Klassik aktuell Archiv
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Valer Sabadus ist ein extrem flexibler, natürlich klingender und vor allem virtuoser Countertenor - mit vielen Preisen ausgezeichnet. Zur Zeit tourt er mit ganz verschiedenen Programmen durchs Land - und er kommt auch nach Bayern.
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Ganz im Gegensatz zum pubertär verwirrten Pagen Cherubino wusste die 1935 geborene Madrilenin immer ganz genau, was sie tat: Teresa Berganzas Stilempfinden war untrüglich, ihr Bewusstsein der eigenen Talente und Grenzen ebenso. Ihre lange Karriere bei makelloser Stimme gab ihrem strikten Auswahlverfahren in Bezug auf das Repertoire recht.
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Beim Münchner Festival "Stars and Rising Stars" stehen Weltstars gemeinsam mit talentierten Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern aus der ganzen Welt auf der Bühne. Auch die Sängerin Okka von der Damerau begleitet einen Rising Star. BR-KLASSIK hat mir ihr gesprochen.
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Mit dem Abebben der aktuellen Coronawelle blühen auch die Pläne, Hoffnungen und Träume junger Musiker*innen wieder auf. Nach der langen Durststrecke erzählen uns vier motiviert gebliebene, junge Musikerinnen und Musiker von ihren unterschiedlichen Plänen, Zielen und Ambitionen.
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Tigran Hamasyan ist mit nicht mal 35 Jahren einer der prägenden Pianisten des aktuellen Jazz. Bisher waren alle seine Alben stark von der Musik seiner armenischen Heimat beeinflusst. Auf seinem neuen Album "StandArt" spielt er Jazzstandards.
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Eine kleine Bayern-Tour unternimmt die Geigerin Veronika Eberle ab dem 12. Mai zusammen mit dem Münchner Rundfunkorchester. Die Reihe von vier Konzerten startet im Goldenen Saal in Augsburg. Veronika Eberle ganz persönlich macht damit das, was ihr immer schon wichtig ist: Sie bringt Musik zu den Menschen.
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Das Danish String Quartet ist eines der besten Kammermusikensembles der Klassik-Szene: originell, experimientierfreudig, technisch überragend. Vor ihrem Konzert beim Mozartfest Augsburg konnte BR-KLASSIK-Moderator Michael Atzinger mit Geiger Rune Sörensen sprechen.
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Die Sängerinnen und Sänger des Huelgas Ensembles haben mit maßstabsetzenden Interpretationen unser Bild von der Renaissance geprägt. Vor 50 Jahren hat Paul van Nevel das Ensemble gegründet, nun ist eine Doppel-CD zum Jubiläum erschienen - "The Landscape of the Polyphonists". Thorsten Preuß hat sie gehört.
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Zum 250.Geburtstag der Königlichen Oper von Versailles ist in den letzten Monaten nach und nach eine umfangreiche Jubiläumsedition auf den Markt gekommen. Es dominiert französisches Barockrepertoire, mit Opern von Lully und Rameau. Auch die Serenata "La Senna festeggiante" vom Venezianer Antonio Vivaldi lässt sich problemlos in den thematischen Rahmen der Edition einfügen.
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Soeben hat das Theater Augsburg seine neue Spielzeit vorgestellt: Aufbruch ist diese Saison überschrieben. Das lässt sich ganz unterschiedlich deuten - los geht's wieder nach der Pandemie - wir lassen Altes hinter uns - und vor allem, wir entdecken etwas. Wir haben mit Andre Bücker, dem Intendanten am Theater Augsburg, gesprochen.
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Mit Geigen statt mit Panzern kämpft derzeit das Kiewer Symphonieorchester gegen den Krieg und für die Sichtbarkeit der ukrainischen Kultur. Aktuell ist das Orchester zu Proben im Allgäu, ab Donnerstag tourt es durch Bayern. Axinja Weyrauch hat die Musiker besucht.
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Noch im Juli 2021 schien die Entscheidung endgültig: München bekommt ein neues Konzerthaus. Ende März hatte Ministerpräsident Söder diese Entscheidung jedoch in Frage gestellt und eine "Denkpause" gefordert. Jetzt wurde zum ersten Mal in einer öffentlichen Runde darüber diskutiert, unter anderem mit Münchens Zweiter Bürgermeisterin Katrin Habenschaden und dem Sänger Christian Gerhaher.
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Ziemlich wenig Schatten in Karthago: An der Bayerischen Staatsoper wird Hector Berlioz' Monumentalwerk zu einem Duell zwischen Freikörperkultur und Frömmelei. Das regte manchen auf. Gleichwohl gab es gestern auch viel Zustimmung für den Fünf-Stunden-Abend.
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Hector Berlioz hat sich für seine Oper "Les Troyens" einen Stoff der antiken Mythologie ausgesucht. Nach 21 Jahren nimmt sich die Bayerische Staatsoper dieses fünfstündige Mammutwerk nun wieder vor, mit Daniele Rustioni am Pult. Regie führt der französische Filmemacher Christophe Honoré.
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Das Eröffnungsstück der Münchener Biennale hat Bernhard Gander zum Libretto des ukrainischen Schriftstellers Serhij Zhadan komponiert. "Lieder von Vertreibung und Nimmerwiederkehr" handelt von Flucht, es ist brennend aktuell und es ist tatsächlich ein Theaterstück, dessen Narrativ mit Hilfe von Musik erzählt wird - auch wenn diese ziemlich ungewöhnlich klingt.