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Working With Startups From Science

Working With Startups From Science

Bartosz Kajdas 108 Episoden Neueste vor 7 Jahren

Meet the Future: Komm mit Bartosz und Nicolas auf einen Deep Dive in die Welt der Science-Tech-Start-ups. Wir bringen dich mit den Innovatoren und Gamechangern zusammen, die unsere Welt verändern – inklusive Video-Episoden auf YouTube. Tune in!

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Episoden

26 Minuten
Warum du diese Folge hören solltest:

Wenn du glaubst, dass die genialste Technologie automatisch gewinnt, irrst du dich gewaltig. In dieser Episode lernst du, warum 99 % der akademischen Erfindungen niemals den Markt erreichen – und wie du den "Todesbiss" der Nischenmärkte vermeidest, um echte, rettende Innovationen zum Patienten zu bringen.

Über den Gast:

Prof. Dr.-Ing. Erwin Keeve leitet das Fachgebiet Chirurgische Navigation und Robotik an der Charité Berlin und ist ein absoluter Ausnahme-Wissenschaftler mit echtem Gründergeist. Als Serien-Gründer (u.a. SiCAT GmbH & Co KG, SCOPIS GmbH) und Investor beweist er seit Jahrzehnten, wie erfolgreicher Technologietransfer funktioniert. Für diese Leistung wurde er 2026 völlig zurecht von der UNIPRENEURS Initiative ausgezeichnet.

3 unbezahlbare Learnings aus dieser Folge:

Der Problem-Solution-Fit in der Forschung: Eine OP-Technik für 24 Patienten im Jahr ist exzellente Wissenschaft, aber kein Business-Case. Lerne, wie Prof. Keeve seine Technologie auf den Markt der dentalen Implantologie (60.000 Zahnärzte) anpasste und eine Ausgründung mit heute 130 Mitarbeitenden schuf.

Die "Robotdog"-Falle: Warum Ingenieure:innen aufhören müssen, dem Chirurgen das Skalpell aus der Hand nehmen zu wollen. Wer Technologie an der Praxis vorbei entwickelt, schadet am Ende dem Patienten.

Der 50-Euro-Schutzschild: Ohne Patentschutz fressen dich Konzerne wie Siemens oder Philips bei lebendigem Leib. Warum das allererste Patent beim DPMA oft nur 50 Euro kostet und wie man strukturierte Brainstormings am Lehrstuhl etabliert.

Kapitel & Timecodes:

00:00:00 Intro & Begrüßung

00:01:32 Der Schlüsselmoment: Wie ein Navigations-Prototyp das Leben eines 8-jährigen Jungen rettete

00:07:08 Vom akademischen Nischenmarkt zum Millionen-Business: Der Pivot in die Dental-Implantologie

00:09:45 Innovationskultur: Warum eine erste Patentanmeldung oft nur 50 Euro kostet

00:14:33 MedTech-Falle: Daran scheitern hochqualifizierte Forschende beim Problem-Solution-Fit

00:19:34 Der fatale Robotik-Fehler: Warum Technologie den Arzt nicht ersetzen darf

00:21:59 Word-Shuffle: Warum "Das klappt nie" das beste Feedback für Gründer ist

Links & Ressourcen:

Website: Startups from Science

UNIPRENEURS Initiative: unipreneurs.de
19 Minuten
Glaubst du, dass eine akademische Ausgründung immer bedeutet, sofort sein gesamtes sicheres Leben aufzugeben? Prof. Dr. Olivia Merkel beweist das Gegenteil. In dieser Folge lernst du, wie du IP strategisch im eigenen Start-up behältst, anstatt es einfach an Großkonzerne zu lizenzieren – und wie du dein Team sicher durch das berüchtigte "Valley of Death" der Life-Science-Branche manövrierst.

Über den Gast:

Prof. Dr. Olivia Merkel ist Inhaberin des Lehrstuhls für Drug Delivery an der LMU München und eine absolute Pionierin der RNA-basierten Arzneimittel, deren Spitzenforschung bereits mit vier EIC Grants gewürdigt wurde. Für ihren herausragenden Einsatz im Technologietransfer, ihre Beteiligung an der RNhale GmbH sowie die Initiierung der Projekte Reformulate und ColdEx wurde sie völlig zurecht als UNIPRENEUR 2026 ausgezeichnet.

3 unbezahlbare Learnings aus dieser Folge:

Das Filter-Prinzip nutzen: Bootcamps und Uni-Workshops sind nicht nur Theorie, sondern der ultimative Stresstest. Nutze sie, um herauszufinden, ob du die Frustrationstoleranz für den harten Start-up-Alltag wirklich mitbringst.

Risiko minimieren: Gründen muss anfangs nicht existenziell bedrohlich sein. Das RNhale -Team blieb in der Frühphase an der Universität, bis ein EIC Grant die finanzielle Sicherheit für Vollzeitanstellungen im Start-up brachte.

Das "Valley of Death" überleben: Während es in Europa viel präklinisches (Non-Dilutive) Kapital gibt, fehlt oft das große VC-Geld für klinische Phasen. Die Lösung? Entweder bewusst den Schritt in die USA wagen oder als Dienstleistungs-Start-up kluges Bootstrapping betreiben.

Kapitel & Timecodes:

00:00:00 Intro & Begrüßung

00:01:08 Warum Start-ups gründen statt an Big-Pharma zu lizenzieren?

00:03:45 Die Geburtsstunde der RNA-Sprühtrocknung & Gründung von Rnhil

00:06:30 Gründen ohne existenzielles Risiko & der Durchbruch durch den EIC-Grant

00:14:51 Start-up-Kultur am Lehrstuhl: Bootcamps als Belastungstest für angehende Gründer

00:16:04 Finanzierungsstrategien: So überlebt man das "Valley of Death" in den Life Sciences

00:18:49 Word-Shuffle: Neugier, Publikationsdruck & das Bauchgefühl bei der Personalsuche

Links & Ressourcen:

Website: Startups from Science

UNIPRENEURS Initiative: unipreneurs.de
7 Minuten
20 Professor:innen, die das Startup-Ökosystem an deutschen Hochschulen revolutionieren, stehen in dieser Episode im absoluten Rampenlicht. Für „Working with Startups from Science“ sind wir direkt vor Ort im Allianzforum Berlin bei der Verleihung der UNIPRENEURS Awards.

Unternehmergeist ist im klassischen Wissenschaftssystem oft noch eine Seltenheit. Umso wichtiger sind die akademischen Vorreiter:innen, die mutige Studierende und Forschende auf ihrem Weg zum eigenen Startup nicht nur in der Theorie unterrichten, sondern aktiv ermutigen und als Mentoren begleiten. Aus über 800 Nominierungen der Gründer-Community wurden heute diejenigen ausgezeichnet, die diesen Gründungsspirit authentisch vorleben.

In diesem Video spreche ich mit zwei zentralen Köpfen hinter dem Event:

Johanna Schwan (Stifterverband): Warum es zwingend Vorbilder an Hochschulen braucht und wie der Stifterverband den Transfer von Ideen als wichtige dritte Säule neben Forschung und Lehre fördert.

Matthias Hilpert (Initiator von UNIPRENEUR): Wie seine eigene Start-up-Erfahrung an der LMU München ihn zu diesem Event inspiriert hat und warum diese Auszeichnung das Potenzial zum „Nobelpreis für Entrepreneurship“ hat.

Kapitel / Timestamps:

0:00 - Willkommen in Berlin: Darum geht es bei den Unipreneurs

0:57 - Johanna Schwan (Stifterverband): Warum Unternehmertum an die Hochschulen gehört

3:21 - Matthias Hilpert (Initiator): Die Vision hinter dem Preis & die Macht von Rollenmodellen

6:51 - Outro & exklusive Ankündigung für die nächsten Wochen

Wir machen weiter: In den kommenden Wochen werden wir alle 20 Preisträger:innen in einer exklusiven Podcast-Serie einzeln interviewen!

Abonniere jetzt den Kanal, um keines der Audio-Profile dieser inspirierenden Professor:innen zu verpassen!

https://podcast.startupsfromscience.com/
51 Minuten
Stell dir vor, du entwickelst eine bahnbrechende Technologie, aber deine eigene Universität verklagt dein Startup auf unglaubliche 400 Millionen Dollar. Genau das passierte 1976 im berühmten Genentech-Fall. Wem gehört deine Forschung also wirklich, wenn es plötzlich um die kommerzielle Verwertung geht?

Für Science-Tech-Gründer ist die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft oft ein Minenfeld. Ignorierst du die Spielregeln des Technologietransfers, riskierst du nicht nur wertvolle Patente durch unbedachte Konferenz-Abstracts, sondern verlierst im schlimmsten Fall die Rechte an deiner eigenen Erfindung. Wer hier Fehler macht, verbaut sich den Weg zur erfolgreichen Ausgründung.

In dieser Episode spreche ich mit Ruth Herzog, die über 28 Jahre lang den Technologietransfer am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) geprägt und aufgebaut hat. Als promovierte Biochemikerin, ehemalige Pharmamanagerin bei Roche und TTO-Pionierin bringt sie die Perspektiven beider Welten zusammen. Sie zeigt uns, wie Wissenschaftler:innen und Tech Transfer Offices erfolgreich kooperieren können, anstatt gegeneinander zu arbeiten.

Das erwartet dich in dieser Episode:

Der Genentech-Krimi: Warum unklare Eigentumsverhältnisse an Universitäten in millionenschweren Klagen enden können und wie du das vermeidest.

Die 30-Prozent-Regel: Wie das Arbeitnehmererfindergesetz funktioniert und warum Erfinder (angelehnt an das US-Modell) oft lukrativ an Erlösen beteiligt werden.

Patent vs. Publikation: Warum bereits ein einziger unbedachter Satz in einem Konferenz-Abstract neuheitsschädlich ist und deine Patente wertlos machen kann.

Die harte Realität: Warum schätzungsweise 90 bis 95 Prozent aller Uni-Erfindungen nie wirtschaftlich angewendet werden.

Spin-off Secrets: Warum externe CEOs und Managementexpertise für den Erfolg von wissenschaftlichen Ausgründungen oft entscheidender sind als die Forscher selbst.

Ressourcen & Links:

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Mehr Infos zum Arbeitnehmererfindergesetz

Details zum German Spinoff Framework

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Ressourcen & Links:

Webseite: Working with startups from science

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Bucht euer 15-minütiges „Espresso Consulting“ für direktes Feedback
17 Minuten
90 % aller großartigen Ideen scheitern nicht an der Technologie, sondern daran, dass niemand den Mut hat, unperfekt den ersten Schritt zu machen. Wer darauf wartet, dass alle Bedingungen ideal sind, lässt wertvolle Jahre verstreichen.

In der Podcast-Welt und im Deep-Tech-Transfer gilt dieselbe Regel: Wenn wir nur auf den perfekten Moment warten, bleiben bahnbrechende Innovationen in den Köpfen und Schubladen hängen.

In dieser ganz besonderen 100. Jubiläumsepisode von Working With Startups From Science schlagen Bartosz Kajdas und Nikolas Rode ruhigere und ehrlichere Töne an.

Live aus dem Berliner Regierungsviertel – direkt auf einer Bank zwischen Kanzleramt und Reichstag – blicken die beiden auf die Reise von 100 Folgen zurück. Ein gewohnt tiefgründiger, aber herrlich unverkrampfter Off-Topic-Talk über das, was hinter den Kulissen passiert.

Das erwartet dich in diesem Jubiläums-Special:

️ Hinter den Kulissen von 100 Episoden: Bartosz erzählt, wie alles 2019 mit einfachen EXIST-How-Tos begann, und Nikolas reflektiert seine ersten Folgen seit seinem Einstieg.

Ungeschönte Podcast-Anekdoten: Was passiert, wenn während einer „Strike Mission“ quer durch Berlin plötzlich der Strom ausfällt und der Katastrophenalarm ins Interview brüllt.

Warum Deep Tech anders tickt: Weshalb Ausgründungen aus dem Labor mit Hardware, Sicherheitsauflagen und Regularien kämpfen – und wie der Podcast Mut machen soll.

Freie Radikale im Bildungssystem: Warum starre Grenzen durchbrochen werden müssen und weshalb der Tech-Transfer auch Nicht-Akademikern und Sozialwissenschaftlern offenstehen muss.

Der Blick nach vorne: Was hinter der Vision der nächsten 100 Folgen steckt, wie es mit dem globalen Launch weitergeht und was das „Espresso Consulting“ ist.

Ressourcen & Links:

Webseite: Working with startups from science

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Bucht euer 15-minütiges „Espresso Consulting“ für direktes Feedback

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Über diesen Podcast

Bereits seit 2019 spüren wir bei 'Working With Startups From Science' genau diese bahnbrechenden Ideen auf. In jeder Folge liefern wir dir den direkten Draht in die Labore und Gründerzentren Deutschlands, wo aus komplexer Forschung greifbare Realität wird. Egal, ob du selbst gründen willst oder einfach Tech-begeistert bist: Dich erwarten ehrliche Gründungsgeschichten, harte Experten-Insights und Technologien, die bleiben, wenn der Hype vorbei ist. Hol dir die geballte Startup-Expertise auf die Ohren – oder schau uns auf YouTube direkt über die Schulter.
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