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Episoden

1 Stunde
Über Geld redet man nicht. Oder vielleicht gerade deshalb?

Von immer neuen Vinyl-Varianten und Merch-Drops über dynamische Ticketpreise bis hin zum Schwarzmarkt: Wie viel Geschäft steckt eigentlich in unserer Fanliebe? Und wer verdient daran, wenn wir für unsere Lieblingsbands immer tiefer in die Tasche greifen?

Ich spreche über fragwürdige Verkaufsstrategien, überteuerte Tickets, die Verantwortung von Resale-Plattformen und darüber, warum neben den großen Acts auch kleine Bands und Clubs nicht vergessen werden dürfen. Zum Glück gibt es auch Ideen, wie Konzerte für mehr Menschen bezahlbar bleiben können.

Denn Fanliebe ist unbezahlbar. Aber muss deshalb gleich alles unbezahlbar sein?
26 Minuten
Fünf Shows. Hollywood Bowl. My Chemical Romance. Und ich bin nicht dabei.

Während My Chemical Romance im Oktober fünfmal die Bühne des Hollywood Bowl erobern, sitze ich hier, versuche meinen Hype irgendwie in den Griff zu bekommen, plane gedanklich schon meine viel zu frühen Livestream-Schichten und schwanke zwischen absoluter Vorfreude und akutem Konzert-Herzschmerz.

Ich musste einfach über diese fünf Shows reden. Über alles, was sie für Fans so besonders macht, über mögliche Überraschungen und Theorien und natürlich über die Tatsache, dass ich das alles nur aus der Ferne miterleben werde.

Keine große Analyse, kein ausgefeiltes Konzept. Einfach meine Gedanken, ganz viel MCR-Liebe und noch mehr FOMO-Deluxe.
23 Minuten
Was passiert, wenn ein Song für uns etwas ganz anderes bedeutet als ursprünglich gedacht?

Von Wake Me Up When September Ends als jährlichem Meme über die queeren Interpretationen von Mama bis hin zu YMCA als kultureller Hymne: Wir sprechen darüber, wem die Bedeutung eines Songs eigentlich gehört. Darf man in Musik seine ganz eigene Geschichte finden? Und wo liegt der Unterschied zwischen persönlicher Interpretation und der ursprünglichen Intention eines Künstlers?

Eine Folge über Musik, Gefühle und die Frage, ob ein Song irgendwann ein Eigenleben entwickelt.
40 Minuten
Was passiert eigentlich im Monat eines Fangirls, wenn grad keine große Tour ansteht?

Es geht um My Chemical Romance, Taylor Swift, Hi! Spencer und mehr. Es geht um Jubiläums-Vinyls, unerwartete Konzertankündigungen und noch unerwartetere Song-Veröffentlichungen. Und es geht natürlich darum, wie rational oder irrational manche Entscheidungen sein können.
41 Minuten
In dieser Folge geht es um parasoziale Beziehungen, Fan-Sein, Musik, Social Media und die Frage, warum gerade weibliche Fans mit ihrem emotionalen Fanverhalten so schnell als irrational oder peinlich abgestempelt werden.

Dabei geht es natürlich auch um meine ganz persönlichen Erfahrungen: MCR, diesen einen Gerard-Blick und die Frage, warum manche Künstler und ihre Musik einen so großen Platz im eigenen Leben bekommen können.

Ich beziehe mich auf verschiedene Studien und Forschung aus Psychologie, Kommunikationswissenschaft und Fan Studies, um dem Thema wirklich gerecht zu werden, müsste ich das jedoch selber studieren. Ich bin selbst keine Forscherin und erhebe deshalb keinen Anspruch auf Vollständigkeit – ich hoffe aber, dass ich die Erkenntnisse einigermaßen richtig und verständlich wiedergegeben habe.

Mein persönliches Fazit: Gefühle müssen nicht gegenseitig sein, um echt zu sein. Und vielleicht darf ein Künstler ein Ankerpunkt sein, solange er nicht zum Lebensmittelpunkt wird.

Und jetzt entschuldigt mich bitte, ich muss kurz überprüfen, ob Gerard Way inzwischen von unserer Hochzeit weiß.

-------------------Quellen bzw. weiterführende Literatur

Horton, D. & Wohl, R. R. (1956):

Mass Communication and Para-Social Interaction: Observations on Intimacy at a Distance.

Psychiatry, 19(3), 215–229.

https://doi.org/10.1080/00332747.1956.11023049

Dibble, J. L., Hartmann, T. & Rosaen, S. F. (2016):

Parasocial Interaction and Parasocial Relationship: Conceptual Clarification and a Critical Assessment of Measures.

Human Communication Research, 42(1), 21–44.

https://doi.org/10.1111/hcre.12063

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Musician interaction via social networking sites: Celebrity attitudes, attachment, and their correlates.

Music & Science, 1.

https://doi.org/10.1177/2059204318762923

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https://doi.org/10.1016/j.copsyc.2022.101306

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Parasocial Interactions and Relationships in Early Adolescence.

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https://doi.org/10.3389/fpsyg.2017.00255

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Loneliness, Parasocial Interaction, and Local Television News Viewing.

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Groupies, Fangirls and Shippers: The Endurance of a Gender Stereotype.

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https://doi.org/10.1177/00027642211042284

Rohr, J. (2017):

Yeah yeah yeah: The sixties screamscape of Beatlemania.

Journal of Popular Music Studies, 29(2).

https://doi.org/10.1111/jpms.12213

McCutcheon, L. E., Lange, R. & Houran, J. (2002):

Conceptualization and measurement of celebrity worship.

British Journal of Psychology, 93, 67–87.

https://doi.org/10.1348/000712602162454

Bröning, S., Pistoll, D. & Degen, J. L. (2026):

Parasoziale Beziehungen und ihre Wirkmechanismen – Implikationen für zwischenmenschliche Intimität und das Selbst.

Die Psychotherapie, 71, 336–341.

https://doi.org/10.1007/s00278-026-00858-w
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Über diesen Podcast

Geschichten von Konzertreisen, Musik, Menschen und allem, was zwischen Ticketkauf und Heimfahrt passiert. Instagram: @fangirl_moments_podcast
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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