Was, wenn Elternschaft eines der intensivsten Leadership- und Kompetenztrainings unseres Lebens ist – wir es nur noch nicht als solches betrachten?
In der ersten Folge spreche ich mit Nina M. Junker darüber, was wir durch Elternschaft eigentlich lernen und warum diese Kompetenzen in der Arbeitswelt noch viel zu selten gesehen und genutzt werden.
Wir sprechen über informelles Lernen und den sogenannten Work-Family-Enrichment-Ansatz – also die Frage, wie Erfahrungen und Fähigkeiten aus dem Familienleben unser berufliches Handeln bereichern können. Denn Kompetenzen wie Priorisierung, Kommunikation, Konfliktmanagement, Anpassungsfähigkeit oder Resilienz verschwinden nicht an der Bürotür. Entscheidend ist, sie bewusst wahrzunehmen und in den beruflichen Kontext zu übersetzen.
In dieser Folge geht es unter anderem darum,
welche Kompetenzen Eltern im Familienalltag entwickeln und trainieren,
warum Elternschaft gleichzeitig Karriereknick und Kompetenzbooster sein kann,
weshalb sich viele Mütter nach der Elternzeit trotzdem weniger kompetent fühlen,
wie der Transfer von Elternkompetenzen in den Beruf gelingt,
welche Parallelen es zwischen Elternschaft und moderner Führung gibt,
und warum auch Unternehmen lernen müssen, Elternzeit anders zu betrachten.
Eine zentrale Botschaft aus unserem Gespräch: Lernen findet nicht nur im Job oder im Seminarraum statt. Familie ist ein Lernraum – und die dort entwickelten Fähigkeiten können auch im Berufsleben wertvoll sein.
Ninas wichtigste MOMPETENZ? Anpassungsfähigkeit: lernen, reflektieren und immer wieder weitermachen.
Eine Folge für Mütter, die ihre eigenen Stärken neu entdecken möchten – und für Führungskräfte und Unternehmen, die beginnen wollen, Elternschaft nicht als Lücke, sondern als Kompetenzphase zu verstehen.
We rise by raising others.
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