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SRF Musikwelle Brunch

SRF Musikwelle Brunch

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) 14 Episoden Neueste vor 1 Woche

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Episoden

57 Minuten
Florian Walser ist künstlerischer Leiter der «Stubete am See» in der Tonhalle Zürich. Die Stubete findet in diesem Jahr zum zehnten Mal statt. Es ist eine Erfolgsgeschichte. Florian Walser spielt seit 36 Jahren Klarinette im Zürcher Tonhalleorchester, in zwei Jahren wird er pensioniert. Die zehnte und für ihn wohl letzte «Stubete am See» mitorganisieren zu dürfen, erfülle ihn mit grosser Freude. Es sei eines seiner Highlights des Jahres, so Walser. Die «Stubete am See» bietet experimentellen Volksmusikerinnen und Volksmusiker eine exklusive Bühne.
57 Minuten
Viele haben Hugo Bigi bewundert, nicht nur für sein Akkordeonspiel, auch für seine wunderschönen Kompositionen. Am 16. August 2026 hätte dieser Virtuose seinen 100. Geburtstag gefeiert. Sein gleichnamiger Sohn nimmt uns im SRF Musikwellen-Brunch mit auf eine Zeitreise. Hugo Bigi jun. ist vielen bekannt als Moderator bei Talk Täglich auf Tele Züri und Mitgründer des privaten Fernsehsenders. Er ist zu Gast im SRF-Musikwellen-Brunch und blickt zurück auf viele Momente mit seinem Vater. So begleitete er 1984 in der TV-Sendung «Oisi Musig» seinen Vater Hugo Bigi sen. am Klavier und lacht heute immer noch über den fast verpassten Einsatz zu Beginn des Stücks. Beindruckt ist Hugo Bigi jun. aber auch heute noch davon, wie sein Vater sich als Secondo auf seinem Akkordeon in die Herzen der Schweiz gespielt hat. Als in den 1920er Jahren im Wägital die Mauer zum Stausee gebaut wurde, kam der Grossvater des Brunchgasts Hugo Bigi in die Schweiz. Als Maurer verdiente er dann sein Geld für die ganze Familie, welche damals in Wangen SZ gelebt hat. Der spätere Akkordeonvirtuose Hugo Bigi sen. kam als jüngster Sohn am 16. August 1926 auf die Welt. Schon während seiner Kindheit hatte die Musik viel Platz eingenommen. Im Kindergartenalter lernte er Schwyzerörgeli spielen und danach folgte das Akkordeon. Bereits mit 17 Jahren kam es schon zu seinen ersten Tanzmusikauftritten. Als Hugo Bigi dann 1949 seine erste Kapelle gründete, startete er eine unvergleichliche Karriere, in der er weit über 700 Kompositionen hinterliess.
57 Minuten
Einem breiten Publikum bekannt wurde Jacqueline Wachter als Bandleaderin vom «Echo vom Leutschenbach». Mit dieser Formation begleitete sie ab 2015 die TV-Sendung SRF bi de Lüt-Live. In der Volksmusik tätig ist sie aber seit ihrer Jugend. Kein Wunder – Jacqueline Wachter wurde vor 40 Jahren in das Musikhaus Wachter-Rutz ihrer Eltern in Rorschach SG hineingeboren. Das heisst, sie wurde durch Musik geweckt und ging auch wieder mit Musik schlafen. Heute noch spielt sie gemeinsam mit ihren Eltern im Akkordeon-Duo Heidi und Ruedi Wachter-Rutz. Nach ihrem Musikstudium in Feldkirch konzentrierte sich Jacqueline Wachter wieder voll auf die Volksmusik – als Lehrerin, Verlegerin von Akkordeon- und Schwyzerörgelinoten, Gründerin einer ersten Online-Örgelischule, Komponistin und Interpretin. Nebenher interessierte sie sich aber auch immer für den Menschen als Ganzes. So arbeitet sie heute auch für internationale Genossenschaften wie Terra Nova Helvetica.
57 Minuten
Zwischen Käsekessi, Kuhglocken und Harmonie sprechen wir mit Gabi Elmer-Freuler über ihre Sommer auf der Alp. Der Tag auf der Alp Empächli beginnt früh. Wenn Gabi Elmer-Freuler morgens um fünf Uhr den Stall betritt, warten 43 Kühe darauf, gemolken zu werden. Zwölf Schweine möchten gefüttert – und natürlich gekrault werden. Später wird Käse gemacht, gemistet, geputzt und wieder gemolken. Bis am Abend um 22 Uhr reiht sich eine Arbeit an die nächste. Seit zehn Sommern verbringt Gabi Elmer-Freuler gemeinsam mit ihrem Mann Christian die Alpsaison auf der Alp Empächli oberhalb von Elm. Aus der frischen Milch entstehen hier rund 900 Laibe Alpkäse sowie Mutschli und Glarner Alpkäse AOP. Damit aus Milch ein hochwertiger Käse wird, braucht es viel Erfahrung, sauberes Arbeiten und höchste Sorgfalt – jeden einzelnen Tag. Doch der Musikwelle Brunch zeigt noch eine andere Seite der Älplerin. Gabi kennt jede ihrer Kühe. Sie merkt sofort, wenn es einer nicht gut geht. Beim Melken wird nicht einfach gearbeitet – sie beobachtet, fühlt und hört hin. Beim Käsen wird jeder Handgriff zum Ritual. Harmonie, sagt sie, sei wichtig. Sie zeichnet mit dem Käselab eine liegende Acht in die Milch, lebt bewusst im Hier und Jetzt und vertraut oft auch auf die Kraft der Homöopathie. Dabei spricht sie offen über das Leben auf der Alp. Darüber, was ihr sprichwörtlich manchmal «stinkt», warum sie den Duft des Stalls trotzdem liebt, weshalb sie am Abend müde, aber glücklich ins Bett fällt – und warum sie sich nach einem intensiven Alpsommer ebenso auf den Herbst im Tal freut. Denn unten wartet ein ganz anderer Beruf auf sie: Als ComeS-Therapeutin begleitet sie Menschen mit derselben Ruhe, Aufmerksamkeit und Achtsamkeit, die sie auch auf der Alp lebt. Der Musikwelle Brunch begleitet Gabi Elmer-Freuler auf der Alp – vom Melken über das Käsen bis zu den zwölf neugierigen Hausschweinen, ihren ganz persönlichen «Followern». Es ist eine Begegnung voller Humor, Ehrlichkeit und eindrücklicher Einblicke in einen Alltag, der oft romantisiert wird, in Wirklichkeit aber viel Einsatz, Verantwortung und Herzblut verlangt. Am Montag, 3. August, meldet sich die Musikwelle direkt von Bergrestaurant Ämpächli mit dem traditionellen Älpler-Wunschkonzert.
57 Minuten
Nach 56 Jahren beendet die beliebte Kapelle Illgauergruess ihre Karriere. Sebi Heinzer (75, Klarinette) und Christian Rickenbacher (65, Handorgel) werden aber privat noch weiter zusammen musizieren. In Illgau, dem wunderschönem Dorf zwischen Schwyz und Muotathal, ist man nach wie vor sehr musikalisch. Waren früher vorwiegend Ländlerkapellen und die Feldmusik Illgau aktiv, gibt es heute auch viele moderne Bands. Eine der bekanntesten Formationen allerdings zieht sich jetzt zurück: die Kapelle Illgauergruess. Sebi Heinzer erklärt: «Ich bin nun 75 geworden und bin dankbar, dass ich so lange mit meinen Kollegen auftreten durfte. Seit einigen Jahren beschäftigt mich der Rücktritt – nun ist der richtige Moment.» Da ihnen das Musikmachen in keiner Weise «verleidet» ist, wollen sie sich von nun an privat zum Musizieren treffen.
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Über diesen Podcast

SRF Musikwelle lädt jeden Sonntag einen Gast zum «SRF Musikwelle Brunch» ein und präsentiert eine Stunde lang variantenreiche Musik. Die Gäste erzählen Geschichten aus ihrem Leben, was sie persönlich und aktuell beschäftigt und stellen ihre Lieblingsmusik vor.

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