Rätsel des Unbewußten. Psychoanalyse & Psychotherapie. Archiv
172 Episoden
29 Minuten
Unterstütze uns auf Patreon und erhalte das Skript zur jeweils aktuellen Folge: https://www.patreon.com/raetseldesubw Tränen der Verzweiflung statt Mutterglück, Gefühle der Fremdheit statt der Bindung zum Kind. Postpartale Depressionen treten an einer Schwelle des Lebens auf, die wir mit einer hohen Bedeutung belegen: Geburt und frühe Elternschaft. Doch wie entsteht diese Form der Depression? Können auch Väter betroffen sein? Die Folge versucht, ein psychodynamisches Verständnis Postpartaler Depressionen zu eröffnen. Beratungsstellen und Hilfsangebote https://schatten-und-licht.de https://www.fruehehilfen.de/ https://www.mutter-kind-behandlung.de/
31 Minuten
Unterstütze uns auf Patreon und erhalte das Skript zur jeweils aktuellen Folge: https://www.patreon.com/raetseldesubw Ob eher romantisch »Melancholie«, modern und sozialverträglich »Burnout« oder doch eher klinisch-trocken »Depression« genannt: Um was geht es eigentlich, wenn wir von dieser spezifischen Form des Erlebens sprechen, die immerhin zu einer der »Volkskrankheiten« unseres Zeitalters gerechnet wird? Diese Folge ist eine Einführung in das große und tiefe Themenfeld der Depression. Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal: https://tinyurl.com/y3bsnnam
32 Minuten
Zusammenbruchsängste sind Extremformen des Erlebens und doch weit verbreitet; vor allen in Krisensituationen gewinnen sie sichtbare Gestalt. Sie haben eine individuelle und eine kollektive Dimension, in ihnen mischen sich Vergangenheit und Zukunft. Wie sie sich psychoanalytisch verstehen lassen, davon handelt diese Folge.
26 Minuten
Schon am Tempel von Delphi heißt es: Erkenne dich selbst! Das bedeutet aus psychoanalytischer Perspektive nicht nur, schicksalshaften Verstrickungen vorzubeugen, sondern die Selbsterkenntnis als Basis der Heilkunst zu verstehen. Warum Psychoanalytiker eine so lange Selbsterfahrung durchlaufen und warum das Selbstverstehen ein Schlüssel zu psychotherapeutischen Prozessen ist, davon handelt diese Folge.
32 Minuten
Ein Thema von (unbeabsichtigter) Aktualität: Als wir diese Folge zu Krankheitsängsten in ihrer ursprünglichen Fassung geschrieben haben, war Corona noch kein Begriff. Gewiß wirft die aktuelle Situation ein besonderes Licht auf dieses Thema und ist auch in die jetzige Version eingewandert. Doch davon unabhängig werden uns Krankheitsängste in der verschiedensten Form begleiten, auch wenn die Corona-Krise längst abgeklungen sein wird. Sie gehören zum psychischen Erleben wie Krankheiten zum körperlichen. Was es mit ihnen auf sich hat und warum sie für manche Menschen, ob mit oder ohne Corona-Pandemie, über das ganze Leben eine Quarantäne verhängen, davon handelt diese Folge.
28 Minuten
Trauer gehört zu den unvermeidlichen Erfahrungen des Lebens, denn wir leben in einer Welt, die vergänglich ist. Die Verarbeitung von Verlusten gehört zu den schwierigsten seelischen Prozessen, die zugleich jeden Menschen betreffen. Manche Trauerprozesse verlaufen dabei so schwer, dass sie in psychische Erkrankungen münden. Die Folge beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Phänomenen und Schattierungen der Trauer und wie man sie therapeutisch begleiten kann.
2 Minuten
Liebe Rätselfreunde, mit der Folge über C.G. Jung verabschieden wir uns in die Winterpause. Wir blicken zurück auf ein Folgen-reiches Jahr, in dem wir uns unter anderem auf Gratwanderungen durch die psychische Welt begeben und Themen wie Träumen und Trauma oder den strukturellen Dimensionen der Psyche genähert haben. Auch haben wir das Logo verhübscht und dem Podcast einen neuen Anstrich verliehen. Ganz besonders möchten wir Euch aber für Eure treue Zuhörerschaft danken sowie den vielen schönen Rückmeldungen, Anregungen, Kritiken und Themenvorschläge! Uns hat das rege Interesse, das in diesem Jahr so stetig gewachsen ist, freudig überrascht. Wir bemühen uns, nach und nach auf die unterschiedlichen und zahlreichen Ideen einzugehen. Unter anderem werden wir uns mit Themen beschäftigen, wie: Trauer und Depression, Laioskomplex, Autoritäre Persönlichkeit, Dissoziationen, Perversionen, aber auch farbenfrohen Themen, wie: Märchen-Mythen-Sagen, Archetypen und Kreativität. Wir freuen uns sehr, wenn Ihr uns weiter Eure Ideen, Wünsche und Interessen mitteilt, die wir gerne in die Folgen einarbeiten. Wir wünschen Euch einstweilen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Ausklang aus dem Jahr 2019 und freuen uns, wenn Ihr gemeinsam mit uns ab dem kommenden Februar 2020 weiter die unendlichen Tiefen des Unbewußten ergründet. Herzlich, Eure Cécile & Jakob
29 Minuten
Die Schule C.G. Jungs hat in der Psychoanalyse eine kontroverse Rolle gespielt. Sie spricht der Bilderwelt des Seelischen, Märchen, Mythen und Sagen, aber auch der Alchemie oder Astrologie, eine größere Rolle zu als die meisten anderen psychologischen Schulen. Die Bedeutung dieser seelischen Realität äußert sich an lebensgeschichtlichen Schwellen und in Krisensituation, aber auch im Ärger über das mißlungene Ende einer Fernsehserie. In der Kontroverse um C.G. Jung spiegelt sich ein alter Konflikt zwischen Aufklärung und Mythos, mit dem wir uns in dieser Folge befassen.
27 Minuten
Projektionen in ihren mannigfaltigen Ausgestaltungen rechnen nicht nur zum täglich Brot der therapeutischen Arbeit, sondern bilden auch sehr alltägliche Erfahrungen. Was es damit auf sich hat und warum Projektionen auch ein wichtiger Mechanismus in der seelischen Entwicklung sind, davon handelt diese Folge.
28 Minuten
Die Fähigkeit zur Regression spielt in der Therapie, aber auch in unserem Alltag eine wichtige Rolle: sich Zeit nehmen zum Entspannen, Träumen, Phantasieren, Schlafen. Doch was, wenn dieser Prozeß außer Kontrolle gerät? Jemand nur noch schläft oder umgekehrt: gar kein Auge mehr zutut? Darüber erfahrt ihr mehr, in dieser Folge.
34 Minuten
Spätestens, wenn dieses Wort ins Spiel kommt, schrillen alle analytischen Alarmglocken: Ödipuskomplex. Doch worum geht es beim Ödipuskomplex genau? Und ist das Konzept in der heutigen Psychoanalyse noch aktuell? Über diese Fragen und eine moderne Auffassung vom Ödipuskonflikt handelt diese Folge.
30 Minuten
Wohl jeder Mensch hat irgendwelche Themen, die sich in irgend einer Weise wiederholen. Manchmal scheint geradewegs ein Fluch auf uns zu liegen. Partnerschaften, die immer wieder auf dieselbe Weise enden, Prüfungen, auf die man immer zu spät lernt, wichtige Treffen, die man ungewollt versäumt. Warum es sich hierbei nicht unbedingt um ein Schicksal, wohl aber um ein Rätsel des Unbewußten handelt, darum geht es in dieser Folge.
31 Minuten
Es gibt in menschlichen Beziehungen wohl keinen Mangel an Anlässen, sich Gewalt anzutun. Eine Form der Gewalt spielt dabei aber eine besonders finstere Rolle: die zerstörerische Kraft von narzißtischem Haß. Die Folge beschreibt das Phänomen des bösartigen Narzißmus und seinen Ausprägungen, von politischer oder innerfamiliärer Gewalt bis hin zum Amoklauf.
30 Minuten
Narzißten polarisieren und spalten: sie wecken Bewunderung und Sympathie, zugleich Ablehnung, bis hin zu Häme und Verachtung. Es ist eine psychoanalytische Binsenweisheit, daß das, wie man sich nach außen hin gibt, nicht identisch mit dem ist, wie man sich innerlich fühlt. Der Spiegel des Narzißmus hat sogar die Eigenschaft, die Dinge geradewegs in ihr Gegenteil zu verwandeln. Darin liegt aber auch eine traurige Dynamik – die Tragödie des Narzißmus –, deren Kern wir in dieser Folge berühren.
24 Minuten
»Das Vergangene ist nicht tot; es ist nicht einmal vergangen.« (William Faulkner) – Für kaum ein anderes psychisches Phänomen trifft dieser Satz so zu wie für transgenerationale Traumata. Oftmals liegt der Ursprung psychischen Leidens nicht nur in der eigenen Lebensgeschichte, sondern Generationen zurück. Insbesondere Traumata werfen einen langen Schatten auf die Familiengeschichte.