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Episoden
13 Minuten
Andere wachen auf und freuen sich auf den Tag. Ich kläre erst mal mit meiner Schulter, ob wir heute gemeinsam aufstehen.
Ein bisschen mehr Leichtigkeit wäre schön. Aber was finde ich eigentlich schön? Und was sieht nur bei anderen so überzeugend aus?
Ich möchte wieder Taschen nähen, ohne vorher die komplette Wohnung umzustrukturieren. Meine Freizeit dürfte gern ohne Leistungsnachweis auskommen. Und irgendwo sitzt ein Kind vor einer Pfütze und hat das mit dem Spaß offenbar besser verstanden als ich.
Eine Folge über das eigene Schöne und die Frage, ob man mit 61 noch schaukeln darf. Ich habe mich vorsichtshalber schon mal hingesetzt.
Auslaufmodell - Nicht fertig, nur älter.
Was macht dir Spaß, ohne dass dabei irgendetwas Sinnvolles herauskommen muss? Schreib es mir gern.
Ein bisschen mehr Leichtigkeit wäre schön. Aber was finde ich eigentlich schön? Und was sieht nur bei anderen so überzeugend aus?
Ich möchte wieder Taschen nähen, ohne vorher die komplette Wohnung umzustrukturieren. Meine Freizeit dürfte gern ohne Leistungsnachweis auskommen. Und irgendwo sitzt ein Kind vor einer Pfütze und hat das mit dem Spaß offenbar besser verstanden als ich.
Eine Folge über das eigene Schöne und die Frage, ob man mit 61 noch schaukeln darf. Ich habe mich vorsichtshalber schon mal hingesetzt.
Auslaufmodell - Nicht fertig, nur älter.
Was macht dir Spaß, ohne dass dabei irgendetwas Sinnvolles herauskommen muss? Schreib es mir gern.
8 Minuten
Vor zwei Wochen habe ich noch einen Trainingsplan für mein Nanatier geschrieben. Jetzt ist sie nicht mehr da. Über das, was passiert ist, kann ich im Moment nicht sprechen. Über die Gedanken, die seitdem bleiben, schon.
Ich möchte noch so viel erleben und weiß gerade überhaupt nicht, womit ich anfangen soll. Mit einer 125er an der Ostsee entlangfahren? Endlich Griechisch lernen? Mein großer Traum bleibt eine Safari in Afrika. Mein Konto hat dazu leider eine eigene Meinung.
Und während ich vieles auf später verschiebe, geht manchmal das unter, was heute möglich wäre. Ein Spaziergang mit Frau Wunderbar zum Beispiel. Kostenlos, bis wir die Waffeln zum Tagesgoldpreis bestellt haben.
Eine persönliche Folge über das Aufschieben, ein großes Loch im Leben und dieses „Irgendwann“, auf das ich mich bisher ziemlich verlassen habe.
Ich möchte noch so viel erleben und weiß gerade überhaupt nicht, womit ich anfangen soll. Mit einer 125er an der Ostsee entlangfahren? Endlich Griechisch lernen? Mein großer Traum bleibt eine Safari in Afrika. Mein Konto hat dazu leider eine eigene Meinung.
Und während ich vieles auf später verschiebe, geht manchmal das unter, was heute möglich wäre. Ein Spaziergang mit Frau Wunderbar zum Beispiel. Kostenlos, bis wir die Waffeln zum Tagesgoldpreis bestellt haben.
Eine persönliche Folge über das Aufschieben, ein großes Loch im Leben und dieses „Irgendwann“, auf das ich mich bisher ziemlich verlassen habe.
7 Minuten
Ich wollte einen Nachmittag ohne Handy.
Das Kloster war anderer Meinung.
Frau Wunderbar und ich hatten uns gegen Menschenmassen und für Kloster Loccum entschieden. Traumhaftes Wetter, Ruhe, spazieren gehen und später Kaffee und Kuchen.
Also ließen wir die Handys im Auto.
Wegen der Entschleunigung.
Sehr vernünftig.
Bis ich ein Foto machen wollte.
Später wollte ich wissen, wie spät es ist. Auch schwierig. Meine Armbanduhr kann nämlich telefonieren und lag im Auto.
Und dann kamen wir zu einer Ausstellung.
Sagen wir mal so: Auch dort hatte man großes Vertrauen in die ständige Verfügbarkeit eines Smartphones.
Währenddessen lief auf dem Parkplatz die Uhr.
Maximale Parkdauer: zwei Stunden.
Für ein Kloster.
Für die innere Einkehr reicht das offenbar. Für Kaffee und Kuchen wird’s knapp.
Eine Folge über einen ausgesprochen erholsamen Ausflug, bei dem ich erstaunlich viel über ein Handy nachgedacht habe, das gar nicht dabei war.
Das Kloster war anderer Meinung.
Frau Wunderbar und ich hatten uns gegen Menschenmassen und für Kloster Loccum entschieden. Traumhaftes Wetter, Ruhe, spazieren gehen und später Kaffee und Kuchen.
Also ließen wir die Handys im Auto.
Wegen der Entschleunigung.
Sehr vernünftig.
Bis ich ein Foto machen wollte.
Später wollte ich wissen, wie spät es ist. Auch schwierig. Meine Armbanduhr kann nämlich telefonieren und lag im Auto.
Und dann kamen wir zu einer Ausstellung.
Sagen wir mal so: Auch dort hatte man großes Vertrauen in die ständige Verfügbarkeit eines Smartphones.
Währenddessen lief auf dem Parkplatz die Uhr.
Maximale Parkdauer: zwei Stunden.
Für ein Kloster.
Für die innere Einkehr reicht das offenbar. Für Kaffee und Kuchen wird’s knapp.
Eine Folge über einen ausgesprochen erholsamen Ausflug, bei dem ich erstaunlich viel über ein Handy nachgedacht habe, das gar nicht dabei war.
6 Minuten
Die letzte Zigarette. Mal wieder.
Ich rauche. Es nervt mich, es kostet Geld, und manchmal meldet sich meine Lunge nachts mit einer Beschwerde, die ich lieber nicht hören würde. Morgens gibt’s trotzdem Kaffee und eine Zigarette.
Ich habe schon oft aufgehört. Einmal sogar sechs Jahre lang. Warum ich wieder angefangen habe? Ich weiß es nicht mehr genau. Warum ich jetzt rauche, könnte ich dagegen ausführlich erklären. Beim Aufhören hilft mir das erstaunlich wenig.
In dieser Folge geht es um Nikotinabhängigkeit, die berühmte „eine noch, dann fange ich an“-Zigarette und meine etwas absurde Methode, mir fünf Minuten Pause zu genehmigen. Eine Erfolgsgeschichte mit feierlichem Schluss kann ich gerade nicht liefern. Aber ehrlich erzählen, wie es aussieht.
Auslaufmodell - nicht fertig, nur älter.
Wenn du die Folge kennst und jemanden dabei im Kopf hast, schick sie weiter. Und wenn du wissen willst, wie es bei mir weitergeht: Folge dem Podcast.
Ich rauche. Es nervt mich, es kostet Geld, und manchmal meldet sich meine Lunge nachts mit einer Beschwerde, die ich lieber nicht hören würde. Morgens gibt’s trotzdem Kaffee und eine Zigarette.
Ich habe schon oft aufgehört. Einmal sogar sechs Jahre lang. Warum ich wieder angefangen habe? Ich weiß es nicht mehr genau. Warum ich jetzt rauche, könnte ich dagegen ausführlich erklären. Beim Aufhören hilft mir das erstaunlich wenig.
In dieser Folge geht es um Nikotinabhängigkeit, die berühmte „eine noch, dann fange ich an“-Zigarette und meine etwas absurde Methode, mir fünf Minuten Pause zu genehmigen. Eine Erfolgsgeschichte mit feierlichem Schluss kann ich gerade nicht liefern. Aber ehrlich erzählen, wie es aussieht.
Auslaufmodell - nicht fertig, nur älter.
Wenn du die Folge kennst und jemanden dabei im Kopf hast, schick sie weiter. Und wenn du wissen willst, wie es bei mir weitergeht: Folge dem Podcast.
15 Minuten
KI beim Schreiben, Recherchieren und im Alltag: praktisch, schnell - und manchmal eine hervorragende Methode, um sich zusätzliche Arbeit zu machen.
Ich nutze KI ständig. Ich lasse Texte prüfen, Formulierungen verbessern und frage Dinge nach, die ich auch selbst recherchieren könnte.
Und dann geht es los.
Die KI erzählt mir mit beeindruckender Überzeugung Unsinn. Ich kontrolliere nach. Ich diskutiere mit ihr. Im schlimmsten Fall hole ich noch eine zweite KI dazu und streite mich anschließend mit zwei Maschinen.
Beim Schreiben wird es nicht besser.
Die KI macht meinen Text schöner. Leider klingt er danach manchmal nicht mehr nach mir. Also bitte ich die KI, meinen eigenen Stil wiederherzustellen.
Man muss sich das wirklich einmal auf der Zunge zergehen lassen.
In dieser Folge geht es um meinen ziemlich widersprüchlichen Umgang mit künstlicher Intelligenz: um Zeitersparnis, die plötzlich Zeit frisst, um Bequemlichkeit und um die Frage, wann Unterstützung eigentlich anfängt, das eigene Denken zu ersetzen.
Und natürlich um meine ganz persönliche Doppelmoral:
Ich erkenne KI-Texte inzwischen oft ziemlich schnell.
Ich rege mich darüber auf.
Und kurz danach lasse ich meine eigene Mail „höflich und wertschätzend“ formulieren.
Konsequenz kann man schließlich nicht überall erwarten.
Und ja: Auch diese Shownotes sind mit KI-Unterstützung entstanden.
Natürlich.
Wäre ja sonst inkonsequent.
Themen dieser Folge:
KI im Alltag und beim Schreiben, eigene Stimme behalten, KI-Fehler und Halluzinationen, Recherche mit KI, Schule und Studium, künstliche Intelligenz als Arbeitserleichterung - und als neue Beschäftigungstherapie.
Auslaufmodell – nicht fertig, nur älter.
Ich nutze KI ständig. Ich lasse Texte prüfen, Formulierungen verbessern und frage Dinge nach, die ich auch selbst recherchieren könnte.
Und dann geht es los.
Die KI erzählt mir mit beeindruckender Überzeugung Unsinn. Ich kontrolliere nach. Ich diskutiere mit ihr. Im schlimmsten Fall hole ich noch eine zweite KI dazu und streite mich anschließend mit zwei Maschinen.
Beim Schreiben wird es nicht besser.
Die KI macht meinen Text schöner. Leider klingt er danach manchmal nicht mehr nach mir. Also bitte ich die KI, meinen eigenen Stil wiederherzustellen.
Man muss sich das wirklich einmal auf der Zunge zergehen lassen.
In dieser Folge geht es um meinen ziemlich widersprüchlichen Umgang mit künstlicher Intelligenz: um Zeitersparnis, die plötzlich Zeit frisst, um Bequemlichkeit und um die Frage, wann Unterstützung eigentlich anfängt, das eigene Denken zu ersetzen.
Und natürlich um meine ganz persönliche Doppelmoral:
Ich erkenne KI-Texte inzwischen oft ziemlich schnell.
Ich rege mich darüber auf.
Und kurz danach lasse ich meine eigene Mail „höflich und wertschätzend“ formulieren.
Konsequenz kann man schließlich nicht überall erwarten.
Und ja: Auch diese Shownotes sind mit KI-Unterstützung entstanden.
Natürlich.
Wäre ja sonst inkonsequent.
Themen dieser Folge:
KI im Alltag und beim Schreiben, eigene Stimme behalten, KI-Fehler und Halluzinationen, Recherche mit KI, Schule und Studium, künstliche Intelligenz als Arbeitserleichterung - und als neue Beschäftigungstherapie.
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Über diesen Podcast
Irgendwann ist irgendwann vorbei. Hat bei mir auch nur 61 Jahre
gedauert, bis dieser Satz wirklich angekommen ist. Und genau
deshalb gibt es Auslaufmodell. Ich erzähle Geschichten aus meinem
Leben. Ziemlich offen wahrscheinlich. Manchmal vielleicht ein
bisschen zu offen. Das hier ist kein Coaching. Den Heiligen Gral
habe ich nicht gefunden und ich werde euch auch nicht erklären, wie
Leben richtig geht. Vielleicht hört ihr irgendwann eine Geschichte
und denkt: Ach guck. Die auch. Vielleicht aber auch: Oh nee,
Monika. Überhaupt nicht meins. Beides ist völlig in Ordnung. Ich
weiß selbst noch nich
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