichts anders übrig, als es wie Jogi und Haaland zu machen und das schon leck geschlagene Boot auf dem schnellsten Wege zu verlassen. Doch während der eine noch Ceferins lustige Europatournee mitnimmt, ist der andere gleich nach dem Abpfiff vom Rhein zum Prado gefahren. Mit dem Dreirad, in unter vier Stunden. Hauptsache weg. Schließlich konnte man am Samstag allein in seinem Blick erkennen, wie sehr ihn die Sterblichkeit seiner Mitspieler persönlich beleidigt. Dagegen allerdings, lieber Erling Braut, hilft auch keine Impfung. Zumal der Norweger derzeit der einzige Dortmunder ist, dem die dafür nötigen Nadelstiche überhaupt gelingen würden. So bleibt dann auch alles beim Alten. Vor allem in Gladbach, wo sie wahrscheinlich bis zum Sommer keinen Nachfolger für Rose gefunden haben werden. Das wiederum wissen wir aus gut unterrichten Quellen. Da könnt ihr auf uns zählen. Und wenn nicht, auch egal. Denn wären wir eine Liege auf Mallorca, würdet ihr uns trotzdem reservieren. Mit jenem Handtuch, das ihr vor Jahren schon geworfen habt. In diesem Sinne: viel Vergnügen!
1 Stunde 16 Minuten
Der WE DRIVE DIVERSITY TALK ist eine Initiative von unserem Partner VOLKSWAGEN im Rahmen der #VWTailgateTour.

Alle Beiträge zur Show findet ihr hier: https://bit.ly/38UrIbI

Für alle gesammelten Beiträge der #VWTailgateTour klickt hier: https://bit.ly/3cM3rG6

Für mehr zu den SCORING GIRLS* von Tuğba klickt hier:

https://www.hawar.help/de/projekt/scoring-girls/

Und zu den Projekten von terre des homme geht auf http://tdh.de
1 Stunde 15 Minuten
Loide! Und nun dreht sich das Karussell, ist im Himmel gleich wieder Jahrmarkt. Weil Jogi Löw, der sich in den vergangenen drei Jahren stoisch ins Abseits gemerkelt hat, endlich seinen auch schon sehr alten Hut nimmt und auf einem mit Sommersonne betankten Coffee Racer zurück in den Breisgau fährt. Womit er neben viel Erleichterung aber auch eine zumindest mittelgroße Lücke hinterlässt, die nun geschlossen werden muss. Und schon greifen die gewohnten Reflexe, werden die üblichen Verdächtigen in Überlebensgröße auf die Leinwand der Spekulationen geworfen. Gesichter im Konjunktiv. Könnten sie denn? Würden sie womöglich? Viel Hoffen, viel Bangen und natürlich auch Ferndiagnosen, die vom Heimweh nach Erfolg erzählen. Aber der Reihe nach. Da ist, sowieso immer schon, Jürgen Klopp, der in Liverpool gerade seine Abschiedssaison beim BVB nachtanzt und nicht mehr so genau weiß, ob ihm das eigene Lächeln noch passt. Den wilden Wünschen der Deutschen allerdings hat er sogleich den Zahn gezogen. Klopp, so viel ist klar, wird eher nicht von der Mersey an den Main wechseln. Wer will es ihm verdenken. Liverpool, das sind die Beatles, Gerry and the Pacemakers, Elvis Costello. Frankfurt ist Snap! Da bleibt er lieber in seiner lichtdurchfluteten Küche und wartet am Fenster, bis Steven Gerrard irgendwann aus seinem Ranger steigt. Beim DFB dürften sie mit dieser Ad-hoc-Absage gerechnet haben und ohnehin längst ganz anders planen. Mit einem durchaus alten Bekannten, der bereits bewiesen hat, dass er die Nationalelf entscheidend wiederbeleben kann. Schließlich war es Hansi Flick, der die Standardsituationen vor der WM 2014 aus der Mottenkiste der Geschichte geholt und damit jene Macheten geschliffen hat, mit denen sich die Deutschen durch das Dickicht des Turniers schlagen konnten, vom Campo Bahia bis nach Rio de Janeiro. Nun endlich könnte er der Welt zeigen, dass er schon lange besser ist als Jogi. Allerdings wissen auch die Bayern, wen sie da unter Vertrag haben. Und eher würde Kalle seine Uhren verzollen, als jetzt seinen Trainer freizugeben. Weshalb der Hansi dort in München so fest im Sattel sitzt, dass ihm selbst der galoppierende Schwachsinn der anderen nichts anhaben kann. Und wer sechs Titel hat, braucht am Ende auch keinen fünften Stern. Bleiben noch Ralf Rangnick und, kein Scherz, Lothar Matthäus. Die großen Außenseiter, jeder für sich schon ein Statement. Denn Rangnick wäre die bitter nötige Zumutung, ein Erneuerer mit Flipchart. Wie Klinsmann, nur mit Fußballsachverstand. Und Matthäus, immerhin vom Kaiser unterstützt, wäre die große Pointen eines sehr langen Treppenwitzes. Rangnick allerdings wird wohl eher seinem heimlichen Heimweh und damit den Königsblauen in die Zweite Liga folgen, also lieber mit Schalke in den Keller gehen als mit Keller nach Katar. Und Lothar Matthäus, der noch nicht Kult ist, aber irgendwie immer noch BILD, kann beim DFB allenfalls das Maskottchen für die EM 2024 werden, weil der neue Job nun mal auch zu den Schuhen passen muss. So wird es am Ende wohl doch Stefan Kuntz. Die Säge. Aber vielleicht ist das ja genau das richtige Werkzeug, um beim DFB etwas Neues aufzubauen.
1 Stunde 5 Minuten
Loide! Ein Jahr Geisterspiele, so weit sind wir also gekommen. Und obwohl der Grusel nach und nach Routine zu werden scheint, die Gespenster als Maskottchen auf der Tribüne sitzen, Schreihälse und Ölzeugwarte auf den andernfalls verwaisten Sitzschalen, ist es doch immer noch zum Fürchten. Weil die gähnende Leere ein Abgrund ist, in den wir schauen müssen. An jedem verdammten Samstag, zu jedem vermeintlichen Topspiel, in jeder ellenlangen Minute. Und weil uns auch sechs Tore, das ganze Spektakel, nicht über das Offensichtliche hinwegtäuschen kann. Wir vermissen das Stadion, aber vermissen vor allem uns selbst. Wir schauen auf die Plätze und sehen uns nicht. Die Tribüne als blinder Spiegel. Ein Bild, das nicht mehr wimmelt. Ein Bild, das an uns zerrt. Das Stadion nur noch eine Arena, der Sprecher eine einsame Stimme, die kein Echo erzeugt. Humba, humba, tätehä? Dann sitzen wir allein vor dem Fernseher, Atmosphäre allenfalls aus der Konserve, der Meister eventuell aus der Dose, und denken zurück. An die Nachmittage mit Freunden, mit Müttern und Vätern. Halbvier, das war nie nur eine Anstoßzeit, ein flüchtiger Blick auf die Uhr. Es war ein Versprechen, eine Verabredung. Ja, wir werden da sein. Gemeinsam, eng an eng, andere auch schon dicht an dicht. Und uns im Chor versichern, immer wieder, dass wir nicht alleine gehen werden. Nie wieder. Darum ging es vor allem. Das Spiel, das merken wir jetzt, war immer nur Anlass, das Stadion immer nur eine Schüssel. Ohne uns nur Beton. Wir kamen, um es zu schmücken. Trugen die Zuversicht als Girlanden, setzten dem Ganzen die Krone auf. Und, seien wir ehrlich, wir brauchten das auch. Für uns, als Ventil. Im Stadion, sagt Fritz Eckenga, da entmenscht man sich. Da ist man nicht nur Zuschauer, da stellt man sich selbst in den Wind. Die Faust geballt, die Überzeugung tausendfach im Rücken. Im Stadion, Südtribüne oder Nordkurve, da weiß man nun mal, wo man steht. Da kann man die Richtung vorgeben, in der letzten Reihe dem Himmel schon nah. Im Stadion, da kann man nochmal gemeinsam außer sich sein. Zusammen dümmer als sonst, größer als die anderen. Immer schlauer als die da unten. Und immer lauter als die da oben. Sowieso. Das alles fehlt. Was bleibt, sind die Erinnerungen. Sie müssen die Lücken jetzt füllen. Ein Jahr Gespenster. Und natürlich hoffen wir alle, dass der Spuk bald vorbei ist.
1 Stunde 4 Minuten
Liebe Freunde, willkommen zum Duell um die Feld. Die große Fleischbeschau, von der ihr euch gern eine Scheibe abschneiden dürft, weil wir uns wie immer gut gewürzt hinein geworfen haben in diesen herrlichen Sud, den wir Bundesliga nennen. So sitzen wir am gedeckten Tisch, das Lätzchen um den dicken Hals, das Skalpell zwischen gesenktem Daumen und erhobenem Zeigefinger. Drei Männer, die nicht wissen, wie Sparflamme geht und deshalb immer ein Geschmäckle hinterlassen, oben am Gaumen noch die Reste vom Wochenende, klebrig und hüftspeckig. Also die echten Schoten für alle, die sich nach guter Unterhaltung verzehren. Damit grillen wir die Schalker und kochen, gar nicht so einfach, trotzdem unser eigenes Süppchen. Und weil Liebe bekanntlich durch den Magen geht, servieren wir euch am Ende noch die ganz großen Klassiker. Dortmunder Allerlei, 200 Gramm vom wilden Eberl und ein paar bayrische Haxen, natürlich fett- und reklamierarm. Wer da nicht noch Bock auf Dessert bekommt, der hat sich selbst nie geliebt. Wir wünschen guten Appetit!
1 Stunde 2 Minuten
Liebe Hörer, Podcast-Aufzeichungen, die Gespräche darin, entwickeln oft eine eigene Dynamik. Dann gibt eins das andere, damn jagt ein Thema das nächste. Im Eifer das Geschwätzes. Manchmal geht etwas verloren darin. So haben wir heute über Frankfurt gesprochen aber nicht über Hanau, über das Traumtor von Amin Younes, nicht aber über das Zeichen danach. Dabei wird es das Bild sein, das hoffentlich bleibt. Das dunkle Trikot, ein Gesicht darauf und ein Name. Die tatsächliche Geste des Jahres. Ein wichtiges Gedenken, ein kurzes Innehalten. Für die Opfer eines heimtückischen, widerwärtigen Verbrechens, das ebenfalls nicht vergessen werden sollte. Deshalb schreiben wir an dieser Stelle nicht über den Inhalt dieser Sendung, nicht über das, was war. Sondern über jene, die fehlen.

Sie heißen:

Gökhan Gültekin Sedat Gürbüz Said Nesar Hashemi Mercedes Kierpacz Hamza Kurtović Vili Viorel Păun Fatih Saraçoğlu Ferhat Unvar Kaloyan Velkov

Neun Menschen.

saytheirnames

Danke.

++++

Du brauchst dringend neue Klamotten? Dann hat unser Werbepartner Asket sicherlich etwas Passendes für Dich: www.asket.com

Schaut doch mal bei unserem Werbepartner Disney+ vorbei und sichtet die große Film- und Serienauswahl: www.disneyplus.com/de-de/
36 Minuten
Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose. Ihr habt es nicht anders gewollt. Viel Spaß!
1 Stunde 8 Minuten
Junge, Junge! Da setzen die Bayern einmal nicht den Kalle aufs Podium, weil sie die Gemüter beruhigen wollen, nachdem der Schnorchler mit der Taucherbrille mal wieder den perfekten Sturm entfesselt hat, und müssen dann mit ansehen, wie der Hansi die hauseigene Abteilung Attacke übernimmt und zum Sturm auf das Willy-Brandt-Haus aufruft. Womit Flicks Pressekonferenz aber auch nur das sehr passende Ende einer sehr irren Woche war, in der sich der Fußball mal wieder größer gemacht hat, als er eigentlich sein sollte. Denn hinter uns liegen sieben Tage, irgendwo zwischen Katar und Katharsis, die gezeigt haben, dass Demut und Anstand weit weniger wiegen als Schlagzeilen und vermeintliche Lorbeeren, die von Scheichs und Scheichsfreunden verliehen werden. So ging es also vor allem um Titel. Im Namen, im Briefkopf, auf der ersten aller gelben Seiten. Und eher nicht um das Spiel selbst. Womit uns nun die doch eher undankbare Rolle zufällt, diesen Wahnsinn für euch, liebe Hörer, ein klein bißchen erträglicher zu machen, indem wir ihn mit dem Seziermesser in verdauliche Häppchen schneiden und jeden Bissen erstmal vorkauen, bevor ihr ihn dann schlucken müsst. Wem bei dieser Vorstellung bis hierhin noch nicht der Appetit vergangen ist, der darf also gerne reinhören. Bei Fussball MML, dem Fiete Gastro unter den Erfolgspodcasts. Dem schnellen Futter für ein langsames Erwachen. Viel Spaß!

+++++++++

Sichere Dir jetzt 5% Rabatt mit dem Gutscheincode MML auf alle Superfoods, Snacks, Nüsschen und vieles mehr der KoRo Drogerie unter www.korodrogerie.de !

Du hörst nicht nur Podcast, sondern bist auch Hörbuchfan? Dann sichere Dir jetzt einen Gratismonat bei BookBeat und besuche die Landingpage: www.bookbeat.de/mml
1 Stunde 11 Minuten
Leute, willkommen zum Talk im Elfenbeinturm. Live vom Flughafen Berlin-Brandenburg, mit Kalle und Uli auf der Landebahn. Den zwei Rollfeldherren, die gar nicht mehr wissen, wie es ist, für ein paar Stunden nicht abzuheben. So mussten sie, liebe Grüße auch an Peter Flore, am Boden bleiben und lauwarmes Wasser aus der Toilette trinken. Denn vorm BER sind alle gleich. Immerhin wurden ihnen bei der Ankunft in Katar nicht auch noch die Pässe abgenommen. Auch wenn Franz Beckenbauer da wohl ein Auge zugedrückt hätte. So aber heißt es jetzt erstmal: Halbfinale Doham. Für Deutschland, für die Freiheit! Ein Wintermärchen. Und am Ende stehen Tausende am Brandenburger Tor. Mia san mia, wir sind wieder wer! Woher die Häme, fragt ihr zurecht. Nun ja, wir haben nichts anderes. Nur Kapitulation vor den Bayern, die zentnerschwer auf der Spannung liegen wie der Neuschnee auf Dortmund. Wo sie sich Hitze wünschen, aber nur Hitz bekommen. Was im Vergleich mit Neuer in etwa so ist, als würde man versuchen, sein Auto mit bloßen Händen freizukratzen. Kein Frustschutzmittel, nirgends. Weshalb wir die Bundesliga hintenraus auch gleich wieder verlassen, um uns einem anderen Derby zu widmen. Jürgen gegen Pep. City gegen Liverpool. Ein Spiel, das Spuren hinterlassen hat. Und die eine Frage dazu: Ist Klopp jetzt am Ende? Spoiler Alert: wir wissen es nicht. Aber den Abgesang, der vielleicht gar keiner ist, könnt ihr hier hören. Denn wir sind wie immer schon seit Freitagabend abflugbereit. Viel Spaß!
1 Stunde 4 Minuten
Mixed Zone - Die Volkswagen Tailgate Tour LIVE

Pünktlich zum Pokal ist Fussball MML wieder bei SPORT1 Maik Nöcker, Micky Beisenherz und Lucas Vogelsang diskutieren nach dem Achtelfinale zwischen Wolfsburg und Schalke über das Spiel, den Videoschiedsrichter und die überraschenden Ergebnisse der aktuellen Runde.

Die größte Pokal-Sensation ist aber: Lucas stellt Fragen wie ein echter Journalist – und bringt damit sogar Wölfe-Sportchef Jörg Schmadtke zum Lachen!

Weitere Erkenntnisse des Abends: Der Torwart sollte nicht immer der beste Mann sein, Oliver Glasner ist trotzdem happy und der MML-Fluch trifft diesmal Leverkusen. Und zwar hart!
1 Stunde 9 Minuten
Leute, was soll denn das? Da wacht man am Sonntag auf, nichtsahnend und taufrisch, taumelt zur Kaffeemaschine, startet den Doppelpass als Hörspiel, und erfährt dann, als erste Meldung gleich, dass Khedira nach Berlin kommt. Ein letzter Scherz zum Deadline Day? Mitnichten. Die meinen das tatsächlich ernst. Und holen den Weltmeister zur Hertha. Was eine geile Nachricht gewesen wäre, allerdings 2016. So ist dieser Transfer jetzt vor allem ein Armutszeugnis, das sich der Verein selbst ausgestellt hat. Eine Vogelscheuche auf einem längst vergifteten Acker. Und überhaupt, wenn man schon einen ehemaligen Nationalspieler mit umfangreicher Krankenakte aus Italien zurück in die Hauptstadt holt, dann doch bitte den Prinzen, der ihn lang schlägt, weil vorne der Bruder lauert. Klare Sache, Fredi Bobic sollte es sich zweimal überlegen, ob er bei einer alten Dame unterkommen möchte, die sich gerade wieder mit alten Männern einlässt. In Frankfurt, fixe Idee, stimmt wenigstens der Applaus. Womit wir, ohne vernünftige Überleitung, aber mit viel Beifall für den Moment, auch gleich in Wolfsburg landen, wo Jörg Schmadtke auf Kritik und Komplimente gleichermaßen sparsam reagiert. Ein Achsenzucken.Der Erfolg allerdings, er ist da wie Barbara Salesch, gibt ihm recht. So nicken wir anerkennend, rühren mal wieder die Werbetrommel, ereifern uns noch ein bisschen und packen am Ende auch den Elefanten im Raum bei den Stoßzähnen, um selbst noch mal ein paar rote Karten zu verteilen. Und damit, liebe Hörer, wünschen wir euch wie immer viel Spaß!
1 Stunde 6 Minuten
Dickes B oben an der Spree, im Sommer tust du gut und im Winter tut's weh. Willkommen, liebe Hörer, zur Sonderfolge West-Berlin. Ähm, eine Stadt sucht einen Trainer. Mit Ralf Rangnick als dem üblichen Verdächtigen, das Fahndunngsbild mit dem Filzstift auf die Taktik-Tafel gemalt. Vorerst aber soll es ein alter Bekannter richten, der Dardai. Also Pal plus Zecke Neuendorf, Stallgeruch gegen den Muff des Mittelmaßes. Der immer lächelnde Ungar wird damit sein eigener Nachnachnachnachnachfolger und muss als Feuerwehrmann den Feuerwehrmann ersetzen. Die einzig gute Nachricht ist hier, dass neben Labbadia auch Preetz gehen musste, ein Manager, der dem plötzlichen Reichtum zuletzt immer häufiger mit geistiger Armut begegnet ist. Und damit geben wir ab nach Dortmund. Weil, wer Preetz sagt, irgendwann auch Zorc sagen muss. Leider. Aber beim BVB ist die Trainer- längst zur Standardfrage geworden und damit auch zum Armutszeugnis für die Verantwortlichen. Anders sieht es hingegen in Frankfurt aus, wo Fredi Bobic die richtigen Spieler für den richtigen Trainer holt und nebenbei eine alte Freundschaft wiederbelebt hat. Jetzt wackeln selbst die ganz alten Rekorde. Und weil wir das alles in schwer bekömmliche 70 Minuten gepresst haben, werden euch, hörthört, jetzt immerhin die Ohren schlackern. Viel Spaß!

+++++

Die KoRo Drogerie - dein Onlineshop für naturbelassene und haltbare Lebensmittel, mit der besten Qualität zu einem fairen Preis. Mit dem Code MML erhältst du 5% bei deiner nächsten Bestellung. Einfach bestellen unter www.korodrogerie.de und besser snacken!
1 Stunde 4 Minuten
Leute, im Käfig Bundesliga haben die Affen mal wieder Theater gespielt. Da wurde Gift und Galle gespuckt, mal oben gezogen, mal unten getreten und am Ende auch wieder lautstark gegen jede Regel verstoßen. Feinstes Idiotenballett, der Muss-Kacka-Prinz. Dazwischen wurde zudem feinster Kitsch aufgeführt. In Frankfurt vor allem. Erst die große Rückkehr des verlorenen Sohnes, dann der tränenreiche Abgang des in die Jahre gekommenen Vaters. Da musste selbst der Unparteiische sein letztes Hemd geben. Tränen, Tore, Temperamente, während sich der Rest der Aufführung jedoch wie eine einzige Retrospektive anfühlte. Ein Rückfall in längst vergessene Zeiten, in den vor allem für die Bayern goldenen Herbst, weil sich die Verfolger mal wieder an die Gesetzmäßigkeiten der Serie erinnert und dann artig Spalier gestanden haben, während die Münchner einer schneebedeckten Herbstmeisterschaft entgegen humpeln durften. Weshalb natürlich auch Thomas Müller wieder gut Lachen hatte. Ganz so, als wäre er mit 4 PS dem nächsten money shot entgegen geritten. Aber das ist nochmal eine ganz andere Geschichte. Und bevor nun endgültig der Gaul mit uns durchgeht, rühren wir lieber die Werbetrommel und wünschen euch wie immer: Viel Spaß!

+++++

Die KoRo Drogerie - dein Onlineshop für naturbelassene und haltbare Lebensmittel, mit der besten Qualität zu einem fairen Preis. Mit dem Code MML erhältst du 5% bei deiner nächsten Bestellung. Einfach bestellen unter www.korodrogerie.de und besser snacken!
1 Stunde 10 Minuten
Ja, was denn nun, liebe Liga? Man kann doch nach diesem uneigentlichen aber wenig uneitlen Spieltag eigentlich nur den Kopf schütteln. Über eine Saison, die sich partout nicht entscheiden, sich gar nicht erst festlegen möchte. So wechseln wöchentlich die Zuschreibungen. Schalke, diese zahnlose Bahnhofsnutte hat sich jetzt noch mal aufgerafft, die Mission verlassen, als wäre sie plötzlich auf einer Mission. Und Matthew Hoppe, dieser amerikanische Markus Happe, macht am Ende drei Buden. Als Kinderüberraschung für all jene, die jetzt vom Erwachsenenfußball schwärmen. So selbstverständlich und schön zumal, als wäre er der alte Raul, nur eben mit der jugendlichen Mischhaut von Christian Ziege. Und damit natürlich auch das andere königsblaue Gesicht. Damit also schöpft Schalke neue Hoffnung, während die Bayern ganz offensichtlich nur dann gewinnen können, wenn sie zuvor eine Respektschelle bekommen haben, man sie also erst provozieren muss, damit sie reagieren. Mit der Führung im Rücken allerdings stehen sie zu hoch, fallen dann tief. Die Gladbacher hingegen haben den Bären erlegt und sind trotzdem diejenigen, die im Sommer um ihre Haut fürchten müssen, weil ihnen spätestens dann die Felle wegschwimmen werden. Nun ja. Bleibt noch der BVB, der unter Edin Terzic den Kampf für sich entdeckt hat. Das verspricht eine gute Rückrunde. Auch, weil sie ja im Mittelfeld jetzt eine Achillesferse weniger haben. Gute Besserung an dieser Stelle. Und sonst? Haben wir mit dem Lexikon auf den Knien dem Doppelpass gelauscht, um jenen, die Sonntags immer mit der Strichliste vor dem Fernseher sitzen, eine kleine Geschichtsstunde zu erteilen. Als Hinterbankdrücker mit erhobenem Zeigezeh. Immer schon eher Bernd als Wolf Schneider. Fussball MML, das ist nunmal auch Deutsch fürs Leben und Historie zum Anfassen. Viel Spaß!

+++

Amazon Gutschein von CLARK: Anmeldung mit dem Code "FUSSBALL30" unter www.clark.de (Deutschland) oder www.goclark.at (Österreich) oder direkt in der App.
1 Stunde 8 Minuten
Leute, wir haben uns heute stellvertretend für die Kurve in die Kurve gestellt und ein bisschen in die dröhnende Stille der Stadien gebrüllt, haben unsere Pfandbecher mit handwarmen Thesen und hochprozentiger Systemkritik gefüllt und sie mit Maiks Tennisarm wütend auf den Rasen geschleudert. Weil sich der Fußball gerade wieder vom Fußball entfernt, 973 Tage vor dem Beginn der WM in Katar. In Dortmund etwa machen sie jetzt in Cryptowährung, wollen damit Nähe schaffen zum Fan in der Ferne. Schaffen damit aber vor allem Distanz zum Fan vor der Haustür, weil man sich einen Token nunmal nicht an die Kutte nähen kann. Und auf Schalke, trauriger Nachbar, hoffen sie nun wieder auf die Millionen vom Clemens, da fordern selbst die Spieler Verstärkung, weil sie selbst keine mehr sind. Unhaltbare Zustände. Das, so der Gedanke, hätte es mit Publikum nicht gegeben. Da hätte die Kurve eine rechte Gerade verteilt, da wären die Pfiffe zu hören gewesen, parteiisch und penetrant. So aber hören die Vereine derzeit nur ihr eigenes Echo, keine Wand nirgends. Und auch keine Konfrontation. Weshalb wir, liebe Fans, diesmal nicht nur uns, sondern auch denen da oben ins Wort fallen, wieder lauthals dazwischen quatschen. So bieten wir Sprechchöre, die allein auf Hörensagen beruhen. Als Gatekeeper der guten Laune, als Ehrenmänner auf der Ehrenrunde, irgendwo zwischen GenZ und Jetset, zwischen Bitcoin und Bitburger. Dafür stehen wir mit unserem Namen. Meinung mit Lachers, ihr habt es ja nicht anders gewollt. Also Ruhe jetzt und natürlich viel Spaß!
FUSSBALL MML

FUSSBALL MML