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3D-Druck Wissen, mit Torsten Wolschendorf Archiv

22 Episoden
59 Minuten
#3DDruckWissen #3DDruck #Spritzguss

Diesmal mit Gast: Juri Müller, Inhaber des Ingenieurbüros Juri Müller, spricht über konturnahe Temperierung und 3D-gedruckte Einsätze im Spritzguss-Werkzeugbau. Es geht um Wärmetransport, automatisierte FEM-Simulation und warum gedruckte Einsätze oft günstiger sind als konventionelle.

Takeaways

* Konturnahe Temperierung erlaubt Kühlkanäle entlang der Bauteilkontur statt gerader Bohrungen – das verdoppelt bis vervierfacht den Wärmestrom bei halbem Wandabstand.

* Automatisierte Simulation reduziert die Konstruktionszeit für Temperiereinsätze von Tagen auf Minuten und liefert direkt eine Kostenabschätzung.

* Gedruckte Einsätze können durch kleinere Bauform und Gewichtsoptimierung bis zu 70 % günstiger sein als konventionelle Lösungen.

Chapters

* 00:00 Begrüßung und Vorstellung von Juri Müller

* 02:34 Intern vs. extern: Was ist Temperierung im Spritzguss?

* 07:24 Der Temperierverteiler: Plug-and-Play-Lösung erklärt

* 14:00 Automatisierte Konstruktion und FEM-Simulation

* 23:00 Kostenvorteile: Warum gedruckte Einsätze günstiger werden

* 29:30 Nachrüstbarkeit bestehender Werkzeuge

* 47:20 FEM-Simulation von Füllphase bis Leichtbaustruktur

* 51:20 Energieeinsparung durch bessere Isolierung

* 53:23 Kontakt und Abschluss

FAQ

* Was ist konturnahe Temperierung? Kühlkanäle folgen der Bauteilkontur statt geraden Bohrungen, was gleichmäßigere Wandstärken und besseren Wärmetransport ermöglicht.

* Warum sind 3D-gedruckte Einsätze günstiger als konventionelle? Durch automatisierte Simulation und kleinere, optimierte Bauformen sinkt sowohl Konstruktions- als auch Materialaufwand.

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31 Minuten
In dieser Folge geht es um die Kostenmechanik hinter SLS-3D-Druck und warum ein Fehldruck dort schnell mehrere tausend Euro kostet, deutlich mehr als im FDM-Bereich. Durch neue Desktop-SLS-Maschinen von Sinterit, Formlabs und Raise3D wirkt das Verfahren zugänglicher, als es ist. Ich erkläre, woher die Kosten wirklich kommen und worauf es bei Material, Packdichte und Prozessstabilität ankommt.

Takeaways

SLS-Pulver ist allein durch Herstellung, Auffrischrate und Packdichte ein ganz anderer Kostenfaktor als FDM-Filament.

Ein Fehldruck bei großen Maschinen wie der EOS P7 oder der Farsoon 600 kann schnell 2.000 bis 3.000 Euro kosten.

Prozessstabilität entscheidet, ob SLS in der Serie wirtschaftlich bleibt, nicht die Anschaffung der Maschine.

Chapters

00:00 Intro: Warum ein SLS-Fehldruck so teuer wird

00:20 Warum diese Folge gerade jetzt relevant ist

01:02 Kostenfaktor 1: Warum SLS-Pulver aufwendiger herzustellen ist

03:13 Kostenfaktor 2: Material rund ums Bauteil statt Support

03:38 Kostenfaktor 3: Massivdruck statt Infill

04:33 Wann lohnt sich FDM, wann SLS?

05:15 Wenn Bauteile für Spritzguss konstruiert wurden

06:31 Praxisbeispiel Formlabs Fuse X1 und die Prozesskosten

07:13 Die Auffrischrate erklärt

07:35 Was passiert, wenn man die Auffrischrate künstlich reduziert

09:43 Zweites Risiko: zu hohe Packdichte

11:58 Warum wir als industrieller Dienstleister nicht jeden Preis mitgehen

13:14 Vorsicht bei Packdichte-Angaben der Hersteller

14:33 Was Reproduzierbarkeit in der Serie wirklich bedeutet

15:36 Der Warping-Effekt: wenn ein Job komplett kippt

17:53 Konkrete Zahlen bei großen Maschinen

18:06 Wenn Maße nicht passen: ein Fehler trifft den ganzen Batch

19:00 Kein Plug-and-Play, auch bei Desktop-SLS

19:29 Der eigentliche Vorteil von SLS in der Serie

20:53 Nacharbeit und Platzbedarf nicht unterschätzen

23:06 Materialalterung durch Sauerstoff

24:58 Warnsignal: Elefanten- und Orangenhaut

26:09 Appell: Prozess-Know-how vor Technologiekauf

26:27 Reproduzierbarkeit, RoHS/REACH/SVHC und Materialkonformität

28:29 Fazit und Kontakt

Torsten Wolschendorf

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60 Minuten
Torsten Wolschendorf und Johannes Lutz sprechen in dieser Jubiläumsfolge, der zehnten des Next Gen AM Podcasts, über die aktuelle Konsolidierung im 3D-Druck-Markt und darüber, warum sich der Fokus klar von Prototypen zur Serienfertigung verschiebt. Sie erklären, warum viele Unternehmen 3D-Druck fälschlicherweise mit FDM gleichsetzen und dadurch das Potenzial anderer Verfahren verschenken. Außerdem geht es um Messen im Wandel, den Gartner Hype Cycle und die Frage, was es kostet, wenn man als Unternehmen zu lange wartet.

Takeaways

Der 3D-Druck-Markt konsolidiert sich weiter, während sich der Schwerpunkt spürbar von Prototyping zur Serienfertigung verlagert.

Für viele Unternehmen ist 3D-Druck gleichbedeutend mit FDM. Das enorme Potenzial anderer Verfahren bleibt dadurch ungenutzt.

Wer zu lange wartet, zahlt am Ende nicht für die Technologie, sondern für die verpassten Anwendungen.

Chapters

00:00 Intro und zehnte Jubiläumsfolge

02:26 Deutschland heizt sich auf, der 3D-Druck-Markt kühlt ab

03:47 Stratasys übernimmt Nano Dimension: Markforged und Desktop Metal

07:51 Insourcing vs. Outsourcing: Die Wellenbewegung der Branche

10:31 Günstige Desktop-Drucker verändern den Maschinenpark

13:32 SLS-Anlagen leer? Warum jetzt Serienfertigung zählt

15:06 Vom Prototypen-Dienstleister zur Serienfertigung: Torstens eigene Zahlen

18:28 Vom "Kennst du 3D-Druck?" zum "Bringt es dir Ergebnisse?"

19:32 "Wir machen 3D-Druck" heißt für viele nur FDM

21:40 Glaubwürdigkeitsproblem: Wo bleiben die Anwendungen?

24:30 Medizin, Luftfahrt und SpaceX als Beweis für Serientauglichkeit

28:13 First-Mover-Vorteil und Markenbildung am Beispiel Tupperware

31:47 Die eigene Drucker-Falle: Warum ein Gerät nicht "der 3D-Druck" ist

33:47 Jede Branche glaubt, sie sei speziell

37:34 Ankündigung: Open House am 8.9. in Attendorn

39:41 Messen im Wandel: Vom Problem zur Lösung denken

43:19 Der Gartner Hype Cycle im 3D-Druck

46:58 KI und 3D-Druck: Parallelen im Hype

49:37 Formnext-Prognose: Hallen, Stände, Ausstellerzahlen

51:41 Formnext vs. Rapid TCT: Warum Deutschland hier vorne liegt

54:38 Der Schmerzpunkt fehlt noch: Die unsichtbaren Kosten des Nichtstuns

57:48 Fazit und Verabschiedung

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35 Minuten
In dieser Folge geht es um die Frage, die sich aktuell in vielen Entwicklungsabteilungen stellt: 3D-Druck intern selbst machen oder extern beim Dienstleister bestellen? Ich zerlege das Thema in seine Bestandteile, von der echten Vollkostenrechnung bis zur Frage, wann ein FDM-Drucker an seine Grenzen stößt. Eine pauschale Antwort gibt es nicht, aber klare Anhaltspunkte für die eigene Entscheidung.

Takeaways

Wer intern druckt, zahlt oft mehr als gedacht: Ein Ingenieur kostet 65 bis 75 Euro pro Stunde, ein einfaches Bauteil kann so schnell über 150 Euro kosten

Interner 3D-Druck hat echte Vorteile beim Lernen und bei der Geschwindigkeit, stößt aber bei Material, Verfahren und Stückzahl an klare Grenzen

"Wir haben einen Drucker, wir bestellen nichts mehr extern" ist in den meisten Fällen ein teurer Trugschluss

Chapters

00:00 Intro: Intern drucken oder extern bestellen?

01:52 Der Knackpunkt: Günstige Drucker vs. Entwicklungsabteilung

02:43 Vorteil 1: Mit 3D-Druck lernen, und die FDM-Falle

04:56 Vorteil 2: Neue Anwendungen finden und Vertrauen aufbauen

06:46 Vorteil 3: Geschwindigkeit, sofort statt warten

07:18 Die Realität: Was die meisten wirklich drucken

08:30 Was "seriennah" wirklich bedeutet

09:26 Lernen ja, aber wo sind die Grenzen?

10:40 Wenn Material und Verfahren über den Erfolg entscheiden

12:21 Praxisbeispiel: "Wir dürfen nichts mehr extern bestellen"

14:05 Die Vollkosten-Rechnung: Was ein Ingenieur am Drucker wirklich kostet

19:50 Die Rollenverschiebung: Vom Ingenieur zum Werker

21:48 Wenn intern an Grenzen stößt: Verfahren, Material, Größe

23:16 Trial & Error: Lohnt sich die lange Lernkurve?

26:08 Klartext zum "Wir haben doch einen Drucker"-Argument

28:11 3D-Druck wie CNC-Fräsen: Die Zukunftsperspektive

30:31 Fazit: Intern und extern sind kein Widerspruch

33:36 Abschluss und Einladung

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58 Minuten
In dieser Episode spreche ich mit Dimitri Kapetzke von MillStep, Hersteller von CNC-Fräsmaschinen aus Ostwestfalen. Wir reden darüber, wie 3D-Druck im Sondermaschinenbau eingesetzt wird, wo die Grenzen liegen und warum Konstruktion der eigentliche Schlüssel ist. Diese Folge ist Teil von Next Gen AM, einem gemeinsamen Format mit meinem Kollegen Johannes Lutz.

Takeaways

3D-Druck ersetzt CNC-Fräsen nicht, sondern ergänzt es dort, wo Fräsen technisch oder wirtschaftlich keinen Sinn macht

Ohne fundiertes Konstruktionswissen bleibt jeder 3D-Drucker ungenutztes Potenzial

Chapters

00:00 Begrüßung und Vorstellung Dimitri Kapetzke

03:48 Hat 3D-Druck das Fräsen abgelöst?

06:32 Wie MillStep zum 3D-Druck kam

08:21 Warum Fräsen für die Abdeckung wirtschaftlich keinen Sinn machte

09:41 Der Moment, in dem 3D-Druck zur Lösung wurde

10:58 Wie sich der Blick auf 3D-Druck verändert hat

12:00 Wird das Potenzial automatisch erkannt?

13:45 Wertsteigerung durch 3D-gedruckte Bauteile

14:24 Vom Laser-Sinter-Zukauf zum eigenen Drucker

15:53 Der interne Entwicklungsprozess für neue Bauteile

18:17 Warum der Drucker "Schwarzarbeiter" heißt

19:00 Ein Jahr aktiver 3D-Druck: Rückblick und Ausblick

21:26 Beispiel Werkzeugwürfel: Vom Problem zur eigenen Produktidee

24:02 Metall-3D-Druck und der Wettbewerbsgedanke CNC vs. 3D-Druck

26:36 Idee für 3D-gedruckte Düsen in der Minimalmengenschmierung

28:48 Wo 3D-Druck seine Stärken hat: das Individuelle

29:57 Was anderen Betrieben für den Erfolg mit 3D-Druck fehlt

32:19 Welche Services bräuchten Einsteiger ohne Konstruktionswissen?

34:23 Können vs. Wollen: Warum viele Probleme nicht angehen

35:20 Schnelle Eigenkonstruktionen statt teurer Suche nach Standardteilen

36:47 Beispiel: Distanzringe lösen ein Toleranzproblem in Minuten

39:55 Der Preisvorteil durch einfache statt hochpräzise Konstruktion

41:35 Wissen Kunden, wo 3D-Druck in den Maschinen steckt?

42:18 Wann würde MillStep auf einen externen Dienstleister zurückgreifen?

45:09 Wenn der Drucker mal nicht liefert: Wartungsplan und Lernprozess

47:55 Lernkurve Fräsen vs. 3D-Druck

52:06 Rat für Unternehmen, die mit 3D-Druck starten wollen

54:27 Was 3D-Druck für Dimitri persönlich bedeutet

55:53 Das beeindruckendste 3D-gedruckte Bauteil: das Logo-Relief

58:52 Verabschiedung

Torsten Wolschendorf / PROTOTEC

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Johannes Lutz / 3D-Industrie

https://www.beratung.3dindustrie.de/

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Dimitri Kapetzke / MillStep

https://www.millstep.de/

https://de.linkedin.com/in/dimitri-kapetzke
35 Minuten
Vollständiger Beschreibungstext:

Die Episode bietet eine umfassende Einführung in verschiedene 3D-Druckverfahren, einschließlich FDM, SLS, MJF, Stereolithographie, MSLA, DLP, Carbon DLS und metallbasierte Verfahren. Es werden Unterschiede, Anwendungen und Vor- und Nachteile der einzelnen Verfahren erläutert, um ein Grundverständnis für den 3D-Druck zu vermitteln.

Takeaways

3D-Druckverfahren: Eine umfassende Einführung

Unterschiede und Anwendungen der verschiedenen 3D-Druckverfahren

Chapters

00:00 Einführung in den 3D-Druck

00:49 FDM-Verfahren

05:04 SLS-Verfahren

08:10 MJF-Verfahren

10:17 Stereolithographieverfahren

14:06 MSLA-Verfahren

18:56 DLP-Verfahren

19:42 Carbon DLS

22:39 Metalldruck (SLM/LPBF)

28:37 Fazit und Zusammenfassung

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10 Minuten
Torsten Wolschendorf, Inhaber und Geschäftsführer der PROTOTEC GmbH und Co. KG, führt in die erste Folge seines 3D-Druck-Podcasts ein. Er teilt seine berufliche Hintergrundgeschichte, die Umstellung von Serienproduktion auf Individualserien, die Vielfalt der 3D-Druck-Technologien bei PROTOTEC, den Fokus auf industrielle 3D-Druckanwendungen, das Podcast-Format und die Inhalte sowie die Erwartungen an die Podcast-Serie.

Takeaways

Einführung in den 3D-Druck-Podcast und die Ziele von Torsten Wolschendorf

Beruflicher Hintergrund und Umstellung von Serienproduktion auf Individualserien

3D-Druck Anwendungen als Fokus des Podcasts

Chapters

00:00 Einführung in den 3D-Druck-Podcast

05:41 Fokus auf industrielle 3D-Druckanwendungen

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