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Episoden

1 Stunde 1 Minute
Mit 14 betreibt er einen illegalen Piratensender in Lalden VS und wird mit seiner Mutter auf den Polizeiposten zitiert. Mit 22 sitzt er bei Radio Rottu am Mikrofon, als die Unwetterkatastrophe Brig überrollt. Und dann steht er plötzlich in einem leeren Büro im Baugeschäft seines Vaters, ohne Aufgabe, ohne Ahnung, was ein Kubikmeter Beton ist.Olivier Imboden führt heute in dritter Generation die Ulrich Imboden AG in Visp, sitzt für das Oberwallis im Grossen Rat, ist Verwaltungsratspräsident und Mediachef des Openair Gampel, spielt bei «Tschugger» den Rinaldo Fricker und macht nebenbei den Podcast «Dick im Gscheft».Wie das zusammengeht, was es gekostet hat, dorthinzu kommen und wo Olivier Imboden noch «higumpu will», erzählt er in dieser Episode von «Mein Traumberuf».Wir sprechen über:* den Weg vom Piratenradio über Radio Rottu bis fast zum Schweizer Radio und Fernsehen* die Entscheidung gegen die Doktorarbeit und für den Familienbetrieb* den jahrelangen Konflikt mit dem Vater – und die Versöhnung am Schluss* was eine Nachfolgeregelung wirklich braucht* warum er keine Krawatte trägt und trotzdem bestgewählt wurde* Bergsturz Blatten: Notstrasse, Benefizgala und was Region bedeutet* weshalb Festivals gerade unter so massivem Druck stehen* und was er seinem 13-jährigen Ich mitgeben würde (Spoiler: nichts)Ein Gespräch über Berufswahl, Authentizität und die Frage, was man in der zweiten Lebenshälfte eigentlich noch will.Links zum Gast:Olivier Imboden: www.olivierimboden.chUlrich Imboden AG: www.imboden.chOpenair Gampel: www.openairgampel.chNexis – Unternehmer beraten Unternehmer, kostenlos: nexis.swiss«Mein Traumberuf» ist der Podcast über berufliche und persönliche Entwicklung aus dem S&B Institut in Bülach.Mehr zur Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung: www.sbinstitut.chDigitale Berufswahl mit Profolio: www.profolio.chAbonniere den Kanal, wenn dir die Episode gefallen hat – und erzähl es weiter.
38 Minuten
52 Jahre Theater und dann sagt Urs Blaser: «Wenn du das Hobby zum Beruf machst, ist das am Anfang sehr geil. Aber irgendwann bist du so ein Fachidiot, du hast nichts mehr um dich herum.» Genau darum geht es in dieser Episode von «Mein Traumberuf» um die schöne und die unbequeme Seite davon, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen.

Urs Blaser hat die Kammerspiele Seeb im Zürcher Unterland gegründet und über Jahrzehnte geführt. Angefangen hat alles ziemlich unbescheiden: «Am Anfang war es fast etwas egoistisch. Ich wollte eine geile Rolle spielen und habe das Ganze dann um mich herum inszeniert.» Wir sprechen über seinen Weg zum Theatermacher, über Mentoren, die ihn geprägt haben, und über die nüchterne Realität, dass in der Schweiz nur ganz wenige rein vom Schauspiel leben können.

Der zweite Teil wird persönlich. Urs steht am Ende seines Berufslebens, gibt die Kammerspiele ab und sagt: «Ich habe keinen Businessplan mehr. Und das geniesse ich.» Daraus wird ein überraschend offenes Gespräch übers Aufhören, über die Frage, wann das Herz nicht mehr dabei ist, und über einen Rat, den er sich selber gewünscht hätte: sich ein Zeitlimit setzen und mutig genug sein, die Richtung zu wechseln.

Und dann ist da noch die KI. Ein Vollprofi sagt ehrlich, dass der Filmschauspieler irgendwann ersetzbar sein wird und warum das Theater trotzdem bleibt: weil ein Mensch aus Fleisch und Blut einem gegenübersitzt. Eine Folge über ein ganzes Berufsleben, das Loslassen und die Frage, was einen Beruf eigentlich unersetzbar macht.

Themen dieser Folge:

Vom ersten Rollenwunsch zum Gründer der Kammerspiele Seeb

Warum der Wunsch nach einer «geilen Rolle» am Anfang stand

Die Kehrseite: wenn das Hobby zum Beruf wird

Was es heisst, in der Schweiz vom Schauspiel zu leben

Loslassen ohne Businessplan — Bilanz nach 52 Jahren

Mit Herz dabei sein und wissen, wann man aufhört

KI, das Filmhandwerk und die bleibende Kraft des Theaters
47 Minuten
Vier Jahre nachdem Simon Schmid sie zum ersten Mal interviewt hat, trifft er Maëlle und Alessio wieder – diesmal als Gäste der ersten Folge von «Mein Traumberuf». Maëlle steht kurz vor der Matura und zieht im Herbst nach Lausanne an die Hotelfachschule EHL. Alessio ist im dritten Lehrjahr als Applikationsentwickler bei der Swisscom und baut nebenbei mit einem Kollegen eine eigene Firma auf.

Im Gespräch geht es um Umwege, Scheitern und Wiederaufstehen, die Grenzen der schulischen Berufswahlvorbereitung, Zeitmanagement neben Lehre und Schule und darum, was sie ihrem 14-jährigen Ich heute mitgeben würden.

Diese Podcast Episode wurde in der wunderschönen Sommerlounge von Scheidegger Möbel gleich neben den S&B Institut für Berufs- und Lebensgestaltung in der Altstadt Bülach aufgezeichnet.
2 Minuten
Heute sitze ich alleine in der Podcast-Lounge. Mein bisheriger Co-Host und Dauergast Nils Landolt fehlt. Ist das nun das Ende oder der Anfang?

Sowohl als auch, denn ich probiere mit «Mein Traumberuf» etwas Neues aus und spreche mit Menschen über deren persönlichen und beruflichen Werdegang. Ein Herzensprojekt von mir.

Gönn' dir die Premiere von «Mein Traumberuf» Gymi oder Lehre mit Maëlle und Alessio am 17.07.2026.
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Über diesen Podcast

Was macht einen Beruf zum Traumberuf – und wie findet man ihn? In «Mein Traumberuf» spricht Berufsberater Simon Schmid vom S&B Institut für Berufs- und Lebensgestaltung mit Menschen, die ihren Weg gemacht haben. Lernende, Studierende, Quereinsteiger und Profis erzählen offen über Entscheidungen, Umwege und das, was sie wirklich antreibt. Für Jugendliche, Eltern und alle, die sich fragen: Bin ich am richtigen Ort? Trifft die Aussage «I ♥️ my Job» auf mich zu? Gelingt es uns gemeinsam, die Arbeitszufriedenheit in der Schweiz zu steigern?
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„Mein Traumberuf“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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