KI in der Personalarbeit – wo stehen wir wirklich?
Zwei Personalleiter, ein Park in Berlin, ein großes Thema. Dr. André Emmermacher und Christoph Simm sprechen darüber, was KI-Agenten für Führung, Recruiting und Einarbeitung bedeuten, und machen den Realitätscheck für den deutschen Mittelstand.
Ausgangspunkt sind zwei Studien: Microsofts Bild der „Frontier Firm“, in der Menschen und KI-Agenten zusammenarbeiten, und eine Harvard-Studie, nach der gute Führung bei Menschen und Agenten nach denselben Mustern funktioniert. Daraus entwickelt sich die Frage, was es für Recruiting und Personalentwicklung bedeutet, wenn künftig fast jeder Agenten führt. Im Realitätscheck geht es um den Abstand zwischen KI-nativen Start-ups und dem Mittelstand und um ein Gedankenexperiment mit einem Werk mit 400 Mitarbeitenden. Am Ende stehen konkrete Ideen: Agenten als flexible Kapazität, Tandems aus Erfahrenen und Einsteigern und die Sicherung von Betriebswissen, bevor es in Rente geht.
Erwähnte Studien
Microsoft Work Trend Index 2025: The Frontier Firm is born
Weidmann, Xu & Deming (Harvard): Measuring Human Leadership Skills with AI Agents
Die Gastgeber
Dr. André Emmermacher, Interim-Personalleiter – eta-quadrat.de
Christoph Simm, Personalleiter
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