Was ist, wenn? Archiv
2 Episoden
38 Minuten
Stefan Ferstl und Dr. Manfred Drennig ordnen ein, warum Europas Energiekosten strukturell und nicht nur zyklisch hoch sind, welche praktischen Probleme beim Ausbau von Netzen und Speichern auftreten und wie realistisch eine Renaissance der Atomkraft ist. Im Zentrum steht der wachsende Strombedarf von Rechenzentren, der laut den beiden zum entscheidenden neuen Faktor für Energiemärkte und digitale Souveränität wird. Hörer erhalten eine Einordnung, welche Unternehmenstypen von dieser Entwicklung profitieren könnten.
36 Minuten
Die Sperre der Straße von Hormuz trifft die Weltwirtschaft weit tiefer, als der Ölpreis allein vermuten lässt. Durch diese Meerenge fließt nicht nur ein Fünftel des weltweiten Öls und Gases, sondern auch ein Drittel der globalen Düngemittelproduktion sowie kritische Spezialrohstoffe wie Helium für die Chipproduktion und Polyphenylether für die Elektronikindustrie. Dr. Manfred Drennig erklärt, warum selbst eine rasche politische Einigung die Krise nicht beendet – denn zerstörte Produktionsanlagen lassen sich nicht wegverhandeln. Für Anleger bedeutet das: Wer nur auf Energieaktien schaut, sieht nur einen Bruchteil der Chancen und Risiken.