Ende der Welt - Die tägliche Glosse Archiv
455 Episoden
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Wie gut hören Sie? So gut wie die Hexe aus "Hänsel und Gretel", der nichts um sie rum entgeht? Und bringt Sie das manchmal schier aus dem Häuschen? Weil Sie finden, dass die, die ihren Frieden stören, nicht ganz knusprig sind? Dann lesen Sie bitte in aller Ruhe, was jetzt kommt. Eine Glosse von Ralf Thume.
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Seit Januar 2025 hat sich das einst harmlose Wort "erratisch" zu einem festen Begleiter der Berichterstattung über den amerikanischen Präsidenten entwickelt. Mit humorvollem Scharfsinn wird beleuchtet, wie Trumps unvorhersehbare Entscheidungen die Schlagzeilen dominieren und ob dieses Adjektiv nicht doch den Fliegen überlassen werden sollte. Eine Glosse von Susanne Rohrer.
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Verirrung und Verwirrung sind bei Touristen immer wieder zu finden. Es ist eine besondere Spezies, die im Moment manche in Atem hält. Eine Glosse von Wolfram Schrag.
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Erst das Seepferdchen für junge Schwimmer, jetzt das Heupferdchen für kleine Artenkenner - Abzeichen für alles! Anreize für alle! Unserem Autor Uli Höhmann fallen da noch ein paar Pferdchen ein, die unser Bildungssystem ganz dringend braucht.
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Heute ist der "Tag der schlechten Poesie" und deshalb feiern wir das Unperfekte. Warum nicht sich über verspätete Züge und eingetrockenete Essensreste freuen? Liegt halt alles in der Nase des Betrachters. Eine Glosse von Astrid Himberger.
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Beige beruhigt, sagen Farbpsychologen, doch Rentner und Taxifahrer scheinen sich trotzdem häufig aufzuregen. In sechs Bundesländern dürfen Taxis jetzt in anderen Farben lackiert sein. Ob das zum seelischen Gleichgewicht beiträgt, bleibt abzuwarten. Eine Glosse von Peter Jungblut.
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Wer ahnte es nicht? Auch Katzen und Hunde, Kängurus und Krebse haben ihre Lieblingspfote oder -Schere. Um sich Mäuse zu krallen, Leckerlies zu erbetteln oder Muscheln zu öffnen. Und Fruchtfliegen? Die sollen lieber froh sein, wenn sie nicht in der Lebendfalle landen. Eine Glosse von Johannes Marchl.
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Bis auf den letzten Spalt geschlossene Rolläden, schwere Decken und zugedeckte Kuscheltiere im Kinderzimmer: Schlafrituale können ganz schön anstrengend sein und richtige Ehekrisen auslösen. Zum Glück kann man sich aber des nachts in einen Liegestuhl im Tiber träumen... Eine Glosse von Martin Zöller.
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Fast unmerklich verändert die künstliche - oder automatische - Intelligenz die Beziehung zwischen Computer und Mensch. Wir sollten uns auf mindestens gleichwertige Partner einstellen, die mit uns auf gleicher Augenhöhe umgehen - und dabei wissensmäßig uns haushoch überlegen sind. Auf jeden Fall ist besseres Benehmen gegenüber unseren Rechnern bald unabdingbar. Eine Glosse von Gregor Hoppe.
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Der Aalborg Zoo in Dänemark sammelt Haustiere als Futter für Raubtiere, um deren Ernährung naturnah zu gestalten. Heute ist Weltkatzentag - eine Gelegenheit, über die Natur unserer Haustiere nachzudenken. Eine Glosse von Sandra Limoncini.
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In Dänemark gibt es Streit um eine vier Meter hohe Meerjungfrau des Künstlers Peter Bech, die wegen ihrer Oberweite als "hässlich und pornografisch" kritisiert wird. Das sei sexistisch, wird geschimpft. Die Akt-Skulptur wird wohl von ihrem bisherigen Standort im Innenhof einer historischen Festung entfernt. Vielleicht wird sie ja künftig militärisch genutzt und an der Ostsee aufgestellt, um die russische Schattenflotte vom Kurs abzubringen. Denkbar wäre auch eine Verwendung als neue Galionsfigur der NATO: An Donald Trump dürfte das nicht scheitern. Eine Glosse von Peter Jungblut.
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Inzwischen wissen wir, dass Welse das gleiche Territorialverhalten pflegen wie Menschen in Gewässernähe, die Liegestühle mit Handtüchern besetzen. Wo Mensch und Tier sich im Verhalten nahekommen, gibt es ohnehin oft die besten Geschichten. Eine Glosse von Georg Bayerle.
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Die Katholische Nachrichtenagentur KNA hat eine Umfrage zum Thema Zeitreisen in Auftrag gegeben. Die beliebtesten Ziele sind die Zukunft und die 80er Jahre. Männer bevorzugen die Zukunft, während Frauen lieber in die 68er-Zeit reisen würden. Eine Glosse von Roland Söker.
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Der Bayern Thaler kommt jetzt auch in Gold - mit Neuschwanstein, Kitsch und Söder-Charme. Eine Glosse von Uli Höhmann über das wohl bayerischste Investment der Welt.
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Der Bundesgerichtshof hat Vorher-Nachher-Fotos von Menschen verboten, die mit Hyaluron behandelt worden sind. Gut, dass das Urteil nur für Deutschland gilt. Denn Vorher-Nachher-Fotos können durchaus helfen. Zum Beispiel um den fettesten Bären Alaskas ausfindig zu machen. Eine Glosse von Johannes Marchl.