Klassik aktuell Archiv
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Mit seiner Oper "Elektra" gelang Richard Strauss zusammen mit Hugo von Hofmannsthal 1909 ein großer Wurf. Bis heute gehört sie zu den meistgespielten Opern. Die Titelrolle gilt als eine der wichtigsten Figuren der Operngeschichte. Elektra ist eine im wahrsten Sinne mörderische Partie.
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Der Geiger Renaud Capuçon spielt am 10. April in der Isarphilharmonie/Gasteig HP8 mit den Münchner Philharmonikern eine Uraufführung von Thierry Escaich. Der hat das Violinkonzert "Au-delà du rêve" für Capuçon geschrieben. Über die Freundschaft zum Komponisten spricht der Geiger im Interview.
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Joe Viera war eine umtriebige Figur der bayerischen und deutschen Jazzszene. Als Musiker und als Jazzpädagoge hat er darüber hinaus viel für die Verbreitung des Jazz getan. Besonders bekannt ist Viera als Mitbegründer der Jazzwoche Burghausen im Jahr 1970. Am 7. April ist er im Alter von 91 Jahren gestorben. Ulrich Habersetzer erinnert an Joe Viera.
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"Benjamin Button", viele kennen den Film mit Brad Pitt, einige sicher auch die Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald, veröffentlicht vor gut 100 Jahren. Der Plot ist so simpel wie verrückt. Benjamin kommt als Greis zur Welt und durchlebt eine ständige Verjüngung, bis zum Tod im Kindbett. Im Linzer Musiktheater hatte "Benjamin Button" Uraufführung. Reinhard Febel, Hermann Schneider und das tolle Linzer Ensemble zeigen, was man hier und heute schaffen kann: lebendiges, unterhaltsames, berührendes, kluges Musiktheater! Jörn Florian Fuchs war dort.
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Metallkanister, alte Ölfässer oder Plastikflaschen: Auf Meeresmüll lässt sich wunderbar musizieren. Das demonstriert Schlagzeuger Alexej Gerassimez beim nächsten Sinfoniekonzert der Augsburger Philharmoniker am 8./9. April. In "Leviathan", einem Konzert für Schlagzeug und Orchester von John Psathas, geht es um ein Meeresungeheuer. Das klingt nach Fantasy, steht aber für eine reale Bedrohung.
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Zwei Welten stehen in unvereinbarem Konflikt in Dvořáks Vertonung des Märchenstoffs von der Wassernixe Rusalka, die aus Liebe zu den Menschen gehören möchte. Am 6. April hatte das Stück im Theater Regensburg Premiere in der Inszenierung von Louisa Proske. Sie zeigt "Rusalka" als bitteres Lehrstück über Traumwelt und Realität.
4 Minuten
Julian Steckel spielt am 7. April gemeinsam mit den Nürnberger Symphonikern ein Konzert unter der Überschrift "Wie im Film". Dort spielt er das 2. Cellokonzert von Nino Rota. Vorab haben wir den Cellisten zum Gespräch getroffen.
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Für Aris Alexander Blettenberg stand der Wunsch, selbst Musik zu erschaffen, am Anfang seiner Pianistenkarriere. 2021 gewann er den ersten Preis beim Internationalen Beethoven Klavierwettbewerb in Wien. Am 9. April ist er im BR-KLASSIK-Studiokonzert zu erleben - mit eher selten gespielter Klaviermusik und eigenen Kompositionen.
4 Minuten
Gigantische Kulissen, ägyptische Tempel, die Sphinx und jede Menge Elefanten: Die Oper "Aida" wird gerne als massenwirksames Riesenspektakel auf die Bühne gebracht. Doch Ägyptenkult und Mumienzauber sind vordergründig. Das eigentliche Drama der Oper ist die unmögliche Liebe zwischen zwei Menschen, aus der sich ein unlösbarer Konflikt ergibt.
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Unter dem Motto "Begegnungen" steht das neue Musikfestival, das am 4. April startet und von der Geigerin Julia Fischer und dem Cellisten Benjamin Nyffenegger auf die Beine gestellt wird. Veranstaltungsort ist die kleine Gemeinde Boswil in der Nähe von Zürich.
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Mit ihrem Konzertformat im Technikum brechen die Münchner Symphoniker das gewohnte Konzertformat auf, bringen verschiedene Musikgenres zusammen und werden in diesem Konzert von Bassposaunistin Maxine Troglauer unterstützt. Sie zeigt, dass Blechblasinstrumente keine Männerdomäne sein müssen.
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Carmen - die titelgebende Figur einer der populärsten Opern überhaupt. Komponiert von Georges Bizet, uraufgeführt 1875 in der Opéra-Comique zu Paris. Schauplatz der Handlung ist Sevilla. Das Libretto haben Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée verfasst.
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Richard Wagners Bühnenweihfestspiel "Parsifal" funktioniert gerade wegen seines spätromantischen Pathos auch als Satire. David Hermann, der Regisseur der Nürnberger Neuinszenierung, verspricht sogar drei unterschiedliche Perspektiven auf das Werk. Das ist kurzweilig, aktuell und erfrischend unverbraucht, wirkt aber auch arg konstruiert.
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Ein idealer Stoff für eine Oper, die zu Tränen rührt: So sah der Komponist Giacomo Puccini "La Bohème". Besonders die Bühnenfigur der zarten Mimì bezaubert das Publikum bis heute. BR-KLASSIK wirft einen Blick auf die wichtigsten Charaktere der Operngeschichte.
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Das Jugendsymphonieorchester Oberfranken feiert 2024 sein 40-jähriges Bestehen mit drei Konzerten am Osterwochenende in Naila, Selb und Bamberg. Die ca. 70 jungen Musikerinnen und Musiker treffen sich in der Woche vor Ostern zu einer Arbeitsphase im Jugendgästehaus Pottenstein und erarbeiten unter dem Dirigenten Till Fabian Weser ein anspruchsvolles Programm.