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Das Thema Archiv

330 Episoden
42 Minuten
Am 19. Februar jährt sich der rassistische Anschlag von Hanau, bei dem neun Menschen starben. Ihre Angehörigen kämpfen weiter für die Aufklärung der Tat. Vor einem Jahr, am 19. Februar 2020 wurden in Hanau neun Menschen bei einem rassistischen Terroranschlag ermordet: Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Said Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Kaloyan Velkov, Sedat Gürbüz, Vili-Viorel Păun und Fatih Saraçoğlu. Der Attentäter tötete in der Nacht auch seine Mutter und anschließend sich selbst. Seither fühlen sich die Angehörige der Opfer im Unklaren darüber gelassen, wie es überhaupt dazu kommen konnte – und recherchieren selbst. Über ihr bemerkenswerte Engagement und das, was an Aufklärung noch möglich und notwendig ist, spricht in dieser Folge Matthias Drobinski. Er berichtet für die SZ aus Hessen und seit einem Jahr auch über die Ereignisse von Hanau. Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Antonia Franz Produktion: Julia Ongyerth
41 Minuten
Im Juli werden in Tokio die Olympischen Spiele eröffnet – das betont das IOC diese Tage immer wieder. Aber wie realistisch ist das wirklich und wie könnten sie dann aussehen? Vor zehn Monaten, am 24. März 2020, wurden zum erstem Mal in der Geschichte die Olympischen Sommerspiele verschoben. Statt im Sommer 2020 sollen sie nun - wenn es nach dem Internationalen Olympischen Komitee geht - am 23. Juli 2021 in Tokio eröffnet werden. Noch diese Woche will das IOC ein Playbook vorstellen, in dem festgehalten wird, wie die Wettkämpfe dann trotz Covid-19 ausgetragen werden können. Aber wie realistisch ist das? Für Thomas Hahn, SZ-Korrespondent in Japan, steht eigentlich nur fest, dass die Spiele von Tokio in keinem Fall ein großes Fest sein werden, mit dem wir das Ende der Pandemie feiern. Er erzählt in dieser Folge von "Das Thema" über die Stimmung in Japan und von den laufenden Vorbereitungen. Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Antonia Franz Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Audiomaterial über den Youtube-Kanal des IOC.
39 Minuten
Die Ibiza-Affäre hat Österreich 2019 in eine politische Krise gestürzt. Und alles begann für die SZ mit einer anonymen Quelle und Videoaufnahmen, die eigentlich unglaublich sind. Die erste Folge der SZ-Podcastserie. Das Ibiza-Video hat Österreich in eine politische Krise gestürzt. Schnell wurde nicht mehr nur über Heinz-Christian Strache und die FPÖ gesprochen, sondern darüber, wie versumpft das ganze Land ist. Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen sagte zwar: "So sind wir nicht. So ist Österreich nicht." Aber was, wenn das nicht stimmt? Eine Spurensuche von Straches Anfängen bis zum Aufstieg von Sebastian Kurz. Hören Sie hier die erste Folge der Podcast-Serie "Going to Ibiza" kostenlos. Alle weiteren Episoden erscheinen ab dem 28.01. wöchentlich unter www.sz.de/ibiza.
41 Minuten
Vor genau vier Jahren wurde Donald Trump als 45. Präsident der USA vereidigt. Seine Amtszeit war geprägt von fragwürdigen Entscheidungen, heftigen Angriffen auf politische Gegner und Journalisten sowie von bizarren Fernsehauftritten und aggressiven Tweets. Sie wird aber auch für immer mit den Ereignissen vom 06. Januar 2021 verknüpft werden, mit der Erstürmung des Kapitols. Wie er diese Zeit erlebt hat, erzählt in dieser Episode von "Das Thema" Hubert Wetzel, SZ-Korrespondent in Washington. Er berichtet seit Mitte 2016 aus den USA und blickt zurück auf vier Jahre Korrespondenten-Leben im Ausnahmezustand, auf die Menschen, die Trump gewählt und unterstützt haben, und vor allem auch auf den 06. Januar am US-Kapitol, als er mitten im Gedränge stand. Zum Weiterlesen: Warum die Republikaner mit Trump brechen müssen, ein Kommentar: https://bit.ly/3nYYxc7 Unterwegs in der Hauptstadt der USA als das Kapitol erstürmt wurde: Lesen Sie hier die Reportage von Hubert Wetzel: https://bit.ly/3qCjZWm Eine ausführliche Recherche zu schwer bewaffneten US-Milizen und einen möglichen US-Bürgerkrieg, lesen Sie hier: https://bit.ly/390YA37 Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Julia Ongyerth
39 Minuten
Diese Episode ist ursprünglich am 19. August 2020 erschienen. Weil wir gerade eine kurze Winterpause machen, senden wir sie noch einmal. Ein Podcast über das Tabuthema Tod: Warum sich manche Menschen entschließen, ihre verstorbenen Angehörigen illegal zu bestatten. Denn in Deutschland ist streng geregelt, was mit den sterblichen Überresten eines Menschen geschieht. Die Urne mit der Asche darf zum Beispiel nicht zu Hause aufbewahrt werden. Doch manche Angehörige beschließen, diese Gesetze zu brechen. SZ-Magazin-Autor Roland Schulz hat mit ihnen gesprochen um herauszufinden, wieso sie sich für diesen Schritt entschieden haben. Im Podcast erzählt er von dieser ganz besonderen, emotionalen Recherche: Von trauernden Ehefrauen und Eltern. Von Bestattern und Anwälten. Und von einer veralteten Gesetzeslage, die viele Dinge komplizierter macht. Seine ganze Recherche im SZ-Magazin können Sie auch hier lesen: https://bit.ly/313uFDu Seine frühere Recherche zum Thema Tod lesen Sie hier: https://bit.ly/310tbts Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion: Christina Winkler Produktion: Julia Ongyerth, Carlo Sarsky
1 Stunde 16 Minuten
Diese Episode ist ursprünglich am 27. Mai 2020 erschienen. Weil wir gerade eine kurze Winterpause machen, senden wir sie noch einmal. Die SZ feierte dieses Jahr ihren 75 Geburtstag - das nehmen wir zum Anlass, mit vier Korrespondentinnen und Korrespondenten der SZ über ihre Arbeit zu sprechen: Wie man in Kriegsgebieten recherchiert, welche Geschichten ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind und wie man trotz vieler schlechten Nachrichten noch optimistisch bleibt. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion, Redaktion: Carlo Sarsky
38 Minuten
Durch Corona-Impfstoffe wird 2021 wieder normaler. Doch wie funktionieren sie? Und unter welchen medizinischen Spätfolgen von Covid-19 könnten Menschen weiter leiden?
38 Minuten
In Asien entsteht mit dem im November unterzeichneten Abkommen RCEP der größte Freihandelspakt der Welt - ohne Europa und die USA. Während die EU gerade über einen geordneten Brexit verhandelt und auf bessere Beziehungen zu den USA unter Joe Biden hofft, wurde in Südostasien vor wenigen Wochen das größte Freihandelsabkommen der Welt geschlossen: das Regional Comprehensive Economic Partnership, kurz RCEP. In den beteiligten Staaten lebt ein Drittel der Weltbevölkerung. Im Zentrum steht China, das seine Macht in der Region ausbauen kann und den USA und der EU jetzt wieder einige Schritte voraus scheint. Wie es zu dem Deal kam und warum das RCEP-Abkommen eigentlich noch viel größer hätte sein können, erklärt in dieser Folge von "Das Thema" David Pfeifer. Er ist der SZ-Korrespondent für Südostasien. Außerdem erklärt Björn Finke, SZ-Korrespondent in Brüssel, wie die EU reagiert hat. Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Theresa Crysmann Produktion: Julia Ongyerth
37 Minuten
Antisemitismus ist in Deutschland nach wie vor präsent. Gerade auch bei den Corona-Protesten erlebt er eine Renaissance. Es sei eine altbekannte Melodie, die da wieder gespielt wird, sagt der SZ-Redakteur für Innen- und Sicherheitspolitik Ronen Steinke. Er spricht in dieser Folge auch über die immense Dunkelziffer bei antisemitischen Straftaten und das Vertrauen jüdischer Menschen in Polizei und Justiz in Deutschland. Redaktion, Moderation: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Julia Ongyerth
47 Minuten
Die vergangenen vier Jahre haben bei allen Partnern und Kontrahenten der Vereinigten Staaten ihre Spuren hinterlassen. Wie blicken China, die EU und Russland jetzt auf President-elect Biden? Amerika hat gewählt. Auf Donald Trump folgt im Januar 2021 Joe Biden. Und das wird wohl auch international einen großen Wandel darstellen: Unter Donald Trump war die Devise auf der internationalen Bühne ja wie angekündigt: "America first!". Trump hinterlässt Handelskonflikte mit China und der EU, er zog sich aus Vereinbarungen wie dem Pariser Klimaabkommen zurück und setzte selten auf internationale Allianzen. Die vergangenen vier Jahre haben also bei allen Partnern und Kontrahenten der Vereinigten Staaten ihre Spuren hinterlassen. Doch wie sehen jetzt die internationalen Erwartungen an den kommenden Präsidenten Joe Biden aus? Darüber reden in dieser Folge die SZ-Korrespondentinnen und Korrespondenten Lea Deuber, Matthias Kolb und Silke Bigalke. Sie erklären, wie man in China, in der EU und in Russland auf President-elect Biden blickt. Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Moritz Eder Produktion: Julia Ongyerth
35 Minuten
Eigentlich war Gianni Infantino damit angetreten, vieles anders zu machen als sein Vorgänger Sepp Blatter. Doch jetzt scheint die Fifa korrupter als je zuvor - und gegen Infantino läuft aktuell ein Strafverfahren. Was hinter den Vorwürfen steckt und wieso die Fifa diese Probleme hat. Gegen den Fifa-Chef Gianni Infantino läuft aktuell ein Strafverfahren, doch der Verein scheint weiterhin an ihm festzuhalten. Die interne Ethik-Kommission sieht keinerlei Verfehlungen und versucht die Vorwürfe kleinzureden. Worum es bei den Strafverfahren genau geht und wie Gianni Infantino die FIFA seit seinem Amtsantritt sogar noch korrupter gemacht hat, das erklärt in dieser Folge Thomas Kistner, der Experte für Sportpolitik bei der Süddeutschen Zeitung. Moderation, Redaktion, Produktion: Justin Patchett Redaktion: Laura Terberl Produktion: Carolin Lenk Zum Weiterlesen: Thomas Kistner schreibt über Gianni Infantinos Rückflug aus Surinam im Privatjet - und wie er die sechsstelligen Kosten mit einem Treffen rechtfertigt, das nie stattfand: https://bit.ly/3mpaVSq Außerdem belegt ein FIFA-interner Mailverkehr, wie sich der Chef der formal unabhängigen Compliance-Kommission Beschlüsse von Infantinos Assistenten diktieren lässt: https://bit.ly/3jxGeZn Hier schreibt Kistner über den Sonderermittler Stefan Keller: https://bit.ly/3mvjYkN Weiteres Audiomaterial über Reuters sowie den Youtube-Kanal der Fifa.
33 Minuten
Den Bäumen in Deutschland geht es schlecht. Es ist ihnen schon jetzt zu warm und zu trocken. Das macht sie anfällig für Schädlinge wie den Borkenkäfer, Pilze und Bakterien – und erst recht für Brände. Ganze Wälder sind bedroht. Auf dem Holzmarkt ist davon allerdings nichts zu spüren, es gibt mehr Holz denn je. Aber wir brauchen den Wald nicht nur als Holzlieferanten, sondern wegen all der anderen Dinge, die er für uns tut. Können wir unsere Wälder noch retten und wie? Darüber spricht in dieser Folge Marlene Weiss, Chefin des SZ-Ressorts Wissen. Und erklärt auch, warum sich Spaziergänger zwar freuen, wenn im Oktober die Kastanien nochmal blühen, das aber gar kein gutes Zeichen ist. **Zum Weiterlesen:** Marlene Weiß und Tina Baier haben zwei Experten für Waldbau und Naturschutz interviewt, wie man dem Wald helfen könnte. Ihre Antworten sind ziemlich unterschiedlich. Einig sind sie sich darin, dass dringend was passieren muss: https://bit.ly/2GYjQLt SZ-Autorin Katrin Blawat schreibt über die Kastanien, die im Herbst blühen und was das zu bedeuten hat: https://bit.ly/350SlsG
34 Minuten
Die Meta-Verschwörung "QAnon" hat sich vor allem über das Internet rasant verbreitet - auch in Deutschland gibt es immer mehr Anhänger. Keine der Behauptungen von QAnon lässt sich belegen - wieso ist die "Bewegung" trotzdem so erfolgreich? Schon seit einigen Jahren taucht der Buchstabe “Q” immer wieder bei Trump-Unterstützern auf Wahlkampfveranstaltungen auf. In diesem Sommer sah man “Q” auch immer häufiger bei Demonstrationen in Deutschland. Es ist das Erkennungszeichen von Anhängern einer skurrilen Meta-Verschwörung: Sie nennt sich “QAnon”. Ihre Anhänger sehen in Trump den Retter der Welt. Beweisen können sie davon nichts. Woher kommt "QAnon" und was macht diese "Bewegung" so gefährlich? Das erklärt in dieser Folge SZ-Digitalredakteur Simon Hurtz. Außerdem sprechen wir mit der Psychologin Pia Lamberty. Sie erklärt, wieso Menschen an Verschwörungstheorien glauben und was man als Angehöriger tun kann. Moderation: Laura Terberl Redaktion: Ania Kozlowska Produktion: Julia Ongyerth Zum Weiterlesen und Weiterhören: Pia Lamberty hat gemeinsam mit Katharina Nocun ein Buch über Verschwörungstheorien geschrieben: Fake Facts. Alle Infos zu dem Buch finden Sie hier: https://bit.ly/2Gcosx9 Simon Hurtz hat Anfang 2020 mit uns auch schon über Imageboards gesprochen und wie sie zur Radikalisierung beitragen. Die Podcast-Folge findet sich hier: https://bit.ly/3jbmITc
54 Minuten
Das Oktoberfest-Attentat war der größte rechtsradikale Anschlag in der Geschichte der Bundesrepublik. Offiziell gilt der Attentäter allerdings lange als Einzeltäter. Ein folgenreiches Fehlurteil gegen das ein Münchner Anwalt zu kämpfen beginnt. Das Oktoberfest-Attentat ist das schlimmste rechtsradikale Attentat in der Geschichte der Bundesrepublik – doch im Abschlussbericht der Ermittler steht 1982: Gundolf Köhler war ein Einzeltäter. Das hat dramatische Folgen für die Opferangehörigen und Überlebenden des Anschlags. Für sie beginnt ein jahrzehntelanger Kampf um Anerkennung, Entschädigungen und Gerechtigkeit. Ist der wenigstens erfolgreich? Darum geht es in dieser folge von “Das Thema”. Es ist die zweite von zwei Folgen zum Oktoberfest-Attentat, anlässlich des 40. Jahrestags der Tat. Der erste Teil wurde am 16. September veröffentlicht. Sie finden ihn hier: https://bit.ly/3hXoMN4 Parallel zum Podcast ist am 19. September auch ein Text zum Thema erschienen. Den können Sie hier mit SZ-Plus lesen: https://bit.ly/32SwYdj Alle aktuellen SZ-Texte zum Thema finden Sie hier: https://bit.ly/33QHL7b **Redaktion:** Annette Ramelsberger, Vinzent-Vitus Leitgeb **Produktion:** Julia Ongyerth
52 Minuten
1980 sterben bei einem Anschlag auf dem Oktoberfest 13 Menschen, über 200 werden verletzt. Kann so ein Attentat wirklich von einem Einzeltäter verübt werden, wie es im Abschlussbericht der Ermittler steht? Am 26. September 1980 sterben bei einem Anschlag auf dem Oktoberfest in München 13 Menschen, über 200 werden verletzt. Es ist das schlimmste Attentat dieser Art in der Geschichte der Bundesrepublik – und die Ermittler identifizieren schnell einen Täter: Gundolf Köhler, ein Geologie-Student aus Donaueschlingen hat die Bombe gezündet. Er soll komplett alleine gehandelt haben, ohne Unterstützer. Aber kann das wirklich sein? Kann so ein Attentat wirklich von einem Einzeltäter verübt werden? Darum geht es in dieser folge von “Das Thema”. Es ist die erste von zwei Folgen zum Oktoberfest-Attentat, anlässlich des 40. Jahrestags der Tat. Der zweite Teil wird am 23. September veröffentlich. Alle aktuellen SZ-Texte zum Thema finden Sie hier: https://bit.ly/2ZLM1DQ **Redaktion:**: Annette Ramelsberger, Vinzent-Vitus Leitgeb **Produktion:** Julia Ongyerth
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