Auslaufmodell Archiv
10 Episoden
13 Minuten
Andere wachen auf und freuen sich auf den Tag. Ich kläre erst mal mit meiner Schulter, ob wir heute gemeinsam aufstehen.
Ein bisschen mehr Leichtigkeit wäre schön. Aber was finde ich eigentlich schön? Und was sieht nur bei anderen so überzeugend aus?
Ich möchte wieder Taschen nähen, ohne vorher die komplette Wohnung umzustrukturieren. Meine Freizeit dürfte gern ohne Leistungsnachweis auskommen. Und irgendwo sitzt ein Kind vor einer Pfütze und hat das mit dem Spaß offenbar besser verstanden als ich.
Eine Folge über das eigene Schöne und die Frage, ob man mit 61 noch schaukeln darf. Ich habe mich vorsichtshalber schon mal hingesetzt.
Auslaufmodell - Nicht fertig, nur älter.
Was macht dir Spaß, ohne dass dabei irgendetwas Sinnvolles herauskommen muss? Schreib es mir gern.
Ein bisschen mehr Leichtigkeit wäre schön. Aber was finde ich eigentlich schön? Und was sieht nur bei anderen so überzeugend aus?
Ich möchte wieder Taschen nähen, ohne vorher die komplette Wohnung umzustrukturieren. Meine Freizeit dürfte gern ohne Leistungsnachweis auskommen. Und irgendwo sitzt ein Kind vor einer Pfütze und hat das mit dem Spaß offenbar besser verstanden als ich.
Eine Folge über das eigene Schöne und die Frage, ob man mit 61 noch schaukeln darf. Ich habe mich vorsichtshalber schon mal hingesetzt.
Auslaufmodell - Nicht fertig, nur älter.
Was macht dir Spaß, ohne dass dabei irgendetwas Sinnvolles herauskommen muss? Schreib es mir gern.
8 Minuten
Vor zwei Wochen habe ich noch einen Trainingsplan für mein Nanatier geschrieben. Jetzt ist sie nicht mehr da. Über das, was passiert ist, kann ich im Moment nicht sprechen. Über die Gedanken, die seitdem bleiben, schon.
Ich möchte noch so viel erleben und weiß gerade überhaupt nicht, womit ich anfangen soll. Mit einer 125er an der Ostsee entlangfahren? Endlich Griechisch lernen? Mein großer Traum bleibt eine Safari in Afrika. Mein Konto hat dazu leider eine eigene Meinung.
Und während ich vieles auf später verschiebe, geht manchmal das unter, was heute möglich wäre. Ein Spaziergang mit Frau Wunderbar zum Beispiel. Kostenlos, bis wir die Waffeln zum Tagesgoldpreis bestellt haben.
Eine persönliche Folge über das Aufschieben, ein großes Loch im Leben und dieses „Irgendwann“, auf das ich mich bisher ziemlich verlassen habe.
Ich möchte noch so viel erleben und weiß gerade überhaupt nicht, womit ich anfangen soll. Mit einer 125er an der Ostsee entlangfahren? Endlich Griechisch lernen? Mein großer Traum bleibt eine Safari in Afrika. Mein Konto hat dazu leider eine eigene Meinung.
Und während ich vieles auf später verschiebe, geht manchmal das unter, was heute möglich wäre. Ein Spaziergang mit Frau Wunderbar zum Beispiel. Kostenlos, bis wir die Waffeln zum Tagesgoldpreis bestellt haben.
Eine persönliche Folge über das Aufschieben, ein großes Loch im Leben und dieses „Irgendwann“, auf das ich mich bisher ziemlich verlassen habe.
7 Minuten
Ich wollte einen Nachmittag ohne Handy.
Das Kloster war anderer Meinung.
Frau Wunderbar und ich hatten uns gegen Menschenmassen und für Kloster Loccum entschieden. Traumhaftes Wetter, Ruhe, spazieren gehen und später Kaffee und Kuchen.
Also ließen wir die Handys im Auto.
Wegen der Entschleunigung.
Sehr vernünftig.
Bis ich ein Foto machen wollte.
Später wollte ich wissen, wie spät es ist. Auch schwierig. Meine Armbanduhr kann nämlich telefonieren und lag im Auto.
Und dann kamen wir zu einer Ausstellung.
Sagen wir mal so: Auch dort hatte man großes Vertrauen in die ständige Verfügbarkeit eines Smartphones.
Währenddessen lief auf dem Parkplatz die Uhr.
Maximale Parkdauer: zwei Stunden.
Für ein Kloster.
Für die innere Einkehr reicht das offenbar. Für Kaffee und Kuchen wird’s knapp.
Eine Folge über einen ausgesprochen erholsamen Ausflug, bei dem ich erstaunlich viel über ein Handy nachgedacht habe, das gar nicht dabei war.
Das Kloster war anderer Meinung.
Frau Wunderbar und ich hatten uns gegen Menschenmassen und für Kloster Loccum entschieden. Traumhaftes Wetter, Ruhe, spazieren gehen und später Kaffee und Kuchen.
Also ließen wir die Handys im Auto.
Wegen der Entschleunigung.
Sehr vernünftig.
Bis ich ein Foto machen wollte.
Später wollte ich wissen, wie spät es ist. Auch schwierig. Meine Armbanduhr kann nämlich telefonieren und lag im Auto.
Und dann kamen wir zu einer Ausstellung.
Sagen wir mal so: Auch dort hatte man großes Vertrauen in die ständige Verfügbarkeit eines Smartphones.
Währenddessen lief auf dem Parkplatz die Uhr.
Maximale Parkdauer: zwei Stunden.
Für ein Kloster.
Für die innere Einkehr reicht das offenbar. Für Kaffee und Kuchen wird’s knapp.
Eine Folge über einen ausgesprochen erholsamen Ausflug, bei dem ich erstaunlich viel über ein Handy nachgedacht habe, das gar nicht dabei war.
6 Minuten
Die letzte Zigarette. Mal wieder.
Ich rauche. Es nervt mich, es kostet Geld, und manchmal meldet sich meine Lunge nachts mit einer Beschwerde, die ich lieber nicht hören würde. Morgens gibt’s trotzdem Kaffee und eine Zigarette.
Ich habe schon oft aufgehört. Einmal sogar sechs Jahre lang. Warum ich wieder angefangen habe? Ich weiß es nicht mehr genau. Warum ich jetzt rauche, könnte ich dagegen ausführlich erklären. Beim Aufhören hilft mir das erstaunlich wenig.
In dieser Folge geht es um Nikotinabhängigkeit, die berühmte „eine noch, dann fange ich an“-Zigarette und meine etwas absurde Methode, mir fünf Minuten Pause zu genehmigen. Eine Erfolgsgeschichte mit feierlichem Schluss kann ich gerade nicht liefern. Aber ehrlich erzählen, wie es aussieht.
Auslaufmodell - nicht fertig, nur älter.
Wenn du die Folge kennst und jemanden dabei im Kopf hast, schick sie weiter. Und wenn du wissen willst, wie es bei mir weitergeht: Folge dem Podcast.
Ich rauche. Es nervt mich, es kostet Geld, und manchmal meldet sich meine Lunge nachts mit einer Beschwerde, die ich lieber nicht hören würde. Morgens gibt’s trotzdem Kaffee und eine Zigarette.
Ich habe schon oft aufgehört. Einmal sogar sechs Jahre lang. Warum ich wieder angefangen habe? Ich weiß es nicht mehr genau. Warum ich jetzt rauche, könnte ich dagegen ausführlich erklären. Beim Aufhören hilft mir das erstaunlich wenig.
In dieser Folge geht es um Nikotinabhängigkeit, die berühmte „eine noch, dann fange ich an“-Zigarette und meine etwas absurde Methode, mir fünf Minuten Pause zu genehmigen. Eine Erfolgsgeschichte mit feierlichem Schluss kann ich gerade nicht liefern. Aber ehrlich erzählen, wie es aussieht.
Auslaufmodell - nicht fertig, nur älter.
Wenn du die Folge kennst und jemanden dabei im Kopf hast, schick sie weiter. Und wenn du wissen willst, wie es bei mir weitergeht: Folge dem Podcast.
15 Minuten
KI beim Schreiben, Recherchieren und im Alltag: praktisch, schnell - und manchmal eine hervorragende Methode, um sich zusätzliche Arbeit zu machen.
Ich nutze KI ständig. Ich lasse Texte prüfen, Formulierungen verbessern und frage Dinge nach, die ich auch selbst recherchieren könnte.
Und dann geht es los.
Die KI erzählt mir mit beeindruckender Überzeugung Unsinn. Ich kontrolliere nach. Ich diskutiere mit ihr. Im schlimmsten Fall hole ich noch eine zweite KI dazu und streite mich anschließend mit zwei Maschinen.
Beim Schreiben wird es nicht besser.
Die KI macht meinen Text schöner. Leider klingt er danach manchmal nicht mehr nach mir. Also bitte ich die KI, meinen eigenen Stil wiederherzustellen.
Man muss sich das wirklich einmal auf der Zunge zergehen lassen.
In dieser Folge geht es um meinen ziemlich widersprüchlichen Umgang mit künstlicher Intelligenz: um Zeitersparnis, die plötzlich Zeit frisst, um Bequemlichkeit und um die Frage, wann Unterstützung eigentlich anfängt, das eigene Denken zu ersetzen.
Und natürlich um meine ganz persönliche Doppelmoral:
Ich erkenne KI-Texte inzwischen oft ziemlich schnell.
Ich rege mich darüber auf.
Und kurz danach lasse ich meine eigene Mail „höflich und wertschätzend“ formulieren.
Konsequenz kann man schließlich nicht überall erwarten.
Und ja: Auch diese Shownotes sind mit KI-Unterstützung entstanden.
Natürlich.
Wäre ja sonst inkonsequent.
Themen dieser Folge:
KI im Alltag und beim Schreiben, eigene Stimme behalten, KI-Fehler und Halluzinationen, Recherche mit KI, Schule und Studium, künstliche Intelligenz als Arbeitserleichterung - und als neue Beschäftigungstherapie.
Auslaufmodell – nicht fertig, nur älter.
Ich nutze KI ständig. Ich lasse Texte prüfen, Formulierungen verbessern und frage Dinge nach, die ich auch selbst recherchieren könnte.
Und dann geht es los.
Die KI erzählt mir mit beeindruckender Überzeugung Unsinn. Ich kontrolliere nach. Ich diskutiere mit ihr. Im schlimmsten Fall hole ich noch eine zweite KI dazu und streite mich anschließend mit zwei Maschinen.
Beim Schreiben wird es nicht besser.
Die KI macht meinen Text schöner. Leider klingt er danach manchmal nicht mehr nach mir. Also bitte ich die KI, meinen eigenen Stil wiederherzustellen.
Man muss sich das wirklich einmal auf der Zunge zergehen lassen.
In dieser Folge geht es um meinen ziemlich widersprüchlichen Umgang mit künstlicher Intelligenz: um Zeitersparnis, die plötzlich Zeit frisst, um Bequemlichkeit und um die Frage, wann Unterstützung eigentlich anfängt, das eigene Denken zu ersetzen.
Und natürlich um meine ganz persönliche Doppelmoral:
Ich erkenne KI-Texte inzwischen oft ziemlich schnell.
Ich rege mich darüber auf.
Und kurz danach lasse ich meine eigene Mail „höflich und wertschätzend“ formulieren.
Konsequenz kann man schließlich nicht überall erwarten.
Und ja: Auch diese Shownotes sind mit KI-Unterstützung entstanden.
Natürlich.
Wäre ja sonst inkonsequent.
Themen dieser Folge:
KI im Alltag und beim Schreiben, eigene Stimme behalten, KI-Fehler und Halluzinationen, Recherche mit KI, Schule und Studium, künstliche Intelligenz als Arbeitserleichterung - und als neue Beschäftigungstherapie.
Auslaufmodell – nicht fertig, nur älter.
10 Minuten
Ein Boutique-Hotel am Steinhuder Meer als Ersatz für einen ziemlich gründlich misslungenen Urlaub. Eigentlich beste Voraussetzungen für ein entspanntes Wochenende.
Das Hotel sieht großartig aus. Nur bei Service, Restaurant und Organisation entwickelt sich nach und nach eine gewisse Eigendynamik.
Spätestens beim gebuchten Schnitzelbuffet frage ich mich, ob Frau Wunderbar und ich unter diesem Begriff vielleicht etwas völlig anderes verstehen als der Rest der Welt. Und am nächsten Morgen wird selbst meine völlig unspektakuläre Gewohnheit, nach dem Frühstück die Zähne zu putzen, überraschend kompliziert.
In dieser Folge von Auslaufmodell – nicht fertig, nur älter geht es um einen Kurzurlaub am Steinhuder Meer, ein schickes Boutique-Hotel und die erstaunliche Lücke zwischen dem, was man aufgrund von Preis und Anspruch erwartet – und dem, was tatsächlich auf dem Teller oder im Hotelzimmer landet.
Keine Hotelbewertung. Keine Lebensweisheit.
Nur die Erkenntnis, dass ich meine Zähne noch habe und sie gelegentlich auch benutzen möchte.
Auslaufmodell – nicht fertig, nur älter.
Neue Folgen über das ganz normale Leben, das mit zunehmendem Alter nicht unbedingt vernünftiger wird.
#Auslaufmodell #SteinhuderMeer #BoutiqueHotel #Kurzurlaub #Podcast
Das Hotel sieht großartig aus. Nur bei Service, Restaurant und Organisation entwickelt sich nach und nach eine gewisse Eigendynamik.
Spätestens beim gebuchten Schnitzelbuffet frage ich mich, ob Frau Wunderbar und ich unter diesem Begriff vielleicht etwas völlig anderes verstehen als der Rest der Welt. Und am nächsten Morgen wird selbst meine völlig unspektakuläre Gewohnheit, nach dem Frühstück die Zähne zu putzen, überraschend kompliziert.
In dieser Folge von Auslaufmodell – nicht fertig, nur älter geht es um einen Kurzurlaub am Steinhuder Meer, ein schickes Boutique-Hotel und die erstaunliche Lücke zwischen dem, was man aufgrund von Preis und Anspruch erwartet – und dem, was tatsächlich auf dem Teller oder im Hotelzimmer landet.
Keine Hotelbewertung. Keine Lebensweisheit.
Nur die Erkenntnis, dass ich meine Zähne noch habe und sie gelegentlich auch benutzen möchte.
Auslaufmodell – nicht fertig, nur älter.
Neue Folgen über das ganz normale Leben, das mit zunehmendem Alter nicht unbedingt vernünftiger wird.
#Auslaufmodell #SteinhuderMeer #BoutiqueHotel #Kurzurlaub #Podcast
12 Minuten
Pferdesport sieht von außen ziemlich elegant aus. Meine Realität hat mehr Gummistiefel.
Mein Pferd Nana ist nicht mehr reitbar und wird es auch nie wieder sein. Dafür habe ich jetzt einen sehr groß geratenen Dackel, mit dem ich in Wanderschuhen Berge hochschnaufe. Dazu kommen Matsch, Pferdehaare an Stellen, an denen wirklich keine sein sollten, überraschende Tarife bei der Autoreinigung und Tierarztrechnungen, bei denen man kurz über seine Lebensentscheidungen nachdenkt.
In dieser Folge von AUSLAUFMODELL – nicht fertig. Nur älter. geht es um Pferdeliebe jenseits der Hochglanzbilder, um den ganz normalen Alltag einer Pferdefrau und um die Frage, warum man sich das eigentlich alles antut.
Die Antwort ist ziemlich einfach: Weil ich mein Pferd liebe.
Und wenn Nana mich auf der Weide sieht und freiwillig zu mir kommt, weiß ich auch wieder, warum.
Bis der Tierarzt anruft.
AUSLAUFMODELL ist ein Podcast über das Leben ab 50, Älterwerden ohne Altersklischees und die ziemlich normalen Absurditäten des Alltags. Für Frauen, die noch lange nicht fertig sind. Und für Männer, die sich hier wiedererkennen – die dürfen natürlich bleiben.
Kontakt: mail.auslaufmodell@web.de
Mein Pferd Nana ist nicht mehr reitbar und wird es auch nie wieder sein. Dafür habe ich jetzt einen sehr groß geratenen Dackel, mit dem ich in Wanderschuhen Berge hochschnaufe. Dazu kommen Matsch, Pferdehaare an Stellen, an denen wirklich keine sein sollten, überraschende Tarife bei der Autoreinigung und Tierarztrechnungen, bei denen man kurz über seine Lebensentscheidungen nachdenkt.
In dieser Folge von AUSLAUFMODELL – nicht fertig. Nur älter. geht es um Pferdeliebe jenseits der Hochglanzbilder, um den ganz normalen Alltag einer Pferdefrau und um die Frage, warum man sich das eigentlich alles antut.
Die Antwort ist ziemlich einfach: Weil ich mein Pferd liebe.
Und wenn Nana mich auf der Weide sieht und freiwillig zu mir kommt, weiß ich auch wieder, warum.
Bis der Tierarzt anruft.
AUSLAUFMODELL ist ein Podcast über das Leben ab 50, Älterwerden ohne Altersklischees und die ziemlich normalen Absurditäten des Alltags. Für Frauen, die noch lange nicht fertig sind. Und für Männer, die sich hier wiedererkennen – die dürfen natürlich bleiben.
Kontakt: mail.auslaufmodell@web.de
13 Minuten
Mit 61 wieder Bewerbungen schreiben.
Früher haben zwei oder drei Bewerbungen gereicht. Heute sind es deutlich mehr. Und irgendwann passiert etwas, das man vorher gar nicht auf dem Zettel hat: Man fängt an, nicht nur den Arbeitsmarkt zu hinterfragen, sondern sich selbst gleich mit.
Bin ich zu alt?
Passt meine Erfahrung noch?
Warum ist die Stelle zwei Wochen nach meiner Absage wieder online?
Und ja, inzwischen hilft mir KI beim Bewerben. Das spart Zeit. Manchmal macht sie aus meinem Lebenslauf allerdings eine Frau, die ich selbst gerne kennenlernen würde.
Zwischen Standardabsagen, offenen Gesprächen und der Frage, wie lange sechs Berufsjahre eigentlich plötzlich „kurz vor der Rente“ sind, versuche ich gerade herauszufinden, wo ich beruflich noch hinwill.
Nicht als Notlösung.
Ich möchte arbeiten.
Und zwar gerne.
Nur eben nicht um jeden Preis.
Vielleicht kennt ihr diese Phase selbst. Vielleicht wart ihr mit 50 plus noch einmal auf Jobsuche und habt euch gefragt, was diese ganze Bewerberei eigentlich mit dem eigenen Selbstbild macht.
Dann würde mich eure Geschichte interessieren.
AUSLAUFMODELL – für Frauen, die mit 50 noch lange nicht fertig sind.
Und falls sich der eine oder andere Mann wiedererkennt:
Ihr dürft natürlich bleiben.
Wenn ihr die nächsten Folgen nicht verpassen wollt, folgt dem Podcast.
Früher haben zwei oder drei Bewerbungen gereicht. Heute sind es deutlich mehr. Und irgendwann passiert etwas, das man vorher gar nicht auf dem Zettel hat: Man fängt an, nicht nur den Arbeitsmarkt zu hinterfragen, sondern sich selbst gleich mit.
Bin ich zu alt?
Passt meine Erfahrung noch?
Warum ist die Stelle zwei Wochen nach meiner Absage wieder online?
Und ja, inzwischen hilft mir KI beim Bewerben. Das spart Zeit. Manchmal macht sie aus meinem Lebenslauf allerdings eine Frau, die ich selbst gerne kennenlernen würde.
Zwischen Standardabsagen, offenen Gesprächen und der Frage, wie lange sechs Berufsjahre eigentlich plötzlich „kurz vor der Rente“ sind, versuche ich gerade herauszufinden, wo ich beruflich noch hinwill.
Nicht als Notlösung.
Ich möchte arbeiten.
Und zwar gerne.
Nur eben nicht um jeden Preis.
Vielleicht kennt ihr diese Phase selbst. Vielleicht wart ihr mit 50 plus noch einmal auf Jobsuche und habt euch gefragt, was diese ganze Bewerberei eigentlich mit dem eigenen Selbstbild macht.
Dann würde mich eure Geschichte interessieren.
AUSLAUFMODELL – für Frauen, die mit 50 noch lange nicht fertig sind.
Und falls sich der eine oder andere Mann wiedererkennt:
Ihr dürft natürlich bleiben.
Wenn ihr die nächsten Folgen nicht verpassen wollt, folgt dem Podcast.
12 Minuten
In dieser ersten Folge von Auslaufmodell geht es um rote Fingernägel, graue Haare, einen viel zu kurzen rosa Rock – und um die Regeln, die wir uns manchmal selbst auferlegen, obwohl niemand sie ausgesprochen hat.
Ich habe jahrelang im Brandschutz gearbeitet und mir eingeredet, rote Fingernägel würden irgendwie nicht zu einer technischen Männerdomäne passen. Gesagt hat das nie jemand. Ich habe das ganz allein für mich entschieden. Bei meinen Haaren war es ähnlich: mein Kopf, mein Geld – und trotzdem habe ich mich lange nicht getraut, einfach das zu machen, was ich eigentlich wollte.
Mit 60 saß ich dann zum ersten Mal im Nagelstudio. Die Nägel wurden rot. Der Mittelfinger bekam Glitzer. Und kaum hatte ich beschlossen, mich nicht mehr so sehr darum zu kümmern, was andere denken, sprang meine eigene innere Sittenpolizei an, als mir eine Frau über 50 in einem extrem kurzen rosa Rock begegnete.
So einfach ist das also offenbar nicht mit dem Älterwerden, der Freiheit und dem berühmten „Jetzt ist mir alles egal“.
In dieser Folge geht es um Frauen ab 50 und 60, um Älterwerden, Selbstbild, graue Haare, Schönheit im Alter, Selbstbewusstsein, gesellschaftliche Erwartungen, Anpassung, Mut, Angst vor Bewertung und um die Frage, warum wir uns manchmal selbst Grenzen setzen, die draußen überhaupt niemand gezogen hat.
Es geht aber auch um die andere Seite des Älterwerdens: darum, dass manches heute leichter fällt und anderes plötzlich schwerer. Früher hätte ich vielleicht Bungee-Jumping gemacht. Heute stelle ich mir beim Reiten schon vor, wie ich nach einem Sturz auf dem Rücken liege wie ein alter Käfer und mit gebrochenen Knochen nicht mehr hochkomme. Ausgesprochen unattraktiv.
Auslaufmodell ist ein Podcast über das Leben ab 50 und 60, über Neuanfänge, Älterwerden, Frauenleben, Arbeit, Beziehungen, Geld, Freiheit, Selbstzweifel und all die Gedanken, die einem durch den Kopf gehen, wenn man merkt: Die Zeit ist nicht unendlich – aber vorbei ist sie eben auch noch lange nicht.
Manche dieser Gedanken sind banal. Manche schwer. Manche wahrscheinlich vollkommen überflüssig. Aber vielleicht erkennt sich die eine oder andere darin wieder.
Wenn du wissen willst, was mir sonst noch so durch den Kopf geht, folge Auslaufmodell auf deiner Podcast-Plattform.
Folge 1: Der rote Mittelfinger – Auslaufmodell, der Podcast für Frauen ab 50 und 60 über Älterwerden, Selbstbestimmung, gesellschaftliche Erwartungen und das ganz normale Chaos im eigenen Kopf.
Ich habe jahrelang im Brandschutz gearbeitet und mir eingeredet, rote Fingernägel würden irgendwie nicht zu einer technischen Männerdomäne passen. Gesagt hat das nie jemand. Ich habe das ganz allein für mich entschieden. Bei meinen Haaren war es ähnlich: mein Kopf, mein Geld – und trotzdem habe ich mich lange nicht getraut, einfach das zu machen, was ich eigentlich wollte.
Mit 60 saß ich dann zum ersten Mal im Nagelstudio. Die Nägel wurden rot. Der Mittelfinger bekam Glitzer. Und kaum hatte ich beschlossen, mich nicht mehr so sehr darum zu kümmern, was andere denken, sprang meine eigene innere Sittenpolizei an, als mir eine Frau über 50 in einem extrem kurzen rosa Rock begegnete.
So einfach ist das also offenbar nicht mit dem Älterwerden, der Freiheit und dem berühmten „Jetzt ist mir alles egal“.
In dieser Folge geht es um Frauen ab 50 und 60, um Älterwerden, Selbstbild, graue Haare, Schönheit im Alter, Selbstbewusstsein, gesellschaftliche Erwartungen, Anpassung, Mut, Angst vor Bewertung und um die Frage, warum wir uns manchmal selbst Grenzen setzen, die draußen überhaupt niemand gezogen hat.
Es geht aber auch um die andere Seite des Älterwerdens: darum, dass manches heute leichter fällt und anderes plötzlich schwerer. Früher hätte ich vielleicht Bungee-Jumping gemacht. Heute stelle ich mir beim Reiten schon vor, wie ich nach einem Sturz auf dem Rücken liege wie ein alter Käfer und mit gebrochenen Knochen nicht mehr hochkomme. Ausgesprochen unattraktiv.
Auslaufmodell ist ein Podcast über das Leben ab 50 und 60, über Neuanfänge, Älterwerden, Frauenleben, Arbeit, Beziehungen, Geld, Freiheit, Selbstzweifel und all die Gedanken, die einem durch den Kopf gehen, wenn man merkt: Die Zeit ist nicht unendlich – aber vorbei ist sie eben auch noch lange nicht.
Manche dieser Gedanken sind banal. Manche schwer. Manche wahrscheinlich vollkommen überflüssig. Aber vielleicht erkennt sich die eine oder andere darin wieder.
Wenn du wissen willst, was mir sonst noch so durch den Kopf geht, folge Auslaufmodell auf deiner Podcast-Plattform.
Folge 1: Der rote Mittelfinger – Auslaufmodell, der Podcast für Frauen ab 50 und 60 über Älterwerden, Selbstbestimmung, gesellschaftliche Erwartungen und das ganz normale Chaos im eigenen Kopf.
4 Minuten
Irgendwann ist irgendwann vorbei.
Hat bei mir auch nur 61 Jahre gedauert, bis dieser Satz wirklich angekommen ist.
Und genau deshalb gibt es Auslaufmodell.
Ich erzähle Geschichten aus meinem Leben. Ziemlich offen wahrscheinlich. Manchmal vielleicht ein bisschen zu offen.
Das hier ist kein Coaching. Den Heiligen Gral habe ich nicht gefunden und ich werde euch auch nicht erklären, wie Leben richtig geht.
Vielleicht hört ihr irgendwann eine Geschichte und denkt:
Ach guck. Die auch.
Vielleicht aber auch:
Oh nee, Monika. Überhaupt nicht meins.
Beides ist völlig in Ordnung.
Ich weiß selbst noch nicht, wo das hier hinführt.
Muss ich auch nicht.
Denn irgendwann ist irgendwann vorbei.
Also fangen wir einfach an.
Auslaufmodell – für Frauen, die mit 50 noch nicht fertig sind.
Und für die Männer, die sich in der einen oder anderen Geschichte wiederfinden:
Ihr dürft natürlich bleiben.
Wenn ihr mir schreiben möchtet:
mail.auslaufmodell@web.de
Hat bei mir auch nur 61 Jahre gedauert, bis dieser Satz wirklich angekommen ist.
Und genau deshalb gibt es Auslaufmodell.
Ich erzähle Geschichten aus meinem Leben. Ziemlich offen wahrscheinlich. Manchmal vielleicht ein bisschen zu offen.
Das hier ist kein Coaching. Den Heiligen Gral habe ich nicht gefunden und ich werde euch auch nicht erklären, wie Leben richtig geht.
Vielleicht hört ihr irgendwann eine Geschichte und denkt:
Ach guck. Die auch.
Vielleicht aber auch:
Oh nee, Monika. Überhaupt nicht meins.
Beides ist völlig in Ordnung.
Ich weiß selbst noch nicht, wo das hier hinführt.
Muss ich auch nicht.
Denn irgendwann ist irgendwann vorbei.
Also fangen wir einfach an.
Auslaufmodell – für Frauen, die mit 50 noch nicht fertig sind.
Und für die Männer, die sich in der einen oder anderen Geschichte wiederfinden:
Ihr dürft natürlich bleiben.
Wenn ihr mir schreiben möchtet:
mail.auslaufmodell@web.de