Klassik aktuell Archiv
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Das Simple Music Ensemble ist gerade auf Tournee durch Deutschland und spielt mit Vorliebe Neoklassik und Filmmusik. In München ist es am 7. Februar mit seinem Programm "spirited away" mit Kompositionen von Joe Hisaishi zu hören.
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Sir Andrew Davis, gerade 80 geworden, ist als Opern- und Konzertdirigent weit über England hinaus ein Star. Mit dem BBC Philharmonic hat Davis in Manchester nun ein zweites Strawinsky-Porträt eingespielt. Im Fokus diesmal: der Neoklassizist Igor Strawinsky.
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Beethovens Klaviermusik kennt er in- und auswendig. Jetzt kommt Rudolf Buchbinder für einen Beethoven-Zyklus nach München. Im Interview erzählt der Pianist, warum er von dieser Musik nie genug bekommen kann.
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In seinem neuesten Werk rechnet der ungarische Komponist Peter Eötvös mit autoritären Politikern und einer verwahrlosten Gesellschaft ab. Die Parallelen zur gegenwärtigen Polarisierung auf deutschen Straßen sind unübersehbar. Die Botschaft ist eher grimmig als ironisch, das Ende düster.
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An der Bayerischen Staatsoper wird Tschaikowskys romantische Gespenster-Oper nach Puschkin zu einer Innenaufnahme des Wahnsinns, bei der Russland vollkommen ausgeblendet wird. Das überzeugte nur Teile des Publikums, obgleich Dirigent Aziz Shokhakimov eine seelenvolle Deutung gelang.
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Das Phänomen der Gaming Music schaut sich BR-KLASSIK seit ein paar Monaten genauer an: im Podcast "Levels & Soundtracks". Dazu gab es am 1. Februar ein Konzert ausschließlich mit Videogame-Musik im Münchner Funkhaus - gespielt vom Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung der Irin Eímear Noone.
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Eine Frau liebt einen Mann. Der ist nicht abgeneigt, ihr sozial aber nicht ebenbürtig. Gut, dass es da eine Möglichkeit gibt, schnell Geld zu machen. Mit Glücksspiel und Zauberkarten. Leider muss dafür jemand sterben, der Strudel beginnt. Am Sonntag hat die Neuproduktion von Tschaikowskys "Pique Dame" in der Regie von Benedict Andrews Premiere an der Bayerischen Staatsoper.
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Umbruch, Aufruhr, Erhebung - das ungefähr bedeutet das englische Wort "Upheaval", das die Cellistin Janne Fredens und der Pianist Sören Rastogi als Titel ihrer neuen CD gewählt haben. Es zielt vornehmlich auf die Entstehungszeit der eingespielten Werke im Umfeld des Ersten Weltkriegs. Das dänische Künstlerehepaar setzt sich seit Jahren für die vielfach noch immer unterbelichteten Werke von KomponistINNEN ein und alle Stücke des Albums wurden tatsächlich von Frauen geschrieben. Von Frauen in Holland, Frankreich und Kroatien, die durch ihr selbstbewusstes künstlerisches Auftreten Zeichen setzten und von ihren männlichen Kollegen vielfach als "rosa Gefahr" gefürchtet wurden. Und das dürfte die zweite Bedeutung des Titels "Upheaval" sein: die weibliche Emanzipation in der Musikgeschichte, die ganz bestimmt noch zu manchen "Umbrüchen" in der Bewertung führt, meint Alexandra Maria Dielitz.
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Liebe braucht Geld wie das Feuer die Luft! Der mittellose, spielsüchtige Hermann will wie besessen den sozialen Aufstieg erzwingen - und die für ihn bisher unerreichbare Lisa besitzen. Eine geheimnisvolle Gräfin verrät ihm drei angeblich stets siegreiche Karten. Doch alles geht schief. Bei der Neuproduktion an der Bayerischen Staatsoper verkörpert Violeta Urmana die Gräfin. Sylvia Schreiber hat mit der Mezzosopranistin gesprochen.
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Die Zeiten von Synthi-Gezupfe und nerdigen Kleinstgruppen sind längst vorbei. Die Musik zu Computerspielen ist sinfonisch-komplex und begeistert eine riesige Fangemeinde. Die irische Dirigentin und Komponistin Eímear Noone ist ein Star der Szene und jetzt in München.
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Jüdisches Musikleben zur NS-Zeit, das ist ein Forschungsschwerpunkt des Ben-Haim-Zentrums in München, das 2020 ins Leben gerufen wurde. Was hat sich seither getan? Wir haben mit dem Leiter Tobias Reichard darüber gesprochen.
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Den Titel für seine Lebenserinnerungen hat sich der Regisseur Jürgen Flimm bei einer Kantate von Johann Sebastian Bach "ausgeliehen", wie er selber sagte. In der ganzen Welt hat er 50 Jahre lang Theater und Musiktheater gemacht. Seine Memoiren musste er sich der schweren Erkrankung seiner letzten Lebensjahre abtrotzen. Jetzt sind sie erschienen - ein Jahr nach seinem Tod.
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Eine persönliche Masterclass mit Profi-Pianistin Sophie Pacini: Das war das Geschenk, das sich hinter dem 15. Türchen des BR-KLASSIK-Adventskalenders versteckte. Vor ein paar Tagen ging dieses Weihnachtsgeschenk für eine Hörerin im BR-Funkhaus in Erfüllung. Dort hat sie Sophie Pacini zu einer Klavierstunde getroffen.
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Wie übt man richtig? Der Frage gehen wir in unserer Reihe ?Üben wie die Profis? nach. Diesmal gibt die Pianistin Yulianna Avdeeva ein paar Tipps. Und sie sagt ganz klar: Auf keinen Fall einfach drauflos spielen. Die wichtigste Arbeit passiert nämlich, bevor man sich ans Instrument setzt.
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Harish Shankar ist in Malaysia geboren, hat indische Vorfahren und kam zum Studium kam er nach Deutschland. Er war Kapellmeister am Staatstheater Meiningen und ist zur Zeit Chordirektor am Theater Regensburg. In der nächsten Saison wechselt er ans als Generalmusikdirektor an das Landestheater Schleswig-Holstein in Flensburg. Wenn er nicht Musik macht, reist er Kriegsgebiete und kümmert sich um traumatisierte Kinder.