JuraMitH – Recht verstehen Archiv
9 Episoden
3 Minuten
Du erfährst zufällig von einer geheimen Übernahme, die den Aktienkurs explodieren lassen wird. Niemand sonst weiß davon. Ein schneller Kauf, ein sicheres Vermögen, und scheinbar wird niemand geschädigt. Genau hier greift das Gesetz mit voller Härte ein. In dieser Folge erfährst du, warum Insiderhandel streng verboten ist und was dir droht, wenn du es trotzdem versuchst.
Wir klären verständlich, was eine Insiderinformation überhaupt ist und warum nicht nur der eigene Kauf verboten ist, sondern auch der Tipp an den besten Freund und sogar das bloße Weitererzählen. Du erfährst, warum der Staat beim scheinbar opferlosen Insiderhandel so hart durchgreift und welche Strafen wirklich drohen, von Freiheitsstrafe bis zu Bußgeldern in Millionenhöhe.
Am Ende verstehst du, warum der vermeintlich risikolose Gewinn in Wahrheit ein hochriskantes Spiel ist und warum dich ein einfacher Tipp unter Freunden die Freiheit kosten kann.
Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema findest du auf https://juramith.com
Wir klären verständlich, was eine Insiderinformation überhaupt ist und warum nicht nur der eigene Kauf verboten ist, sondern auch der Tipp an den besten Freund und sogar das bloße Weitererzählen. Du erfährst, warum der Staat beim scheinbar opferlosen Insiderhandel so hart durchgreift und welche Strafen wirklich drohen, von Freiheitsstrafe bis zu Bußgeldern in Millionenhöhe.
Am Ende verstehst du, warum der vermeintlich risikolose Gewinn in Wahrheit ein hochriskantes Spiel ist und warum dich ein einfacher Tipp unter Freunden die Freiheit kosten kann.
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3 Minuten
Du legst Geld aufs Konto, schließt eine Versicherung ab, kaufst ein paar Aktien. Bei jedem Schritt vertraust du darauf, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Aber wer sorgt eigentlich dafür? In dieser Folge lernst du die BaFin kennen, die zentrale Wächterin über den gesamten deutschen Finanzplatz.
Wir klären verständlich, was diese Behörde eigentlich macht und warum sie dich als Sparer und Anleger unmittelbar betrifft. Es geht um die drei Säulen ihrer Arbeit, die Aufsicht über Banken, Versicherungen und den Wertpapierhandel, um ihren Kampf gegen Insiderhandel und Marktmanipulation, und um die scharfen Waffen, mit denen sie durchgreift, vom Bußgeld bis zum Entzug der Zulassung.
Am Ende verstehst du, warum die BaFin nicht für die Banken arbeitet, sondern für das Vertrauen, auf dem dein ganzes Finanzleben aufbaut.
Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema findest du auf juramith.com.
JuraMitH erklärt Bank- und Kapitalmarktrecht anhand aktueller Fälle und Klassiker, verständlich und fachlich fundiert.
Wir klären verständlich, was diese Behörde eigentlich macht und warum sie dich als Sparer und Anleger unmittelbar betrifft. Es geht um die drei Säulen ihrer Arbeit, die Aufsicht über Banken, Versicherungen und den Wertpapierhandel, um ihren Kampf gegen Insiderhandel und Marktmanipulation, und um die scharfen Waffen, mit denen sie durchgreift, vom Bußgeld bis zum Entzug der Zulassung.
Am Ende verstehst du, warum die BaFin nicht für die Banken arbeitet, sondern für das Vertrauen, auf dem dein ganzes Finanzleben aufbaut.
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3 Minuten
Ein Investor sammelt still und leise Aktien, bis ihm fast ein Drittel des Unternehmens gehört. Was passiert jetzt mit deinen Anteilen? In dieser Folge erfährst du, warum die Zahl 30 über alles entscheidet und wie dich das Pflichtangebot davor schützt, bei einer Übernahme leer auszugehen.
Am Ende verstehst du das Pflichtangebot als deinen persönlichen Notausgang, der dafür sorgt, dass ein Kontrollwechsel niemals über deinen Kopf hinweg und zu deinem Nachteil geschieht.
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3 Minuten
Was passiert eigentlich mit deinen Aktien, wenn ein fremder Investor plötzlich die Kontrolle über ein Unternehmen übernimmt? In dieser Folge erfährst du, wie dich das Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz, kurz WpÜG, davor schützt, bei einer Unternehmensübernahme leer auszugehen.
Wir klären die wichtigsten Fragen verständlich und ohne unnötiges Fachchinesisch. Warum entscheidet ausgerechnet die Schwelle von 30 Prozent über die Kontrolle? Was ist ein Pflichtangebot und wie sichert es dir einen fairen Ausstieg? Und welche Rolle spielt die BaFin dabei, dass am Ende alles transparent abläuft?
Am Ende der Folge verstehst du die drei Grundpfeiler des Übernahmerechts, die Kontrollschwelle, das Pflichtangebot und die Aufsicht durch die BaFin. Damit weißt du, warum niemand mehr über Nacht und im Verborgenen die Macht in einem börsennotierten Unternehmen an sich reißen kann, ohne dich als Aktionär fair mitzunehmen.
Den passenden Artikel zu diesem Thema findest du auf juramith.com.
JuraMitH erklärt Bank- und Kapitalmarktrecht anhand aktueller Fälle und Klassiker, verständlich und fachlich fundiert.
#WpÜG #Kapitalmarktrecht #Aktien #Unternehmensübernahme #BaFin #Jura #Recht
Wir klären die wichtigsten Fragen verständlich und ohne unnötiges Fachchinesisch. Warum entscheidet ausgerechnet die Schwelle von 30 Prozent über die Kontrolle? Was ist ein Pflichtangebot und wie sichert es dir einen fairen Ausstieg? Und welche Rolle spielt die BaFin dabei, dass am Ende alles transparent abläuft?
Am Ende der Folge verstehst du die drei Grundpfeiler des Übernahmerechts, die Kontrollschwelle, das Pflichtangebot und die Aufsicht durch die BaFin. Damit weißt du, warum niemand mehr über Nacht und im Verborgenen die Macht in einem börsennotierten Unternehmen an sich reißen kann, ohne dich als Aktionär fair mitzunehmen.
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5 Minuten
Fast jeder denkt, Mord sei einfach die geplante Tötung. Juristisch stimmt das nicht. In der ersten Folge der Erklär-Reihe von JuraMitH geht es um die Abgrenzung zwischen Mord und Totschlag, um die Mordmerkmale und darum, warum dieser Unterschied über lebenslange Haft oder eine zeitige Freiheitsstrafe entscheidet.
Verständlich erklärt, ohne unnötigen Fachjargon. Mehr auf juramith.com.
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4 Minuten
Ein Pflichtangebot lag vor, und trotzdem war der Minderheitenschutz eine leere Hülle. Am Fall der Commerzbank-Übernahme durch die UniCredit gehe ich der Frage nach, warum weniger als zwei Prozent der unabhängigen Aktionäre das Angebot annahmen, wie die UniCredit dennoch faktisch die Kontrolle erlangte und ob dahinter eine echte Regelungslücke oder eine bewusste Entscheidung des Gesetzgebers steckt. Ein Blick auf § 35 WpÜG, den Squeeze-out nach § 39a WpÜG und die Grenzen des übernahmerechtlichen Minderheitenschutzes.
4 Minuten
Wer als Anleger auf ein fehlerhaftes Rating vertraut und Geld verliert, sucht eine Anspruchsgrundlage gegen die Agentur. Die Rechtswissenschaft hat über Jahrzehnte praktisch jede denkbare Konstruktion durchprobiert und ist an jeder gescheitert.
In dieser Folge gehe ich die vier Anläufe durch. Den konkludenten Auskunftsvertrag, den Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter, die culpa in contrahendo und die Geschäftsführung ohne Auftrag. Alle vier führen in die Sackgasse. Am Ende bleibt ein einziger umstrittener Weg über § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit der Ratingverordnung.
Den ausführlichen Beitrag mit allen Nachweisen gibt es auf juramith.com.
In dieser Folge gehe ich die vier Anläufe durch. Den konkludenten Auskunftsvertrag, den Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter, die culpa in contrahendo und die Geschäftsführung ohne Auftrag. Alle vier führen in die Sackgasse. Am Ende bleibt ein einziger umstrittener Weg über § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit der Ratingverordnung.
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3 Minuten
Enron, die Finanzkrise, die Eurokrise. Immer wieder haben Ratingagenturen Bewertungen abgegeben, die sich als katastrophal falsch erwiesen. Anleger, die darauf vertraut und Geld verloren haben, stellen sich eine naheliegende Frage: Kann ich die Agentur haftbar machen?
Die kurze Antwort lautet fast nie. In dieser Folge erkläre ich, warum das deutsche Haftungsrecht den geschädigten Anleger weitgehend schutzlos lässt, worin der Unterschied zwischen beauftragten und unbeauftragten Ratings liegt und warum auch die europäische Ratingverordnung die Lücke nur teilweise schließt.
Den ausführlichen Beitrag mit allen Anspruchsgrundlagen gibt es auf juramith.com.
Die kurze Antwort lautet fast nie. In dieser Folge erkläre ich, warum das deutsche Haftungsrecht den geschädigten Anleger weitgehend schutzlos lässt, worin der Unterschied zwischen beauftragten und unbeauftragten Ratings liegt und warum auch die europäische Ratingverordnung die Lücke nur teilweise schließt.
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4 Minuten
UniCredit hatte im Frühjahr 2026 wirtschaftlich Zugriff auf mehr als 35 Prozent der Commerzbank, ohne dass die Pflicht zu einem Übernahmeangebot ausgelöst wurde. Nach geltendem Recht ist das nicht zu beanstanden.
In dieser Folge erkläre ich, wie das möglich ist. Warum barabgerechnete Total Return Swaps nach § 30 WpÜG nicht als Stimmrechte zugerechnet werden, während dieselbe Position im Transparenzrecht des WpHG sehr wohl meldepflichtig ist, und was diese Asymmetrie für die Minderheitsaktionäre der Commerzbank bedeutet.
Den ausführlichen Beitrag mit allen Nachweisen gibt es auf juramith.com.
In dieser Folge erkläre ich, wie das möglich ist. Warum barabgerechnete Total Return Swaps nach § 30 WpÜG nicht als Stimmrechte zugerechnet werden, während dieselbe Position im Transparenzrecht des WpHG sehr wohl meldepflichtig ist, und was diese Asymmetrie für die Minderheitsaktionäre der Commerzbank bedeutet.
Den ausführlichen Beitrag mit allen Nachweisen gibt es auf juramith.com.