Podcaster
Episoden
24.08.2026
17 Minuten
Ungeschlagen (in der Liga) — der kürzeste Saisonpodcast aller Zeiten Klassenkampf statt Pokal — knackige Viertelstunde aus der Schanze – Pokal-Aus, Kondolenzmilch und ein Zettel in Großbuchstaben
Der kürzeste Saisonpodcast aller Zeiten: Pokal-Aus in Essen, Klassenkampf statt Negativstrudel, die Eric-Smith-These (gern geschehen, Abendblatt), Namensrechte für den Volkspark (Mordor ist frei) und Willis Spickzettel in Großbuchstaben. Live aus den Schanzenhöfen, bis das Bier untergeht — und die Sonne auch.
Und hej, wir sind ungeschlagen! (In der Liga.)
Dieser Popcast lebt von euch, seinen Hörer:innen. Spendiert mir n Bier - via Ko-Fi: https://ko-fi.com/stpop
Der kürzeste Saisonpodcast aller Zeiten: Pokal-Aus in Essen, Klassenkampf statt Negativstrudel, die Eric-Smith-These (gern geschehen, Abendblatt), Namensrechte für den Volkspark (Mordor ist frei) und Willis Spickzettel in Großbuchstaben. Live aus den Schanzenhöfen, bis das Bier untergeht — und die Sonne auch.
Und hej, wir sind ungeschlagen! (In der Liga.)
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20.08.2026
43 Minuten
Moin Moin ans Millerntor. Heute gibt’s ein bisschen Housekeeping und ganz viel persönliches Mäandern, denn ich melde mich nicht aus dem Stadion, sondern von See.
* Von Fußball und Segeln: Warum im August manchmal das Boot gewinnt und ich das 2:2 der Boys in Brown in Kiel nur aus der Ferne genüsslich im Fediverse miterlebt habe.
* Podcasting als Selbsttherapie: Ein kleiner Throwback ins New York von 1982 und wie das Sprechen ins Mikrofon mir als Stotterer auch heute noch hilft.
* Service-Tweet an den FCSP: Die Hitzeschlacht gegen Fürth steckt uns noch in den Knochen – wie wäre es mit Sprinkleranlagen für die Wetterseite auf der Nordtribüne?
* Der Kiel-Rückblick via Mastodon: Danke an die Community für den Ticker! Erkenntnis: Wir haben wieder einen “Purpose” auf dem Platz, schießen Tore, aber defensiv war das stellenweise leider noch “shite”. Chapeau an Ben Voll, der sich festgebissen hat!
* Ein Wunsch an Eric Smith: Bleib noch ein Jahr, hilf den jungen Spielern und drück diesem Team deinen Stempel auf.
* Mission Essen: Leute, ihr könnt viele Spiele verlieren, aber das Pokalspiel in Essen ist fanpolitisch ein absolutes Must-Win. Verlieren verboten!
* Raus aus Facebook: Warum der FC St. Pauli toxischen Plattformen und nervigen Trollen den Rücken kehren und ins freie Internet umziehen sollte. Kommt rüber auf stpauli.social!
Links & Erwähnungen aus dieser Folge:
* Kommt ins freie Internet: stpauli.social
* Mein Blog im neuen Gewand: stpaulinu.de
* Support für Bier & Hosting: ko-fi.com/stpop
* Fettes Shoutout ans AFM-Radio für die grandiose Blindenreportage bei jedem Spiel
* Ticker und anderen Infos über den Hashtag #FCSP im Fediverse folgen
* “Kielholn verschoben” - der Blogpost zum Spiel
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* Service-Tweet an den FCSP: Die Hitzeschlacht gegen Fürth steckt uns noch in den Knochen – wie wäre es mit Sprinkleranlagen für die Wetterseite auf der Nordtribüne?
* Der Kiel-Rückblick via Mastodon: Danke an die Community für den Ticker! Erkenntnis: Wir haben wieder einen “Purpose” auf dem Platz, schießen Tore, aber defensiv war das stellenweise leider noch “shite”. Chapeau an Ben Voll, der sich festgebissen hat!
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* Mission Essen: Leute, ihr könnt viele Spiele verlieren, aber das Pokalspiel in Essen ist fanpolitisch ein absolutes Must-Win. Verlieren verboten!
* Raus aus Facebook: Warum der FC St. Pauli toxischen Plattformen und nervigen Trollen den Rücken kehren und ins freie Internet umziehen sollte. Kommt rüber auf stpauli.social!
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11.08.2026
1 Stunde 24 Minuten
36 Grad in der Nord, 18 Grad am Fenstertisch der Taverna Plaka: Erik und Willi eröffnen die Saison — und wir sind ungeschlagen!
Es geht um ein heißes 1:1 gegen die Gräuter mit Trinkpausen wie bei der WM, um Fürther Ultras, die leuchten wie Signalbojen, und um die Frage, warum das Millerntor bei Hitze nicht einfach mal Wasser in die Kurve gibt (Viva con Agua, übernehmen Sie). Dazu: Ben Voll als Man of the Match, 25 Flanken und eine Quotendiskussion, zugetackerte Taschen mit Nadeln drin (Transferbilanz: 3,1 Mio eingenommen, 0 ausgegeben), die Verletzung unserer Mittelfeld-Soforthilfe — und der Wunsch nach einer Hymne, die keine Hymne ist, sondern ein Breakbeat, den das Stadion selbst vollendet.
Außerdem: die legendäre „Kein Fußball“-Anekdote, als der DFB am Millerntor eine Botschaft abhängen wollte und dabei eine bessere erschuf. Und ein Ausblick auf Kiel, wo jetzt ausgerechnet Tim Walter wartet.
Termine: So., 15 Uhr, Altona 93 Frauen vs. Meppen (Adolf-Jäger-Kampfbahn) · 22.08. Helenenfest.
Support your local Podcast: Gib Erik n Bier aus https://ko-fi.com/stpop
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Außerdem: die legendäre „Kein Fußball“-Anekdote, als der DFB am Millerntor eine Botschaft abhängen wollte und dabei eine bessere erschuf. Und ein Ausblick auf Kiel, wo jetzt ausgerechnet Tim Walter wartet.
Termine: So., 15 Uhr, Altona 93 Frauen vs. Meppen (Adolf-Jäger-Kampfbahn) · 22.08. Helenenfest.
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05.08.2026
7 Minuten
Jackson Irvine verlässt den FC St. Pauli.
Was die Spatzen von den Dächern des Millerntor pfiffen ist seit Mittwoch morgen offiziell: Jackson Irvine zieht es nach Japan.
Ich bin traurig.
Traurig, weil es wohl kaum einen Spieler gab, vor allem einen internationalen, der uns Fans, dem Verein außerhalb der Profifußballerblase so nahe gekommen ist, wie Jackson. Im Viertel wohnend, ist er nach und zwischen den Spielen im Jolly Roger oder im Treppenhaus unseres Co-Hosts anzutreffen gewesen. Er hat Haltung gezeigt, nicht nur bei der australischen Nationalmannschaft, auch im Trikot des FC St. Pauli.
Ich bin traurig, weil ich ihn nicht verabschieden kann am kommenden Sonntag.
Ich bin traurig, weil seine internationale Sicht auf uns und auf Dinge, uns aus unserer provinziellen Muffigkeit rausholte.
Und ich bin wütend.
Ich bin immer noch wütend darüber, wie der Verein und allen voran der Aufsichtsrat den Skandal um René Born öffentlich gemanagt hat - nämlich gar nicht.
Ich bin wütend über den Hass, der bei aller berechtigten Kritik, über Jackson Irvine und seine Frau herein brach. Diese Fanszene kann schon fies sein.
Ich bin dankbar.
Ich bin dankbar für die monsterhafte Mentalität, die auch der Verein spät würdigt bei seinem Abschiedsposting.
Ich bin dankbar dafür, dass Jackson an den Klassenerhalt first und an seine eigene Gesundheit second gedacht hat. Trotz Born, Blessin und Beschwerden im gebrochenen Fuß.
Ich bin besorgt
Ich bin besorgt darüber, dass jungen Profis, die uns kennen- und vielleicht lieben lernen, das Kapitel Jackson und unser Umgang mit ihm ein Beispiel sein wird. Ein negatives.
Ich bin besorgt über den provinziellen Filz im Verein, der auch knackige Auseinandersetzungen nicht möglich macht. Ich bin besorgt über den Impact auf unsere internationale Fanschaft.
Ich hoffe …
Ich hoffe trotzdem, dass wir daraus lernen.
Ich hoffe, dass wir auch in Zukunft Spieler an uns heranlassen, über ihre Funktion als Posterboys fürs Marketing hinaus.
Ich hoffe, dass Jackson ein wundervolles Karrierefinale in Japan genießt (ist ja gerade der hotte S**t, Japan) und dort glücklich wird. Als Vater, Fußballer und cooler Dude, der good trouble nicht aus dem Weg geht.
PS was noch fehlt, danke Christian Bettges für den Hinweis:
“Jackson war der erste mir bekannte Spieler seit Ralph Gunesch, der sich aus vertrauten Bubbles hinaus aus in queere Kontexte hinein bewegt hat:
https://startschussmasters.de/general/jackson-irvine-sieht-fortschritte-bei-lgbt-themen/
Ganz ohne “Ally”-T-Shirt. Das ist tatsächlich Ally-Verhalten statt Aufdruck auf Textilien. Fehlt noch in Deinem Text.”
Screenshot FCSP.com, Annotationen dieser Podcast
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Was die Spatzen von den Dächern des Millerntor pfiffen ist seit Mittwoch morgen offiziell: Jackson Irvine zieht es nach Japan.
Ich bin traurig.
Traurig, weil es wohl kaum einen Spieler gab, vor allem einen internationalen, der uns Fans, dem Verein außerhalb der Profifußballerblase so nahe gekommen ist, wie Jackson. Im Viertel wohnend, ist er nach und zwischen den Spielen im Jolly Roger oder im Treppenhaus unseres Co-Hosts anzutreffen gewesen. Er hat Haltung gezeigt, nicht nur bei der australischen Nationalmannschaft, auch im Trikot des FC St. Pauli.
Ich bin traurig, weil ich ihn nicht verabschieden kann am kommenden Sonntag.
Ich bin traurig, weil seine internationale Sicht auf uns und auf Dinge, uns aus unserer provinziellen Muffigkeit rausholte.
Und ich bin wütend.
Ich bin immer noch wütend darüber, wie der Verein und allen voran der Aufsichtsrat den Skandal um René Born öffentlich gemanagt hat - nämlich gar nicht.
Ich bin wütend über den Hass, der bei aller berechtigten Kritik, über Jackson Irvine und seine Frau herein brach. Diese Fanszene kann schon fies sein.
Ich bin dankbar.
Ich bin dankbar für die monsterhafte Mentalität, die auch der Verein spät würdigt bei seinem Abschiedsposting.
Ich bin dankbar dafür, dass Jackson an den Klassenerhalt first und an seine eigene Gesundheit second gedacht hat. Trotz Born, Blessin und Beschwerden im gebrochenen Fuß.
Ich bin besorgt
Ich bin besorgt darüber, dass jungen Profis, die uns kennen- und vielleicht lieben lernen, das Kapitel Jackson und unser Umgang mit ihm ein Beispiel sein wird. Ein negatives.
Ich bin besorgt über den provinziellen Filz im Verein, der auch knackige Auseinandersetzungen nicht möglich macht. Ich bin besorgt über den Impact auf unsere internationale Fanschaft.
Ich hoffe …
Ich hoffe trotzdem, dass wir daraus lernen.
Ich hoffe, dass wir auch in Zukunft Spieler an uns heranlassen, über ihre Funktion als Posterboys fürs Marketing hinaus.
Ich hoffe, dass Jackson ein wundervolles Karrierefinale in Japan genießt (ist ja gerade der hotte S**t, Japan) und dort glücklich wird. Als Vater, Fußballer und cooler Dude, der good trouble nicht aus dem Weg geht.
PS was noch fehlt, danke Christian Bettges für den Hinweis:
“Jackson war der erste mir bekannte Spieler seit Ralph Gunesch, der sich aus vertrauten Bubbles hinaus aus in queere Kontexte hinein bewegt hat:
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03.08.2026
1 Stunde 47 Minuten
Leute, das war eine Überraschung. Heute trafen sich Willi und ich zum obligatorischen Saison-Glaskugel-Popcast - und wer kam mit? Alfetta, nun bekannt als 1217 - und er lebt. Und wie.
Der St. Pauli Popcast mit Themen und Zeiten:
Gib uns 1 Bier aus: https://ko-fi.com/stpop
19.10 Uhr, Schanzenhöfe, drei Männer und ein Zettel, den keiner lesen kann: St. Pauli POP ist zurück. Aus Markus ist eine Zahl geworden, aus der neuen Sternbrücke eine gestrandete Fregatte, und die Mannschaft spielt neuerdings Karten – mit den Händen. Zwischen WM-Kater und Zweitliga-Neustart geht es um die Kapitänsfrage, die Rapsblüte als Spieleröffnung, das Reeperbahn Festival und sein verschwindendes Geld, die Molotovs im Molotow und um die Adolf-Jäger-Kampfbahn, die es in zwei Jahren nicht mehr gibt. Viel Meinung, wenig Ahnung. 1217 lebt.
Kapitelmarken: 00:00 Wir sind wieder da · 02:45 Die Kapitänsfrage · 12:38 Die Mannschaft spielt Karten · 22:29 Verletzungssorgen · 27:20 Abschied Saliakas · 35:44 Turm, Brücke, Fregatte · 43:15 Die Molotovs im Molotow · 47:09 Support your local Club · 53:30 Die Rapsblüte · 01:03:15 U23 und Altona · 01:11:32 Jägerkampfbahn, letzter Aufruf · 01:27:53 Die Kristallkugel · 01:39:14 Infantino · 01:43:39 Atomraketen in der Schanze.
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Der St. Pauli Popcast mit Themen und Zeiten:
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Kapitelmarken: 00:00 Wir sind wieder da · 02:45 Die Kapitänsfrage · 12:38 Die Mannschaft spielt Karten · 22:29 Verletzungssorgen · 27:20 Abschied Saliakas · 35:44 Turm, Brücke, Fregatte · 43:15 Die Molotovs im Molotow · 47:09 Support your local Club · 53:30 Die Rapsblüte · 01:03:15 U23 und Altona · 01:11:32 Jägerkampfbahn, letzter Aufruf · 01:27:53 Die Kristallkugel · 01:39:14 Infantino · 01:43:39 Atomraketen in der Schanze.
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Über diesen Podcast
Was ist der St. Pauli POP Podcast?: “Ein launiges
Tribünengespräch über den FCSP, die Mannschaft, das Viertel,
Musik und Anekdoten rund um St. Pauli.” With love from
Hamburg, St. Pauli.
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