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Machiavelli - Rap und Politik Archiv

173 Episoden
1 Stunde 15 Minuten
Ein Minister, der fehlerfrei Rap-Parts rezitiert? Ein Grünen-Poltiker, der in einem Stuttgarter Schloss mit Riesenrad residiert? Ein Heidelberger, der mehr Geld bewegt, als jeder Rap-Milliardär? Danyal Bayaz ist all das. Grund genug für Vassili Golod und Jan Kawelke dem Finanzminister von Baden-Württemberg einen Besuch abzustatten. Statt einer Runde Riesenrad fahren die beiden in Bayaz‘ Dienstlimousine mit zur Deutschrap-Wiege Heidelberg und lassen sich von Chauffeur Enzo erzählen, welche Rap-Tracks der Minister von "The Länd" am liebsten hört. Er gibt ein paar überraschende Antworten - ein Artist verwundert jedoch nicht: Torch. Der Pionier aus BaWü hat nicht nur Deutschrap-Geschichte geschrieben, sondern auch Bayaz beeinflusst. So, wie der Wu-Tang Clan, Haftbefehl, die Stiebers und Boulevard Bou, dem wir in Heidelberg dann auch noch über den Weg laufen. Eine Reise in den Süden, zu Geld und Gedichten, Poesie und buntem Papier, Hölderlin und Herre, Flügelkämpfen und Battlerap. Jetzt überall hören, wo es Podcasts gibt. // Shownotes: www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke.
1 Stunde 7 Minuten
Zurück auf die große Bühne: Machiavelli Sessions startet in Staffel 2. Auch diesmal heben wir politische Rap-Songs auf die große Bühne und lassen sie mit einem Orchester neu einspielen: Nuras "Fair", "BLM" von Sugar MMFK & "Dunkles Kapitel" von Max Herre. Die ausgewählten Songs können zeigen, wie sich Deutschland und seine politische Musik in den vergangenen Jahren verändert hat. Denn jeder ausgewählte Song steht auch für ein Jahr: 19, 20, 21. Der Ursprung für die Kooperation mit dem KOSMOS liegt noch davor: 2018 kommt es in der ostdeutschen Stadt Chemnitz zu rechten Hetzjagden und Naziaufmärschen. Ein breites Bündnis stellt sich dagegen und macht mit dem #wirsindmehr-Konzert genau das klar: Mehr Menschen gegen Rassismus und für Offenheit und Toleranz. Vassili und Jan machen in dieser Folge Machiavelli eine Reise durch drei prägende Jahre Deutschlands, blicken zurück auf den Wendepunkt 2018 und gemeinsam mit den Artists tief hinab zwischen die Zeilen der einzelnen Songs. Außerdem dabei: Komponist Gordon Hamilton und Julia Voigt vom KOSMOS Chemnitz. Jetzt überall anhören. // Shownotes: www.wdr.de/k/machiavelli Von Vassili Golod.
1 Stunde 9 Minuten
Deutschrap hat sie zur Comedy gebracht. Ihr den Mut gegeben, sich in der Szene zu behaupten und ihr dabei geholfen, sich nicht alleine zu fühlen, wenn sie von der Gesellschaft daran erinnert wurde, "Migrationshintergrund zu haben und dadurch im Nachteil zu sein", wie sie sagt. Parshad Esmaeili ist 24 Jahre alt und kommt aus Darmstadt – im Herzen ist sie aber Frankfurterin. Sie nennt sich selbst "so eine, die entertaint." Sie hat einen YouTube-Account und macht dort Comedy. Sie ist Teil des Ensembles vom ZDF Magazin Royale von Jan Böhmermann. Und sie hat einen Funk-Podcast namens "frühlife crisis", wo es auch mal ernster zugeht. Viele kennen sie außerdem von TikTok, wo sie eines der bekanntesten Gesichter der deutschen Comedy-Szene ist. Im Gespräch mit Salwa Houmsi erzählt Parshad vom Einfluss, den Haftbefehl auf ihre Sprache und ihre Kunst hat. Vom Wunsch nach Veränderung und einer Fast-Karriere als Politikerin. Von der Connection zwischen Comedy & Rap in Deutschland. Von Burnouts und Hustle-Kultur. Und: Parshad erklärt, warum sie bei all dem Humor oft auch sehr wütend ist. ///Shownotes: www.wdr.de/k/machiavelli Von Salwa Houmsi.
56 Minuten
"Lass deinen Drink nicht unbeaufsichtigt", das war die erste Bitte, die Salwa und Gizem mit auf den Weg bekommen haben, als sie zum ersten Mal feiern gegangen sind. Ein Hinweis, den vermutlich die meisten Frauen hören, wenn sie zum ersten Mal im Nachtleben unterwegs sind. Der Grund: sogenannte K.O.-Tropfen. Die Chemikalie, die betäubt und wehrlos macht, hat gerade wieder einen traurigen Hype. In England kam es innerhalb der letzten zwei Monate zu über 200 registrierten Fällen. Frauen protestieren nun unter dem Hashtag #girlsnightin gegen das Phänomen. Auch in Deutschland sind Clubs und Bars häufig keine sicheren Orte für Frauen, weil dort immer noch Übergriffe stattfinden. Gizem Adiyaman stemmt sich mit ihrem Kollektiv Hoe_mies seit einigen Jahren dagegen. Im Gespräch mit Salwa und Jan spricht sie darüber, warum es ihre Partyreihe braucht, wie man Clubs zu sicheren Orten für alle macht und was ein Boykott bringt. Außerdem sprechen Jan uns Salwa in der neuen Folge über ihre aktuellen Lieblingssongs von Shirin David und Apsilon, über Bandenkriminalität in Schweden, russische Lil Pumps und bewerten, welcher US-Popstar die beste Halloween-Verkleidung hat. /// Shownotes zur Folge: www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke ;Salwa Houmsi.
1 Stunde
Deutschrap würde es ohne dieses politische Programm so heute nicht geben: Das Anwerbeabkommen mit der Türkei. Ab 1961 kamen hunderttausende Menschen aus der Türkei nach Deutschland. Bis heute prägen sie die Gesellschaft, die Kultur, die Musik und natürlich den Rap. Damit begannen sie unmittelbar nach ihrer Ankunft. Musiker wie Metin Türköz oder Cem Karaca sangen über die Erfahrungen der sogenannten "Gastarbeiter:innen" mit einem neuartigen Sprachmix. Mal ernst, mal mit Humor, aber immer politisch. Sie legten damit den Grundstein für den heutigen Rap aus Deutschland – und nicht nur das, sondern auch für den heutigen Rap aus der Türkei. In dieser Folge gehen Vassili und Jan auf eine Entdeckungsreise zu einem der prägendsten Momente der BRD-Geschichte – musikalisch und politisch. Mit dabei: Eko Fresh, Aydan Özoğuz, Ezhel, Murat Güngör & Hannes Loh, Tachi & Kool Savas. Special Thanks: Tuncay Özdamar & Falk Schacht. /// Shownotes zur Folge: www.wdr.de/k/machiavelli Von Vassili Golod.
55 Minuten
Wovor fürchten wir uns, warum und vor allem wie überwinden wir dieses Gefühl? "Das Meer verbindet dich mit den Menschen", hat Marterias Vater, ein Seemann, ihm immer gesagt. Und dieser Gedanke scheint ihn bis heute in die Welt zu spülen, ihn immun zu machen gegen jedes "aber-was-wäre-wenn?". Ob mit dem Zelt im Amazonas oder mit der Cessna über Venezuela, ob vor 32.000 Menschen im Ostseestadion oder im Gespräch mit einem Querdenker in Groß Klein - Marteria begibt sich ohne große Gedanken in alle für den Menschen machbare Situationen. Bei Machiavelli im Interview spricht er über seine Kindheit in der DDR, bespuckt werden bei Fußballspielen, das #wirsindmehr-Konzert, die Brandanschläge von Lichtenhagen, den Mauerfall, Widersprüchlichkeit, den Wunsch, die Welt zu verändern und natürlich sein neues Album "5. Dimension" . Jetzt überall hören, wo es Podcasts gibt. // Shownotes: www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke.
1 Stunde 14 Minuten
FDP und Grüne könnten die Volksparteien der Zukunft werden. Bei den Erstwähler:innen holten sie die mit Abstand besten Ergebnisse. Dass die “Fridays for Future”-Generation grün wählt: keine Überraschung. Aber FDP?! Auch das dürfte nicht nur Boomer verwundern. Die Liberalen kommen mit ihrem smarten Posterboy Christian Lindner sehr modern daher, werben für Freiheit und Selbstbestimmung. Ein Lebensgefühl, das auch viele Deutschrapper:innen propagieren: “Erfolg ist kein Glück” von Kontra K könnte problemlos auch ein Wahlslogan der FDP sein. Jens Teutrine bewegt sich in beiden Welten. Groß geworden in einfachen Verhältnissen bei einer alleinerziehenden Mutter in Ostwestfalen, mit Prinz Pi und Haftbefehl auf den Ohren, sitzt der 27-Jährige jetzt für die FDP im Bundestag. Teutrine ist Chef der Jungen Liberalen, trägt lieber Pullis als Anzüge, kann Texte von Disarstar mitrappen und ist trotzdem ein Fan der Leistungsgesellschaft. Er wirbt für gleiche Chancen und verteidigt die Erbschaftssteuer. Er ist für mehr Frauen im Parlament, aber gegen Quoten. Über diese Widersprüche und die Utopie einer chancengerechten Gesellschaft diskutieren Salwa Houmsi und Vassili Golod mit dem Quoten-Rapfan der FDP. Shownotes unter: www.wdr.de/k/machiavelli Von Vassili Golod, Salwa Houmsi.
40 Minuten
Kaum eine deutsche Künstlerin ist wohl so politisch aktiv wie Alli Neumann: Sie singt und spricht über politische Themen, klärt auf und packt aber auch an (während der Pandemie hat sie z.B Essen an Obdachlose verteilt) - und kaum eine deutsche Künstlerin hat so offen eine Partei im Wahlkampf unterstützt wie Alli Neumann - und zwar die Grünen. Grund genug die ehemalige Wahlhelferin drei Tage nach der BTW zu treffen, um mit ihr übers Abkotzen am Wahltag (metaphorisch und tatsächlich) zu plaudern, ob ihr Engagement schon ein Helfersyndrom ist, Koalitionsselfies, Rio Reiser, Dolly Parton und natürlich ihr neues Album "Madonna Whore Komplex".  Audio Shownotes: www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke.
1 Stunde 27 Minuten
Hier kommt das letzte Triell vor der Bundestagswahl, versprochen. Ob es das Beste ist, müsst ihr entscheiden. Auf jeden Fall ist es anders: Salwa Houmsi und Vassili Golod sprechen nicht mit Olaf Scholz, Armin Laschet und Annalena Baerbock, sondern mit drei jungen Bundestagskandidatinnen der jeweiligen Parteien. Für die SPD: Juso-Chefin Jessica Rosenthal. Für die CDU: KlimaUnion-Gründerin Wiebke Winter. Und für die Grünen: Sozialpolitikerin Ricarda Lang. Die Fragen stellen Salwa und Vassili, inspiriert von euren Nachrichten. Und auch die Popkultur kommt zu Wort: Henning May, Mia Morgan, KeKe, Farid Bang, Leepa und Roger Rekless haben Sprachnachrichten geschickt, die wir den drei Politikerinnen vorspielen. Es geht um Klima, Feminismus, Korruption, soziale Ungerechtigkeit und die verloren gegangenen Werte Europas. Hört rein, macht euch Gedanken, informiert euch zusätzlich über andere Parteien – und geht bitte wählen. /// Alle Infos und Shownotes zur Folge gibt es hier: www.wdr.de/k/machiavelli Von Vassili Golod.
31 Minuten
"We’re all alone in this together", der Titel von Daves zweitem Album könnte nicht besser zur Folge passen: Wir sind hier alle alleine – gemeinsam. Jan Kawelke ist in dieser Folge nämlich ohne Salwa Houmsi und Vassili Golod vor dem Mikrofon, dafür aber gemeinsam mit euch. Und mit eben diesem Album des britischen Rapstars. Der Nachfolger von "Psychodrama" ist ein Film. Ein Film, der Welten umspannt. Santan Dave rattert die Raps runter und die Bilder auf die Leinwand: Benin-City, Balkankrieg, Bandenkriminalität, zwei Brüder hinter Gittern und eine Mutter am Rande der Verzweiflung. Das Album erzählt von dem brillanten Beobachter, dem obsessiven Klavier- und Wortspieler, der die vollgepissten Matratzen gegen die roten Aston-Martin-Ledersitze getauscht hat. Den Selbstzweifeln und Selbstmordgedanken konnte Dave aber nicht davon rasen und deswegen konfrontiert er sich mit voller Wucht mit sich selbst – und mit der britischen Gesellschaft gleich mit. Dave nimmt sich Zeit. Manchmal erzählt er neun Minuten. Grund genug, sich mit derselben Aufmerksamkeit diesem dichten Werk zu widmen und tief zu tauchen in die rot-pinke See von "We’re all alone in this together". Audio Shownotes Kurz-URL: www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke.
47 Minuten
Salwa und Vassili sprechen in der neuen Folge über die Themen der Woche. Ihr persönliches Highlight ist ausnahmsweise etwas selbstreferenziell: der Start der zweiten Staffel Machiavelli Sessions. Generell löst diese Episode viele Körperreaktionen aus: krasse Gänsehaut bei Nuras Orchesterversion von „Fair”, heftiges Kopfschütteln bei Salwas Analyse von Drakes neuem Album und zustimmendes Nicken für die progressive Arbeit und den Internet-Humor von Lil Nas X. Wenn Vassili dabei ist, darf natürlich auch die politische Analyse nicht fehlen. Wenige Wochen vor der Wahl geht es um die Amerikanisierung des deutschen Wahlkampfs. Konkret um Künstler:innen, die sich für eine Partei aussprechen. Um den Wahlaufruf-Song von Eko Fresh und um diverse Wahlentscheidungshilfen. Außerdem das COSMO-Projekt „Weißer Bundestag – Migrant:innen vor der Wahl”. Mehr Infos zur Folge: www.wdr.de/k/machiavelli Von Salwa Houmsi /Golod Vassili.
1 Stunde 9 Minuten
Kaum ein/e Künstler:in hat in der Pop- und in der Rapwelt gleichzeitig so viel Kredibilität wie Clueso. Rapper:innen sehen den früheren MC immer noch als einen von ihnen an und der Rest von Deutschland (und Chicago) hatte mindestens schon mal einen Ohrwurm von ihm: Niemand mag Clueso nicht. Andersrum sieht das anders aus. Denn Clueso hat ein klare Haltung, er geht demonstrieren, er engagiert sich beispielsweise für Erfurt und Äthiopien und macht den Mund auf, wenn es sein muss - außer auf seinen Songs. Da muss man wirklich schon sehr genau hinschauen, um politische Botschaften zu entdecken. Warum ist das so? Darüber haben Vassili und Jan mit ihm gesprochen. Außerdem über das Triell zwischen Olaf Scholz, Annalena Baerbock und Armin Laschet (was Vassili bewertet), Kanyes Donda-Wahnsinn (den Jan bewertet) und den Grünen-Gesangsbanger "Ein schöner Land" (den Clueso bewertet und zeigt, wie man es besser hätte machen können). Eine Machiavelli Folge, bei der einem der Kopf explodiert, während man sie umarmen will. Wer bis zum Ende hört, versteht auch das. /// Mehr Infos: www.wdr.de/k/machiavelli Von Vassili Golod.
57 Minuten
Salwa und Jan sprechen in der neuen Folge über die Themen der Woche(n). Denn in der Pause ist viel passiert: Erstmal müssen wir aufdröseln, warum es unser aller heilige Bürgerpflicht ist, Britney Spears aus den Fängen ihres Vaters zu befreien, dann küren wir DaBaby zum schlechtesten (und homophobsten) Bühnenansager der Welt und vielleicht verrennt sich Jan dabei in einer gewagten These über die Progressivität der HipHop-Szene. Natürlich blicken wir aufgrund der aktuellen Ereignisse auch nach Afghanistan, sprechen über die Situation für die Musik vor Ort und lassen uns von Telefon-Golod kommentieren, wo die deutsche Außenpolitik versagt hat (Spoiler: Überall). Zum Schluss gibt es natürlich ein Playlist-Perlen-Update mit alten Bekannten (Lizzo & Cardi B) und neuen Freunden (Ezhel & Kelvyn Colt). /// Mehr Infos zur Folge: www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke.
1 Stunde 5 Minuten
Früher lieferten sich Weltmächte ein Rennen zum Mond, heute konkurrieren Milliardäre wie Jeff Bezos oder Elon Musik um einen Platz im Weltall – aber lohnt sich der Kurztrip ins Universum überhaupt noch? Sind die Aliens nicht längst unter uns? Glaubt man dem Pentagon und den US-Navy-Piloten, dann scheinen UFOs längst nicht mehr nur Science-Fiction zu sein. Rappern wie Genetikk, Olexesh oder Marteria war das schon längst klar, sie inszenieren sich auf ihren Alben als Abgesandte einer höheren Spezies – wie sonst sollen übernatürliche Flows auch erklärbar sein? Politisch ist der Trip ins All auf Albumlänge leider nur am Rande. Was der Deutschrap versäumt, wird, wie so oft, von den USA ausgebügelt: Dort ist die Verbindung zwischen Musik und Universum ein hochpolitisches Thema: Afrofuturist:innen entwerfen Welten, in denen Schwarze Menschen frei von Sklaverei, Unterdrückung und Rassismus leben können – und Künstler:innen, wie George Clinton, Sun Ra, Janelle Monáe und Kendrick Lamar singen darüber. Eine Folge, so groß wie das Universum: Wem gehört der Weltraum? Kann sich Lil Uzi Vert einen Planeten kaufen? Und warum sehen alle Raketen aus wie Penisse? All das und das ganze All jetzt überall, wo es Podcasts gibt./// Mehr Infos: www.wdr.de/k/machiavelli Von Vassili Golod, Jan Kawelke.
1 Stunde 20 Minuten
Fast könnte man bei dieser Folge meinen, man hätte sich verklickt: Im Rap- & Politik-Podcast wird über Sport gesprochen? Ist das noch Machiavelli? Ist es. Das fällt spätestens auf, wenn Vassili den ersten Fußballfloskel-Wortwitz macht (und beim Fußballgott, macht er viele). Aber es erklärt sich auch, wenn auffällt, wie viele Gemeinsamkeiten es zwischen Politik im Sport und Politik im Rap gibt. Zum Beispiel, dass es meistens die Unterdrückten sind, die ihre Stimme erheben oder dass man es nicht so eng sehen muss mit den Menschenrechten, wenn es um Geld geht. Der Ball rollt und der Rubel auch. Kaum ein Kulturereignis prägt für eine kurze Zeit so sehr unseren Alltag, die Wirtschaft, die Musik, die Gespräche und die Politik wie ein großes Fußball-Turnier. Mehr denn je werden sportliche Großereignisse auch zu politischen Veranstaltungen und gerade zu dieser Fußball-Europameisterschaft gibt es viele Debatten, die von den Plätzen in die Parlamente dringen: Regenbogen-Binden und -Arenen, Kniefälle und Vorfälle im Stadion, geformte Herzen und gestreckte Arme. Frei nach Stürmerlegende Adi Preißler: "Politisch is aufm Platz". Aber ist das überhaupt richtig? Sollte Sport politisch sein? Und wenn ja, wie? Warum sind so viele Fußballer so unpolitisch - und Fußballerinnen ein Politikum? Was eint Muhammad Ali, Billie Jean King und Leon Goretzka? Darüber sprechen wir in dieser besonderen Folge Machiavelli PUSH, in der die Equipe Salwa-Vassili-Jan vereint ist, zusammen mit Sportjournalist Philipp Awounou und Ex-Bundesligaspielerin Tuğba Tekkal, bevor wir uns in die vierwöchige Podcast-Sommerpause verabschieden. Am 11.08. sind wir wieder zurück - bis dahin, bleibt uns auf Instagram & Twitter treu und trefft uns Live - Infos dazu auf unseren Social-Kanälen! Alle Shownotes: www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke.