Rätsel des Unbewußten. Psychoanalyse & Psychotherapie. Archiv
172 Episoden
19 Minuten
Leben heißt trennen. Und Bindung, Liebe, geht immer mit Verlusten einher – so sind auch Glück und Trauer nahe Verwandte. Warum Trennung und Verlust nicht nur schmerzhaft, sondern auch wichtig für die psychische Entwicklung sind, davon handelt die letzte Folge dieses Jahres.
20 Minuten
Was unser seelisches Innenleben ausmacht, gründet in wesentlichen Teilen auf unseren frühen Beziehungserfahrungen. Dieser Grundsatz psychoanalytischen Denkens wird besonders am Konzept der Bindung deutlich. Bindung beschreibt dabei die existentielle Erfahrung von emotionaler Resonanz und Geborgenheit in Beziehungen – oder deren folgenreiches Ausbleiben.
20 Minuten
Obwohl man als Patient in einer Therapie viele intime Details über sich preisgibt, wird man doch umgekehrt über den Psychoanalytiker und sein Privatleben nur wenig erfahren, geschweige denn, mit ihm in einen privaten Kontakt treten. Warum das so ist und warum dieses Prinzip der Abstinenz auch für die Behandlung sehr wichtig ist, darum geht es in dieser Folge.
26 Minuten
Die Diagnose: manchen bereitet sie Angst, andere sehnen sich, dem Kind endlich einen Namen zu geben. Depressive Episode, Emotional instabile Persönlichkeitsstörung des Borderline-Typs, Zwangsstörung, Bulimia nervosa, Anpassungsstörung, Posttraumatische Belastungsstörung usf. Eine passende Diagnose ist ein wichtiger Schritt hin zu einer passenden Behandlung. Doch die psychodynamischen Verfahren bleiben bei der Klassifikation von Symptomen nicht stehen, sondern versuchen, die Problematik eines Patienten auf mehreren Ebenen zu erfassen: welche Konflikte, welche Abwehr, welche Strukturebene liegen vor? Und was läßt sich daraus ablesen?
20 Minuten
Und wie soll das hier funktionieren? Nicht wenige Patienten stellen diese Frage zu Beginn einer Therapie. Eine berechtigte Frage, auf die wir in dieser Folge eine Antwort zu geben versuchen. Im Zentrum steht dabei ein Grundprinzip einer psychoanalytischen Therapie: "Heilen durch Verstehen" (D. Voos).
22 Minuten
Nicht jeder Putzfimmel kommt einer psychischen Erkrankung gleich. Und nicht wenige Menschen empfinden einen unerklärlichen Widerwillen, auf bestimmte Rillen und Muster auf dem Straßenpflaster zu treten. Wer aber das Haus nicht verlassen kann, bevor er nicht den Lichtschalter neunmal betätigt, die Steckdose sechsmal kontrolliert und das Schloss dreimal herumgedreht hat – der leidet vielleicht an dem, was Psychologen eine Zwangserkrankung nennen. Wie Zwangssymptome entstehen und welche Bedeutung sie haben können, damit befasst sich diese Folge.
17 Minuten
Die Folge über Fehlleistungen ist wohl nichts für zarte Ohren. Wer hingegen keine Angst vor »Freud’schen Versprechern« hat, der möge in dieser Folge mehr über die sogenannten Fehlleistungen und – da sie uns allen unterlaufen – mehr über sich erfahren. Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen sowie weitere Bonusinhalte: https://www.patreon.com/raetseldesubw
17 Minuten
In dieser Folge geht es um ein merkwürdiges psychisches Phänomen: Die Identifikation mit dem Angreifer, manchmal auch als das Stockholm-Syndrom bezeichnet, bei der die Opfer einer Gewalttat Sympathie für die Täter entwickeln. Wie man das Phänomen psychodynamisch verstehen kann und warum es auch gesellschaftliche Relevanz besitzt, kann man in dieser Folge hören.
18 Minuten
Folge 14 befasst sich mit weiteren Formen psychischer Abwehr, die wir aus unserem alltäglichen Erleben kennen: z. B. die sogenannte Rationalisierung und andere »reife« Abwehrmechanismen.
17 Minuten
Was ich nicht will, das man mir tu, das füg ich einem andern zu. Unsere psychische Abwehr hilft uns auf verschiedene Weise durch das Leben, aber sie verzerrt dabei immer auch ein Stück Realität. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr in zwei Teilen über Abwehr und Abwehrmechanismen. Der erste Teil befasst sich mit den frühen Formen psychischer Abwehr, den sog. »primitiven« Abwehrmechanismen.
25 Minuten
Diese Folge gibt einen Einblick in ein rätselhaftes wie faszinierendes Phänomen: Psychotisches Erleben und das Erkrankungsbild der Schizophrenie – und wie man dies aus einer psychoanalytischen Perspektive verstehen kann.
26 Minuten
Angsterkrankungen gehören zu den häufigsten psychischen Problemen, wegen derer Menschen eine Psychotherapie aufsuchen. Zugleich ist Angst ein Gefühl, das jeder kennt und unter dem jeder schon einmal – mehr oder weniger – zu leiden hatte. Ab wann aber wird die Angst zur Krankheit? Die Folge geht der Frage nach, wie Angst entsteht und wie man Angsterkrankungen aus einer psychoanalytischen Perspektive verstehen kann.
19 Minuten
Nicht nur, wer mit dem Gedanken an eine Therapie spielt, fragt sich vielleicht, was es genau bedeutet, eine Psychoanalyse zu machen. Was passiert eigentlich in einer psychoanalytischen Therapie? Wie lange dauert sie und wie oft in der Woche findet sie statt? Und: Liegt man wirklich auf einer Couch? Diese Folge gibt auf diese und andere Fragen eine Antwort.
23 Minuten
Viele Menschen waren schon einmal bei einem Psycho-irgendwas und haben dort ihre Erfahrungen gemacht. Aber wo genau? Psychiater? Psychologe? Psychoanalytiker? Was die verschiedenen Berufe im Bereich seelischer Hilfen unterscheidet – und wie dort der Beruf des Psychoanalytikers zu verorten ist, darauf gibt diese Folge eine Antwort.
24 Minuten
Die Welt ist Bühne – die Couch auch? In unserer Seele spielen sich so manche Szenen, manchmal sogar richtige Dramen ab. Im Alltag schlüpfen wir in die unterschiedlichsten Rollen, die beiden Protagonisten, die sich Patient und Therapeut nennen, sind davon nicht ausgeschlossen. Wie sich unser Unbewußtes in diesen Rollen im therapeutischen Raum in Szene setzt und wie Psychoanalytiker diese Situationen verstehen, darum geht es in dieser Folge.