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Lagerfeuer-Gespräch von DARC Management

Lagerfeuer-Gespräch von DARC Management

DARC Management UG 14 Episoden Neueste vor 1 Woche

Führung, Verantwortung und KI. Jeden Mittwoch um 11:07 Uhr, genau 11:07 Minuten.

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Episoden

11 Minuten
Letzte Woche haben wir uns mit einem Satz verabschiedet: Ab Dezember gilt Software als Produkt. Diese Woche misst Tina unseren eigenen Satz nach. Er stimmt, und er führt trotzdem in die Irre: Die neue Produkthaftung schützt nur natürliche Personen, und beruflich genutzte Daten sind ausdrücklich ausgenommen. Was bleibt einem Unternehmen, wenn sein KI-Agent Schaden anrichtet? Der Vertrag mit dem Anbieter. Wir haben drei Standardverträge gelesen. Dazu der Fall Air Canada, drei Schritte für diese Woche und eine terminierte Prognose. Die Themen: - Nachgetragen in eigener Sache: Unser Ausblick aus Folge 11, „Ab Dezember gilt Software als Produkt“, klang nach mehr Schutz, als das Gesetz gibt. Wir prüfen ihn wie jedes Anbieterversprechen - Was stimmt: Die Richtlinie (EU) 2024/2853 zählt Software ausdrücklich zu den Produkten (Art. 4 Nr. 1). Der deutsche Gesetzentwurf nennt den 9. Dezember 2026 als Tag des Inkrafttretens. Beschlossen war er bei Redaktionsschluss am 5. Oktober 2026 nicht; die Tagesordnung des Bundestags führte die abschließende Beratung für Donnerstag, 8. Oktober - Was der Satz verschwieg: Anspruch auf Schadensersatz hat „jede natürliche Person“ (Art. 5 Abs. 1). Ersetzt wird der Verlust von Daten nur, wenn sie „nicht für berufliche Zwecke verwendet werden“ (Art. 6 Abs. 1 c). Der deutsche Entwurf übernimmt das in § 1, und seine Begründung sagt es ausdrücklich. Die Regeln gelten nur für Produkte, die nach dem 9. Dezember 2026 in Verkehr kommen - Drei Standardverträge nebeneinander, OpenAI, Anthropic und Salesforce: Im Normalfall endet die Haftung bei den Gebühren der letzten zwölf Monate. Bei OpenAI und, für Kunden in Deutschland, bei Salesforce gilt die Grenze nicht bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei Anthropic steht eine solche Ausnahme nicht im Text. Messart: Vertragstext des Anbieters, selbst gelesen - Die Grenzen dieser Messung: Gelesen haben wir die drei Hauptverträge, keine individuell verhandelten Verträge und nicht jedes Zusatzdokument. OpenAI verweist auf weitere Freistellungen in seinen dienstspezifischen Bedingungen; dieses Dokument konnten wir nicht abrufen und sagen dazu nichts. Ob eine Haftungsgrenze vor einem deutschen Gericht hält, haben wir nicht geprüft - Das Urteil nach unserer neuen Skala (belegt, belegt aber irreführend dargestellt, unbelegt, widerlegt): Unser eigener Satz ist belegt, aber irreführend dargestellt. Bezahlt hat ihn niemand, er ist von uns - Der Streit der Folge: Frank nennt die Reform einen Fortschritt. Tina hält mit Art. 15 und Art. 10 dagegen. Frank antwortet mit Art. 8 Abs. 2: Wer ein Produkt wesentlich verändert und in Betrieb nimmt, gilt selbst als Hersteller. Ob das Einrichten eines Agenten dazu zählt, sagt der Text nicht - Die geplante KI-Haftungsrichtlinie der EU ist zurückgenommen (Amtsblatt C vom 6. Oktober 2025) - Das Lagerfeuer: Moffatt gegen Air Canada, Februar 2024. Der Chatbot der Fluglinie stellt eine nachträgliche Erstattung in Aussicht, die es nicht gibt. Die Fluglinie legt nahe, der Chatbot sei für sich selbst verantwortlich. Das Gericht nennt das einen bemerkenswerten Vortrag. Es war ein Chatbot, kein Agent, und ein Schiedsgericht für kleine Forderungen - Drei Schritte für diese Woche, ohne Budget: die Haftungsgrenze im eigenen Vertrag suchen und in Euro ausrechnen; den Versicherer schriftlich fragen, ob Schäden durch KI gedeckt sind; für jeden Chatbot und Agenten mit Kundenkontakt einen Menschen mit Namen festlegen, der die Aussagen verantwortet - Die Prognose der Folge, geführt in unserem Mess-Sheet: Bis 30. Juni 2027 hebt keiner der drei Anbieter die Grenze von zwölf Monatsgebühren in seinen Standardbedingungen an, und keiner sagt darin zu, für Schäden durch seinen Agenten einzustehen. Ändert einer von ihnen eines von beiden, lag Frank falsch Quellen: - Richtlinie (EU) 2024/2853 über die Haftung für fehlerhafte Produkte, Amtsblatt: https://eur-lex.europa.eu/eli/dir/2024/2853/oj - Bundesregierung, Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Produkthaftungsrechts, Bundestagsdrucksache 21/4297 (PDF): https://dserver.bundestag.de/btd/21/042/2104297.pdf - Deutscher Bundestag, erste Lesung am 4. März 2026: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw10-de-produkthaftungsrecht-1150448 - Deutscher Bundestag, Tagesordnung der Sitzungswoche (PDF, Stand 5. Oktober 2026): https://www.bundestag.de/resource/blob/473452/Tagesordnung-komplett.pdf - OpenAI, Services Agreement (PDF, Fassung v.010126): https://cdn.openai.com/osa/openai-services-agreement.pdf - Anthropic, Commercial Terms of Service (gültig ab 17. Juni 2025): https://www.anthropic.com/legal/commercial-terms - Salesforce, Main Services Agreement (PDF, Stand 1. September 2026, Abschnitt 12.13 für Kunden in Deutschland): https://www.salesforce.com/en-us/wp-content/uploads/sites/4/documents/legal/Salesforce_MSA.pdf - Europäische Kommission, Rücknahme von Vorschlägen, C/2025/5423, Amtsblatt C vom 6. Oktober 2025: http://publications.europa.eu/resource/celex/52025XC05423 - Civil Resolution Tribunal British Columbia, Moffatt v. Air Canada, 2024 BCCRT 149: https://decisions.civilresolutionbc.ca/crt/crtd/en/item/525448/index.do - Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 12. Mai 2026, 4 UKl 3/25 (erzählt in Folge 9): https://nrwe.justiz.nrw.de/olgs/hamm/j2026/4_UKl_3_25_Urteil_20260512.html Wichtig: Alle Aussagen wurden am 5. Oktober 2026 gegen die genannten Quellen geprüft. Vertragsangaben stammen aus den öffentlichen Standardbedingungen der Anbieter. Diese Folge ist keine Rechtsberatung. Unser Mess-Sheet mit allen geprüften Versprechen und den offenen Prognosen: https://darc-transform.de/podcast/mess-sheet/ Schicken Sie uns das Versprechen Ihres KI-Anbieters, gern per E-Mail oder auf LinkedIn. Wir suchen uns jede Woche eines zum Nachmessen aus; ein Anspruch auf Prüfung besteht nicht, und für Verdachtsfälle gelten die Regeln sorgfältiger Berichterstattung. Nächste Folge am 14. Oktober: Ist KI der Jobkiller Nummer eins? Wir lesen nach, was die meistzitierte Zahl wirklich zählt. Wie immer mittwochs um 11:07 Uhr. Mehr zum Podcast: https://darc-transform.de/podcast/ KI-Transparenz: Beide Stimmen in dieser Folge sind KI-generiert, auch Frank hören Sie als KI-Stimme. Die Gedanken und die Worte sind seine. Mehr: https://darc-transform.de/podcast/
11 Minuten
Microsoft meldet fünfzehnmal so viele aktive KI-Agenten wie im Vorjahr. Tina liest die Fußnote dazu: Als aktiv zählt ein Agent schon, wenn er in 28 Tagen einmal läuft. Die Zahl misst also Verbreitung, nicht Nutzen, und eine unabhängige Zählung gibt es nicht. Dann die Frage aus dem Titel: Welche Agenten laufen in Ihrem Haus, und wer weiß davon? Dazu der Fall PocketOS, bei dem ein Agent in neun Sekunden eine Produktionsdatenbank samt Sicherungen löschte, drei Schritte für diese Woche und eine terminierte Prognose. Die Themen: - Nachgemessen: Microsoft Work Trend Index 2026 (5. Mai 2026): „The number of active agents in the Microsoft 365 ecosystem has grown 15x year over year, rising to 18x in large enterprises.“ Die Fußnote: „An agent counts as active if it has at least one day of user-initiated usage in the 28-day period or completes at least one autonomous run in that period.“ Messart: Telemetrie auf der eigenen Plattform, Herstellerangabe, keine unabhängige Zählung - Zur Einordnung, ausdrücklich keine Gegenmessung: Das britische Wirtschaftsministerium hat Microsoft 365 Copilot von Oktober bis Dezember 2024 mit 1.000 Lizenzen getestet und fand keinen Beleg, dass gesparte Zeit zu höherer Produktivität geführt hat. Copilot ist kein Agent, die Studie misst etwas anderes als die Fünfzehn - Die Unbekannten: Bitkom (14. September 2026) meldet 11 Prozent, die Agenten schon einsetzen, 29 Prozent planen, 31 Prozent diskutieren. Basis sind die Unternehmen, die KI nutzen oder planen, nicht alle Unternehmen (603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten, telefonisch, Selbstauskunft) - Schatten-KI laut Bitkom: Private KI-Werkzeuge sind in 8 Prozent der Unternehmen weit verbreitet, in 17 Prozent gibt es Einzelfälle, weitere 17 Prozent vermuten es (21. Oktober 2025). Und 10 Prozent der Erwerbstätigen nutzen KI im Job ohne Wissen des Arbeitgebers, zuvor 5 Prozent (5. Mai 2025; KI allgemein, nicht nur Agenten) - Einordnung: Ein Agent ist ein Mitarbeiter ohne Personalakte. Wer seine Agenten nicht kennt, kennt seine Schlüssel nicht. Rechtlich ist ein Agent ein KI-System: Die Offenlegungspflicht aus Art. 50 Abs. 1 KI-Verordnung gilt seit 2. August 2026, die Pflicht zur KI-Kompetenz aus Art. 4 bleibt auch nach dem AI Omnibus bestehen, in abgeschwächter Form - Nachgefragt: Wir haben doch gar keine Agenten? Wie viele unbekannte gibt es? (Die Cloud Security Alliance meldet, mehr als die Hälfte der Organisationen habe 1 bis 100 nicht genehmigte Agenten; finanziert von einem Anbieter von Sicherheitssoftware. Eine amtliche Zahl gibt es nicht.) Wie gefährlich sind selbst installierte Agenten? (OpenClaw: laut einem Sicherheitsanbieter 341 bösartige unter 2.857 geprüften Erweiterungen, Lücke CVE-2026-25253.) Und wer führt Tina? - Das Lagerfeuer: PocketOS, April 2026. Ein Programmier-Agent mit einem Zugangsschlüssel mit vollen Rechten löscht über eine alte Schnittstelle der Plattform Railway die Produktionsdatenbank samt Sicherungen, in neun Sekunden. Railway hat die Daten wiederhergestellt und die Schnittstelle nachgebessert. Die Lehre: Ein Agent tut, was sein Schlüssel erlaubt - Drei Schritte für diese Woche, ohne Budget: Inventur der Agenten aus den eigenen Plattformen, bei Microsoft aus dem Admin-Center, mit einem Menschen als Verantwortlichem; für jeden Agenten prüfen, mit wessen Zugang er läuft und ob dieser Zugang löschen darf; festlegen, wer einen Agenten abschalten darf, auch nachts und im Urlaub, und es einmal ausprobieren - Die Prognose der Folge, geführt in unserem Mess-Sheet: Bis 30. Juni 2027 veröffentlicht Microsoft einen Work Trend Index 2027, der wieder ein Wachstum aktiver Agenten nennt und als aktiv weiterhin schon einen Lauf in 28 Tagen zählt. Wird die Definition verschärft, lag Frank falsch; erscheint kein Bericht, gilt die Prognose als nicht auflösbar Quellen: - Microsoft, Work Trend Index 2026, „Agents, human agency, and the opportunity for every organization“, 5. Mai 2026: https://www.microsoft.com/en-us/worklab/work-trend-index/agents-human-agency-and-the-opportunity-for-every-organization - UK Department for Business and Trade, Evaluation Microsoft 365 Copilot (PDF): https://assets.publishing.service.gov.uk/media/68adbe409e1cebdd2c96a19d/dbt-microsoft-365-copilot-evaluation.pdf - Bitkom, Presseinformation „Erstmals nutzt die Mehrheit der Unternehmen KI“, 14. September 2026: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Erstmals-nutzt-Mehrheit-Unternehmen-KI - Bitkom, Presseinformation „Beschäftigte nutzen vermehrt Schatten-KI“, 21. Oktober 2025: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Beschaeftigte-nutzen-Schatten-KI - Bitkom, Presseinformation zur KI-Nutzung von Erwerbstätigen, 5. Mai 2025: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/KI-Nutzung-boomt-Angst-vor-Abhaengigkeit-Ausland-gross - Cloud Security Alliance, Pressemitteilung, 16. April 2026 (Studie im Auftrag von Zenity): https://cloudsecurityalliance.org/press-releases/2026/04/16/more-than-half-of-organizations-experience-ai-agent-scope-violations-cloud-security-alliance-study-finds - The Register, „Cursor-Opus agent snuffs out startup's production database“, 27. April 2026: https://www.theregister.com/software/2026/04/27/cursor-opus-agent-snuffs-out-startups-production-database/5224442 - NIST National Vulnerability Database, CVE-2026-25253 (OpenClaw): https://nvd.nist.gov/vuln/detail/CVE-2026-25253 - BSI und ANSSI, „Design Principles for LLM-based Systems with Zero Trust“, August 2025 (PDF): https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downloads/EN/BSI/Publications/ANSSI-BSI-joint-releases/LLM-based_Systems_Zero_Trust.pdf - OWASP, Top 10 for Agentic Applications for 2026: https://genai.owasp.org/resource/owasp-top-10-for-agentic-applications-for-2026/ - Verordnung (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung), Art. 4 und Art. 50: https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2024/1689/oj - Richtlinie (EU) 2024/2853 über die Haftung für fehlerhafte Produkte, Art. 22 (Umsetzung bis 9. Dezember 2026): https://eur-lex.europa.eu/eli/dir/2024/2853/oj Wichtig: Alle Zahlen wurden am 29. September 2026 gegen die genannten Quellen geprüft. Herstellerangaben sind als solche gekennzeichnet. Diese Folge ist keine Rechtsberatung. Unser Mess-Sheet mit allen geprüften Versprechen und den offenen Prognosen: https://darc-transform.de/podcast/mess-sheet/ Schicken Sie uns das Versprechen Ihres KI-Anbieters, gern per E-Mail oder auf LinkedIn. Wir suchen uns jede Woche eines zum Nachmessen aus; ein Anspruch auf Prüfung besteht nicht, und für Verdachtsfälle gelten die Regeln sorgfältiger Berichterstattung. Nächste Folge am 7. Oktober: Wenn der Agent Schaden anrichtet, wer haftet? Ab Dezember gilt Software als Produkt. Wie immer mittwochs um 11:07 Uhr. Mehr zum Podcast: https://darc-transform.de/podcast/ KI-Transparenz: Beide Stimmen in dieser Folge sind KI-generiert, auch Frank hören Sie als KI-Stimme. Die Gedanken und die Worte sind seine. Mehr: https://darc-transform.de/podcast/
11 Minuten
Heute liegt kein Anbieterversprechen auf dem Tisch, sondern Franks eigenes Buch: „Führung, Verantwortung und der KI-Dschungel“. Tina hat das Manuskript gelesen und alle sechzehn Zahlen darin gegen ihre Quellen geprüft, so wie es das Buch in Kapitel 1 von jedem Unternehmer verlangt. Zwölf stimmen Wort für Wort, vier werden vor der Drucklegung nachgetragen. Und die spannendste Zahl ist eine, die stimmt: Bitkom meldet für dasselbe Jahr 41 Prozent und 57 Prozent KI-Nutzung, aus zwei verschiedenen Reihen. Dazu der 45.000-Euro-Fall aus Kapitel 1, drei Schritte für diese Woche und eine terminierte Prognose zur KI-Kompetenz. Die Themen: - Nachgetragen, in eigener Sache: Vier Stellen im Manuskript halten der Prüfung nicht stand. Salesforce meldet für KI-Agenten 8,7 statt 8,5 Prozent im Vorjahr. KPMG spricht von „deutschen Unternehmen“, nicht von „Großunternehmen“ (653 Entscheider aus 18 Branchen). Das „Viertel“ bei Stifterverband und McKinsey ist der Anteil mit einer Strategie für KI-Kompetenzen, nicht der Grad der Potenzialnutzung (86 Prozent schöpfen es „nur in geringem Maße“ aus). Und seit dem AI Omnibus (in Kraft 27. Juli 2026) gelten die Hochrisiko-Pflichten erst ab 2. Dezember 2027 bzw. 2. August 2028; Kompetenzpflicht (seit 2. Februar 2025) und Kennzeichnungspflicht (seit 2. August 2026) bleiben - Nachgemessen: Das Buch eröffnet mit Bitkom, 41 Prozent der Unternehmen nutzen KI, Vorjahr 17 Prozent (Pressemitteilung „Digitalisierung der Wirtschaft“, 11. März 2026, 604 Unternehmen ab 20 Beschäftigten, Feldzeit Kalenderwoche 2 bis 6). Am 14. September 2026 meldet Bitkom in seiner KI-Studie 57 Prozent, Vorjahr 36 Prozent (603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten, Feldzeit Kalenderwoche 28 bis 33). Beide Zahlen sind richtig. Anderer Fragebogen, ein halbes Jahr Abstand, andere Stichprobe. Welcher Unterschied wie viel erklärt, sagt Bitkom nicht. Messart beider Reihen: Selbstauskunft, telefonisch - Die Lehre: Eine Zahl ohne Reihe ist keine Zahl. Wer hat gefragt, wann, und wen. Das Buch schreibt „laut Bitkom“ und nennt die Reihe nicht. Das kommt vor dem Druck rein - Aus der neuen KI-Studie: 66 Prozent der Unternehmen schätzen die KI-Kompetenz ihrer Beschäftigten als gering ein, 25 Prozent bieten keinerlei Schulung an (Vorjahr 43 Prozent) - Was im Buch steht: drei Phasen. Standort bestimmen (Kapitel 1 bis 6), die Reise mit dem Kompass (Kapitel 7 bis 11), Ankommen mit dem 90-Tage-Kompass (Kapitel 12). Am Ende jedes Kapitels „Am Lagerfeuer“: Sicht, Geschichte, Tipp. Kernthese: Die KI-Revolution ist in Wahrheit eine Führungsfrage - Nachgefragt: Warum ein Buch über KI, wenn jede Woche ein neues Werkzeug kommt? Ist das Buch nach vier Nachträgen fertig? Welche der beiden Bitkom-Zahlen gehört in die Vorstandsvorlage? Und wer prüft die Maschine, die das Buch geprüft hat? - Das Lagerfeuer: Der Fall aus Kapitel 1. Eine KI nennt den Wettbewerberpreis mit 45.000 Euro, tatsächlich waren es knapp 70.000. Daraus wurde der Prüf-Reflex, und der gilt heute für den Autor selbst - Drei Schritte für diese Woche, ohne Budget: zur letzten KI-Zahl in der Vorlage Reihe, Datum und Befragte notieren; in der Kaffeeküche statt per Rundmail fragen, wo KI schon mitarbeitet; einen Menschen mit Namen für die Kompetenzpflicht benennen - Die Prognose der Folge, geführt in unserem Mess-Sheet: In der Bitkom-KI-Studie im September 2027 schätzen weiterhin mehr als 50 Prozent der Unternehmen die KI-Kompetenz ihrer Beschäftigten als gering ein (2026: 66 Prozent). Stellt Bitkom die Frage anders oder gar nicht, gilt die Prognose als nicht auflösbar Quellen: - Bitkom, Presseinformation „Digitalisierung der Wirtschaft: Fast jedes Unternehmen beschäftigt sich mit KI“, 11. März 2026: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Digitalisierung-der-Wirtschaft-Unternehmen-beschaeftigen-sich-mit-KI - Bitkom, Presseinformation „Erstmals nutzt die Mehrheit der Unternehmen KI“, 14. September 2026: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Erstmals-nutzt-Mehrheit-Unternehmen-KI - Bitkom, Presseinformation „Durchbruch bei Künstlicher Intelligenz“, 15. September 2025: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Durchbruch-Kuenstliche-Intelligenz - Bitkom, Presseinformation zur KI-Nutzung von Erwerbstätigen, 5. Mai 2025 (10 Prozent nutzen KI ohne Wissen des Arbeitgebers): https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/KI-Nutzung-boomt-Angst-vor-Abhaengigkeit-Ausland-gross - Salesforce und Deutscher Mittelstands-Bund, KI-Index Mittelstand 2026, 12. März 2026: https://www.salesforce.com/de/news/press-releases/2026/03/12/ki-index-mittelstand-2026/ - Stifterverband und McKinsey, „KI-Kompetenzen in deutschen Unternehmen“, Januar 2025 (PDF): https://www.stifterverband.org/sites/default/files/2025-01/ki-kompetenzen_in_deutschen_unternehmen.pdf - Deloitte, Pressemitteilung „Deutsche Unternehmen optimieren mit KI, transformieren aber noch nicht“, 20. März 2026: https://www.deloitte.com/de/de/about/press-room/deutsche-unternehmen-optimieren-mit-kI,-transformieren-aber-noch-nicht.html - KPMG, Pressemitteilung „Aus Kür wird Pflicht: 91 Prozent der deutschen Unternehmen sehen KI als geschäftskritisch an“, 5. Juni 2025: https://kpmg.com/de/de/home/media/press-releases/2025/06/aus-kuer-wird-pflicht-91-prozent-der-deutschen-unternehmen-sehen-ki-als-geschaeftskritisch-an-und-stocken-budgets-deutlich-auf.html - KPMG und University of Melbourne, „Trust, attitudes and use of artificial intelligence: A global study 2025“ (PDF, 48.340 Befragte in 47 Ländern): https://assets.kpmg.com/content/dam/kpmgsites/xx/pdf/2025/05/trust-attitudes-and-use-of-ai-global-report.pdf - Verordnung (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung), Art. 4 und Art. 113: https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2024/1689/oj - Frank Wichert, „Führung, Verantwortung und der KI-Dschungel“, Manuskript, Stand Juni 2026, noch nicht erschienen Wichtig: Das Buch ist noch nicht erschienen. Alle Zahlen wurden am 21. September 2026 gegen die genannten Quellen geprüft; die vier Nachträge werden vor der Drucklegung eingearbeitet. Diese Folge ist keine Rechtsberatung. Unser Mess-Sheet mit allen geprüften Versprechen und den offenen Prognosen: https://darc-transform.de/podcast/mess-sheet/ Schicken Sie uns das Versprechen Ihres KI-Anbieters, gern per E-Mail oder auf LinkedIn. Wir suchen uns jede Woche eines zum Nachmessen aus; ein Anspruch auf Prüfung besteht nicht, und für Verdachtsfälle gelten die Regeln sorgfältiger Berichterstattung. Nächste Folge am 30. September: KI-Agenten, die in Ihrem Haus schon arbeiten. Auch die, von denen Sie nichts wissen. Wie immer mittwochs um 11:07 Uhr. Mehr zum Podcast und zum Buch: https://darc-transform.de/podcast/ KI-Transparenz: Beide Stimmen in dieser Folge sind KI-generiert, auch Frank hören Sie als KI-Stimme. Die Gedanken und die Worte sind seine. Mehr: https://darc-transform.de/podcast/
11 Minuten
Das Landgericht München I hat der GEMA gegen den Musikgenerator Suno überwiegend recht gegeben. Darf Ihr Marketing jetzt noch mit künstlicher Intelligenz Bilder, Texte und Musik erzeugen? In Nachgemessen nehmen wir uns dafür kein Musikversprechen vor, sondern das Wort, auf das sich ein Marketing verlässt: sicher. Adobe beschriftet seine Firefly-Modelle mit „Kommerziell sicher“. Wir lesen den Vertrag dazu und fragen: Wer ist abgesichert, was ist abgesichert, und bis zu welcher Summe? Dazu ein Urteil des Oberlandesgerichts Hamm über einen KI-Chatbot, drei Schritte für diese Woche und eine terminierte Prognose zum Bundesgerichtshof. Die Themen: - Der Anlass: Landgericht München I, Urteil vom 31. Juli 2026, GEMA gegen Suno, sechs Musikwerke. Die Stücke waren im Modell memorisiert, und für die wiedererkennbaren Ausgaben aus einfachen Prompts sah das Gericht den Anbieter verantwortlich, nicht die Nutzer. Das Urteil ist nicht rechtskräftig - Warum das viele betrifft: Nach der amtlichen Statistik nutzten 2025 gut ein Viertel der Unternehmen ab zehn Beschäftigten künstliche Intelligenz, 52 Prozent davon erzeugen damit Bilder, Videos oder Ton - Das Versprechen wörtlich: Auf der deutschen Firefly-Seite stehen die Adobe-Modelle unter dem Etikett „Kommerziell sicher“. In der FAQ formuliert Adobe vorsichtiger, die Modelle seien „für die kommerzielle Nutzung geeignet“, und begründet das mit lizenziertem Trainingsmaterial aus Adobe Stock und gemeinfreien Inhalten - Die Messung ist diesmal der Vertrag: In seinen Zusatzbedingungen für generative KI (gültig seit 23. April 2026) schließt Adobe die Gewähr aus, dass Ergebnisse keine Rechte Dritter verletzen. Die Freistellung gibt es nur für Teams- und Unternehmenskunden in bestimmten Tarifen, sie entfällt bei Bearbeitung und bei Kombination mit anderem Material, gilt nicht für Modelle anderer Hersteller und ist auf 10.000 US-Dollar je Ergebnis oder Anspruch gedeckelt. Musik ist seit Juli 2026 ausdrücklich abgedeckt - Der Kontrast: Suno wirbt bei bezahlten Tarifen mit kommerziellen Nutzungsrechten. In den Nutzungsbedingungen steht keine Zusage, dass die Nutzung keine Rechte Dritter verletzt, die Freistellung läuft umgekehrt zugunsten von Suno, und die Haftung ist auf die Zahlungen der letzten sechs Monate begrenzt, mindestens 100 US-Dollar - Franks Einordnung: München hat entschieden, dass ein einfacher Prompt den Nutzer nicht zum Vervielfältiger macht. Offen ist, was gilt, wenn ein Unternehmen das Ergebnis veröffentlicht - Nachgefragt: Ist Suno jetzt verboten? Bin ich als Unternehmen raus? Gehört mir, was die Maschine erzeugt (Amtsgericht München, 13. Februar 2026, drei KI-Logos ohne Schutz)? Und reicht ein Hinweis „mit KI erstellt“? - Das Lagerfeuer: Das Oberlandesgericht Hamm hat am 12. Mai 2026 ein Unternehmen für die Aussagen seines KI-Chatbots verantwortlich gemacht. Der Einwand, das Publikum kenne die Fehleranfälligkeit von KI, half nicht. Die Revision ist zugelassen - Drei Schritte für diese Woche, ohne Budget: eine Inventur der Werkzeuge und Tarife, in jedem Vertrag die Stelle zu Gewähr und Freistellung lesen, und alles Veröffentlichte samt Chatbot-Antworten freigeben wie eine Anzeige - Die Prognose der Folge, geführt in unserem Mess-Sheet: Am 17. Dezember 2026 entscheidet der Bundesgerichtshof im Fall LAION nicht abschließend, sondern legt dem Europäischen Gerichtshof Fragen zum Text und Data Mining vor. Wird der Termin verschoben, lösen wir am neuen Termin auf Quellen: - Landgericht München I, Pressemitteilung 16/2026 vom 31. Juli 2026 (Az. 42 O 763/25): https://www.justiz.bayern.de/gerichte-und-behoerden/landgericht/muenchen-1/presse/2026/16.php - Dasselbe Urteil im Volltext: https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/Y-300-Z-BECKRS-B-2026-N-17961 - Statistisches Bundesamt, Unternehmen mit Nutzung von künstlicher Intelligenz 2025: https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Unternehmen/IKT-in-Unternehmen-IKT-Branche/Tabellen/ikti-unternehmen-kuenstliche-intelligenz.html - Adobe Firefly, deutsche Produktseite mit Etikett und FAQ: https://www.adobe.com/de/products/firefly.html - Adobe, Generative AI Product Specific Terms, gültig seit 23. April 2026: https://www.adobe.com/go/adobe-gen-ai-addl-terms - Adobe, Produktbeschreibung Firefly mit der Liste der abgesicherten Funktionen: https://helpx.adobe.com/legal/product-descriptions/adobe-firefly.html - Suno, Preisseite: https://suno.com/pricing - Suno, Nutzungsbedingungen, gültig seit 3. September 2026: https://suno.com/terms - Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 12. Mai 2026 (Az. 4 UKl 3/25), Volltext: https://nrwe.justiz.nrw.de/olgs/hamm/j2026/4_UKl_3_25_Urteil_20260512.html - Amtsgericht München, Endurteil vom 13. Februar 2026 (Az. 142 C 9786/25), Volltext: https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/Y-300-Z-BECKRS-B-2026-N-1513 - Bundesgerichtshof, Terminhinweis I ZR 281/25, Verkündung am 17. Dezember 2026: https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Termine/DE/Termine/IZR281-25.html Wichtig: Diese Folge ist keine Rechtsberatung. Die Urteile aus München (GEMA gegen Suno) und Hamm sind nicht rechtskräftig; zur Rechtskraft des Amtsgerichtsurteils liegt uns kein Beleg vor. Unser Mess-Sheet mit allen geprüften Versprechen und den offenen Prognosen: https://darc-transform.de/podcast/mess-sheet/ Schicken Sie uns das Versprechen Ihres KI-Anbieters, gern per E-Mail oder auf LinkedIn. Wir suchen uns jede Woche eines zum Nachmessen aus; ein Anspruch auf Prüfung besteht nicht, und für Verdachtsfälle gelten die Regeln sorgfältiger Berichterstattung. Nächste Folge am 23. September: Franks Buch „Führung, Verantwortung und der KI-Dschungel“ und was drinsteht. Wie immer mittwochs um 11:07 Uhr. Mehr zum Podcast und zum Buch: https://darc-transform.de/podcast/ KI-Transparenz: Beide Stimmen in dieser Folge sind KI-generiert, auch Frank hören Sie als KI-Stimme. Die Gedanken und die Worte sind seine. Mehr: https://darc-transform.de/podcast/
11 Minuten
Ein Anbieter verspricht, dass aus zweieinhalb Minuten Dokumentation dreißig Sekunden werden, eine Zeitersparnis von bis zu 80 Prozent. In Nachgemessen zitieren wir dieses Versprechen wörtlich und stellen ihm die größte unabhängige Messung gegenüber, die es dazu gibt: 8.581 Ärztinnen und Ärzte an fünf Universitätskliniken, gemessen nicht per Fragebogen, sondern aus den Protokolldaten des Aktensystems. Ergebnis: 11,7 Prozent. Die Folge trägt zwei Antworten, denn beim Blick in die Bilddiagnostik sieht die Sache völlig anders aus. Dazu ein öffentlich dokumentierter Fall aus fünf Kliniken, drei Schritte für diese Woche und eine terminierte Prognose, deren Suchraum wir vorab festgelegt haben. Die Themen: - Das Versprechen wörtlich: Doctolib nennt in seiner Pressemitteilung vom 13. Februar 2026 eine Zeitersparnis von bis zu 80 Prozent, Grundlage ist eine interne Erhebung mit über 500 eigenen Kundinnen und Kunden von September bis November 2025 - Drei Fragen an jede Zahl: Wer hat gemessen (der Anbieter selbst), woran (an einer einzelnen Notiz, nicht am Arbeitstag) und womit. Die dritte Frage bleibt offen, denn die Messmethode ist weder in der Mitteilung noch auf den öffentlichen Produktseiten auffindbar - Die unabhängige Gegenmessung aus dem Fachblatt JAMA, April 2026: 8.581 ambulant tätige Ärztinnen und Ärzte an fünf US-Universitätskliniken, davon 1.809 mit dem Werkzeug, über gut zwei Jahre, gemessen aus Protokolldaten. 16 Minuten weniger Dokumentation je acht geplante Patientenstunden, das sind 11,7 Prozent - Warum 80 und 11,7 nicht dasselbe messen, und wie die ehrliche Rechnung lautet: Selbst wenn die einzelne Notiz 80 Prozent schneller fertig ist, kommt am Arbeitstag ungefähr ein Neuntel heraus - Die unbequemste Zahl der Folge: Die Arbeit nach Feierabend hat sich nicht bedeutsam verändert. Wer das Werkzeug kauft, damit seine Leute abends früher nach Hause gehen, kauft Kapazität statt Entlastung - Es gibt randomisierte kontrollierte Studien zu diesen Werkzeugen, und sie finden Wirkung. Nur an anderer Stelle: beim Belastungsempfinden, nicht bei der Zeit - Der Gegenbeweis aus Deutschland: Im Brustkrebs-Screening wurden mit KI-Unterstützung 6,7 statt 5,7 Tumore je 1.000 Untersuchungen entdeckt, 17,6 Prozent mehr, ohne Anstieg der unnötigen Rückrufe. Mit drei Einschränkungen, die wir ungefragt nennen: herstellerfinanziert, nicht randomisiert, keine Sterblichkeitsdaten - Franks Haltung: Der Unterschied zwischen Radiologie und Dokumentation ist nicht die Technik, es ist die Messkultur - Das Lagerfeuer: Fünf große Universitätskliniken führen den KI-Mitschreiber breit ein. Nur 21 Prozent fangen überhaupt an, davon nutzt knapp ein Drittel ihn regelmäßig. Am Ende arbeitet ungefähr jeder Fünfzehnte so damit, wie es gedacht war - Drei Schritte für diese Woche, ohne Budget: den Anbieter nach der Messmethode fragen, die eigene Ausgangslage vor dem Kauf messen, und die Nutzung zur Zielgröße machen statt der Lizenz - Die Prognose der Folge, Stichtag 1. Dezember 2026, geführt in unserem Mess-Sheet: Bis dahin nennt Doctolib die Messmethode hinter den 80 Prozent nicht öffentlich. Damit das keine Suche ins Leere wird, steht der Suchraum vorab im Mess-Sheet und wird am Stichtag genau so abgearbeitet Quellen: - Doctolib, Pressemitteilung vom 13. Februar 2026 mit dem zitierten Versprechen. Die Originalseite ist für automatisierte Abrufe gesperrt, hier die frei erreichbare Wiedergabe bei E-HEALTH-COM: https://e-health-com.de/details-unternehmensnews/doctolib-fuehrt-ki-sprechstundenassistent-als-neue-eigenstaendige-loesung-ein/ - Dieselbe Mitteilung als Archivstand der Originalseite vom 15. Februar 2026: https://web.archive.org/web/20260215103104/https://about.doctolib.de/news/doctolib-fuhrt-ki-sprechstundenassistent-als-neue-eigenstandige-losung-ein/ - Die unabhängige Gegenmessung, Rotenstein et al., JAMA 2026, Volltext frei zugänglich: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC13044793/ und der Nachweis: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41920565/ - Randomisierte kontrollierte Studie zu Wohlbefinden und Erschöpfung unter KI-Dokumentation, NEJM AI: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41625485/ - Das deutsche Brustkrebs-Screening (PRAIM), Nature Medicine vom 7. Januar 2025: https://www.nature.com/articles/s41591-024-03408-6 und der freie Volltext: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11922743/ - Bundesärztekammer, 130. Deutscher Ärztetag in Hannover, 15. Mai 2026, Beschluss zu klinischen Studien bei KI-Anwendungen: https://www.bundesaerztekammer.de/presse/aktuelles/detail/auswirkungen-von-ki-anwendungen-in-der-medizin-in-klinischen-studien-ueberpruefen - Bundesärztekammer, Stellungnahme "Künstliche Intelligenz in der Medizin", Vorstandsbeschluss vom 14. Januar 2025: https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/wissenschaftlicher-beirat/Veroeffentlichungen/KI_in_der_Medizin_SN_neu.pdf - Zum Rechtsrahmen: Der AI Omnibus ist am 27. Juli 2026 in Kraft getreten. Für KI in geregelten Produkten, also auch in Medizinprodukten, gelten die Hochrisiko-Pflichten damit erst ab dem 2. August 2028: https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/news/ai-omnibus-enters-force Unser Mess-Sheet mit allen geprüften Versprechen und den offenen Prognosen: https://darc-transform.de/podcast/mess-sheet/ Schicken Sie uns das Versprechen Ihres KI-Anbieters, gern per E-Mail oder auf LinkedIn. Wir suchen uns jede Woche eines zum Nachmessen aus; ein Anspruch auf Prüfung besteht nicht, und für Verdachtsfälle gelten die Regeln sorgfältiger Berichterstattung. Nächste Folge am 16. September: Darf Ihr Marketing noch KI nutzen? Wie immer mittwochs um 11:07 Uhr. Mehr zum Podcast und zum Buch: https://darc-transform.de/podcast/ KI-Transparenz: Beide Stimmen in dieser Folge sind KI-generiert, auch Frank hören Sie als KI-Stimme. Die Gedanken und die Worte sind seine. Mehr: https://darc-transform.de/podcast/
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Das Lagerfeuer-Gespräch von DARC Management: der wöchentliche Podcast zu Führung, Verantwortung und KI für Vorstände, Geschäftsführung, Management und alle Interessierten. Frank Wichert und seine KI Tina ordnen jede Woche ein aktuelles Thema ein: mit Zahlen und Primärquelle, einem Praxisfall und drei konkreten Schritten für Ihre Organisation. Jeden Mittwoch um 11:07 Uhr, genau 11:07 Minuten auf den Punkt. KI-Transparenz: Beide Stimmen in diesem Podcast sind KI-generiert, auch Frank hören Sie als KI-Stimme. Die Gedanken und die Worte sind seine. Mehr dazu: https://darc-transform.de/podcast/
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