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Rätsel des Unbewußten. Psychoanalyse & Psychotherapie. Archiv

172 Episoden
29 Minuten
Die Folge befaßt sich mit einem psychodynamischen Verständnis typischer Traumafolgestörungen, insbesondere der Posttraumatischen Belastungsstörung. Neben dem historischen Hintergrund dieser Erkrankung werden aktuelle Therapieansätze vorgestellt.
26 Minuten
»Was in der Seele unbewältigt ist, kennt keine Zeit« – Wir befassen uns in den kommenden drei Folgen mit dem Thema Trauma und Traumafolgestörungen sowie der transgenerationalen Weitergabe. In der ersten Folge geht es um die Frage, was ein Trauma überhaupt ist – und um frühkindliche Traumatisierungen mit ihren Folgen für die seelische Entwicklung.

Sommerpause

2 Minuten
Liebe Rätselfreunde, mit der Folge über Containing verabschieden uns bis zum 16. August in die Sommerpause! Wir schreiben an neuen Folgen und planen die Aufnahme einer neuen Podcast-Reihe, die ebenfalls im August starten wird – und machen auch Urlaub! Einige der Themenwünsche haben wir bereits umgesetzt, an anderen arbeiten wir. Nach der Sommerpause werden wir uns weiter mit klinischen Themen beschäftigen, so etwa mit Trauer und Depression, zudem wollen wir uns den Fragen von Kreativität und Kunst zuwenden sowie der gesellschaftlichen Relevanz der Psychoanalyse. Gerne könnt Ihr uns weitere Themenwünsche und Ideen schicken. Ganz herzlich möchten wir uns für das Zuhören und Euer Interesse bedanken sowie die vielen schönen Rückmeldungen! Wir freuen uns, wenn ihr uns weiterempfehlt und uns ab August wieder auf unserer Reise durch die erstaunlichen Landschaften des Unbewußten begleitet. Zunächst wünschen wir euch aber einen erholsamen Auftakt in den Sommer! Herzliche Grüße aus Heidelberg Cécile & Jakob
24 Minuten
Containing bezeichnet eines der zentralen Konzepte der Psychoanalyse und führt uns in die Gedankenwelt Wilfred Bions, der nichts weniger versuchte, als nachzuvollziehen, wie sich einer der wunderlichsten Prozesse der menschlichen Psyche ereignet: die Geburt eines Gedankens. Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen sowie weitere Bonusinhalte: https://www.patreon.com/raetseldesubw
24 Minuten
Das Unbewußte gehört zu einem der berühmtesten Konzepte in der Psychoanalyse. Zugleich gibt es viele Mißverständnisse, wenn vom Unbewußten die Rede ist. Die Folge führt in die moderne psychoanalytische Auffassung vom Unbewußten ein und versucht eine Antwort auf die Frage zu geben: Warum wir nicht wissen, was wir tun – und warum wir das Unbewußte zugleich brauchen, um schöpferisch zu sein.
25 Minuten
Bei Borderline handelt es sich nach psychoanalytischem Verständnis um eine schwere strukturelle Störung, die ihren Ausgangspunkt in frühen verheerenden oder traumatischen Bindungserfahrungen hat. Die charakteristischen Symptome, wie häufig bspw. das sogenannte "Ritzen" oder "Schwarz-Weiß-Denken", stellen nach diesem Verständnis Organisationsversuche dar, das fragile Ich in Momenten gefühlter innerer Leere und Auflösung wieder zu stabilisieren und zu halten.
26 Minuten
»We are such stuff as dreams are made on« – »Wir sind solcher Stoff, aus dem Träume gemacht sind«. Dieser Ausspruch Shakespeares kann in der Traumkonzeption Wilfred Bions wörtlich genommen werden. Bion, der zu den einflussreichsten Psychoanalytikern nach Freud zählt und für die zeitgenössische Psychoanalyse maßgeblich ist, entwirft ein Modell der menschlichen Psyche, in der die Fähigkeit zu träumen eine zentrale Stellung einnimmt.
21 Minuten
Angst ist nicht gleich Angst, Zwang nicht gleich Zwang – in der Psychoanalyse werden psychische Symptome u.a. auch danach untersucht, in welchen psychischen Kontext sie eingebettet sind. Das sogenannte Strukturniveau der Psyche gibt dabei Auskunft über die Architektur und Beschaffenheit des seelischen Gebäudes, das mehr oder weniger stabil gebaut sein kann. Was es mit Störungen dieser seelischen Architektur, den sogenannten strukturellen Störungen, auf sich hat, davon handelt diese Folge.
24 Minuten
Das Geheimnis der Wirksamkeit von Psychoanalysen gründet auf emotionalen Erfahrungen in der therapeutischen Beziehung – auch wenn es zunehmend Versuche gibt, die »Variable« Therapeut durch digitale Anwendungen zu ersetzen. Warum eine Psychoanalyse nicht auf die zwischenmenschliche Begegnung verzichten kann, wird in den sogenannten Objektbeziehungstheorien auf den Begriff gebracht. Die Folge gibt eine Einführung in wesentliche Grundlagen der Objektbeziehungstheorien, ohne die sich die moderne Psychoanalyse nicht verstehen läßt.
25 Minuten
Beim Autismus handelt es sich um eine tiefgreifende Entwicklungsstörung, die sich u.a. maßgeblich auf die Fähigkeit einer Person auswirkt, in einen schwingungsvollen emotionalen Kontakt zu anderen Menschen zu kommen. Dabei scheinen viele autistische Phänomene und Verhaltensweisen von außen betrachtet zunächst unverständlich. In der psychoanalytischen Arbeit mit autistischen Kindern und Erwachsenen wird u.a. versucht, einen verstehenden Zugang zu der autistischen Welt zu finden und dem Betroffenen dadurch Halt zu vermitteln und einen Entwicklungsraum zu eröffnen.
25 Minuten
Einen Großteil unseres Lebens verträumen wir – auch wenn wir uns nicht immer an unsere Träume erinnern können. Aber warum träumen wir überhaupt? Und was bedeuten unsere Träume? Im ersten Teil unserer Serie über das Träumen befassen wir uns mit dem Ursprung der Traumdeutung und der Traumlehre Sigmund Freuds. Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen sowie weitere Bonusinhalte: https://www.patreon.com/raetseldesubw
23 Minuten
In unserer Seele wirken seltsame Kräfte. Es gibt viele Dinge, die wir eigentlich tun wollen, zugleich aber keine Entschlußkraft finden. Oder wir vergessen ganz, was wir uns eben noch vorgenommen haben. Nur Zufall oder das Gesetz der Gewohnheit? In der Psychoanalyse gehört der Widerstand zu einem der zentralen Konzepte. Einerseits hilft Widerstand, unser psychisches Gleichgewicht aufrechtzuhalten, verhindert andererseits aber auch Entwicklung – selbst dann, wenn wir sie uns bewußt wünschen. Ein Dilemma für die therapeutische Situation. Was das Konzept des Widerstands genau meint und wie Therapeuten damit arbeiten, erfahrt ihr in dieser Folge.
18 Minuten
Kuscheltiere gehören zur Kindheit wie Märchen oder Süßigkeiten. Aber warum lieben Kinder ihre Kuscheltiere so sehr? Diese Folge befaßt sich mit dem Geheimnis der Kuscheltiere – und warum diese für Kindertherapien, aber auch für die gesamte menschliche Entwicklung von Bedeutung sind.
2 Minuten
Liebe Rätselfreunde, mit der Folge über Mentalisierung verabschieden wir uns bis zum 8. Februar in die Winterpause. Wir produzieren neue Folgen! Wenn ihr Wünsche oder Ideen zu Themen habt, die euch besonders interessieren oder ihr mehr erfahren wollt, schreibt uns. Auf unserem Programm stehen unter anderem: Träume und Traumdeutung, Kreativität und Kunstpsychologie, Übergangsobjekte und Spieltherapie, Generativität und Traumata sowie verschiedene Folgen aus dem Bereich der klinischen Störungslehre, so zu Depressionen, Narzißmus und Borderline-Störungen. Auch werden wir in einer Reihe berühmte Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker und einen Einblick in ihr Werk vorstellen, z. B. Melanie Klein, Wilfred Bion oder Donald Winnicott. Neu werden zudem zwei Reihen hinzukommen: »Psychoanalytiker im Gespräch«, in der wir kurze Interviews mit PsychoanalytikerInnen führen, die Einfluß auf die zeitgenössische Psychoanalyse nehmen, sowie die Reihe »Psychoanalyse kontrovers«, in der es die Möglichkeit gibt, Vorträge von PsychoanalytikerInnen an und -nachzuhören. Wir bedanken uns sehr herzlich bei euch für einen schönen und so erfolgreichen Start in die Podcasting-Welt und die vielen Rückmeldungen, über die wir uns sehr gefreut haben! Auch freuen wir uns, wenn ihr uns weiterempfehlt und ab Februar wieder mit uns in die Tiefen und Weiten des Unbewußten taucht. Herzlich Jakob & Cécile
21 Minuten
Jeder hat sich wahrscheinlich schon einmal verwundert gefragt: »Warum habe ich das bloß getan?« oder auch: »Warum verhält sich mein Partner eigentlich so?« Die Fähigkeit, das eigene Handeln und Verhalten oder auch das einer anderen Person in Verbindung mit mentalen Zuständen zu bringen und zu interpretieren, bezeichnet man als Mentalisierungsfähigkeit. Bei manchen Menschen ist sie gut ausgeprägt, bei anderen eher brüchig, wie beispielsweise häufig bei sogenannten »Borderline-Persönlichkeitsstörungen«. Wie wir Mentalisierungsfähigkeit entwickeln und welche Folgen eine mißlingende Mentalisierung hat, davon handelt diese Folge.