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F.A.Z. Essay Archiv

111 Episoden
23 Minuten
Die internationalen Fluchtbewegungen werden zunehmen – und die inneren Widersprüche der europäischen Flüchtlingspolitik wohl so schnell nicht abnehmen. Grund für Fatalismus ist das nicht. Allein für die Beendigung des massenhaften Ertrinkens im Mittelmeer gibt es mehrere Optionen. Eine von ihnen führte direkt in einen gemeinsamen europäischen Asylraum. Vorschläge zur Güte von Professor Dr. Egbert Jahn.
22 Minuten
Seit ihrer Gründung im Jahr 1919 ist die Arbeiterwohlfahrt nicht ohne die SPD zu denken. Aber sowohl der Wohlfahrtsstaat wie auch die Parteienlandschaft sind in Bewegung. Was bleibt? Ein Essay von Professor Dr. Jürgen Mittag.
23 Minuten
Digitale Plattformen und Technologien, die in repressiven Regimen wie Russland und China entwickelt wurden, sind auf dem besten Weg, sich in demokratischen Ländern zu verbreiten. Autoritäre politische Normen könnten sie dorthin begleiten. Ein Essay von Christopher Walker, Shanthi Kalathil und Jessica Ludwig.
25 Minuten
Szymon Groskop überlebte den Holocaust im besetzten Polen als Kind. Nach mehr als sieben Jahrzehnten fährt er zum ersten Mal wieder in die heute zur Ukraine gehörenden Orte zurück, an denen seine Familie ermordet wurde. Ein Essay von Felix Ackermann.
24 Minuten
Einst musste der Konsens der Demokraten gegen die SED-Nachfolgepartei PDS beschworen werden. Heute beschwört die Linkspartei den Konsens der Demokraten gegen die AfD. Eine kurze Geschichte einer bemerkenswerten Metamorphose von Dr. Thorsten Holzhauser.
22 Minuten
Auch Sieger haben es schwer: Für die Vertreter der neuen Staaten Osteuropas war die Pariser Friedenskonferenz eine Enttäuschung. Die eigentlichen Gewinner waren Männer im Hintergrund. Ein Essay von Maciej Górny.
23 Minuten
Je weniger es eine Vorstellung davon gibt, was richtig ist, desto erbitterter wird darüber gestritten. Über den schwierigen Umgang mit Wahrheitsansprüchen in der Demokratie. Ein Essay von Professor Dr. Uwe Volkmann.
23 Minuten
Dass Gernot Erler ausgerechnet 1970 Mitglied der SPD wurde, war kein Zufall. In seinem Essay schildert er, wie ihn die Ereignisse dieses Jahres geprägt haben.
26 Minuten
Der Stand der deutschen Einheit ist besser als ihr Ruf. Die Bereitschaft, Unterschiede unverzerrt wahrzunehmen, ohne auszurasten, ist ausbaufähig. Ein Essay von Professor Dr. Richard Schröder.
25 Minuten
Die jüngsten Unruhen in vielen Staaten Lateinamerikas und der Unmut großer Teile der Bevölkerung haben vor allem länderspezifische Gründe. Sie verwiesen gleichzeitig auf eklatante Schwächen der Demokratie auf dem Subkontinent. Ein Essay von Professor Dr. Nikolaus Werz.
21 Minuten
Minderheitsregierungen gelten in Deutschland als unerwünschte Abweichung von einem als gut empfundenen Normalzustand, bestenfalls als notwendiges Übel. Aber in Zeiten parteipolitischer Umbrüche gilt es, die Chancen und die Risiken solcher Konstellationen neu abzuwägen. Ein Essay von Prof. Dr. Werner J. Patzelt.
23 Minuten
Nach 1945 schienen nur wenige Zahnärzte in Deutschland so mit dem NS-Regime verstrickt gewesen zu sein, dass sie als kompromittiert gelten mussten. Viele konnten in der Bundesrepublik Karriere machen. Für die jüdischen Opfer in ihren Reihen gilt dies nicht. Ein Essay von Professor Dr. Dr. Dr. Dominik Groß und Dr. Matthis Krischel.
22 Minuten
Weltreligionen sind ursprünglich nicht dazu da, dass sie Frieden stiften. Wer das Gegenteil behauptet, hat Geschichte und Gegenwart nicht auf seiner Seite, allenfalls die moralphilosophischen Bedürfnisse unserer Zeit. Religiös geprägte Gewalt unterschiedlicher Reichweite wird auch künftig in keinem Fall auszuschließen sein. Ein Essay von Prof. Dr. Wolfgang Reinhard.
25 Minuten
"Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei." So lautet der Artikel 5 Absatz 3 des Grundgesetzes. Dass im Jubiläumsjahr zu dessen 70. Geburtstag ein einschlägiger Essay mit diesem Zitat beginnen muss, versteht sich. Im Folgenden geht es allerdings nicht um die Grundrechtslehren zur wissenschaftlichen Freiheit, sondern um ihr philosophisches Fundament. Ein Essay von Professor Dr. Reinhard Merkel.
25 Minuten
Altdeutsche Vorbehalte gegenüber der westlichen Demokratie und ihrer politischen Kultur hatten bessere Überlebenschancen dort, wo es nicht die Möglichkeit gab, allmählich in das neue System hineinzuwachsen. Die radikal unterschiedliche Entwicklung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg wirkt bis heute nach. Ein Essay von Professor Dr. Heinrich August Winkler
F.A.Z. Essay

F.A.Z. Essay

FAZ Essay (Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ)