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13 Minuten
Mit 61 wieder Bewerbungen schreiben.

Früher haben zwei oder drei Bewerbungen gereicht. Heute sind es deutlich mehr. Und irgendwann passiert etwas, das man vorher gar nicht auf dem Zettel hat: Man fängt an, nicht nur den Arbeitsmarkt zu hinterfragen, sondern sich selbst gleich mit.

Bin ich zu alt?

Passt meine Erfahrung noch?

Warum ist die Stelle zwei Wochen nach meiner Absage wieder online?

Und ja, inzwischen hilft mir KI beim Bewerben. Das spart Zeit. Manchmal macht sie aus meinem Lebenslauf allerdings eine Frau, die ich selbst gerne kennenlernen würde.

Zwischen Standardabsagen, offenen Gesprächen und der Frage, wie lange sechs Berufsjahre eigentlich plötzlich „kurz vor der Rente“ sind, versuche ich gerade herauszufinden, wo ich beruflich noch hinwill.

Nicht als Notlösung.

Ich möchte arbeiten.

Und zwar gerne.

Nur eben nicht um jeden Preis.

Vielleicht kennt ihr diese Phase selbst. Vielleicht wart ihr mit 50 plus noch einmal auf Jobsuche und habt euch gefragt, was diese ganze Bewerberei eigentlich mit dem eigenen Selbstbild macht.

Dann würde mich eure Geschichte interessieren.

AUSLAUFMODELL – für Frauen, die mit 50 noch lange nicht fertig sind.

Und falls sich der eine oder andere Mann wiedererkennt:

Ihr dürft natürlich bleiben.

Wenn ihr die nächsten Folgen nicht verpassen wollt, folgt dem Podcast.
12 Minuten
In dieser ersten Folge von Auslaufmodell geht es um rote Fingernägel, graue Haare, einen viel zu kurzen rosa Rock – und um die Regeln, die wir uns manchmal selbst auferlegen, obwohl niemand sie ausgesprochen hat.

Ich habe jahrelang im Brandschutz gearbeitet und mir eingeredet, rote Fingernägel würden irgendwie nicht zu einer technischen Männerdomäne passen. Gesagt hat das nie jemand. Ich habe das ganz allein für mich entschieden. Bei meinen Haaren war es ähnlich: mein Kopf, mein Geld – und trotzdem habe ich mich lange nicht getraut, einfach das zu machen, was ich eigentlich wollte.

Mit 60 saß ich dann zum ersten Mal im Nagelstudio. Die Nägel wurden rot. Der Mittelfinger bekam Glitzer. Und kaum hatte ich beschlossen, mich nicht mehr so sehr darum zu kümmern, was andere denken, sprang meine eigene innere Sittenpolizei an, als mir eine Frau über 50 in einem extrem kurzen rosa Rock begegnete.

So einfach ist das also offenbar nicht mit dem Älterwerden, der Freiheit und dem berühmten „Jetzt ist mir alles egal“.

In dieser Folge geht es um Frauen ab 50 und 60, um Älterwerden, Selbstbild, graue Haare, Schönheit im Alter, Selbstbewusstsein, gesellschaftliche Erwartungen, Anpassung, Mut, Angst vor Bewertung und um die Frage, warum wir uns manchmal selbst Grenzen setzen, die draußen überhaupt niemand gezogen hat.

Es geht aber auch um die andere Seite des Älterwerdens: darum, dass manches heute leichter fällt und anderes plötzlich schwerer. Früher hätte ich vielleicht Bungee-Jumping gemacht. Heute stelle ich mir beim Reiten schon vor, wie ich nach einem Sturz auf dem Rücken liege wie ein alter Käfer und mit gebrochenen Knochen nicht mehr hochkomme. Ausgesprochen unattraktiv.

Auslaufmodell ist ein Podcast über das Leben ab 50 und 60, über Neuanfänge, Älterwerden, Frauenleben, Arbeit, Beziehungen, Geld, Freiheit, Selbstzweifel und all die Gedanken, die einem durch den Kopf gehen, wenn man merkt: Die Zeit ist nicht unendlich – aber vorbei ist sie eben auch noch lange nicht.

Manche dieser Gedanken sind banal. Manche schwer. Manche wahrscheinlich vollkommen überflüssig. Aber vielleicht erkennt sich die eine oder andere darin wieder.

Wenn du wissen willst, was mir sonst noch so durch den Kopf geht, folge Auslaufmodell auf deiner Podcast-Plattform.

Folge 1: Der rote Mittelfinger – Auslaufmodell, der Podcast für Frauen ab 50 und 60 über Älterwerden, Selbstbestimmung, gesellschaftliche Erwartungen und das ganz normale Chaos im eigenen Kopf.
4 Minuten
Irgendwann ist irgendwann vorbei.

Hat bei mir auch nur 61 Jahre gedauert, bis dieser Satz wirklich angekommen ist.

Und genau deshalb gibt es Auslaufmodell.

Ich erzähle Geschichten aus meinem Leben. Ziemlich offen wahrscheinlich. Manchmal vielleicht ein bisschen zu offen.

Das hier ist kein Coaching. Den Heiligen Gral habe ich nicht gefunden und ich werde euch auch nicht erklären, wie Leben richtig geht.

Vielleicht hört ihr irgendwann eine Geschichte und denkt:

Ach guck. Die auch.

Vielleicht aber auch:

Oh nee, Monika. Überhaupt nicht meins.

Beides ist völlig in Ordnung.

Ich weiß selbst noch nicht, wo das hier hinführt.

Muss ich auch nicht.

Denn irgendwann ist irgendwann vorbei.

Also fangen wir einfach an.

Auslaufmodell – für Frauen, die mit 50 noch nicht fertig sind.

Und für die Männer, die sich in der einen oder anderen Geschichte wiederfinden:

Ihr dürft natürlich bleiben.

Wenn ihr mir schreiben möchtet:

mail.auslaufmodell@web.de
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Über diesen Podcast

Irgendwann ist irgendwann vorbei. Hat bei mir auch nur 61 Jahre gedauert, bis dieser Satz wirklich angekommen ist. Und genau deshalb gibt es Auslaufmodell. Ich erzähle Geschichten aus meinem Leben. Ziemlich offen wahrscheinlich. Manchmal vielleicht ein bisschen zu offen. Das hier ist kein Coaching. Den Heiligen Gral habe ich nicht gefunden und ich werde euch auch nicht erklären, wie Leben richtig geht. Vielleicht hört ihr irgendwann eine Geschichte und denkt: Ach guck. Die auch. Vielleicht aber auch: Oh nee, Monika. Überhaupt nicht meins. Beides ist völlig in Ordnung. Ich weiß selbst noch nich
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„Auslaufmodell“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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