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40 Minuten
Selbstliebe ist nicht immer Selbstliebe - manchmal ist sie nur Egoismus mit besserem Branding. Leo und Conrad nehmen in dieser Folge die Social-Media-Parole auseinander, dass du dich erst komplett lieben musst, bevor du gut leben, lieben oder wachsen kannst. Die eigentliche Frage: Wann ist „Ich höre auf mich selbst" gesunde Selbstfürsorge - und wann nur eine schicke Ausrede? Und wann sogar Selbstzentrierung?

Leo startet mit einem echten Dilemma: Familie in der Stadt, wenig Energie, schlechtes Gewissen beim Absagen. Daraus entwickelt sich ein ehrliches Gespräch über Grenzen, Pflichtbewusstsein und die Frage, wie man sich treu bleibt, ohne andere einfach hängen zu lassen. Statt kalter Theorie bekommt ihr einen Vorschlag für konkrete Kriterien, wie man solche Entscheidungen im Alltag wirklich prüft.

Ihr entdeckt, warum Selbstliebe für die beiden eher nach Selbstakzeptanz, Selbstfürsorge, Selbstvertrauen und Selbstmitgefühl klingt. Warum „sich gut fühlen" nicht automatisch „das Richtige tun" bedeutet. Und weshalb echte Selbstliebe oft genau dort beginnt, wo es unbequem wird - beim Sport, bei der Spülmaschine, beim schwierigen Gespräch oder beim ehrlichen Nein.

Conrad bringt dafür den systemischen Blick rein: Was macht eure Entscheidung mit Partner, Familie, Freundeskreis oder der Community? Wann wird Selbstfürsorge zu Selbstzentrierung? Und wie erkennt man, ob man sich gerade wirklich schützt oder nur vor Verantwortung davonläuft? Gemeinsam ziehen die beiden eine klare Linie zwischen gesunder Abgrenzung, People-Pleasing, Hedonismus und dem Wunsch, es allen recht zu machen.

Perfekt für dich, wenn du dich oft zwischen Grenzen setzen und schlechtem Gewissen zerreibst, mit „Self-Love" auf Social Media nichts mehr anfangen kannst oder einfach wissen willst, wie ehrliche Selbstfürsorge im echten Leben aussieht. Diese Folge liefert keine perfekte Antwort, aber ziemlich gute Fragen - und genau die können dein Denken über dich selbst verändern.
37 Minuten
Folge #1 | Die zweite Pubertät? Willkommen in den Zwanzigern.

Warum fühlt sich Erwachsenwerden manchmal an, als würde man nochmal ganz von vorne anfangen?

In unserer ersten Folge sprechen wir darüber, warum die Zeit zwischen Mitte zwanzig und Mitte dreißig oft wie eine zweite Pubertät wirkt: Plötzlich hinterfragt man den Job, Beziehungen, Freundschaften und die eigenen Lebensziele. Alles scheint möglich - und genau das kann ganz schön überfordern.

Wir sprechen darüber, warum Veränderung so unbequem ist, weshalb viele Entscheidungen schwerer wirken als sie eigentlich sind und warum Selbstfindung vielleicht gar kein Ziel, sondern ein Prozess ist.

Wie immer verbinden wir persönliche Erfahrungen mit psychologischen Impulsen und stellen uns die Frage: Wie findet man seinen eigenen Weg, wenn alle anderen scheinbar schon einen haben?

In dieser Folge geht es unter anderem um:

Warum sich die Zwanziger oft chaotischer anfühlen als erwartet

Die "zweite Pubertät" und was wirklich dahintersteckt

Gesellschaftliche Erwartungen vs. eigene Wünsche

Verantwortung übernehmen, ohne sich selbst zu verlieren

Warum gute Fragen manchmal wichtiger sind als schnelle Antworten
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Über diesen Podcast

Zwischen Plan und Panik ist ein Podcast über das Leben zwischen Mitte zwanzig und Mitte dreißig über die Themen, die uns beschäftigen, aber zu selten laut ausgesprochen werden. Wir sind Leo und Conrad, Schwippschwäger und gute Freunde. In unseren Gesprächen verbinden wir persönliche Geschichten mit psychologischen Erkenntnissen und unterschiedlichen Perspektiven. Wir sprechen über Selbstwert, Disziplin, Beziehungen, Einsamkeit, Glaubenssätze, Freiheit, Verantwortung und all die kleinen und großen Fragen des Erwachsenwerdens. Kein Selbsthilfe-Podcast. Keine perfekten Antworten. Sondern ehrliche Gespräche mit Tiefgang, Humor und dem Wunsch, Denkräume zu schaffen. Denn manchmal verändert nicht eine Antwort das Leben - sondern eine bessere Frage.
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„Zwischen Plan & Panik“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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