Klassik aktuell Archiv
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Im Sommer 1949 wird es offiziell: Zum 1. Juli gründet der Bayerische Rundfunk ein eigenes Symphonieorchester, das höchsten künstlerischen Ansprüchen genügen soll. Die Position des Chefdirigenten wird Eugen Jochum (Bild) übertragen. Wenige Tage spätr kommt es im Münchner Funkhaus zu einer symbolhaften Begegnung ...
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Er gilt als der größte Wettbewerb für klassische Musik weltweit: der Internationale Musikwettbewerb der ARD. Auf Schloss Elmau am Fuß des Wettersteingebirges in Oberbayern haben die jungen Talente die Möglichkeit bekommen, sich auf ihre gemeinsamen Auftritte vorzubereiten.
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Der Solist des Abends, Roman Borisov, schrieb erst jüngst ein Stück Klaviergeschichte: Als jüngster Teilnehmer gewann der Pianist im Oktober 2022 den Ersten Preis des "Kissinger KlavierOlymp". "Mit seinen hochmusikalischen, intuitiven und gleichzeitig strukturbewussten Interpretationen bewies er bedingungslosen Gestaltungswillen und bestach durch seine natürliche und stimmige Bühnenpräsenz", schrieb die Jury in ihrer Begründung. Roman Borisov ist zur Zeit in München und probt ab morgen mit den Münchner Symphonikern. In der Reihe "spot on" spielt er am 15.4. in der Isarphilharmonie. Moderatorin Sylvia Schreiber erzählt er was ihn am Klavier am meisten fasziniert.
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Eigentlich wurde es ja mal fürs Orchester erfunden, das Saxophon. Klanglich sollte es zwischen der schneidenden Oboe und der wärmenden Klarinette liegen. Aber es hat dann doch lieber eine rasante Solokarriere hingelegt, vor allem im Jazz. Es kann aber auch richtig klassische Kammermusik machen. Das Signum Saxophon Quartett sind vier Männer mit vier veschiedenen Stimmen und Stimmungen. Was sie sich für ihr neues Album vorgeknöpft haben und was das mit einem Reptil zu tun hat, erzählen sie Sylvia Schreiber.
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An 1.000 Münchner NS-Opfer wurde am Donnerstag im Rahmen des BR-Projekts "Die Rückkehr der Namen" erinnert. Im Vorfeld waren Freiwillige dazu aufgerufen worden, sich als Patinnen und Paten für die einzelnen Opfer mit entsprechenden Erinnerungstafeln in die Münchner Innenstadt zu begeben. BR-KLASSIK-Redakteurin Meret Forster war auch dabei und erzählt von ihren Eindrücken.
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Zwei Leidenschaften vereinte Otto Manasse in sich. Als Chemiker meldete er ein erfolgreiches Patent an, als Komponist lernte der Münchner bei Max Reger. Dass all das heute vergessen ist, gehört mit zum grausamen Erbe der Nazis, die Manasse als alten Mann noch deportierten und ermordeten. Ein Blick auf seinen Namen, seine Musik und sein Leben.
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Er ist der Namensgeber sämtlicher Friseusalons: Figaro, die Hauptrolle in der Komödie "Der Barbier von Sevilla". Komponist Gioachino Rossini hat daraus 1816 eine Karnevalsoper gemacht, die sein größter Hit wurde. Aber wer ist dieser Figaro eigentlich? Und was erzählt er uns über uns selbst?
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Im Rahmen des Projekts "Die Rückkehr der Namen" erinnert der BR an jüdische Menschen aus München, die von Nationalsozialisten ermordet wurden. Eine von ihnen ist die Pianistin und Sängerin Melanie Katz.
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Im BR-Projekt "Die Rückkehr der Namen" wird an das Schicksal von 1.000 durch die Nationalsozialisten ermordete Münchnerinnen und Münchnern erinnert. Im Vorfeld des Aktionstags am 11. April wurden entsprechend Patenschaften vergeben. Auch die Münchner Musikhochschule beteiligt sich mit drei Patenschaften. Darüber spricht die Präsidentin Lydia Grün im Interview.
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Über Ernst Mosbacher gibt es so gut wie kein Archivmaterial und kein einziges Tondokument. Und doch wären dem jüdischen Heldentenor mit Sicherheit große Erfolge auf vielen Bühne beschieden gewesen, wäre er nicht von den Nationalsozialisten ermordet worden. Tobias Reichard vom Ben-Haim-Forschungszentrum der Münchner Musikhochschule hat sich im Rahmen des BR-Projekts "Die Rückkehr der Namen" mit ihm beschäftigt.
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Für ihr neues Liedalbum hat die litauische Sopranistin Asmik Grigorian die "Vier letzten Lieder" von Richard Strauss aufgenommen. Ungewöhnlicherweise in zwei Fassungen, also sowohl mit Klavier als auch mit Orchester. Ungewöhnlich ist auch der CD-Titel: "Laws of Solitude", "Gesetze der Einsamkeit". Ob das Konzept aufgeht, weiß unser Kritiker.
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Die Ballettfestwoche München beginnt am kommenden Freitag mit einem Triple Bill im Nationaltheater und geht am 20. April mit dem Klassiker "La Bayadere" zu Ende. Die Ballettfestwoche zeigt Klassisches in Tütüs wie auch Zeitgenössisches und obendrein noch ein Gastspiel aus Belgien, mit der Truppe "Peeping Tom". Der Dramaturg des Bayerischen Staatsballetts Serge Honegger hat Sylvia Schreiber im Studio besucht und über das Programm, das Triple Bill und die Highlights gesprochen.
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Berühmt wurde Sheku Kanneh-Mason durch seinen Auftritt bei der königlichen Hochzeit von Harry und Meghan. Jetzt kommt der Cellist nach München und spielt mit dem Royal Philharmonic Orchestra das Cellokonzert von Edward Elgar.
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Die Metropolitan Opera in New York ist das größte Opernhaus der Welt. Dort zu arbeiten, ist der Traum vieler Künstlerinnen und Künstler. Tilman Michael, langjähriger Chordirektor an der Oper in Frankfurt, wird jetzt neuer Chordirektor an der Met.
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Organist Christian Schmitt bringt die kaum bekannte schwedische Komponistin Elfrida Andrée mit nach Hof. Und dazu die Orgel aus der Philharmonie in Essen. Im BR-KLASSIK-Interview erzählt er außerdem von schwebenden Übezellen und abgewetzten Ledersohlen.