RoadTalk - Der Straßenbau-Podcast Archiv
13 Episoden
34 Minuten
Eine Straße ist aufgebaut wie ein Erdbeerkuchen: unten ein stabiler Boden, darüber weitere Lagen, oben das, was man sieht. In dieser Fachfolge gibt es Asphalt für Einsteiger. Moritz fragt, Claas erklärt, ohne Gast und ohne Fachchinesisch.
Es geht darum, was guten von schlechtem Asphalt unterscheidet, woraus Asphalt eigentlich besteht und warum Teer schon lange nicht mehr verbaut wird. Claas erklärt, wie aus einem kleinen Riss über Wasser und Frost ein Schlagloch wird, warum Asphalt recycelbar ist und wie dick Tragschicht, Binderschicht und Deckschicht sind. Dann geht es auf die Baustelle: die ersten Minuten am Fertiger, warum gewalzt wird, wie lange Mischgut in der Thermomulde warm bleibt, was bei Regen passiert und wann das erste Auto über die frische Straße fahren darf.
Dazu eine Zuhöherfrage, warum Gullydeckel nach der Sanierung mal zu hoch und mal zu tief liegen, und zwei steile Thesen: Hätte eine Straße, die nach zehn Jahren saniert werden muss, nie abgenommen werden dürfen? Und sind Deutschlands Straßen kaputt, weil gepfuscht wird? Zum Schluss dreht Claas den Spieß um und fragt Moritz nach Kalt- und Heißasphalt.
Kapitel:
00:00 Intro
00:30 Was guten von schlechtem Asphalt unterscheidet
01:52 Woraus Asphalt besteht: Bitumen und Gesteinskörnung
03:36 Warum manche Straßen dunkler sind
04:06 Teer oder Bitumen?
05:36 Wie eine Straße kaputtgeht: vom Riss zum Schlagloch
07:14 Fräsen und Recycling
09:08 Tragschicht, Binderschicht, Deckschicht
12:03 Die ersten Minuten auf der Baustelle
14:01 Warum Asphalt gewalzt wird
16:05 Asphalt in der Thermomulde
17:35 Wie viel Zeit bleibt zum Einbauen?
19:17 Was passiert bei Regen?
20:41 Unterschiede je nach Deckschicht
21:29 Wann das erste Auto drüberfahren darf
22:38 Zuhörerfrage: Warum Gullydeckel zu hoch oder zu tief liegen
24:42 Steile These: Nach zehn Jahren kaputt?
26:17 Steile These: Wird beim Straßenbau gepfuscht?
29:02 Claas fragt Moritz: Kaltasphalt oder Heißasphalt?
30:38 Straßenbau in China und selbstfahrende Walzen
33:40 Verabschiedung
RoadTalk ist der Podcast von Moritz und Claas, den Gründern von RoadPartner. Feedback, Themenwünsche oder Interesse an einem Gastauftritt: podcast@roadpartner.de
Es geht darum, was guten von schlechtem Asphalt unterscheidet, woraus Asphalt eigentlich besteht und warum Teer schon lange nicht mehr verbaut wird. Claas erklärt, wie aus einem kleinen Riss über Wasser und Frost ein Schlagloch wird, warum Asphalt recycelbar ist und wie dick Tragschicht, Binderschicht und Deckschicht sind. Dann geht es auf die Baustelle: die ersten Minuten am Fertiger, warum gewalzt wird, wie lange Mischgut in der Thermomulde warm bleibt, was bei Regen passiert und wann das erste Auto über die frische Straße fahren darf.
Dazu eine Zuhöherfrage, warum Gullydeckel nach der Sanierung mal zu hoch und mal zu tief liegen, und zwei steile Thesen: Hätte eine Straße, die nach zehn Jahren saniert werden muss, nie abgenommen werden dürfen? Und sind Deutschlands Straßen kaputt, weil gepfuscht wird? Zum Schluss dreht Claas den Spieß um und fragt Moritz nach Kalt- und Heißasphalt.
Kapitel:
00:00 Intro
00:30 Was guten von schlechtem Asphalt unterscheidet
01:52 Woraus Asphalt besteht: Bitumen und Gesteinskörnung
03:36 Warum manche Straßen dunkler sind
04:06 Teer oder Bitumen?
05:36 Wie eine Straße kaputtgeht: vom Riss zum Schlagloch
07:14 Fräsen und Recycling
09:08 Tragschicht, Binderschicht, Deckschicht
12:03 Die ersten Minuten auf der Baustelle
14:01 Warum Asphalt gewalzt wird
16:05 Asphalt in der Thermomulde
17:35 Wie viel Zeit bleibt zum Einbauen?
19:17 Was passiert bei Regen?
20:41 Unterschiede je nach Deckschicht
21:29 Wann das erste Auto drüberfahren darf
22:38 Zuhörerfrage: Warum Gullydeckel zu hoch oder zu tief liegen
24:42 Steile These: Nach zehn Jahren kaputt?
26:17 Steile These: Wird beim Straßenbau gepfuscht?
29:02 Claas fragt Moritz: Kaltasphalt oder Heißasphalt?
30:38 Straßenbau in China und selbstfahrende Walzen
33:40 Verabschiedung
RoadTalk ist der Podcast von Moritz und Claas, den Gründern von RoadPartner. Feedback, Themenwünsche oder Interesse an einem Gastauftritt: podcast@roadpartner.de
26 Minuten
Eine Woche, zwei Welten. Erst drei Tage FGSV-Kongress in Wiesbaden, wo sich einmal im Jahr Regelwerk, Forschung, Verwaltung und Bauindustrie treffen. Dann vier, fünf Stunden zurück nach Ostfriesland, mitten in den 518. Gallimarkt in Leer. Moritz und Claas, die Gründer von RoadPartner, erzählen von beidem und davon, was die zwei Orte verbindet.
Claas erklärt, was die FGSV eigentlich ist und warum ein Kongress anders funktioniert als eine Messe wie die NordBau. Dazu die Gespräche am Stand, ein Tipp für alle, die zum ersten Mal ausstellen, und der Ausblick auf die HOFMANN Expo. Dann wird es grundsätzlich: Sanierungsstau, fehlender Nachwuchs und die Frage, warum der deutsche Straßenbau sich im Vergleich mit den Niederlanden gar nicht verstecken muss. Deutschland ist Transitland, und ein Lkw belastet die Straße um ein Vielfaches mehr als ein Auto. Selbst die Römer wussten schon, dass eine Straße gepflegt werden muss.
Zurück in Leer zeigt sich, was ein Volksfest eigentlich ist: eine riesige Baustelle mit Musik. Stadtwerke und Kommunalbetriebe verlegen Wasser und Strom, bauen Kabelbrücken, rampen Kanten mit Kaltasphalt an und räumen nachts auf. Und gleichzeitig beginnt der Winterdienst, und die Lager füllen sich. Zum Schluss ein Dank an alle, die das möglich machen, und eine Bitte an die FGSV für den Termin im nächsten Jahr.
Kapitel:
00:00 Eine volle Woche: von Ostfriesland nach Wiesbaden
00:51 Wiesbaden und das Kongresszentrum
01:47 Was ist die FGSV?
03:14 Wer am Stand vorbeikam
03:49 Zwei Hallen: Hersteller hier, große Bauunternehmen und Länder dort
04:14 Kongress oder Messe: der Unterschied zur NordBau
05:43 Welche Gespräche hängen geblieben sind
06:47 Der Niederlassungsleiter, den Moritz von LinkedIn kannte
07:20 Ausblick auf die HOFMANN Expo
09:58 Sanierungsstau und Nachwuchs
11:31 Unterwegs nach Wiesbaden durchgerüttelt
11:59 Warum sich der deutsche Straßenbau nicht verstecken muss
12:40 Transitland Deutschland: was die Lkw mit der Straße machen
13:48 Die Römer, der Esel und der 40-Tonner
14:09 Instandhaltung statt Komplettsanierung
14:50 Winterdienst und Kaltasphalt: die Lager werden voll
15:49 Rabattaktionen zum Saisonende und Zuspruch aus der Branche
16:31 Vom Kongress direkt zum Gallimarkt
17:10 Ein Volksfest in einer Stadt mit 35.000 Einwohnern
17:27 Was Stadtwerke und Kommunalbetriebe vorbereiten
18:48 Anrampungen mit Kaltasphalt gegen Stolperkanten
19:16 Verkehr umleiten, Anwohner, Nachtarbeit
19:54 Eine riesige Baustelle mit Musik
20:29 518 Jahre Gallimarkt
21:34 Nachts unterwegs: Winterdienst
22:31 Danke an die Kommunalbetriebe und eine Bitte an die FGSV
23:33 Ausblick: Baustellensicherheit, Risse und Schlaglöcher
24:02 Aufruf und HOFMANN Expo am 26.11.
24:55 Bald mit einem Anbieter: Riss- und Schlaglochsanierung
RoadTalk ist der Podcast von Moritz und Claas, den Gründern von RoadPartner. Feedback, Themenwünsche oder Interesse an einem Gastauftritt: podcast@roadpartner.de
Claas erklärt, was die FGSV eigentlich ist und warum ein Kongress anders funktioniert als eine Messe wie die NordBau. Dazu die Gespräche am Stand, ein Tipp für alle, die zum ersten Mal ausstellen, und der Ausblick auf die HOFMANN Expo. Dann wird es grundsätzlich: Sanierungsstau, fehlender Nachwuchs und die Frage, warum der deutsche Straßenbau sich im Vergleich mit den Niederlanden gar nicht verstecken muss. Deutschland ist Transitland, und ein Lkw belastet die Straße um ein Vielfaches mehr als ein Auto. Selbst die Römer wussten schon, dass eine Straße gepflegt werden muss.
Zurück in Leer zeigt sich, was ein Volksfest eigentlich ist: eine riesige Baustelle mit Musik. Stadtwerke und Kommunalbetriebe verlegen Wasser und Strom, bauen Kabelbrücken, rampen Kanten mit Kaltasphalt an und räumen nachts auf. Und gleichzeitig beginnt der Winterdienst, und die Lager füllen sich. Zum Schluss ein Dank an alle, die das möglich machen, und eine Bitte an die FGSV für den Termin im nächsten Jahr.
Kapitel:
00:00 Eine volle Woche: von Ostfriesland nach Wiesbaden
00:51 Wiesbaden und das Kongresszentrum
01:47 Was ist die FGSV?
03:14 Wer am Stand vorbeikam
03:49 Zwei Hallen: Hersteller hier, große Bauunternehmen und Länder dort
04:14 Kongress oder Messe: der Unterschied zur NordBau
05:43 Welche Gespräche hängen geblieben sind
06:47 Der Niederlassungsleiter, den Moritz von LinkedIn kannte
07:20 Ausblick auf die HOFMANN Expo
09:58 Sanierungsstau und Nachwuchs
11:31 Unterwegs nach Wiesbaden durchgerüttelt
11:59 Warum sich der deutsche Straßenbau nicht verstecken muss
12:40 Transitland Deutschland: was die Lkw mit der Straße machen
13:48 Die Römer, der Esel und der 40-Tonner
14:09 Instandhaltung statt Komplettsanierung
14:50 Winterdienst und Kaltasphalt: die Lager werden voll
15:49 Rabattaktionen zum Saisonende und Zuspruch aus der Branche
16:31 Vom Kongress direkt zum Gallimarkt
17:10 Ein Volksfest in einer Stadt mit 35.000 Einwohnern
17:27 Was Stadtwerke und Kommunalbetriebe vorbereiten
18:48 Anrampungen mit Kaltasphalt gegen Stolperkanten
19:16 Verkehr umleiten, Anwohner, Nachtarbeit
19:54 Eine riesige Baustelle mit Musik
20:29 518 Jahre Gallimarkt
21:34 Nachts unterwegs: Winterdienst
22:31 Danke an die Kommunalbetriebe und eine Bitte an die FGSV
23:33 Ausblick: Baustellensicherheit, Risse und Schlaglöcher
24:02 Aufruf und HOFMANN Expo am 26.11.
24:55 Bald mit einem Anbieter: Riss- und Schlaglochsanierung
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44 Minuten
Vor derselben Absperrung stehen zwei Leute, die nichts voneinander wissen. Der eine sitzt im Auto und fragt sich, warum da keiner arbeitet. Der andere steht zwei Meter dahinter, mit dem Rücken zum Verkehr. Moritz und Claas, die Gründer von RoadPartner, nehmen in dieser Folge beide Seiten ein. Kein Fachthema, nur das, was jeden Tag wirklich passiert.
Claas erzählt, wie ein Bautag anfängt, wer als Erster da ist und wie viele Leute in einer Kolonne arbeiten: zwei auf der Kleinbaustelle, acht in der Asphaltkolonne, zwanzig auf dem Streckenabschnitt. Dann der Verkehr einen Meter daneben. Warum Routine die Vorsicht frisst und warum der Fahrer im Radlader nicht sieht, wer hinter der Schaufel steht. Und die andere Richtung: die Leute, die die Absperrung einfach aufmachen, weil sie den Umweg nicht fahren wollen.
Dazu die Frage, die alle stellen. Warum dauert das so lange? Aushärtezeiten, Wetter, Sperrfenster über Kilometer, Prüfungen, Nachträge, Personalmangel. Und das Bild, das jeder kennt: drei Kilometer gesperrte Spur und fünf Leute, die man dabei sieht. Zum Schluss die Baustelle als Nachbar, Moritz' Morgen in St. Gallen mit der Polizei an der Tür, und die Dame, die im heißen Sommer Wasser und Kuchen rausgestellt hat.
Kapitel:
00:00 Worum es heute geht
00:42 Wer morgens als Erster auf der Baustelle ist
02:06 Absperrung, Einweisung und der Bauleiter
03:34 Einweisung auf Großbaustellen: mehrere Ordner Sicherheitsdatenblätter
04:29 In Fluchtrichtung parken und der Gasspeicher in Jemgum
05:29 Material über Nacht und Diebstahl im Kleinen
07:40 Wie viele Leute in einer Kolonne arbeiten
08:31 Großbaustelle: Erdbau, Grader, mehrere Kolonnen
09:26 Zwei Meter neben dem Verkehr: 30er-Zone oder Autobahn
10:30 Wenn Routine die Vorsicht frisst
10:55 Verkehrsrechtliche Absperrung: Genehmigung, Pläne, Vorwarnung
11:55 Auf Knien arbeiten, mit dem Verkehr im Rücken
12:08 Claas fragt zurück: Wie fährst du an Baustellen vorbei?
14:13 Wenn jemand zu nah dran steht
15:30 Was der Fahrer im Radlader nicht sieht
16:15 Wenn jemand die Absperrung einfach aufmacht
16:54 Morgens und abends kontrollieren, und die persönliche Haftung
18:08 Gefräste Flächen und Bitumenemulsion am eigenen Auto
19:01 Der Schotterhaufen im Dunkeln und die Asphaltschollen
20:03 Die Frau mit den Schuhen und dem Fahrrad
20:33 Warum niemand als Schrankenwärter dasteht
21:39 Da arbeiten Familienväter: der Appell
22:04 Hast du schon mal eine Baustelle durchbrochen?
23:04 Unfälle auf der Baustelle: was wirklich passiert
25:28 Warum eine Baustelle so lange dauert
27:14 Drei Kilometer gesperrt und fünf Leute zu sehen
28:57 Verkehr, Kosten, Bürokratie: immer Verständnis?
29:58 Die Baustelle als Nachbar: genervte Anwohner
31:43 St. Gallen: morgens stand die Polizei an der Tür
34:00 Zürich: Kanalsanierung vor der Haustür
35:43 Was ohne Kanal passiert, und ein Umweg über Mexiko
39:27 Wasser, Kuchen und die Rentner, die zuschauen
42:15 Abschluss und Aufruf
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Claas erzählt, wie ein Bautag anfängt, wer als Erster da ist und wie viele Leute in einer Kolonne arbeiten: zwei auf der Kleinbaustelle, acht in der Asphaltkolonne, zwanzig auf dem Streckenabschnitt. Dann der Verkehr einen Meter daneben. Warum Routine die Vorsicht frisst und warum der Fahrer im Radlader nicht sieht, wer hinter der Schaufel steht. Und die andere Richtung: die Leute, die die Absperrung einfach aufmachen, weil sie den Umweg nicht fahren wollen.
Dazu die Frage, die alle stellen. Warum dauert das so lange? Aushärtezeiten, Wetter, Sperrfenster über Kilometer, Prüfungen, Nachträge, Personalmangel. Und das Bild, das jeder kennt: drei Kilometer gesperrte Spur und fünf Leute, die man dabei sieht. Zum Schluss die Baustelle als Nachbar, Moritz' Morgen in St. Gallen mit der Polizei an der Tür, und die Dame, die im heißen Sommer Wasser und Kuchen rausgestellt hat.
Kapitel:
00:00 Worum es heute geht
00:42 Wer morgens als Erster auf der Baustelle ist
02:06 Absperrung, Einweisung und der Bauleiter
03:34 Einweisung auf Großbaustellen: mehrere Ordner Sicherheitsdatenblätter
04:29 In Fluchtrichtung parken und der Gasspeicher in Jemgum
05:29 Material über Nacht und Diebstahl im Kleinen
07:40 Wie viele Leute in einer Kolonne arbeiten
08:31 Großbaustelle: Erdbau, Grader, mehrere Kolonnen
09:26 Zwei Meter neben dem Verkehr: 30er-Zone oder Autobahn
10:30 Wenn Routine die Vorsicht frisst
10:55 Verkehrsrechtliche Absperrung: Genehmigung, Pläne, Vorwarnung
11:55 Auf Knien arbeiten, mit dem Verkehr im Rücken
12:08 Claas fragt zurück: Wie fährst du an Baustellen vorbei?
14:13 Wenn jemand zu nah dran steht
15:30 Was der Fahrer im Radlader nicht sieht
16:15 Wenn jemand die Absperrung einfach aufmacht
16:54 Morgens und abends kontrollieren, und die persönliche Haftung
18:08 Gefräste Flächen und Bitumenemulsion am eigenen Auto
19:01 Der Schotterhaufen im Dunkeln und die Asphaltschollen
20:03 Die Frau mit den Schuhen und dem Fahrrad
20:33 Warum niemand als Schrankenwärter dasteht
21:39 Da arbeiten Familienväter: der Appell
22:04 Hast du schon mal eine Baustelle durchbrochen?
23:04 Unfälle auf der Baustelle: was wirklich passiert
25:28 Warum eine Baustelle so lange dauert
27:14 Drei Kilometer gesperrt und fünf Leute zu sehen
28:57 Verkehr, Kosten, Bürokratie: immer Verständnis?
29:58 Die Baustelle als Nachbar: genervte Anwohner
31:43 St. Gallen: morgens stand die Polizei an der Tür
34:00 Zürich: Kanalsanierung vor der Haustür
35:43 Was ohne Kanal passiert, und ein Umweg über Mexiko
39:27 Wasser, Kuchen und die Rentner, die zuschauen
42:15 Abschluss und Aufruf
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59 Minuten
Rashid Jaafar ist Vermessungsingenieur bei STRABAG und auf jeder Baustelle der Erste und der Letzte: Vor dem ersten Bagger macht er die Bestandsaufnahme, nach der letzten Walze misst er auf, was gebaut wurde. In dieser Folge erklärt er Moritz und Claas, was ein Vermesser den ganzen Tag macht, und warum sauberes Messen nichts bringt, wenn nicht sauber kommuniziert wird.
Es geht um den Arbeitstag zwischen Büro und Baustelle, um GNSS-Rover, Totalstation und Drohne, und darum, wie die Daten heute über die Cloud direkt auf den Feldrechner des Baggerfahrers kommen. Früher lief das per USB-Stick und mit zwei Stunden Anfahrt, heute betreut Rashid sieben bis zehn Baustellen gleichzeitig. Dazu die Fehler: Was passiert, wenn der Plan nicht zum Bestand passt, und warum die großen Fehler Kommunikationsfehler sind.
Rashid hat in Aleppo studiert, in Kurdistan gearbeitet und ist 2015 nach Deutschland gekommen. Er erzählt vom ersten Job über das Jobcenter, von der ersten Baustelle in Wittlich und davon, warum er nach elf Jahren immer noch jeden Tag Deutsch lernt. Und wie eine Schülerin auf einer Messe der Auslöser war, seine Arbeit auf LinkedIn zu zeigen, bis er auf einer Werbefläche an der B9 in Koblenz zu sehen war.
Zum Schluss drei steile Thesen und seine drei Tipps für alle, die aus dem Ausland kommen und im Straßenbau anfangen wollen.
Kapitel:
00:00 Worum es heute geht
00:57 Wer ist Rashid Jaafar
01:29 „Wir übersetzen die Baupläne in die Wirklichkeit"
02:36 Die Ersten und die Letzten auf der Baustelle
04:22 Ein Arbeitstag: Wecker um sechs, Feierabend um fünf
06:10 Vorbereitung und Auswertung im Büro
07:17 Zweimal kontrollieren und sauber kommunizieren
08:32 Wenn die Höhen nicht passen
09:34 Tachymeter in Aleppo, GNSS und Drohne in Deutschland
11:52 Für Laien: GNSS, Totalstation und Drohne
13:01 Nivellieren, Genauigkeit und Bestandspläne
15:09 Maschinensteuerung: vom USB-Stick zum Feldrechner
17:42 Sieben bis zehn Baustellen gleichzeitig
18:38 Daten über die Cloud statt zwei Stunden Anfahrt
20:34 Jeder Polier hat seinen eigenen Rover
22:02 Ältere Poliere und die neue Technik
23:21 Macht die Technik neue Fehler?
24:33 Wenn der Plan nicht zum Bestand passt
26:55 Der größte Fehler als junger Vermesser
27:57 Die Schülerin auf der Messe und der Anfang auf LinkedIn
30:47 Die Werbefläche an der B9 in Koblenz
32:15 Von Aleppo über Kurdistan nach Deutschland
33:56 Sprache, Jobcenter und der erste Job 2016
37:25 Deutsch lernen, bis heute jeden Tag
40:33 Die erste Baustelle in Wittlich
42:43 Fachbegriffe und die Übersetzungs-App
44:34 Was ihn an deutschen Baustellen überrascht hat
45:56 Drei Tipps für den Start in Deutschland
46:44 Warum Vermessung nie langweilig wird
48:01 These: Die Drohne ersetzt den Vermesser
49:18 These: Kommunikationsfehler statt Messfehler
49:58 These: Ohne Zuwanderung steht der Bau still
50:45 Das Werkzeug, das er nicht missen will
52:12 Was er im Straßenbau ändern würde
53:41 Fachkräftemangel: Wer baut in zehn Jahren?
57:37 Abschluss: Wo ihr Rashid findet
Rashid findet ihr auf LinkedIn als Rashid Jaafar und auf Instagram als @ishowrashid.
RoadTalk ist der Podcast von Moritz und Claas, den Gründern von RoadPartner. Feedback, Themenwünsche oder Interesse an einem Gastauftritt: podcast@roadpartner.de
Es geht um den Arbeitstag zwischen Büro und Baustelle, um GNSS-Rover, Totalstation und Drohne, und darum, wie die Daten heute über die Cloud direkt auf den Feldrechner des Baggerfahrers kommen. Früher lief das per USB-Stick und mit zwei Stunden Anfahrt, heute betreut Rashid sieben bis zehn Baustellen gleichzeitig. Dazu die Fehler: Was passiert, wenn der Plan nicht zum Bestand passt, und warum die großen Fehler Kommunikationsfehler sind.
Rashid hat in Aleppo studiert, in Kurdistan gearbeitet und ist 2015 nach Deutschland gekommen. Er erzählt vom ersten Job über das Jobcenter, von der ersten Baustelle in Wittlich und davon, warum er nach elf Jahren immer noch jeden Tag Deutsch lernt. Und wie eine Schülerin auf einer Messe der Auslöser war, seine Arbeit auf LinkedIn zu zeigen, bis er auf einer Werbefläche an der B9 in Koblenz zu sehen war.
Zum Schluss drei steile Thesen und seine drei Tipps für alle, die aus dem Ausland kommen und im Straßenbau anfangen wollen.
Kapitel:
00:00 Worum es heute geht
00:57 Wer ist Rashid Jaafar
01:29 „Wir übersetzen die Baupläne in die Wirklichkeit"
02:36 Die Ersten und die Letzten auf der Baustelle
04:22 Ein Arbeitstag: Wecker um sechs, Feierabend um fünf
06:10 Vorbereitung und Auswertung im Büro
07:17 Zweimal kontrollieren und sauber kommunizieren
08:32 Wenn die Höhen nicht passen
09:34 Tachymeter in Aleppo, GNSS und Drohne in Deutschland
11:52 Für Laien: GNSS, Totalstation und Drohne
13:01 Nivellieren, Genauigkeit und Bestandspläne
15:09 Maschinensteuerung: vom USB-Stick zum Feldrechner
17:42 Sieben bis zehn Baustellen gleichzeitig
18:38 Daten über die Cloud statt zwei Stunden Anfahrt
20:34 Jeder Polier hat seinen eigenen Rover
22:02 Ältere Poliere und die neue Technik
23:21 Macht die Technik neue Fehler?
24:33 Wenn der Plan nicht zum Bestand passt
26:55 Der größte Fehler als junger Vermesser
27:57 Die Schülerin auf der Messe und der Anfang auf LinkedIn
30:47 Die Werbefläche an der B9 in Koblenz
32:15 Von Aleppo über Kurdistan nach Deutschland
33:56 Sprache, Jobcenter und der erste Job 2016
37:25 Deutsch lernen, bis heute jeden Tag
40:33 Die erste Baustelle in Wittlich
42:43 Fachbegriffe und die Übersetzungs-App
44:34 Was ihn an deutschen Baustellen überrascht hat
45:56 Drei Tipps für den Start in Deutschland
46:44 Warum Vermessung nie langweilig wird
48:01 These: Die Drohne ersetzt den Vermesser
49:18 These: Kommunikationsfehler statt Messfehler
49:58 These: Ohne Zuwanderung steht der Bau still
50:45 Das Werkzeug, das er nicht missen will
52:12 Was er im Straßenbau ändern würde
53:41 Fachkräftemangel: Wer baut in zehn Jahren?
57:37 Abschluss: Wo ihr Rashid findet
Rashid findet ihr auf LinkedIn als Rashid Jaafar und auf Instagram als @ishowrashid.
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33 Minuten
Auf fast jedem Betriebshof steht ein Minibagger. Und trotzdem kommt der Moment, in dem fünf davon nicht reichen. Moritz und Claas, die Gründer von RoadPartner, sprechen in dieser Folge über eine Frage, die in jedem Bauunternehmen regelmäßig auf dem Tisch liegt: Maschine kaufen oder mieten?
Claas erklärt, welche Maschinen zur Grundausstattung gehören, vom Minibagger über Rüttelplatte und Radlader bis zu Fertiger, Walze und kleiner Fräse, und warum Anbaugeräte oft die eigentliche Entscheidung sind. Dann geht es ums Geld: Was eine Maschine kostet, die nur auf dem Hof steht. Vorhaltezeiten, Finanzierung, Service, Schmierstoffe, Lagerplatz. Und warum niemand für einen einzelnen Einsatz einen Beschicker für 300.000 bis 500.000 Euro kauft.
Die beiden gehen die Kriterien durch. Bedarf feststellen, wenn der Chef aus dem Fenster schaut und fünf Minibagger sieht, die nächste Woche alle im Einsatz sind. Personal, das eine Großfräse überhaupt fahren kann. Werkstattkapazität, Zinsen, Tilgung. Und der 20-Tonnen-Bagger, den der Geschäftsführer aus Lust und Laune kauft und der dann drei Viertel des Jahres auf dem Platz steht.
Miete hat auch Nachteile, und Claas nennt sie aus eigener Erfahrung: die falsche Maschine für den Anwendungsfall, wenn der Kanal doch tiefer liegt als geplant. Bedienungsschwierigkeiten bei fremden Geräten. Der Bagger, der von der Baustelle abgeholt wird, weil er schon weitervermietet ist. Die verrauchte Kabine. Und die Gemütlichkeitsfalle beim Mietkauf, wenn die Maschine einfach stehen bleibt und die Baustelle jeden Tag mitbezahlt.
Zum Schluss der Blick darauf, wie Mieten heute läuft: drei Kontakte im Umkreis, kein Vergleich, Tagessätze, die keiner hinterfragt. Warum kaum ein Vermieter seine Konditionen öffentlich zeigt und wie RoadPartner Preisstaffeln, Verfügbarkeiten und Direktbuchung abbildet. Dazu die Frage, wie man einen Bagger eigentlich wäscht, was eine abgesprungene Kette wiegt und warum blitzblanke Maschinen auch ein schlechtes Zeichen sein können.
Kapitel:
00:00 Worum es heute geht
00:46 Welche Maschine auf jedem Hof steht: Minibagger, Rüttelplatte, Radlader
03:40 Warum es bei RoadPartner noch keine Bagger gibt
04:47 Was man eher mietet: Spezialgeräte und der sechste Minibagger
05:39 Vorhaltezeiten: was eine Maschine kostet, die nur herumsteht
07:43 Markentreue und Stolz auf die eigene Maschine
09:36 Fuhrpark erneuern: Betriebsstunden statt Kilometer
10:05 Leasing, Mietkauf und der Nachbarbetrieb
11:35 Kaufen oder mieten: die Kriterien
13:03 Bedarf feststellen: fünf Minibagger auf dem Hof und trotzdem zu wenig
14:01 Habe ich überhaupt das Personal dafür?
15:24 Der 20-Tonnen-Bagger als Deko
16:10 Was die eigene Werkstatt kann und was nicht
16:55 Nachteile der Miete: falsche Maschine, Transport, Bedienung
19:04 Reinigung, Rauchen in der Kabine und Versicherung
19:47 Wenn der Mietzeitraum nicht reicht
20:56 Mietkauf und die Gemütlichkeitsfalle
22:00 Wie Mieten heute abläuft: drei Kontakte und keine Transparenz
23:43 Vermietung auf RoadPartner: Konditionen sehen und vergleichen
24:36 Wird bei der Miete verhandelt?
26:46 Preisstaffeln, Direktbuchung und Verfügbarkeiten
28:43 Wie eine Baumaschine gewaschen wird
29:48 Folierung, Chromketten und das Aushängeschild
30:20 Wenn die Kette abspringt
31:14 Eure Meinung: mieten oder kaufen? Abschluss
RoadTalk ist der Podcast von Moritz und Claas, den Gründern von RoadPartner. Feedback, Themenwünsche oder Interesse an einem Gastauftritt: podcast@roadpartner.de
Claas erklärt, welche Maschinen zur Grundausstattung gehören, vom Minibagger über Rüttelplatte und Radlader bis zu Fertiger, Walze und kleiner Fräse, und warum Anbaugeräte oft die eigentliche Entscheidung sind. Dann geht es ums Geld: Was eine Maschine kostet, die nur auf dem Hof steht. Vorhaltezeiten, Finanzierung, Service, Schmierstoffe, Lagerplatz. Und warum niemand für einen einzelnen Einsatz einen Beschicker für 300.000 bis 500.000 Euro kauft.
Die beiden gehen die Kriterien durch. Bedarf feststellen, wenn der Chef aus dem Fenster schaut und fünf Minibagger sieht, die nächste Woche alle im Einsatz sind. Personal, das eine Großfräse überhaupt fahren kann. Werkstattkapazität, Zinsen, Tilgung. Und der 20-Tonnen-Bagger, den der Geschäftsführer aus Lust und Laune kauft und der dann drei Viertel des Jahres auf dem Platz steht.
Miete hat auch Nachteile, und Claas nennt sie aus eigener Erfahrung: die falsche Maschine für den Anwendungsfall, wenn der Kanal doch tiefer liegt als geplant. Bedienungsschwierigkeiten bei fremden Geräten. Der Bagger, der von der Baustelle abgeholt wird, weil er schon weitervermietet ist. Die verrauchte Kabine. Und die Gemütlichkeitsfalle beim Mietkauf, wenn die Maschine einfach stehen bleibt und die Baustelle jeden Tag mitbezahlt.
Zum Schluss der Blick darauf, wie Mieten heute läuft: drei Kontakte im Umkreis, kein Vergleich, Tagessätze, die keiner hinterfragt. Warum kaum ein Vermieter seine Konditionen öffentlich zeigt und wie RoadPartner Preisstaffeln, Verfügbarkeiten und Direktbuchung abbildet. Dazu die Frage, wie man einen Bagger eigentlich wäscht, was eine abgesprungene Kette wiegt und warum blitzblanke Maschinen auch ein schlechtes Zeichen sein können.
Kapitel:
00:00 Worum es heute geht
00:46 Welche Maschine auf jedem Hof steht: Minibagger, Rüttelplatte, Radlader
03:40 Warum es bei RoadPartner noch keine Bagger gibt
04:47 Was man eher mietet: Spezialgeräte und der sechste Minibagger
05:39 Vorhaltezeiten: was eine Maschine kostet, die nur herumsteht
07:43 Markentreue und Stolz auf die eigene Maschine
09:36 Fuhrpark erneuern: Betriebsstunden statt Kilometer
10:05 Leasing, Mietkauf und der Nachbarbetrieb
11:35 Kaufen oder mieten: die Kriterien
13:03 Bedarf feststellen: fünf Minibagger auf dem Hof und trotzdem zu wenig
14:01 Habe ich überhaupt das Personal dafür?
15:24 Der 20-Tonnen-Bagger als Deko
16:10 Was die eigene Werkstatt kann und was nicht
16:55 Nachteile der Miete: falsche Maschine, Transport, Bedienung
19:04 Reinigung, Rauchen in der Kabine und Versicherung
19:47 Wenn der Mietzeitraum nicht reicht
20:56 Mietkauf und die Gemütlichkeitsfalle
22:00 Wie Mieten heute abläuft: drei Kontakte und keine Transparenz
23:43 Vermietung auf RoadPartner: Konditionen sehen und vergleichen
24:36 Wird bei der Miete verhandelt?
26:46 Preisstaffeln, Direktbuchung und Verfügbarkeiten
28:43 Wie eine Baumaschine gewaschen wird
29:48 Folierung, Chromketten und das Aushängeschild
30:20 Wenn die Kette abspringt
31:14 Eure Meinung: mieten oder kaufen? Abschluss
RoadTalk ist der Podcast von Moritz und Claas, den Gründern von RoadPartner. Feedback, Themenwünsche oder Interesse an einem Gastauftritt: podcast@roadpartner.de
31 Minuten
Auf der Baustelle fährt fast alles Diesel. Nanno Janssen fährt 60 Lkw elektrisch. In dieser Folge sprechen wir mit ihm darüber, warum beides gleichzeitig stimmt.
Nanno führt in fünfter Generation eine Spedition aus Ostfriesland und hat eine der größten E-Lkw-Flotten Deutschlands aufgebaut. Angefangen haben sie mit einem Antrag über 20 Fahrzeuge und 20 Ladepunkten, heute fahren 60 Lkw elektrisch. Er erklärt, warum ein Silofahrzeug mit Kompressor elektrisch schwierig wird, wo der Platz für Nebenaggregate fehlt, und warum sich Elektro vor allem dort rechnet, wo viele Autobahnkilometer und ein eigenes Depot zusammenkommen.
Es geht um Zahlen, die man nachrechnen kann: 35 Cent Maut pro Kilometer, von denen E-Lkw bis Mitte 2031 befreit sind, 20.000 bis 30.000 Euro Ersparnis bei 80.000 Kilometern im Jahr, und die Frage, was nach 2031 von diesem Vorteil übrig bleibt. Außerdem: was die Fahrer nach der Umstellung sagen, warum Einkäufer in Konzernen Nachhaltigkeit leichter durchbekommen, wenn der Preisunterschied klein ist, und warum Nanno die deutschen Strompreiszonen für den größten offenen Hebel der Politik hält.
Für Bauunternehmen ist das mehr als ein Randthema. Transport steckt in jeder CO2-Bilanz, und die ersten Auftraggeber werten Nachhaltigkeit in der Vergabe bereits mit.
Kapitel:
00:00 Worum es heute geht
00:26 Nanno Janssen: fünfte Generation, 60 E-Lkw, quer durch Europa
02:10 Warum auf der Baustelle fast nur Diesel fährt
04:24 Die Klimaziele der Baukonzerne und was Transport dazu beiträgt
07:19 Die Rechnung: 35 Cent Maut, Strompreis, Anschaffung
09:42 Was nach 2031 von der Mautbefreiung übrig bleibt
13:01 Generationswechsel: warum sie sich überhaupt entschieden haben
13:57 20 Lkw beantragt, 60 geworden: warum Skalierung alles ändert
16:16 Was die Fahrer sagen
19:45 Nachfrage aus Konzernen und Nachhaltigkeitsberichten
21:19 Wäre der Bau ein Markt für euch?
22:59 Rat an Transporteure: einfach anfangen
24:36 CO2 als Wertungskriterium in der Vergabe
25:47 Der größte Hebel der Politik: Strompreiszonen
30:30 Abschluss
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Nanno führt in fünfter Generation eine Spedition aus Ostfriesland und hat eine der größten E-Lkw-Flotten Deutschlands aufgebaut. Angefangen haben sie mit einem Antrag über 20 Fahrzeuge und 20 Ladepunkten, heute fahren 60 Lkw elektrisch. Er erklärt, warum ein Silofahrzeug mit Kompressor elektrisch schwierig wird, wo der Platz für Nebenaggregate fehlt, und warum sich Elektro vor allem dort rechnet, wo viele Autobahnkilometer und ein eigenes Depot zusammenkommen.
Es geht um Zahlen, die man nachrechnen kann: 35 Cent Maut pro Kilometer, von denen E-Lkw bis Mitte 2031 befreit sind, 20.000 bis 30.000 Euro Ersparnis bei 80.000 Kilometern im Jahr, und die Frage, was nach 2031 von diesem Vorteil übrig bleibt. Außerdem: was die Fahrer nach der Umstellung sagen, warum Einkäufer in Konzernen Nachhaltigkeit leichter durchbekommen, wenn der Preisunterschied klein ist, und warum Nanno die deutschen Strompreiszonen für den größten offenen Hebel der Politik hält.
Für Bauunternehmen ist das mehr als ein Randthema. Transport steckt in jeder CO2-Bilanz, und die ersten Auftraggeber werten Nachhaltigkeit in der Vergabe bereits mit.
Kapitel:
00:00 Worum es heute geht
00:26 Nanno Janssen: fünfte Generation, 60 E-Lkw, quer durch Europa
02:10 Warum auf der Baustelle fast nur Diesel fährt
04:24 Die Klimaziele der Baukonzerne und was Transport dazu beiträgt
07:19 Die Rechnung: 35 Cent Maut, Strompreis, Anschaffung
09:42 Was nach 2031 von der Mautbefreiung übrig bleibt
13:01 Generationswechsel: warum sie sich überhaupt entschieden haben
13:57 20 Lkw beantragt, 60 geworden: warum Skalierung alles ändert
16:16 Was die Fahrer sagen
19:45 Nachfrage aus Konzernen und Nachhaltigkeitsberichten
21:19 Wäre der Bau ein Markt für euch?
22:59 Rat an Transporteure: einfach anfangen
24:36 CO2 als Wertungskriterium in der Vergabe
25:47 Der größte Hebel der Politik: Strompreiszonen
30:30 Abschluss
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35 Minuten
Ende September ist im Straßenbau der Moment, in dem alles gleichzeitig raus soll. Die Saison läuft auf die Zielgerade, das Wetter wird unberechenbar, und genau dann fängt der Preis an, sich zu bewegen. Moritz und Claas, die Gründer von RoadPartner, nehmen sich das Jahr im Straßenbau vor und landen dabei zwangsläufig beim Preis.
Claas erklärt, warum der Asphalteinbau an Temperaturen hängt und was passiert, wenn ein Auftraggeber trotzdem auf Ausführung besteht. Bedenken anmelden, Gewährleistung ausschließen, und im schlimmsten Fall fährt ein halbes Jahr später die Fräse wieder über die Fläche. Dazu Regen und Bitumenemulsion, volle Auftragsbücher im Herbst und die Frage, wann die Kolonnen wirklich in die Winterpause gehen.
Für Kommunen und Bauhöfe beginnt genau dann die eigene Saison. Winterdienst, freie Straßen für Schulbus und Berufsverkehr, und danach die Schäden, die im Winter entstanden sind.
Nebenbei klärt sich, warum Händler und Nachunternehmer erst dann den Kopf für neue Themen haben.
Im zweiten Teil geht es um den Preis. Warum man im Straßenbau nicht in zwei Minuten herausfindet, was ein Eimer Kaltasphalt kostet, was Rohstoffpreise damit zu tun haben und warum es Preislisten gibt, die Neukunden bewusst zu hoch begrüßen. Die beiden sprechen darüber, was Transparenz wirklich heißt. Nicht, dass der Billigste gewinnt, sondern dass man vergleichen kann. Der billigste Kaltasphalt ist oft der teuerste, weil die Kolonne eine Woche später wieder am selben Schlagloch steht.
Zum Schluss die Rechnung, an die niemand denkt. Der Probeeimer. Wer ihn palettenweise kauft statt einzeln über das Mischwerk, spart im Jahr eine vierstellige Summe. Über alle Verbrauchsmaterialien hinweg landet selbst ein kleiner mittelständischer Betrieb schnell bei 50.000 bis 100.000 Euro im Jahr.
Kapitel:
00:00 Worum es heute geht
00:36 Warum der Asphaltbau ein Saisongeschäft ist
02:01 Einbau bei Grenztemperaturen und die Bedenkenanmeldung
02:54 Regen, Bitumenemulsion und der Schichtenverbund
03:47 Kurzer Winter, früher Start, lange Tage
05:14 Kommunen und Bauhöfe: wenn der Winterdienst beginnt
06:11 Warum die Schäden im Winter entstehen
06:46 Wie ein Schlagloch entsteht
09:03 Frost-Tau-Wechsel: warum der Nullpunkt das Problem ist
09:53 Ohne Winterdienst sieht man die Schäden nicht
11:02 Was das Mischwerk im Winter macht
12:16 Händler und Nachunternehmer: im Winter ist der Kopf frei
12:47 Warum ein Dispositionstool in die Winterpause gehört
14:59 Warum die Preise im Straßenbau intransparent sind
17:55 Qualität und Preis: der billigste Kaltasphalt
18:25 Wenn die Kolonne eine Woche später wieder anrücken muss
20:10 Geiz ist nicht geil
20:51 In jeder anderen Branche vergleicht man Preise
21:22 Wie heute verglichen wird, und die Preisliste für Neukunden
22:46 Weniger Aufwand im Einkauf und im Vertrieb
23:53 Wie viel Transparenz verträgt der Markt
25:36 Was Anbieter von öffentlichen Preisen haben
28:06 Gleicher Preis für alle, und wann Konditionen berechtigt sind
29:22 Mengenstaffeln, Lagerkosten und der Jahresbedarf
30:55 Der Probeeimer
33:03 Was ein Preisvergleich an Zeit spart
33:47 Ausblick und Abschluss
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Claas erklärt, warum der Asphalteinbau an Temperaturen hängt und was passiert, wenn ein Auftraggeber trotzdem auf Ausführung besteht. Bedenken anmelden, Gewährleistung ausschließen, und im schlimmsten Fall fährt ein halbes Jahr später die Fräse wieder über die Fläche. Dazu Regen und Bitumenemulsion, volle Auftragsbücher im Herbst und die Frage, wann die Kolonnen wirklich in die Winterpause gehen.
Für Kommunen und Bauhöfe beginnt genau dann die eigene Saison. Winterdienst, freie Straßen für Schulbus und Berufsverkehr, und danach die Schäden, die im Winter entstanden sind.
Nebenbei klärt sich, warum Händler und Nachunternehmer erst dann den Kopf für neue Themen haben.
Im zweiten Teil geht es um den Preis. Warum man im Straßenbau nicht in zwei Minuten herausfindet, was ein Eimer Kaltasphalt kostet, was Rohstoffpreise damit zu tun haben und warum es Preislisten gibt, die Neukunden bewusst zu hoch begrüßen. Die beiden sprechen darüber, was Transparenz wirklich heißt. Nicht, dass der Billigste gewinnt, sondern dass man vergleichen kann. Der billigste Kaltasphalt ist oft der teuerste, weil die Kolonne eine Woche später wieder am selben Schlagloch steht.
Zum Schluss die Rechnung, an die niemand denkt. Der Probeeimer. Wer ihn palettenweise kauft statt einzeln über das Mischwerk, spart im Jahr eine vierstellige Summe. Über alle Verbrauchsmaterialien hinweg landet selbst ein kleiner mittelständischer Betrieb schnell bei 50.000 bis 100.000 Euro im Jahr.
Kapitel:
00:00 Worum es heute geht
00:36 Warum der Asphaltbau ein Saisongeschäft ist
02:01 Einbau bei Grenztemperaturen und die Bedenkenanmeldung
02:54 Regen, Bitumenemulsion und der Schichtenverbund
03:47 Kurzer Winter, früher Start, lange Tage
05:14 Kommunen und Bauhöfe: wenn der Winterdienst beginnt
06:11 Warum die Schäden im Winter entstehen
06:46 Wie ein Schlagloch entsteht
09:03 Frost-Tau-Wechsel: warum der Nullpunkt das Problem ist
09:53 Ohne Winterdienst sieht man die Schäden nicht
11:02 Was das Mischwerk im Winter macht
12:16 Händler und Nachunternehmer: im Winter ist der Kopf frei
12:47 Warum ein Dispositionstool in die Winterpause gehört
14:59 Warum die Preise im Straßenbau intransparent sind
17:55 Qualität und Preis: der billigste Kaltasphalt
18:25 Wenn die Kolonne eine Woche später wieder anrücken muss
20:10 Geiz ist nicht geil
20:51 In jeder anderen Branche vergleicht man Preise
21:22 Wie heute verglichen wird, und die Preisliste für Neukunden
22:46 Weniger Aufwand im Einkauf und im Vertrieb
23:53 Wie viel Transparenz verträgt der Markt
25:36 Was Anbieter von öffentlichen Preisen haben
28:06 Gleicher Preis für alle, und wann Konditionen berechtigt sind
29:22 Mengenstaffeln, Lagerkosten und der Jahresbedarf
30:55 Der Probeeimer
33:03 Was ein Preisvergleich an Zeit spart
33:47 Ausblick und Abschluss
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52 Minuten
Léon Heß hat Abitur, zwei Semester Pharmatechnik und dann die Reißleine gezogen. Heute ist er 25, Polier und Straßenbaumeister, baut Walzasphalt und Gussasphalt und zeigt seinen Job täglich auf TikTok und Instagram. Gerade steht er als Finalist im Rennen um Mister Handwerk 2027. In dieser Folge erklärt er, warum er lieber bei 230 Grad auf der Bohle steht als im Büro.
Es geht um den Unterschied zwischen Walzasphalt und Gussasphalt: warum der eine in der Mulde kommt und der andere im Kocher mit Rührwerk, warum Gussasphalt nicht gewalzt, sondern gegossen und mit Vorlegestreifen gebaut wird, und warum ein Sommertag auf der Gussbohle bei 220 Grad ein Dampfbad ist, gegen das Walzasphalt „quasi kalt" wirkt.
Léon erzählt, wie man mit 25 eine Kolonne führt, in der die einen gleich alt sind und die anderen Anfang 60: Kumpel und Führungskraft zugleich, Berufliches und Privates trennen, die Erfahrenen einbinden statt ihnen die Welt erklären. Er spricht über den Ruf des Handwerks („wenn du in der Schule nicht aufpasst, wirst du Bauarbeiter"), über den Zeitungsartikel zu seinem Gehalt und darüber, was Betriebe ändern müssen, damit Azubis nach der Ausbildung nicht wieder weg sind. Claas erzählt dagegen, wie er als Werkstudent ohne Ausbildung plötzlich Asphalt-Bauleiter war und die Kolonne ihn stehen ließ.
Dazu der Alltag eines Poliers: 6 Uhr auf der Baustelle, Dispo für den nächsten Tag, 400 Tonnen Tragschicht und acht Lkw im Umlauf, Kolonnenfächer beim Lageristen, Bautagesbericht am Abend. Und die steile These zum Schluss: Ab 2027 gilt der Arbeitsplatzgrenzwert für Bitumendämpfe auch im Walzasphalt. Léon baut schon jetzt temperaturabgesenkt und beschreibt, was das im Herbst auf der Baustelle bedeutet: kurze Verarbeitungsfenster, Nester, mehr Walzen, zwei Kolonnen bei Ortsdurchfahrten.
Kapitel:
00:00 Worum es heute geht
01:08 Léon Heß: 25, Straßenbaumeister, gerade im Walzasphalt
02:04 Walzasphalt und Gussasphalt: Kocher statt Mulde
04:01 Was ist lieber? Ruf, Logistik und Kreisverkehre
06:30 230 Grad auf der Bohle: Sommer, Dampfbad, Schutzausrüstung
08:53 Polier mit 25: Kumpel und Führungskraft zugleich
11:28 Ältere Kollegen einbinden
12:32 Nachwuchs und der Ruf des Handwerks
14:26 Was Betriebe ändern müssen
18:07 Sein Weg: Studium abgebrochen, Ausbildung, Meister
22:38 Asphalttechnik-Studium in Braunschweig
23:33 Der Zeitungsartikel übers Gehalt
25:51 Ausbildung vor dem Studium: Claas' erste Wochen als Bauleiter
29:33 Holt Social Media Leute in die Branche?
31:38 Wie das Filmen anfing: Handy, Voice-Over, Feedback
34:15 Ein Tag als Polier: 6 Uhr, Dispo, Lkw-Umlauf, Lagerist
38:30 Vermietung nebenbei: warum er es gelassen hat
42:21 Steile These: temperaturabgesenkter Asphalt ab 2027
47:37 Schulung zum neuen Regelwerk: Theorie trifft Baustelle
49:43 Abschluss: zweite Folge im Dezember, Voting Anfang Januar
Léon findet ihr auf TikTok als @leonderasphaltprofi, auf Instagram als @leonhessi66 und auf YouTube als LéonDerAsphaltProfi.
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Es geht um den Unterschied zwischen Walzasphalt und Gussasphalt: warum der eine in der Mulde kommt und der andere im Kocher mit Rührwerk, warum Gussasphalt nicht gewalzt, sondern gegossen und mit Vorlegestreifen gebaut wird, und warum ein Sommertag auf der Gussbohle bei 220 Grad ein Dampfbad ist, gegen das Walzasphalt „quasi kalt" wirkt.
Léon erzählt, wie man mit 25 eine Kolonne führt, in der die einen gleich alt sind und die anderen Anfang 60: Kumpel und Führungskraft zugleich, Berufliches und Privates trennen, die Erfahrenen einbinden statt ihnen die Welt erklären. Er spricht über den Ruf des Handwerks („wenn du in der Schule nicht aufpasst, wirst du Bauarbeiter"), über den Zeitungsartikel zu seinem Gehalt und darüber, was Betriebe ändern müssen, damit Azubis nach der Ausbildung nicht wieder weg sind. Claas erzählt dagegen, wie er als Werkstudent ohne Ausbildung plötzlich Asphalt-Bauleiter war und die Kolonne ihn stehen ließ.
Dazu der Alltag eines Poliers: 6 Uhr auf der Baustelle, Dispo für den nächsten Tag, 400 Tonnen Tragschicht und acht Lkw im Umlauf, Kolonnenfächer beim Lageristen, Bautagesbericht am Abend. Und die steile These zum Schluss: Ab 2027 gilt der Arbeitsplatzgrenzwert für Bitumendämpfe auch im Walzasphalt. Léon baut schon jetzt temperaturabgesenkt und beschreibt, was das im Herbst auf der Baustelle bedeutet: kurze Verarbeitungsfenster, Nester, mehr Walzen, zwei Kolonnen bei Ortsdurchfahrten.
Kapitel:
00:00 Worum es heute geht
01:08 Léon Heß: 25, Straßenbaumeister, gerade im Walzasphalt
02:04 Walzasphalt und Gussasphalt: Kocher statt Mulde
04:01 Was ist lieber? Ruf, Logistik und Kreisverkehre
06:30 230 Grad auf der Bohle: Sommer, Dampfbad, Schutzausrüstung
08:53 Polier mit 25: Kumpel und Führungskraft zugleich
11:28 Ältere Kollegen einbinden
12:32 Nachwuchs und der Ruf des Handwerks
14:26 Was Betriebe ändern müssen
18:07 Sein Weg: Studium abgebrochen, Ausbildung, Meister
22:38 Asphalttechnik-Studium in Braunschweig
23:33 Der Zeitungsartikel übers Gehalt
25:51 Ausbildung vor dem Studium: Claas' erste Wochen als Bauleiter
29:33 Holt Social Media Leute in die Branche?
31:38 Wie das Filmen anfing: Handy, Voice-Over, Feedback
34:15 Ein Tag als Polier: 6 Uhr, Dispo, Lkw-Umlauf, Lagerist
38:30 Vermietung nebenbei: warum er es gelassen hat
42:21 Steile These: temperaturabgesenkter Asphalt ab 2027
47:37 Schulung zum neuen Regelwerk: Theorie trifft Baustelle
49:43 Abschluss: zweite Folge im Dezember, Voting Anfang Januar
Léon findet ihr auf TikTok als @leonderasphaltprofi, auf Instagram als @leonhessi66 und auf YouTube als LéonDerAsphaltProfi.
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35 Minuten
Claas war auf der KOMMUNAL live in Fulda, der Fachmesse für kommunale Technik, und berichtet, was er dort gesehen hat: ein Freigelände, auf dem die Maschinen nicht auf dem Podest stehen, sondern fahren, Winterdienst und Grünpflege, Kehrmaschinen für Radwege, Kanalinspektion, Lastenräder und ein Unimog, mit dem man über das Gelände mitfahren konnte. Straßenunterhaltung spielte eine kleinere Rolle, dafür hat Claas einen Anbieter kennengelernt, der Heißasphalt aus dem Eimer herstellt und bei den Bauhöfen gut ankam. Nächstes Jahr wollen wir in Fulda mit eigenem Stand dabei sein.
Danach geht es um die Frage, was ein Plattformanbieter auf einer Messe zeigt, wenn er keine Maschine vorführen kann, und um unsere eigenen Messe-Erfahrungen seit der Gründung: das Asphaltseminar in Willingen zwei Tage nach der Gründung, der erste Stand auf der NordBau mit Rollbanner, zusammengeschusterter Wand und Schweizer Schokolade, Claas allein im Pionierviertel der InfraTech in Essen, die Asphalttage in Berchtesgaden, und warum unsere Messewand seitdem aus Plakaten und doppelseitigem Klebeband besteht. Inklusive des Anrufs beim Messebauer, als in ein paar Ecken das Klebeband vergessen wurde.
Zum Schluss der Messe-Ausblick: NordBau in Neumünster (09. bis 11.09., Freigelände Nord, Stand N266), Deutscher Straßen- und Verkehrskongress der FGSV in Wiesbaden (14. bis 16.10.), HOFMANN Expo in Rellingen bei Hamburg (26.11., Stand 60), Kolloquium Straßenbau in der Praxis der TAE in Ostfildern (23. bis 24.02.2027), KOMMUNAL live 2027 in Fulda und InfraTech 2028 in Essen. Alle Termine stehen unter asphalt-partner.de/news. Und eine Frage an alle, die zuhören: Welche Messe fehlt in unserer Liste? Und welches Start-up will mal gemeinsam mit uns ausstellen?
Kapitel:
00:00 Worum es heute geht
00:49 KOMMUNAL live in Fulda: Freigelände, Vorführungen, Unimog
02:24 Nicht nur Straßenbau: Was Bauhöfe in Fulda finden
04:42 Claas' Highlight: der Unimog
07:06 Heißasphalt aus dem Eimer: ein Anbieter, den wir noch nicht haben
08:22 Nächstes Jahr mit eigenem Stand nach Fulda
10:02 Wird auf Messen gekauft oder nur geschaut?
11:20 Was zeigt ein Plattformanbieter am Stand?
13:33 Unsere ersten Messen: Asphaltseminar Willingen und NordBau
15:04 Der erste Stand: Theke, Rollbanner, Schweizer Schokolade
16:32 InfraTech Essen: Claas allein im Pionierviertel
20:10 Asphalttage in Berchtesgaden
23:02 Plakate statt Messewand: der Tesa-Fauxpas
26:05 Wo wir demnächst stehen: NordBau, Wiesbaden, Rellingen, Willingen, Ostfildern
29:43 Berlin, Wien und die Frage, welche Messe sich lohnt
33:00 Abschluss: Welche Messe fehlt? Start-ups gemeinsam ausstellen
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Danach geht es um die Frage, was ein Plattformanbieter auf einer Messe zeigt, wenn er keine Maschine vorführen kann, und um unsere eigenen Messe-Erfahrungen seit der Gründung: das Asphaltseminar in Willingen zwei Tage nach der Gründung, der erste Stand auf der NordBau mit Rollbanner, zusammengeschusterter Wand und Schweizer Schokolade, Claas allein im Pionierviertel der InfraTech in Essen, die Asphalttage in Berchtesgaden, und warum unsere Messewand seitdem aus Plakaten und doppelseitigem Klebeband besteht. Inklusive des Anrufs beim Messebauer, als in ein paar Ecken das Klebeband vergessen wurde.
Zum Schluss der Messe-Ausblick: NordBau in Neumünster (09. bis 11.09., Freigelände Nord, Stand N266), Deutscher Straßen- und Verkehrskongress der FGSV in Wiesbaden (14. bis 16.10.), HOFMANN Expo in Rellingen bei Hamburg (26.11., Stand 60), Kolloquium Straßenbau in der Praxis der TAE in Ostfildern (23. bis 24.02.2027), KOMMUNAL live 2027 in Fulda und InfraTech 2028 in Essen. Alle Termine stehen unter asphalt-partner.de/news. Und eine Frage an alle, die zuhören: Welche Messe fehlt in unserer Liste? Und welches Start-up will mal gemeinsam mit uns ausstellen?
Kapitel:
00:00 Worum es heute geht
00:49 KOMMUNAL live in Fulda: Freigelände, Vorführungen, Unimog
02:24 Nicht nur Straßenbau: Was Bauhöfe in Fulda finden
04:42 Claas' Highlight: der Unimog
07:06 Heißasphalt aus dem Eimer: ein Anbieter, den wir noch nicht haben
08:22 Nächstes Jahr mit eigenem Stand nach Fulda
10:02 Wird auf Messen gekauft oder nur geschaut?
11:20 Was zeigt ein Plattformanbieter am Stand?
13:33 Unsere ersten Messen: Asphaltseminar Willingen und NordBau
15:04 Der erste Stand: Theke, Rollbanner, Schweizer Schokolade
16:32 InfraTech Essen: Claas allein im Pionierviertel
20:10 Asphalttage in Berchtesgaden
23:02 Plakate statt Messewand: der Tesa-Fauxpas
26:05 Wo wir demnächst stehen: NordBau, Wiesbaden, Rellingen, Willingen, Ostfildern
29:43 Berlin, Wien und die Frage, welche Messe sich lohnt
33:00 Abschluss: Welche Messe fehlt? Start-ups gemeinsam ausstellen
RoadTalk ist der Podcast von Moritz und Claas, den Gründern von RoadPartner. Feedback, Themenwünsche oder Interesse an einem Gastauftritt: podcast@roadpartner.de
29 Minuten
Jede Gemeinde hat einen, aber kaum jemand weiß, was dort eigentlich passiert: der Bauhof. Claas erklärt, wer sich in Deutschland um welche Straße kümmert, von der Autobahn GmbH bis zur Gemeindestraße, was Bauhöfe und Straßenmeistereien den ganzen Tag machen und wie der Einkauf der öffentlichen Hand zwischen LZN, Vergleichsangeboten und Ausschreibungen funktioniert. Außerdem: die erste Hörerfrage (Warum flickt der Bauhof das Schlagloch nur mit dem Eimer?), eine steile These zu Vergaberegeln und Steuergeld, und der neue Produktvergleich auf RoadPartner, der öffentlichen Einkäufern die Pflicht-Vergleichsangebote leichter macht.
Kapitel:
00:00 Intro
00:05 Begrüßung und unser Gastauftritt bei Tiefgründig
00:48 Nachhaltigkeit und CO2: was sich bei Vergaben ändert
03:46 Thema heute: Bauhöfe und Kommunalbetriebe
04:05 Wem gehört welche Straße? Von der Autobahn bis zur Gemeindestraße
06:18 Was macht ein Bauhof den ganzen Tag?
08:31 Wie kauft ein Bauhof ein? LZN, Vergleichsangebote, Ausschreibungen
11:05 Mythos: Dürfen Kommunen nicht online einkaufen?
12:28 Neues Feature: der Produktvergleich
15:45 Der Vergabevermerk: begründet zum besseren Produkt greifen
18:09 Hörerfrage: Warum flickt der Bauhof nur mit dem Eimer?
19:53 Warum so viele Flicken? Der Kanal unter der Straße
21:26 Steile These: Verbrennen Vergaberegeln Steuergeld?
24:42 Ein Tag als Bauhofleiter: das Streusalz-Rätsel
26:50 Ausblick: unser nächster Gast
28:13 Abschluss
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Kapitel:
00:00 Intro
00:05 Begrüßung und unser Gastauftritt bei Tiefgründig
00:48 Nachhaltigkeit und CO2: was sich bei Vergaben ändert
03:46 Thema heute: Bauhöfe und Kommunalbetriebe
04:05 Wem gehört welche Straße? Von der Autobahn bis zur Gemeindestraße
06:18 Was macht ein Bauhof den ganzen Tag?
08:31 Wie kauft ein Bauhof ein? LZN, Vergleichsangebote, Ausschreibungen
11:05 Mythos: Dürfen Kommunen nicht online einkaufen?
12:28 Neues Feature: der Produktvergleich
15:45 Der Vergabevermerk: begründet zum besseren Produkt greifen
18:09 Hörerfrage: Warum flickt der Bauhof nur mit dem Eimer?
19:53 Warum so viele Flicken? Der Kanal unter der Straße
21:26 Steile These: Verbrennen Vergaberegeln Steuergeld?
24:42 Ein Tag als Bauhofleiter: das Streusalz-Rätsel
26:50 Ausblick: unser nächster Gast
28:13 Abschluss
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30 Minuten
Was passiert, wenn der Asphaltfertiger mitten im Einbau ausfällt, die Lieferung nicht kommt oder es plötzlich regnet? Claas erzählt aus seiner Bauleiter-Zeit: von Ersatzteil-Rettungsfahrten, dem Zeitfenster, das heißer Asphalt gnadenlos vorgibt, und dem Tag, an dem seine iPhone-Anrufliste über 100 Telefonate zählte. Außerdem: Moritz besteht überraschend das inoffizielle Bauleiter-Vorstellungsgespräch, warum Kolonnen sich gegenseitig aushelfen, und wie ein vergessener Probeeimer zur Produktidee wurde.
Kapitel:
00:00 Intro
00:05 Isar-Tour, Mückenstiche und Niedrigwasser
01:29 Wenn die Lieferung nicht kommt: Stillstand beim Asphalteinbau
04:09 Fertiger kaputt, was jetzt?
06:28 Regen im Anmarsch: Moritz im Bauleiter-Test
08:36 Was Daten im Einbauprozess verändern könnten
11:56 100 Anrufe am Tag: Bauleiter-Alltag
14:24 Der vergessene Probeeimer
16:30 Nachunternehmer finden, wenn man auswärts baut
19:31 Wenn morgens jemand in der Kolonne fehlt
21:35 Aushilfe unter Kollegen-Firmen
24:53 Kundenfeedback und der Probeeimer-Versuch
26:17 Ausblick: der erste Gast kommt
28:38 Abschluss
Feedback, Themenwünsche und Gäste-Vorschläge: info@asphalt-partner.de
Kapitel:
00:00 Intro
00:05 Isar-Tour, Mückenstiche und Niedrigwasser
01:29 Wenn die Lieferung nicht kommt: Stillstand beim Asphalteinbau
04:09 Fertiger kaputt, was jetzt?
06:28 Regen im Anmarsch: Moritz im Bauleiter-Test
08:36 Was Daten im Einbauprozess verändern könnten
11:56 100 Anrufe am Tag: Bauleiter-Alltag
14:24 Der vergessene Probeeimer
16:30 Nachunternehmer finden, wenn man auswärts baut
19:31 Wenn morgens jemand in der Kolonne fehlt
21:35 Aushilfe unter Kollegen-Firmen
24:53 Kundenfeedback und der Probeeimer-Versuch
26:17 Ausblick: der erste Gast kommt
28:38 Abschluss
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28 Minuten
Claas war auf Junggesellenabschied in Riga und hat natürlich die Straßen inspiziert. Daraus wird ein kleines Ranking der besten und schlechtesten Straßen, die er je befahren hat, und eine Antwort auf die Frage, warum Autobahn-Baustellen so oft leer wirken. Danach wird es persönlich: Moritz erzählt, wie aus einer Reddit-Anfrage und einem Entwickler aus Rumänien der erste Prototyp von RoadPartner wurde, warum der Baukasten schnell an Grenzen stieß und weshalb heute alles selbst entwickelt ist, von individuellen Preisen über Unternehmensaccounts mit Freigabe-Limits bis zum Bedarfsrechner.
Kapitel:
00:00 Intro
00:05 Riga: Junggesellenabschied und Straßen-Check
02:05 Die besten und schlechtesten Straßen (Schweiz bis Mexiko)
03:10 Warum Autobahn-Baustellen oft leer wirken
06:09 Sommerferien: Erreichbarkeit, Urlaubsplanung, Kolonnen
09:05 Wie die Plattform entstand: Reddit, MVP, Entwickler aus Rumänien
11:35 Baukasten oder Eigenentwicklung?
14:51 Kundenfeedback: wie schnell wird umgesetzt?
16:46 Datensicherheit und made in Germany
18:24 Warum graue Haare im Team Gold wert sind
19:47 Wo Nutzer den Unterschied merken: Preise, Accounts, Varianten, App
27:14 Abschluss
Feedback, Themenwünsche und Gäste-Vorschläge: info@asphalt-partner.de
Kapitel:
00:00 Intro
00:05 Riga: Junggesellenabschied und Straßen-Check
02:05 Die besten und schlechtesten Straßen (Schweiz bis Mexiko)
03:10 Warum Autobahn-Baustellen oft leer wirken
06:09 Sommerferien: Erreichbarkeit, Urlaubsplanung, Kolonnen
09:05 Wie die Plattform entstand: Reddit, MVP, Entwickler aus Rumänien
11:35 Baukasten oder Eigenentwicklung?
14:51 Kundenfeedback: wie schnell wird umgesetzt?
16:46 Datensicherheit und made in Germany
18:24 Warum graue Haare im Team Gold wert sind
19:47 Wo Nutzer den Unterschied merken: Preise, Accounts, Varianten, App
27:14 Abschluss
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27 Minuten
In der ersten Folge von RoadTalk stellen sich Moritz und Claas vor: der eine Bauingenieur mit Baustellenerfahrung, der andere Banker ohne jeden Straßenbau-Hintergrund. Sie erzählen, wie aus einer Bachelorarbeit über temperaturabgesenkten Asphalt eine Einkaufsplattform für den ganzen Straßenbau wurde, warum Beschaffung in der Branche noch immer über Telefon und E-Mail läuft und was sich daran gerade ändert. Außerdem: wie das Buchen von Nachunternehmerleistungen funktioniert, warum die Software komplett selbst gebaut ist und was in den nächsten Folgen kommt.