Ende der Welt - Die tägliche Glosse Archiv
455 Episoden
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Kuscheln im Stall oder auf der Weide: Wer mit Kühen kuschelt, der baut Stress ab und kommt runter. Eine Glosse von Wolfram Schrag.
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Die Medizin warnt uns vor zu viel Arbeit, die Bundeswirtschaftsministerin - und nicht nur sie - möchte, dass wir mehr arbeiten. An Stunden, an Jahren, und überhaupt. Das kommt den Kräften entgegen, die mit ihrer Freizeit nichtsanzufangen wissen. Aber soll man auf sie Deutschlands Aufschwung stützen? Eine Glosse von Gregor Hoppe.
3 Minuten
Die Tage werden immer kürzer, die Erde dreht sich immer schneller. So jedenfalls neueste Berechnungen von Astronomen. Demnach war der 22. Juli der bisher kürzeste Tag seit Beginn genauerer Messungen, der 5. August könnte es sogar noch eiliger haben. Zwar geht es nur um Bruchteile von Millisekunden, aber wenn der Trend so weitergeht, empfiehlt es sich, bequeme Schuhe anzuschaffen, denn das Leben dürfte rein astronomisch einen Zahn zulegen und bei dem Tempo, an das wir uns gewöhnen müssen, dürften sich im kosmischen Fahrtwind Kurzhaarfrisuren flächendeckend durchsetzen. Eine Glosse von Peter Jungblut.
4 Minuten
Ein Durchschnitts-Mensch, also der Otto-Normal-Verbraucher, wie er so gerne genannt wird, hat keinen guten Ruf. Klingt verdächtig nach Spießertum und Langeweile. Aber vielleicht irren wir uns da auch. Und Durchschnitt sein ist superpraktisch und echt toll. Eine Glosse von Sandra Limoncini.
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Pfandlos und im Rechtsstreit: Münchens alkoholfreier Gin erregt Berliner Gemüter. Ist das echte Gerechtigkeit? Eine Glosse von Caro Matzko.
3 Minuten
Das mit den bellenden Hunden, die nicht beißen, stimmt so nicht ganz. Lebendes Beispiel waren 1747 gebissene Postzustellende, von denen die meisten vorher angebellt wurden. Doch die Post reagiert: Sie will die traumatisierten Postler mit Kursen wieder zum Zustellen bringen. Überraschungsgast: ein Schäferhund! Eine Glosse von Johannes Marchl.
3 Minuten
Amtssitze haben Symbolkraft, werden jedoch noch viel zu zaghaft genutzt. Donald Trump will das Weiße Haus nun zu einer Kampfsport-Location machen, Japans Premier denkt an Beete mit Fukushima-Erde als originelle Nutzung seines Amtssitzes. Inspiration für die bayerische Staatskanzlei? Eine Glosse von Roland Söker.
3 Minuten
Was früher als vorbildlich galt, ist heute nicht mehr en vogue. Ein gepflegter, geschniegelter und getrimmter Garten als Visitenkarte einer ordentlichen Familie, die die richtigen Werte hat. Heute ist der Garten politisch und wenn Sie nicht die richtigen Pflanzen im Angebot haben, können Sie gleich einpacken. Eine Glosse von Sandra Limoncini.
3 Minuten
Stellen Sie sich vor: Augsburg komplett überwuchert von heimischen Erdbeeren! Während Griechen auf Kreta Millionen Schafe zählen, könnte doch Deutschland Erdbeeren pflanzen - aus EU-Sicht jedoch absurd. Aber wer hätte gedacht, dass Bürokratie so abenteuerlich sein kann? Eine Glosse von Caro Matzko.
3 Minuten
Der Staat kennt viele Arten zu Geld zu kommen. Steuer ist eine davon. Aber es gibt noch andere, ganz andere. Eine Glosse von Severin Groebner.
3 Minuten
Jetzt, wo auf der Zugspitze vorsichtshalber ein Zweitgipfel eingehaust wurde, sollten die Verantwortlichen natürlich keine Bunkermentalität aufkommen lassen und das Wettersteingebirge aus psychologischen Gründen möglichst zeitnah mit einer Fußbodenheizung ausstatten. Dann wird das Gerede von einem neuen Kalten Krieg zumindest oberhalb der Baumgrenze gleich im Keim erstickt. Österreich ließe sich durch eine Fototapete ersetzen, dann ist die Aussicht witterungsunabhängig und die Grenze abwaschbar, ja vielleicht sogar selbstreinigend, was die Popularität des deutschen "Iron Dome" erheblich steigern dürfte. Eine Glosse von Peter Jungblut.
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Wahnsinn! Wolfgang Petry im Trainingscamp der Frauenfußball-Nationalmannschaft. Aber was hat das mit dem 5-Prozent-Ziel der Nato zu tun? Und welche Rolle spielt das Millionenerbe der 106 Kinder von Pawel Durow? Nach dieser Glosse von Roland Söker bleiben keine Fragen offen.
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Wer wegen Zahnschmerzen zum Arzt geht, bemerkt oft, dass sich das Zahnweh verflüchtigt, sobald er die Praxis betreten hat. Die Vorsorge-Programme der Krankenkassen laden genau zum Umgekehrten ein: Vorsorgeuntersuchungen. Sie fühlen sich prächtig, aber das Wissen, woran Sie leiden könnten, macht was mit Ihnen. Eine Glosse von Gregor Hoppe.
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Gerade waren noch Pfingstferien und man hat sich fast schon an den Sommer gewöhnt, da sind sie auch schon wieder rum und wir sind mitten im Endspurt vor dem Schuljahresende. Selbst die, die das gar nicht betrifft. Wobei End-"Spurt" ist das nicht, findet unser Autor Uli Höhmann. Denn mit einem Drink voller Eiswürfel in der Hand rennt es sich so schlecht.
3 Minuten
Der Philosoph und Theologe Johannes Hartl empfiehlt tägliche Auszeiten, in denen wir nichts tun. Schauen Sie für ein paar Minuten in die Wolken und atmen Sie ruhig - das ist gesund und erholsam, solange man es nicht übertreibt.Eine Glosse von Uli Höhmann.