Auf den Punkt Archiv
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Krise, Krieg und Koalitions-Knatsch: Bei der traditionellen Sommerpressekonferenz gab es so viele Themen, dass Corona gar keine große Rolle mehr spielte. Wie Olaf Scholz versucht, Zuversicht zu verbreiten. Kanzler Olaf Scholz hat am Donnerstag die die Tradition der Sommer-Pressekonferenzen fortgesetzt und zu allen aktuellen Fragen Stellung bezogen. Dabei lobt er die Steuerentlastungspläne von Bundesfinanzminister Christian Lindner - auch wenn die bei den Grünen und SPD auf Kritik stoßen. Gleichzeitig betont Scholz die Versuche seiner Regierung, die Energieversorgung sicherzustellen und bestreitet jegliche politische Einflussnahme im Fall der Cum-Ex-Affäre um die Hamburger Warburg Bank - auch von ihm persönlich. SZ-Redakteur Stefan Braun findet, dass Olaf Scholz bei der Pressekonferenz insgesamt einen sehr erschöpften Eindruck macht. Scholz bemüht sich offenbar, nahbar zu wirken und Klartext zu reden - kommt aus seiner "Scholzomat"-Rolle aber nicht so wirklich raus. Im Podcast erklärt Braun, welche Fehler Scholz in den letzten Monaten gemacht hat und was ihn bei der Pressekonferenz am meisten überrascht hat.
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Einer der größten deutschen Steuerskandale wird aktuell weiter juristisch und politisch aufgearbeitet. Dabei im Fokus: der Bundeskanzler.
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Das Atomkraftwerk in Saporischschja steht direkt an der Frontlinie. Zuletzt wurde es mehrfach von Geschossen getroffen. Warum Russland es offenbar als Schutzschild nutzt.
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Seit der Nacht auf Montag gibt es eine Waffenruhe zwischen Israel und der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad. Was steckt hinter dem aktuellen Konflikt?
12 Minuten
Zum zweiten Mal seit Beginn des Ukraine-Kriegs kommen Putin und Erdoğan zum Gespräch zusammen. Was ist vom Treffen in Sotschi zu erwarten?
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Es gibt einen Entwurf für ein neues Infektionsschutzgesetz. Es soll Menschen von der Impfung überzeugen – und lässt manches offen.
13 Minuten
Die Reise der US-Politikerin Pelosi nach Taiwan hat eine politische Krise ausgelöst. Mit unabsehbaren Folgen für die Weltwirtschaft.
13 Minuten
Der Chef der Terrororganisation Al-Qaida ist bei einem US-Drohnenangriff in Kabul getötet worden. Wieviel Macht hat Al-Qaida jetzt noch?
12 Minuten
Deutschland hat das Finale der Fußball-Europameisterschaft der Frauen knapp verloren. Jetzt geht es direkt um die Zukunft - und um dringende Reformen und Strukturen.
13 Minuten
US-Präsident Joe Biden und Chinas Staatschef Xi Jinping haben miteinander telefoniert. Dabei ging es vor allem um Taiwan. Warum sich die Situation ausgerechnet jetzt zuspitzt.
13 Minuten
In Europa brennen dieses Jahr mehr Wälder und Flächen als in den vergangenen fünfzehn Jahren. Warum wir darauf nicht gut vorbereitet sind.
12 Minuten
Immer mehr Menschen können sich immer weniger leisten. Axel Schweiger vom Vorstand der Münchner Tafel erklärt, wer jetzt alles auf Lebensmittelspenden angewiesen ist. Mehr als zwei Millionen Menschen suchen in Deutschland Hilfe bei den Tafeln. Das sind so viele wie nie zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Bedürftigen verdoppelt. Es ist ein Konglomerat aus hohen Mieten, zu wenig staatlicher Hilfe, schlechter Bezahlung und geringer Rente, sagt Axel Schweiger vom Vorstand der Münchner Tafeln. Vor allem aber würden die aktuellen Preissteigerungen die Menschen in Schwierigkeiten bringen. Schweiger, 65, ist einer von mehr als 800 Helfern, die an mehr als 23 000 Menschen in Bayerns Hauptstadt jährlich etwa 6,5 Millionen Tonnen Lebensmittel verteilen. Neu seien die Geflüchteten aus der Ukraine dazugekommen, sagt Schweiger weiter. Zuvor habe die Corona-Pandemie auch Freiberufler, Studenten und alte Leute zu Hilfsbedürftigen gemacht. Auch sei inzwischen spürbar, dass die Spendenbereitschaft abnehme und Discounter knapper kalkulieren würden. "Der Staat versagt, da er sich nicht bewegt und zusieht, dass das Existenzminimum nicht mehr das Existenzminimum ist", kritisiert Schweiger. Auch würden die Entlastungspakete bei diesen Menschen nicht ankommen, das habe "nur eine Alibifunktion". Stattdessen müsste man "konkret die Gruppen stützen, die Schwierigkeiten haben." Die Regierenden müssten auch die "immer im Auge haben, die nichts einsparen können, weil sie eh schon nichts haben", so der ehrenamtliche Helfer. Weitere Nachrichten: Bundesregierung will Opfer des Olympia-Attentats von 1972 entschädigen, Impfpflicht gegen Masern. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Tami Holderried Produktion: Benjamin Markthaler
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Sparen und mehr Austausch mit den Nachbarn: Ein Gasspeicher in Österreich wird zum Testfall für die Solidarität unter den EU-Staaten. Gazprom liefert immer weniger Gas über die Pipeline North Stream 1. Ab Mittwoch würden nur noch 20 Prozent der üblichen Menge Gas durch die wichtigste Versorgungsleitung nach Deutschland fließen. Grund sei die Reparatur einer weiteren Turbine. Doch das nimmt dem russischen Staatskonzern kaum jemand ab. Die EU-Staaten fürchten bald einen vollständigen Stopp der Lieferungen aus Russland. EU-Energie-Kommissarin Kadri Simson hat dazu aufgerufen, dass die EU-Staaten einheitlich und solidarisch zusammenstehen müssen. Am Dienstag haben die EU-Energieminister dafür einen Notfallplan auf den Weg gebracht. Dabei geht es vor allem ums Sparen. Wie kompliziert es ist, für das Gasproblem eine gemeinsame Lösung zu finden, zeigt beispielhaft ein Gasspeicher in Österreich, sagt SZ-Wirtschaftsredakteur Caspar Busse. Der Gasspeicher Heidach nahe Salzburg versorge vor allem Haushalte und die Industrie in Bayern. Doch in einer Mangelsituation ist "jeder natürlich erst mal auf sein eigenes Wohl angewiesen". Und auch Österreich benötige dringend Gas. Wie in Bayern gebe es "dort keine großen Häfen, wo Flüssiggas angeliefert werden kann". Dazu komme, dass es in Bayern nicht so viele Kohlekraftwerke wie in anderen Bundesländern gebe. Auch sei die Windenergie nicht so ausgebaut worden wie anderswo, weil die CSU den Ausbau gebremst habe. "Insofern ist Bayern jetzt in einer ernsten Lage." Weitere Nachrichten: Verdi-Warnstreik behindert Flugverkehr massiv, Würzburger Messerstecher kommt in die Psychiatrie. Unsere neue Serie “The Great Firewall” finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Franziska von Malsen, Pauline Graf. Produktion: Imanuel Pedersen _Zusätzliches Audiomaterial über EU-Debattes.TV _
13 Minuten
Am Wochenende haben die Ukraine und Russland ein Abkommen geschlossen. Dann hat Russland den Hafen Odessa angegriffen. War alles nur Show?
12 Minuten
Aktuell wird darüber diskutiert, die drei letzten deutschen Atomkraftwerke länger laufen zu lassen als geplant. Macht das Sinn?