Erzählsalons der Reihe "Kombinatsdirektoren erzählen" Archiv
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Die Arbeiter-und-Bauernfakultäten erwiesen sich als ein weltweit erfolgreiches Bildungskonzept für Menschen aus bildungsfernen Schichten. Ingrid Miethe ist Expertin für dieses Thema und referierte in unserem Salon über die Entwicklung und Ausbreitung der ABF in der DDR, in Kuba, in Mosambik und in Vietnam.
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Die Staatliche Plankommission des Ministerrates der DDR war das zentrale Organ der DDR, das für die Erstellung der volkswirtschaftlichen Planungen verantwortlich war. Aus verschiedenen Perspektiven beleuchteten wir die Arbeit der SPK. Der durch Dr. Peter Grabley ausgearbeitete Beitrag wurde von Eckhard Netzmann vorgetragen.
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Seit die Menschen Handel betreiben, machen sie sich Gedanken über den Preis von Waren. In der DDR wurde die Preisbildung in die Hände des Staates gelegt. Welche Vorteile dieses System der kontrollierten Preise hatte und welche Nachteile und Probleme es auf der anderen Seite barg, wurde von ausgewiesenen Preisexperten der DDR anschaulich dargelegt.
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Die Besonderheit dieser Veranstaltung war, dass das Augenmerk auf den Erfahrungen der Frauen lag. Sie diskutierten zu der Frage, welche Verantwortung die Betriebe und Kombinate in der DDR für die Volkswirtschaft trugen, und wie sie sich von der heutiger Betriebe unterscheidet.
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Die Computertechnologie der DDR hinkte der internationalen Entwicklung hinterher? Auf keinen Fall! Mit derlei Mythen räumt Karl Nendel, auch bekannt als "Revolver-Karl", in seiner Autobiografie auf und berichtet über die "Erfolge sowie die Irrungen und Wirrungen beim Aufbau der sogenannten Schlüsseltechnologien“.
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Seit jeher interessieren wir uns für die Gesundheit. Besonders in der DDR wurde ihr große Aufmerksamkeit zuteil und eine gute Gesundheitsversorgung angestrebt, z.B. indem man betriebseigener Polikliniken etablierte. Wie die Gesundheitswirtschaft in DDR gehandhabt wurde und wie sie heute funktioniert, stand diesmal zur Diskussion.
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Der Bereich Kommerzielle Koordinierung (KoKo) ist durch die Devisenbeschaffungen aus zweifelhaften Geschäften ein umstrittenes Thema. Wie die Arbeit der KoKo jenseits des propagierten Medienbildes aussah, legt Judt in seinem Buch „Der Bereich Kommerzielle Koordinierung. Das DDR-Wirtschaftsimperium des Alexander Schalck-Golodkowski - Mythos und Realität“ gut recherchiert dar.
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Das Thema gesunde Ernährung ist derzeit wieder in aller Munde. Doch mit Problemen wie dem übermäßigen Fleisch- oder Zuckerkonsum hatte man auch in der DDR bereits zu kämpfen. Zwei Ernährungsexperten erzählten, wie man damals nach gesunden Ernährungsalternativen suchte und wie man heutzutage vorgeht.
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Fünf Jahre nach Beginn des Projekts „Kombinatsdirektoren erzählen“ ziehen wir nun Bilanz. Was wurde erreicht? Und welche Fragen bleiben offen? Außerdem diskutieren wir mit der Beauftragten für die neuen Bundesländer, Iris Gleicke, über die aktuelle Situation der Ostdeutschen und wie sich deren wirtschaftliche Potenziale zukünftig ausschöpfen lassen.
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Die letzte Veranstaltung im Café Sibylle: Eckhard Netzmann erzählte über den Industrieanlagenbau der DDR. „Der Anlagenbau und Industrieanlagenbau hat einen sehr bedeutsamen Beitrag geleistet, um überhaupt nach dem zweiten Weltkrieg im Osten Deutschlands eine solche Wirtschaftsstruktur zu haben, um gegenseitig als kleines Land leben zu können.“
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Vielen politischen und wirtschaftlichen Prozessen und Maßnahmen liegen statistische Analysen zugrunde. So auch in der DDR, durchgeführt von Zentralverwaltung für Statistik. Mit der Wende geriet die DDR-Statistik zunehmend in die Kritik. Zwei Experten äußerten sich über die Arbeit der DDR-Statistiker und konnten mit einigen Vorurteilen aufräumen.
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“Edel sei der Stahl, stolz der Mensch” lautet der Titel der Biografie von Dr. Hans-Joachim Lauck, die im März 2017 erschienen ist. Dr. Lauck erinnert sich darin an seinen Werdegang vom Jungen, der von Technik fasziniert ist und sich für den Ingenieursberuf begeistert, zum Generaldirektor des VEB Qualitäts- und Edelstahl-Kombinat Brandenburg bis hin zum Minister für Schwermaschinen- und Anlagenbau der DDR.
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Auf die Mikroelektronik, mit der wir uns schon intensiv auseinandersetzten, folgte nun ein überaus interessanter Vortrag über die Rechentechnik in der DDR und der Sowjetunion, am speziellen Beispiel des Einheitlichen Systems Elektronischer Rechentechnik (ESER).
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Auswärtstermin in Rudolstadt: Wir luden ein zu einem Gespräch mit dem Generaldirektor des Chemiefaserkombinats Schwarza, der erstmals der Öffentlichkeit preisgeben wird, wie er die Arbeit „im Werk“ und mit „der Zellwolle“ gestaltete.
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Wie nur wenig andere Kombinate hatte das Kombinat Rundfunk und Fersehtechnik Staßfurt das Wohnumfeld der DDR-Bürger mitgestaltet. Der langjährige Betriebsdirektor und stellvertretende Generaldirektor berichtete von der Geschichte des Betriebs und den Anstrengungen, jeden Haushalt mit hochwertiger Unterhaltungselektronik zu versorgen.