Was, wenn Geld sich für dich nicht nach Freiheit, sondern nach Schuld anfühlt? In den letzten Tagen habe ich etwas über meine Beziehung zu Geld erkannt, das mir vorher überhaupt nicht bewusst war: Als Kind wurde mit meinem Schmerz Geld verdient. Und irgendwo in mir entstand daraus eine Verknüpfung – wenn das Geld nicht gewesen wäre, wäre vielleicht auch der Schmerz nicht gewesen. So wurde Geld für mich unbewusst zu etwas Schuldbehaftetem. Fast zu „Blutgeld“. Etwas, das ich nur schwer empfangen und genauso schwer bei mir behalten konnte. In dieser Folge spreche ich darüber, was passiert ist, als ich diese alte Verbindung erkannt habe. Über Geld, Schuld und Selbstwert. Darüber, warum Geld für mich heute nicht mehr der Ursprung von Gier, Ausbeutung oder Leid ist, sondern ein Mittel, mit dem Menschen das verstärken und ausdrücken können, was sie in die Welt bringen. Und ich lade dich zu einem kleinen Experiment ein: Nimm Geld in die Hand und beobachte, was du wirklich fühlst. Freude? Freiheit? Sicherheit? Enge? Schuld? Ekel? Angst, es auszugeben – oder den Impuls, es sofort wieder loswerden zu müssen? Vielleicht erzählt deine Beziehung zu Geld eine viel ältere Geschichte, als du bisher gedacht hast. Denn manchmal liegt das Problem nicht darin, wie viel Geld wir haben – sondern darin, was Geld für uns bedeutet.
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.