Ende der Welt - Die tägliche Glosse Archiv
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Eigentlich wollte ja Maggus den Sendeplatz haben. Er wollte wetten, dass er für jedes der 5000 beim Namen genannten Fleischgerichte, eine gähnend langweilige, Entschuldigung natürlich fesselnd packende Geschichte erzählen könne, wann er es das erste Mal gegessen hat, oder so. Als Gast würde er sich selbst als Ministerpräsident einladen und als Häppchen würde es "Drei im Weggla" geben. Die Idee erntete bei den Programmverantwortlichen anscheinend viel Lob und Zuspruch, geht man nach den Schreien, muss die Stimmung geradezu euphorisch gewesen sein. Eine Glosse von Helmut Schleich.
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Die Leistung der Bürokratie aber ist in Verruf geraten und so prüft der Bürokratieab-baubeauftragte Bürokratieerleichterungsmöglichkeiten und verfasst einen Bürokratie-abbautätigkeitsbericht. Eine Glosse von Georg Bayerle.
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Kinder sollen in der Schule alles lernen, was sie fürs Leben brauchen. Deshalb ist der Zitronensäurezyklus ja auch so wichtig. Und schriftliches Dividieren natürlich, aber das wird ja in Niedersachsen jetzt abgeschafft. Eine Glosse von Sandra Limoncini.
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Ein Tag der Depression durch Werbung geboren: Der Blue Monday als PR-Erfindung, die uns Vitamin-D-Flüge verkaufen soll. Eine echte Sinnkrise erleben wir jedoch erst bei der Arbeit. Eine Glosse von Caro Matzko.
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Fußballchöre feiern Hochkultur — nur im Klang-Fehlpass vereint sich Tenor mit Torwart. Bleibt nur die Frage: Kann die Doppelsechs auch Dreiklang? Eine Glosse von Georg Bayerle.
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Ministerpräsident Markus Söder ist ein Meister der Pandadiplomatie: Mit seinem pandamischen Charme hat er die chinesische Regierung so bezirzt, dass sie wohl dem Münchner Zoo zwei Pandas leiht. Ein Bärendienst den sich die Besucher gerne aufbinden lassen. Eine Glosse von Johannes Marchl.
3 Minuten
Schon vor Jahren wurde im Internet darüber diskutiert, ob es sich bei Armin Laschet und Boris Pistorius vielleicht um ein und dieselbe Person handeln könnte. Diese These gilt mittlerweile als widerlegt: Die EU-Außenbeauftragte hat diese Woche sowohl Laschet als auch Pistorius in Berlin getroffen. Auseinanderhalten konnte sie die beiden trotzdem nicht. Eine Glosse von Thomas Koppelt.
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"Sondervermögen" ist zum Unwort des Jahres 2025 gekürt worden. Klar, dass das eine Sonderwürdigung im Ende der Welt erfährt von Uli Höhmann.
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Fast ein Drittel der Befragten treffen manchmal oder häufiger die sogenannte "Bettkantenentscheidung" und bleiben zuhause ohne wirklich krank zu sein. Ebenfalls fast ein Drittel aller Haustierhalter lassen ihren Vierbeiner im eigenen Bett schlafen. Besteht da vielleicht ein Zusammenhang? Eine Glosse von Roland Söker.
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Grundschüler können bereits die Relativitätstheorie zusammenfassen, Studenten Kommafehler vermeiden und Professoren Fahrpläne lesen. Die Intelligenz ist neuerdings zwar künstlich, wird aber immer billiger, und so, wie es aussieht, ist sie bald völlig wertlos. Eine handelsübliche Gedichtinterpretation bringt heutzutage auf dem Pausenhof nicht mal mehr einen Weingummi, geschweige denn einen Nikotin-Zahnstocher. Eine Glosse von Peter Jungblut.
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Wintersonnenwende war längst: Die Tage werden wieder länger, die Raunächte sind vorbei, die bösen Geister verjagt, Dreikönig ist weit weg, die Müdigkeit treibt's uns aus den Knochen. Eine Glosse von Ralf Thume.
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Der Börsianer gilt als Inbegriff geschäftstüchtiger Intelligenz, das Schaf dagegen als dumm. Aber stimmt das auch?Eine sinnige Glosse von Severin Groebner.
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Die einen böllern, die anderen springen ins eiskalte Wasser, um das neue Jahr zu begrüßen. In Japan wird Fisch gegessen, aber nur ein bestimmter, der Glück verheißt. Dafür muss man auch ein bisschen was springen lassen. Eine Glosse von Sandra Limoncini.
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Im schwäbischen Möbelhausrestaurant trifft deutsche Sparlust auf Serviceroboter. Geiz ist geil und deutsche Tugenden gibt's jetzt zu aktuellen Sonderpreisen! Eine Glosse von Caro Matzko.
3 Minuten
Trotz des Trends zu stillem Wasser bleibt sprudliges Mineralwasser in Deutschland führend, ein Echo der Innovation von Jacob Schweppe, der im 18. Jahrhundert Kohlensäure zur Haltbarmachung von Wasser nutzte. Eine Glosse von Gregor Hoppe.