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17 Minuten
Keine Ahnung, wo mein Mann ist – aber auf Tinder suche ich ihn nicht. Über Dating, halbe Sachen und meine ziemlich konkrete Vorstellung von Liebe Ich habe Dating ausprobiert. Kurz. Sehr kurz. Und dabei festgestellt: Offenbar gibt es inzwischen Situationships, Friends with Benefits, monatelange Kennenlernphasen, Gespräche darüber, ob man jetzt eigentlich exklusiv ist – und vermutlich noch ungefähr 17 Beziehungsformen, von denen ich bisher nichts wusste. Ich habe für mich beschlossen: Ich bin raus. Nicht aus der Liebe. Ganz im Gegenteil. Ich freue mich wahnsinnig darauf, wieder einen Menschen zu lieben und mein Leben mit jemandem zu teilen. Ich habe nur keine Lust, mich dafür durch einen Dating-Dschungel zu arbeiten und herauszufinden, ob ein Mann nach sechs Monaten vielleicht eventuell möglicherweise bereit wäre, sich festzulegen. In dieser Folge erzähle ich, warum ich lieber glücklich Single bin als halb vergeben, warum Sex für mich definitiv keine Nebensache ist und warum ich ganz altmodisch noch an die große Liebe glaube. Es geht um Commitment, Monogamie, Respekt, Grenzen und die Frage, warum Liebe allein manchmal trotzdem nicht für eine Partnerschaft reicht. Und es geht um meine Überzeugung, dass ich meinen zukünftigen Partner nicht jagen muss. Ich glaube an Gott. Ich glaube an Begegnungen. Und ich vertraue darauf, dass wir uns finden werden. Wo? Keine Ahnung. Wann? Ebenfalls keine Ahnung. Aber ich vertraue das Gott nen Plan für uns hat.
10 Minuten
„Wenn mein Körper nicht so schön gewesen wäre, wäre mir das vielleicht nicht passiert.“ Diesen Glauben habe ich lange in mir getragen, ohne zu begreifen, wie tief er in meiner Beziehung zu meinem eigenen Körper verankert war. Als Kind wurde mir von Tätern vermittelt, mein Körper und meine Schönheit seien mitverantwortlich für das, was sie mir antaten. Heute weiß ich: Mein Körper war niemals schuld. Kein Körper, kein Aussehen und keine Schönheit rechtfertigen einen Übergriff. Die Verantwortung liegt bei den Menschen, die Grenzen verletzen – niemals bei einem Kind. In dieser Folge spreche ich darüber, wie Schuld dazu führen kann, dass wir uns von unserem eigenen Körper entfernen. Über Dissoziation, die Angst vor dem eigenen Körper, meine Wut – und darüber, wie ich heute Schritt für Schritt wieder in meinem Körper ankomme. Ich spreche in der Folge auch über Fälle von Missbrauch, die in Deutschland dokumentiert sind: Quellenangaben: https://www.berlin.de/sen/bjf/service/presse/pressearchiv-2024/pressemitteilung.1420259.php https://www1.wdr.de/nrw/niederrhein/kreis-kleve/kevelaer-prostitution-schule-100.html https://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/bildung/kindesmissbrauch-an-deutschen-kitas.html
14 Minuten
Was, wenn Geld sich für dich nicht nach Freiheit, sondern nach Schuld anfühlt? In den letzten Tagen habe ich etwas über meine Beziehung zu Geld erkannt, das mir vorher überhaupt nicht bewusst war: Als Kind wurde mit meinem Schmerz Geld verdient. Und irgendwo in mir entstand daraus eine Verknüpfung – wenn das Geld nicht gewesen wäre, wäre vielleicht auch der Schmerz nicht gewesen. So wurde Geld für mich unbewusst zu etwas Schuldbehaftetem. Fast zu „Blutgeld“. Etwas, das ich nur schwer empfangen und genauso schwer bei mir behalten konnte. In dieser Folge spreche ich darüber, was passiert ist, als ich diese alte Verbindung erkannt habe. Über Geld, Schuld und Selbstwert. Darüber, warum Geld für mich heute nicht mehr der Ursprung von Gier, Ausbeutung oder Leid ist, sondern ein Mittel, mit dem Menschen das verstärken und ausdrücken können, was sie in die Welt bringen. Und ich lade dich zu einem kleinen Experiment ein: Nimm Geld in die Hand und beobachte, was du wirklich fühlst. Freude? Freiheit? Sicherheit? Enge? Schuld? Ekel? Angst, es auszugeben – oder den Impuls, es sofort wieder loswerden zu müssen? Vielleicht erzählt deine Beziehung zu Geld eine viel ältere Geschichte, als du bisher gedacht hast. Denn manchmal liegt das Problem nicht darin, wie viel Geld wir haben – sondern darin, was Geld für uns bedeutet.
15 Minuten
In dieser Folge spreche ich darüber, warum äußerer Besitz mir niemals die Sicherheit und Zufriedenheit geben konnte, nach der ich gesucht habe, warum Gier für mich eine der großen Gegenspielerinnen des Friedens ist und weshalb ich heute glaube: Veränderung beginnt nicht irgendwo da draußen. Sie beginnt bei uns. Bei unseren Ängsten, unseren Wunden, unserer Wut – und bei der Entscheidung, Verantwortung für unsere eigene innere Welt zu übernehmen.
9 Minuten
Wie oft verändern wir unsere Worte schon im Voraus, weil jemand sie falsch verstehen, kritisieren oder sich daran stören könnte? Damit ist für mich Schluss. Ich möchte achtsam und nach meinen Werten sprechen – aber ich werde meine Wahrheit nicht länger so lange zurechtbiegen, bis sie jedem gefällt. Diese Folge ist eine Einladung, deine eigene Stimme zurückzuholen, für dich einzustehen und anderen Menschen nicht länger die Hoheit darüber zu geben, wie du dich ausdrücken und dein Leben leben darfst.
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Über diesen Podcast

Ist das Leben nicht komisch? Ich teile Geschichten, Gedanken und Erfahrungen über die kleinen und großen Wunder des Lebens, über Freude, Liebe, Menschsein und die Kunst, wieder bei sich selbst anzukommen. Mal frech, mal zart, mal lustig. Vor allem aber mit ganz viel Staunen darüber, wie komisch und gleichzeitig wunderschön das Leben sein kann. 🦋
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„Ist das Leben nicht komisch?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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