Du schiebst deine Krebsvorsorge beim Frauenarzt immer wieder auf, weil der Alltag voll ist oder die Angst vor einem Befund mitschwingt? Dann ist diese erste Folge unseres Podcasts genau für dich.
Dr. Aylin Kümmel, Frauenärztin mit eigener Praxis in Essen, und Nadja Will, Anästhesieschwester, stellen sich vor und erzählen, warum sie diesen Podcast gemeinsam gestartet haben. Nadja teilt ganz offen ihre Geschichte. 2017 ertastete sie mit 34 Jahren etwas in ihrer Brust, traute sich wochenlang nicht zur Ärztin und wurde dann zunächst mit „Verspannungen“ nach Hause geschickt. Erst weil sie drangeblieben ist, zeigte ein Ultraschall am nächsten Tag etwas Auffälliges. Aylin erklärt, welche Möglichkeiten zur Vorsorge Frauen in Deutschland haben und warum so viele sie trotzdem nicht nutzen.
Das nimmst du mit:
Ab 18 kannst du in Deutschland zum Zellabstrich, ab 20 beginnt die jährliche Krebsvorsorge beim Frauenarzt.
Nur gut die Hälfte der Frauen nimmt die gesetzliche Vorsorge wahr, obwohl sie kostenfrei ist.
Je früher eine Erkrankung wie Brustkrebs entdeckt wird, desto besser sind die Chancen.
Aylin macht Mut: Wer etwas abklären lässt, ist nicht überempfindlich. Lieber einmal zu viel als zu wenig.
Fühlst du dich nicht ernst genommen oder hast ein komisches Bauchgefühl, darfst du dir jederzeit eine zweite Meinung holen.
Außerdem bekommst du einen Ausblick auf die kommenden Folgen rund um Hormone, Perimenopause, Kinderwunsch und Schwangerschaft.
Hör rein, wenn dein nächster Vorsorgetermin schon zu lange auf deiner Liste steht. Vielleicht ist diese Folge genau der Anstoß, ihn heute zu buchen. Und schreib Aylin und Nadja gern in die Kommentare, welche Fragen zur Frauengesundheit dich gerade beschäftigen.
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