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  3. Innerlich riesig: Unmasking und andere Wahrheiten Podcast

Episoden

33 Minuten
Wie kommt man eigentlich darauf, dass man Autismus haben könnte, wenn man so gar nicht dem Bild entspricht, das man selbst jahrelang von Autismus im Kopf hatte?

In dieser Folge erzähle ich euch, wie ich überhaupt auf die Idee gekommen bin, Autistin sein zu können. Warum meine ADHS-Diagnose zwar unglaublich viel erklärt hat, aber trotzdem Puzzleteile offenblieben, und wie ich nach meinem Zusammenbruch irgendwann über autistisches Burnout gestolpert bin.

Es geht um Masking, Fehlinformationen, meine Erfahrungen mit Fachpersonen und darum, wie ich schließlich bei einer Diagnostikerin gelandet bin, die sich mit Autismus und ADHS bei Frauen auskennt.

Also: eine ziemlich persönliche Folge über meinen etwas umständlichen Weg zu einer Antwort, nach der ich ursprünglich gar nicht gesucht hatte...
39 Minuten
“Sei einfach du selbst” klingt so leicht. Aber wenn du dich dein Leben lang angepasst hast, fühlt sich genau das am Anfang alles andere als befreiend an. In dieser Folge erzähle ich, warum das so ist: was jahrelanges Masking mit dem Nervensystem macht, warum Verstehen allein nicht reicht, wieso sich winzige Schritte innerlich riesig anfühlen können und warum Vermeidung sich im Moment so gut anfühlt, langfristig aber so viel kostet. Und natürlich geht es auch darum, wie du trotzdem anfangen kannst, in echten Baby-Steps.

Eine kleine Einordnung noch: Das Beispiel mit der Expositionstherapie in dieser Folge dient nur zur Veranschaulichung, wie Vermeidung funktioniert. Unmasking ist keine Expositionstherapie. Es geht darum, dem Nervensystem nach Möglichkeit korrigierende Erfahrungen in einem sicheren Umfeld zu ermöglichen. Die Unsicherheit verschwindet dadurch nie komplett, gerade sowas wie Rejection Sensitivity löst sich nicht einfach auf. Aber es kann dabei helfen, sich mehr zu zeigen, sich weniger anzupassen und sich dabei Stück für Stück wohler zu fühlen.

Ich erzähle hier aus meinem eigenen Erleben und aus dem, was ich mir selbst angeeignet habe. Das ersetzt natürlich keine Therapie und keine individuelle Beratung.

Themenwünsche und Fragen sehr gerne jederzeit auf Instagram: @laura.labey :)
22 Minuten
Meine allererste Podcastfolge! Und was soll ich sagen: Ich rede, ich schweife ab, ich vergesse zwischendurch das Atmen. Willkommen bei Innerlich riesig.

In dieser Folge erzähle ich, was dieser Podcast werden soll und warum ADHS und Autismus so oft übersehen werden, gerade bei Mädchen und Frauen. Es geht um veraltete Klischees, um das stille Mädchen, das im Unterricht malt und deshalb überhaupt zuhören kann, um Köpfe voller offener Tabs bei äußerlicher Ruhe und um die Frage, warum sich so viele erst mit 30, 40 oder 50 in ihrer Diagnose wiederfinden. Und darum, was Masking damit zu tun hat, dass all das von außen niemand sieht.

Wenn du Themenwünsche oder Fragen hast, schreib mir sehr gerne auf Instagram: @laura.labey :)
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Über diesen Podcast

Du hast dich dein Leben lang angepasst. Du hast gelernt, wie man gut ankommt, wie man funktioniert, wie man niemandem zur Last fällt. Und irgendwann hast du gemerkt, dass du dabei ein bisschen verloren gegangen bist. Ich bin Laura, ich bin autistisch und habe ADHS. Beides wurde lange nicht erkannt, so wie bei vielen Frauen. In diesem Podcast erzähle ich, wie es ist, nach Jahren des Maskings die eigene Stimme zu finden. Warum es so schwer ist, man selbst zu werden, wenn man nie gelernt hat, wer das überhaupt ist. Welche Sätze und Muster wir verinnerlicht haben, ohne es zu merken. Und was eine späte Diagnose mit einem macht. Du brauchst dafür keine Diagnose. Wenn du dich in meinen Worten wiedererkennst, bist du hier richtig.
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„Innerlich riesig: Unmasking und andere Wahrheiten“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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