Shift Happens Archiv
183 Episoden
42 Minuten
Miriam und Léa berichten vom 52. St. Gallen Symposium und entwerfen einen Generationenvertrag für die Bildung: In einer Welt, in der Faktenwissen durch Computer leicht abrufbar ist und Texte von KI generiert werden, sind Softskills immer entscheidender – und sollten schon jetzt fest in unserem Bildungssystem verankert werden. Die beiden sprechen außerdem mit Pädagogin und Tech-Expertin Esther Wojcicki, die einige Tricks zur Erziehung von Menschen zu unabhängigen Wesen verrät. Im Gespräch mit Unternehmerin Marion Lange treffen Miriam und Léa dann auf genau solch einen unabhängigen Geist und sprechen über eine ganz andere – olfaktorische – Art der Persönlichkeitsbildung. Schließlich überrascht Miriam Léa mit einer Tätigkeit, mit der die Menschheit im März 2023 ganze 1,5 Millionen Jahre verbracht hat.
43 Minuten
Eine Sammlung aller Erinnerungen, aller Menschen, aller Zeiten – eine solche Technologie beschreibt Jennifer Egan in ihrem Roman „The Candy House“. Was dieses Gedankenspiel über die Fragmente menschlicher Identität und unser aktuelles Verhältnis zu Technologie aussagt, besprechen Miriam und Léa in der neuen Folge von #ShiftHappens. Außerdem geht es um einen kritischen Wandel in der KI-Forschung: weg von öffentlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten hin zu kommerziellen Unternehmen. Und schließlich berichtet Léa von ihren Erfahrungen als freiwillige Autorin für Wikipedia – und der detailversessenen und zugleich demokratischen Diskussionskultur hinter den Kulissen der Online-Enzyklopädie.
40 Minuten
Miriam und Léa begegnen ihren digitalen Zwillingen, mit denen sie von nun an durch das Metaverse flanieren könnten – wenn nur einer von ihnen nicht immer etwas böse gucken würde. Miriam weiß, dass man launische Avatare zwar einfach sich selbst überlassen kann, dann aber doch etwas Mitleid mit den verwahrlosten Wesen bekommt. Die beiden besprechen außerdem eine Serie, in der es um die menschengemachte Verwahrlosung unseres Planeten geht: „Extrapolations“ entwirft eine Vision der Zukunft, in der es für scheinbar alles eine technische Lösung gibt, nur nicht für die Klimakrise. Etwas Entspannung trotz aller Krisen finden Miriam und Léa dann doch mithilfe eines Geräts, das den Vagusnerv stimuliert, und Miriams Überraschung verleiht Léa Löwenkräfte.
44 Minuten
#ShiftHappens ist zurück und erzählt von den technischen Meisterleistungen von Mensch und – Spinne. Léa und Miriam berichten von einer neuen Generation Chatbots, KI-Agenten, die sich selbst zwar Aufgaben stellen und erledigen, aber noch lange nicht denken können. Léa verrät außerdem, wie sie beim HR-Event „Zukunft Personal“ aktuelle Trends, Inspirationen und Plädoyers für die Zukunft an einer Hand abzählen konnte, und was all das mit der technologischen Weiterbildung von Fachkräften zu tun hat. Dann geht es um technisch versierte Spinnen, die durch ihre Netze ihre kognitiven Fähigkeiten erweitern – Netze, die man nicht nur sehen, sondern auch hören kann. Schließlich überrascht Léa Miriam mit einem Internet zum Ausdrucken.
42 Minuten
In der elften Folge von #ShiftHappens springen Miriam und Léa zwischen den Zeiten: Erst nehmen uns die beiden mit zu einem Konzert im Caesars Palace in Las Vegas, wo sie einer der größten Pop-Stimmen der Gegenwart lauschen durften – Adele. Sie berichten von einem unvergesslichen Konzerterlebnis, bei dem (fast) kein Platz unbesetzt blieb und der sie sowohl künstlerisch und showtechnisch, als auch persönlich zutiefst beeindruckt hat. Zurück in Europa beschäftigt Miriam und Léa nicht nur der Wechsel der Zeitzone, sondern auch die Sommerzeit. Sie sprechen über die bewegte Geschichte der Zeitumstellung, die Politik dahinter und verraten, mit welcher Eselsbrücke man sich die genaue Anpassung der Zeit ein für alle mal richtig merken kann. Außerdem geht es um ein jahrhundertealtes Haar, das nicht nur ganz neue Erkenntnisse zum Tod von Ludwig van Beethoven zutage brachte, sondern auch ein dunkles Familiengeheimnis. Und auch die thematische Überraschung hat diese Woche etwas mit Zeit zu tun: Miriam fragt Léa nach einem Leitsatz der Computer-Industrie, formuliert vom kürzlich verstorbenen Intel-Mitgründer Gordon Moore – und wann dieses „Gesetz” wohl aus der Zeit fallen wird.
34 Minuten
Miriam und Léa erleben beim Tech-Festival SXSW die Technik von morgen im Selbstversuch: Miriam probiert einen geisterhaften Snack, der nicht satt macht, sondern nur unseren Diätwahnsinn direkt ins Ohr und in die Zukunft trägt. Léa spielt eine transparente Drehorgel, bis das Instrument Wasser über sie ausschüttet – die 134 Liter, die ein Mensch in den Niederlanden an einem Tag verbraucht. Dann lernen die beiden ein grob gewebtes Kleidungsstück kennen, das Umarmungen auf Distanz ermöglicht, und denken mit Esther Perel über KI nach: Künstliche Intimität. Schließlich überrascht Léa Miriam mit einer Stadt, die beinahe Popkultur geworden wäre.
37 Minuten
Für die neunte Folge von #ShiftHappens melden sich Miriam und Léa von der South by Southwest – der legendären Tech- und Kreativkonferenz in Austin, Texas. Und genau wie auf der SXSW 2023 kommen auch die beiden dabei nicht am aktuellen Hypethema generative KI vorbei: Sie berichten von der neusten Vorstellung der Tech Trends für 2023 durch die Futuristin Amy Webb. Dabei erklären Miriam und Léa warum es das Internet, wie wir es kennen, nicht länger geben wird, was Generative KI und die Ära des Assistive Computing damit zu tun haben – und warum dadurch eine neue digitale Kluft entstehen könnte. Außerdem geht es um die Endlichkeit originär menschlicher Trainingsdaten für KI-Modelle. Was bedeutet das für die Einzigartigkeit von Inhalten? Werden KI-Modelle schon bald nur noch in einem trüben Gedankensmoothie fischen? Und schließlich geht es um die Gleichzeitigkeit paralleler Universen – im Metaverse, der Quantentheorie, aber vor allem im Sci-Fi-Meisterwerk Everything Everywhere All At Once, das der große Gewinner der diesjährigen Oscar-Verleihung war.
41 Minuten
Halb Zebra, halb aufgeblasene Maus, das ist das Okapi. Das fabelhafte Tier, auch Waldgiraffe genannt, spielt eine zentrale Rolle in Mariana Lekys Roman „Was man von hier aus sehen kann“. In der achten Folge von #ShiftHappens sprechen Miriam und Léa über diese wunderbare Geschichte, die kürzlich verfilmt wurde – und was sie an der Erzählung so bewegend finden. Außerdem geht es um die Wichtigkeit von gutem Schlaf und wie ein ganz besonderes Schmuckstück dabei helfen kann, besser zu schlafen und sich nachhaltiger zu erholen. Und schließlich stellen Miriam und Léa ihre Initiative des #FFFF vor, der allen Mitarbeitenden in ihrer Company jeden Monat einen freien Freitag beschert. Dabei erklären sie, wie sie auf die Idee zum FreeFridayForFuelingUp kamen und was sie selbst mit diesem zusätzlichen freien Tag machen.
32 Minuten
Miriam und Léa reisen durch die Vertikale und Horizontale, durch amerikanische Großstädte, durch Raum und Zeit. Die beiden sprechen darüber, wie Edward Hoppers New York uns dazu anhält, die Perspektive zu wechseln, und dabei in keinen Instagram-Post passt. Dann halten sie einen Moment inne und erzählen, wie der jüdische Ruhetag einen Raum in der Zeit schafft. Die beiden nehmen uns außerdem mit nach Austin, Texas, wo die South by Southwest Technikbegeisterte versammelt und in diesem Jahr zu psychedelischen Reisen einlädt. Am Ende überrascht Miriam Léa mit einem mobilen Ort, an dem es sich gut bleiben lässt.
33 Minuten
In Folge 6 von #ShiftHappens geht es um ganz große (und kleine) Würfe: Miriam erzählt von ihrem Versuch, einem scharfkantigen Wurfgeschoss auszuweichen, und fragt sich, ob an Karneval wirklich das Gleichheitsprinzip gilt. Dann verraten Miriam und Léa, wie sie mit den vielen Informationen umgehen, die ihnen jeden Tag zugeworfen werden, und haben diesmal eine Überraschung für euch und eure Produktivität dabei. Die beiden erzählen außerdem, warum die neue ChatGPT-Suchmaschine kein ganz großer Wurf ist. Schließlich überrascht Léa Miriam noch mit einem ganz besonderen Produktivitätstool, dem How-To-Say-No-Generator.
39 Minuten
In Folge 5 von #ShiftHappens wird es energetisch: Miriam und Léa sprechen darin über den urdeutschen Grundsatz der Datensparsamkeit und wieso dieser in Zeiten der laufenden KI-Disruption ein echter Killer für die innovative Energie Deutschlands ist. Außerdem geht es um kleine Nadeln im und am Körper, die den körpereigenen Energiefluss Qi ins Gleichgewicht bringen können. Und schließlich erzählen die Beiden von der US-amerikanischen Autorin Suleika Jaouad, die Léa noch aus Unizeiten kennt. Sie schreibt in ihren bewegenden Büchern über die Energie, die es brauchte, um sich mit und nach ihrer Krebserkrankung zwischen den dichotomen Welten der Kranken und Gesunden zurechtzufinden.
33 Minuten
Wie können wir trotz Home Office im Austausch bleiben und dabei gleich noch die erstaunlichen Fähigkeiten unserer Kolleg:innen im Storytelling - und Krisenmanagement - kennenlernen? In der vierten Folge von Shift Happens sprechen Miriam und Léa darüber, wie das Team ihres Unternehmens ada sich vor Ort immer wieder neu begegnet. Außerdem geht es um ein historisches Beispiel für erfolgreichen Umweltschutz, das allmähliche Verschwinden des Ozonlochs: ein Shift in der internationalen Zusammenarbeit, den man sich für den Klimaschutz nur wünschen kann. Dann verwandeln sich Glocken zu K-Pop und es kann (mit)getanzt werden, zur Musik von KI-Generatoren. Schließlich überrascht Léa Miriam mit der Geschichte eines Texts, den bestimmt jede:r schon mal gesehen hat: “Lorem Ipsum”. Klingt Lateinisch. Oder?
37 Minuten
Was haben Internetmemes mit Evolutionsbiologie zu tun? In der dritten Folge von Shift Happens sprechen Miriam und Léa über die viralen Remixschnipsel und ihre Geschichte. Außerdem nehmen sie den aktuellen Trend rund um Vintage-Landkarten zum Anlass über Grenzen nachzudenken – kulturell, geopolitisch, aber auch gedanklich. Dazu berichten die Beiden von einem Besuch der Uraufführung von „Coppélia X Machina“ in Düsseldorf: einem Ballett, in dem die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verschwimmen. Für die thematische Überraschung am Ende einer jeden Folge, geht es diesmal an einen Ort, an dem man zwei Wochen am Stück in brennender Hitze arbeiten kann – „this is fine!“.
40 Minuten
Die Stimmung ist frostig in der zweiten Folge von Shift Happens. Denn Miriam und Léa berichten von ihrer Erfahrung in der Kryosauna. Wie fühlen sich Körper und Geist bei 86 Grad Minus? Und welche positiven Effekte haben solche Kältebehandlungen? Außerdem sprechen sie über den Schwänzeltanz von Bienen – und was dieser mit der kognitiven Einheit von Elon Musk und der Schwarmintelligenz sozialer Medien zu tun hat. Zum Schluss gibt es dann wieder ein Überraschungsthema, das sich in dieser Woche um eine magische Technologie dreht, die scheinbar Gedanken lesen kann.
38 Minuten
In der ersten Folge von Shift Happens sprechen Miriam Meckel und Léa Steinacker über „Lastabwurf” (“Load Shedding”). Ist das ein Vorsatz für das neue Jahr oder was steckt dahinter? Außerdem diskutieren sie den neuen KI-Tausendsassa von OpenAI, den Chatbot ChatGPT. Was kann die Anwendung, wo liegen ihre Limitationen und welchen Shift – welchen Wandel – läutet sie ein für die KI-assistierte Zukunft der Arbeitswelt? Zudem sagen Miriam und Léa der Telefonzelle Goodbye – mit einer Erinnerung, die mit einem Telefonat wenig zu tun hat. Und am Ende einer jeden Folge gibt es schließlich eine Überraschung, also ein Thema, das eine von beiden ausgesucht hat und von dem die andere nichts weiß.