entspannt investieren Archiv
29 Episoden
27 Minuten
Wer seit 2011 brutto 120.000 Euro im Jahr verdient, kann sich davon heute nur noch kaufen, was damals rund 85.000 Euro kostete — eine Gehaltskürzung, die auf keiner Abrechnung steht. In Folge 29 erklären Tobias Gabriel und Joshua Pauls, woher das Zwei-Prozent-Ziel stammt, was die Teuerung antreibt und warum 2002 bei amtlich 1,4 Prozent Inflation ganz Deutschland vom „Teuro" sprach. Zum Schluss: wie sich Anleihen, Aktien und Rohstoffe in acht Inflationsphasen seit 1926 verhalten haben.
Mit dabei: ein Fernsehinterview aus Neuseeland, die Tafel Schokolade, die schrumpft, während der Preis bleibt, und der Vorschlag, den eigenen Warenkorb zu beobachten. Vorab drei Meldungen: Frankreichs Zinsaufschlag, die Refinanzierungswelle der DAX-Konzerne und die KI-Korrektur, die jetzt die Geldgeber trifft.
Marktkommentar und alle Folgen: hac.de/marktupdate · Termin für ein kostenfreies Erstgespräch: hac.de/termin
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
Mit dabei: ein Fernsehinterview aus Neuseeland, die Tafel Schokolade, die schrumpft, während der Preis bleibt, und der Vorschlag, den eigenen Warenkorb zu beobachten. Vorab drei Meldungen: Frankreichs Zinsaufschlag, die Refinanzierungswelle der DAX-Konzerne und die KI-Korrektur, die jetzt die Geldgeber trifft.
Marktkommentar und alle Folgen: hac.de/marktupdate · Termin für ein kostenfreies Erstgespräch: hac.de/termin
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
24 Minuten
Die Telekom war 1996 die „Volksaktie" — rund 1,9 Millionen Privatanleger zeichneten sie zu 28,50 Mark. Am 9. Oktober 2026 verlor sie an einem Tag rund acht Prozent, weil SpaceX in den USA Frequenzen kauft und zum Mobilfunk-Konkurrenten werden könnte. In Folge 28 zeigen Michael Arpe und Joshua Pauls, warum das kein Zufall ist: Von rund 119 Milliarden Euro Umsatz kamen 2025 nur rund 26 Milliarden aus Deutschland, rund zwei Drittel des Gewinns entstehen in Amerika.
Mit dabei: Michael Arpes Erinnerungen an die Jahre von 1996 bis 2002, das Bild vom Burggraben, der schon an Wert verliert, wenn ein Boot in Sicht kommt, und eine einfache Übung — die Umsatzaufteilung der eigenen Unternehmen nachzuschlagen. Dazu: KI-Aktien und das „Casino", die Bundesanleihe und die US-Inflation.
Marktkommentar und alle Folgen: hac.de/marktupdate
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
Mit dabei: Michael Arpes Erinnerungen an die Jahre von 1996 bis 2002, das Bild vom Burggraben, der schon an Wert verliert, wenn ein Boot in Sicht kommt, und eine einfache Übung — die Umsatzaufteilung der eigenen Unternehmen nachzuschlagen. Dazu: KI-Aktien und das „Casino", die Bundesanleihe und die US-Inflation.
Marktkommentar und alle Folgen: hac.de/marktupdate
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
29 Minuten
Deutschland ist ein Land der Grundbücher, kein Land der Depots: Mehr als die Hälfte des Vermögens steckt in Immobilien, nur knapp die Hälfte der Menschen besitzt die eigene Wohnung — der niedrigste Wert in Europa. In Folge 27 verbinden Tobias Gabriel und Joshua Pauls das mit den Anleihemärkten: Bund bei 3,6 Prozent (höchster Stand seit 2009), Frankreich bei 4,9 Prozent, Griechenland inzwischen günstiger als Frankreich. Der Risikoaufschlag misst Vertrauen, nicht Schulden. Und rund 400 Milliarden Euro werden jedes Jahr vererbt — meist als Haus, das der Zins gerade schwerer verkäuflich macht.
Mit dabei: warum der Euro fällt, obwohl die Zinsen steigen, der Unterschied zwischen Median- und Durchschnittsvermögen (100.000 gegen 325.000 Euro) und was von einer Bundesanleihe nach 3,3 Prozent Inflation real bleibt — rund 0,3 Prozent.
Marktkommentar und alle Folgen: hac.de/marktupdate
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
Mit dabei: warum der Euro fällt, obwohl die Zinsen steigen, der Unterschied zwischen Median- und Durchschnittsvermögen (100.000 gegen 325.000 Euro) und was von einer Bundesanleihe nach 3,3 Prozent Inflation real bleibt — rund 0,3 Prozent.
Marktkommentar und alle Folgen: hac.de/marktupdate
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
32 Minuten
Die zehnjährige US-Anleihe rentiert über fünf Prozent, so hoch wie seit fast zwei Jahrzehnten nicht, die dreißigjährige bei 5,57 Prozent. Trotzdem hält der Konsum: Der reale Konsum legte zuletzt um 3,2 Prozent zu. Tobias Gabriel und Joshua Pauls erklären, warum und wer gerade wirklich die Macht am Anleihemarkt hat.
Der Schlüssel ist eine Generation: Die Babyboomer besitzen 97,4 Billionen Dollar, mehr als die Hälfte des US-Haushaltsvermögens. Sie leben aus dem Vermögen statt aus dem Gehalt, und für sie sind hohe Zinsen eher Einkommen als Bremse. Was das für Streuung, Entnahme und den Vermögensübergang bedeutet — ruhig und ohne Fachchinesisch eingeordnet, mit einem Blick nach Japan als Vorlauf.
Marktkommentar und alle Folgen: hac.de/marktupdate · Termin für ein kostenfreies Erstgespräch: hac.de/termin
*Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.*
Der Schlüssel ist eine Generation: Die Babyboomer besitzen 97,4 Billionen Dollar, mehr als die Hälfte des US-Haushaltsvermögens. Sie leben aus dem Vermögen statt aus dem Gehalt, und für sie sind hohe Zinsen eher Einkommen als Bremse. Was das für Streuung, Entnahme und den Vermögensübergang bedeutet — ruhig und ohne Fachchinesisch eingeordnet, mit einem Blick nach Japan als Vorlauf.
Marktkommentar und alle Folgen: hac.de/marktupdate · Termin für ein kostenfreies Erstgespräch: hac.de/termin
*Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.*
19 Minuten
Warum fällt eine Währung, wenn die Notenbank die Zinsen erhöht? Und was hat das mit Anleihen in Deutschland zu tun?
Japans Notenbank hat am 19. September auf 1,25 Prozent erhöht, so hoch wie zuletzt 1995, und der Yen gab nach. Tobias Gabriel und Joshua Pauls erklären den Yen-Carry-Trade in vier Schritten: Geld in Japan zum Nulltarif leihen, in Dollar tauschen, US-Staatsanleihen kaufen, die Spanne kassieren. Seit 2012 lief dieses Geschäft, jetzt löst es sich auf. Die Rendite japanischer Zehnjähriger ist seit Jahresbeginn um 93 Basispunkte gestiegen, der größte Sprung weltweit; ausländische Anleger kauften in zwölf Monaten US-Aktien für 942 Milliarden Dollar, US-Staatsanleihen nur für 263 Milliarden.
Mit dabei: der 5. August 2024, als der Nikkei an einem Tag 12,4 Prozent verlor und Tage später alles wieder stand. Das Bild vom geliehenen Geld, das nach Hause will. Und der Gedanke, warum ein Anleger ohne Kredit an solchen Tagen nichts tun muss, während ein Hedgefonds verkaufen muss.
Marktkommentar und alle Folgen: hac.de/marktupdate
Termin für ein kostenfreies Erstgespräch: hac.de/termin
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
Japans Notenbank hat am 19. September auf 1,25 Prozent erhöht, so hoch wie zuletzt 1995, und der Yen gab nach. Tobias Gabriel und Joshua Pauls erklären den Yen-Carry-Trade in vier Schritten: Geld in Japan zum Nulltarif leihen, in Dollar tauschen, US-Staatsanleihen kaufen, die Spanne kassieren. Seit 2012 lief dieses Geschäft, jetzt löst es sich auf. Die Rendite japanischer Zehnjähriger ist seit Jahresbeginn um 93 Basispunkte gestiegen, der größte Sprung weltweit; ausländische Anleger kauften in zwölf Monaten US-Aktien für 942 Milliarden Dollar, US-Staatsanleihen nur für 263 Milliarden.
Mit dabei: der 5. August 2024, als der Nikkei an einem Tag 12,4 Prozent verlor und Tage später alles wieder stand. Das Bild vom geliehenen Geld, das nach Hause will. Und der Gedanke, warum ein Anleger ohne Kredit an solchen Tagen nichts tun muss, während ein Hedgefonds verkaufen muss.
Marktkommentar und alle Folgen: hac.de/marktupdate
Termin für ein kostenfreies Erstgespräch: hac.de/termin
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
31 Minuten
Die amerikanische Notenbank hat zum ersten Mal seit 2023 erhöht, einstimmig mit zwölf zu null. Entscheidend ist aber nicht die Höhe, sondern der Abstand: Der neutrale Zins, ab dem Geldpolitik überhaupt bremst, ist von 1,36 auf 1,65 Prozent gestiegen. Nominal sind das rund 3,65 Prozent, bei einem Leitzins von knapp 3,9 Prozent bremst die Notenbank also nur um zwei Zehntelprozentpunkte. In Deutschland kommt davon noch weniger an: 1,40 Prozent Tagesgeld für Bestandskunden ergeben nach Steuern 1,03 Prozent und nach 2,9 Prozent Inflation ein reales Minus von 1,9 Prozent im Jahr.
Mit dabei: Ein Bild aus den Bergen, das erklärt, warum dieselbe Bremse mal wirkt und mal nicht. Die Frage, warum rund ein Drittel des deutschen Geldvermögens auf Konten liegt, die real verlieren. Und der Satz, der von dieser Folge hängen bleibt: Sicherheit, die nichts kostet, gibt es nicht.
Marktkommentar und alle Folgen: hac.de/marktupdate
Termin für ein kostenfreies Erstgespräch: hac.de/termin
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
Mit dabei: Ein Bild aus den Bergen, das erklärt, warum dieselbe Bremse mal wirkt und mal nicht. Die Frage, warum rund ein Drittel des deutschen Geldvermögens auf Konten liegt, die real verlieren. Und der Satz, der von dieser Folge hängen bleibt: Sicherheit, die nichts kostet, gibt es nicht.
Marktkommentar und alle Folgen: hac.de/marktupdate
Termin für ein kostenfreies Erstgespräch: hac.de/termin
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
30 Minuten
Der stärkste Arbeitsmarktbericht seit über einem Jahr — und die Aktien fallen. Warum halten Anleger gute Nachrichten für schlechte?
162.000 neue Stellen in den USA, Arbeitslosenquote 4,1 Prozent, Lohnwachstum 3,1 Prozent: Die Wirtschaft ist gesund, doch die Kurse gaben nach, weil die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung auf 59 Prozent stieg. Michael Arpe und Tobias Gabriel erklären in Folge 23, warum knapp fünf Prozent Zins keine Krise sind, sondern die Normalität vor der Nullzinszeit — und warum der Zins gerade aus Stärke steigt. Dann die Frage der Folge: Zahlt sich die KI endlich aus? Dell meldet plus 58 Prozent Umsatz, die US-Wirtschaft wächst mit 4,8 Prozent bei kaum neuen Stellen. Und doch verspätet sich jede große Technik: Solow 1987, Boom 1995; Elektromotor 1900, Fließband zwanzig Jahre später.
Mit dabei: der Landwirt, der pflanzt und im Herbst erntet; drei Fragen, die eine Investition von einer Wette trennen; 223 Milliarden Dollar Tech-Anleihen und die Frage, was davon in der eigenen Lebensversicherung steckt; und Michael Arpes Satz: „Geduld ist die Anlageklasse, die nichts kostet — und die trotzdem kaum jemand hat."
Mehr Informationen: hac.de · HAC Geldanlage-Butler: hac.de/digitale-vermoegensverwaltung/
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
162.000 neue Stellen in den USA, Arbeitslosenquote 4,1 Prozent, Lohnwachstum 3,1 Prozent: Die Wirtschaft ist gesund, doch die Kurse gaben nach, weil die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung auf 59 Prozent stieg. Michael Arpe und Tobias Gabriel erklären in Folge 23, warum knapp fünf Prozent Zins keine Krise sind, sondern die Normalität vor der Nullzinszeit — und warum der Zins gerade aus Stärke steigt. Dann die Frage der Folge: Zahlt sich die KI endlich aus? Dell meldet plus 58 Prozent Umsatz, die US-Wirtschaft wächst mit 4,8 Prozent bei kaum neuen Stellen. Und doch verspätet sich jede große Technik: Solow 1987, Boom 1995; Elektromotor 1900, Fließband zwanzig Jahre später.
Mit dabei: der Landwirt, der pflanzt und im Herbst erntet; drei Fragen, die eine Investition von einer Wette trennen; 223 Milliarden Dollar Tech-Anleihen und die Frage, was davon in der eigenen Lebensversicherung steckt; und Michael Arpes Satz: „Geduld ist die Anlageklasse, die nichts kostet — und die trotzdem kaum jemand hat."
Mehr Informationen: hac.de · HAC Geldanlage-Butler: hac.de/digitale-vermoegensverwaltung/
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
30 Minuten
Zum ersten Mal seit Jahren redet Amerika über eine Zinserhöhung statt über Senkungen: Nach der Rede des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh liegt die Wahrscheinlichkeit für den 16. September bei 55 bis 60 Prozent. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen ist auf rund 4,8 Prozent gestiegen — und die Börse hält trotzdem. Michael Arpe und Tobias Gabriel erklären in Folge 22, was der Zins eigentlich ist: der Preis des Vertrauens, den der Markt dafür verlangt, sein Geld zurückzubekommen. Und warum er gerade steigt, weil Staat und KI-Boom aus demselben Tank schöpfen — rund 4,8 Prozent Zins gegen rund 6,6 Prozent nominales Wachstum.
Mit dabei: Nvidias 279 Milliarden Dollar Einkaufszusagen bei 96 Milliarden Umsatz — und warum aus dem Schaufelverkäufer des Goldrauschs eine Bank für die Goldgräber wird. Dazu Japan, 1994 gegen 2007, die Warnungen von Dimon und Dalio und Michael Arpes Satz: „Der Zins steigt im Moment eher aus einer gewissen Stärke als aus echter Angst."
Mehr Informationen: hac.de · HAC Geldanlage-Butler: hac.de/digitale-vermoegensverwaltung/
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
Mit dabei: Nvidias 279 Milliarden Dollar Einkaufszusagen bei 96 Milliarden Umsatz — und warum aus dem Schaufelverkäufer des Goldrauschs eine Bank für die Goldgräber wird. Dazu Japan, 1994 gegen 2007, die Warnungen von Dimon und Dalio und Michael Arpes Satz: „Der Zins steigt im Moment eher aus einer gewissen Stärke als aus echter Angst."
Mehr Informationen: hac.de · HAC Geldanlage-Butler: hac.de/digitale-vermoegensverwaltung/
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
30 Minuten
Wie kann eine Börse auf Rekordstand stehen und trotzdem billiger sein als im Januar?
Genau das ist 2026 passiert — und es ist kein Rechenfehler. Die Gewinnerwartungen der 500 größten US-Konzerne sind seit Jahresbeginn um rund 25 Prozent gestiegen, die Kurse nur um etwa 12 Prozent. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt damit bei rund 20 und niedriger als noch im Juni. Joshua Pauls und Tobias Gabriel erklären in Folge 21, warum „teuer" das am häufigsten falsch verwendete Wort an der Börse ist, was das Kurs-Gewinn-Verhältnis tatsächlich misst und weshalb Nvidia mit einem Rekordquartal von 96,2 Milliarden Dollar Umsatz heute niedriger bewertet ist als vor einem Jahr.
Mit dabei: die überraschende Breite dieser Rally — die sieben großen Technologiewerte legten im Schnitt 2 Prozent zu, die übrigen 493 Aktien über 16 Prozent. Dazu der Zollstreit zwischen den USA und Kanada, erste Risse beim US-Konsumenten und die Frage, ob 5 Prozent Rendite am langen Anleihenmarkt Aktien überflüssig machen. Die Antwort: Der faire Vergleich lautet nicht „5 gegen 5", sondern „fest gegen wachsend".
Mehr Informationen: hac.de · HAC Geldanlage-Butler: hac.de/digitale-vermoegensverwaltung/
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
Genau das ist 2026 passiert — und es ist kein Rechenfehler. Die Gewinnerwartungen der 500 größten US-Konzerne sind seit Jahresbeginn um rund 25 Prozent gestiegen, die Kurse nur um etwa 12 Prozent. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt damit bei rund 20 und niedriger als noch im Juni. Joshua Pauls und Tobias Gabriel erklären in Folge 21, warum „teuer" das am häufigsten falsch verwendete Wort an der Börse ist, was das Kurs-Gewinn-Verhältnis tatsächlich misst und weshalb Nvidia mit einem Rekordquartal von 96,2 Milliarden Dollar Umsatz heute niedriger bewertet ist als vor einem Jahr.
Mit dabei: die überraschende Breite dieser Rally — die sieben großen Technologiewerte legten im Schnitt 2 Prozent zu, die übrigen 493 Aktien über 16 Prozent. Dazu der Zollstreit zwischen den USA und Kanada, erste Risse beim US-Konsumenten und die Frage, ob 5 Prozent Rendite am langen Anleihenmarkt Aktien überflüssig machen. Die Antwort: Der faire Vergleich lautet nicht „5 gegen 5", sondern „fest gegen wachsend".
Mehr Informationen: hac.de · HAC Geldanlage-Butler: hac.de/digitale-vermoegensverwaltung/
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
30 Minuten
Würden Sie noch bei einem Händler einkaufen, der nachmittags sein eigenes Gemüse aufkauft, damit der Preis nicht fällt?
Genau das ist diese Woche passiert – nur ist der Stand der größte Anleihemarkt der Welt. Nachdem die dreißigjährige US-Staatsanleihe am Dienstag mit 5,33 Prozent den höchsten Stand seit 2007 erreichte, hat das US-Finanzministerium seine Anleihe-Rückkäufe überraschend verdoppelt: von zwei auf mindestens vier Milliarden Dollar je Operation. Tobias Gabriel und Joshua Pauls erklären, warum steigende lange Zinsen bei ruhigen kurzen keine Inflationspanik sind, sondern eine Misstrauensprämie – und warum ein Rückkauf trotz aller Aufregung kein Gelddrucken ist.
Im Deep-Dive geht es um die Frage, wer den KI-Boom finanziert und wer haftet, wenn die Rechnung nicht aufgeht: 500 Milliarden Dollar von einer Wall-Street-Koalition, eine Haftungsgrenze von 25 Prozent für Nvidia, ein entfallener Selbstbehalt bei Rechenzentrums-Anleihen – und das Echo aus dem Jahr 2000, als 24 von 30 großen Telekom-Firmen pleitegingen. Mit dabei: ein Bäcker, ein Franzbrötchen und der Satz, dass Chips schneller altern als Glasfaser.
Mehr Informationen: hac.de · HAC Geldanlage-Butler: hac.de/digitale-vermoegensverwaltung/
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
Genau das ist diese Woche passiert – nur ist der Stand der größte Anleihemarkt der Welt. Nachdem die dreißigjährige US-Staatsanleihe am Dienstag mit 5,33 Prozent den höchsten Stand seit 2007 erreichte, hat das US-Finanzministerium seine Anleihe-Rückkäufe überraschend verdoppelt: von zwei auf mindestens vier Milliarden Dollar je Operation. Tobias Gabriel und Joshua Pauls erklären, warum steigende lange Zinsen bei ruhigen kurzen keine Inflationspanik sind, sondern eine Misstrauensprämie – und warum ein Rückkauf trotz aller Aufregung kein Gelddrucken ist.
Im Deep-Dive geht es um die Frage, wer den KI-Boom finanziert und wer haftet, wenn die Rechnung nicht aufgeht: 500 Milliarden Dollar von einer Wall-Street-Koalition, eine Haftungsgrenze von 25 Prozent für Nvidia, ein entfallener Selbstbehalt bei Rechenzentrums-Anleihen – und das Echo aus dem Jahr 2000, als 24 von 30 großen Telekom-Firmen pleitegingen. Mit dabei: ein Bäcker, ein Franzbrötchen und der Satz, dass Chips schneller altern als Glasfaser.
Mehr Informationen: hac.de · HAC Geldanlage-Butler: hac.de/digitale-vermoegensverwaltung/
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
40 Minuten
Was ist ein Rekordhoch wert, wenn die Bewertung gleichzeitig jeden früheren Rekord übertrifft?
In den USA wurden zuletzt unterm Strich 23.000 Stellen weniger gemeldet – und der Leitindex markierte trotzdem ein neues Allzeithoch. Getragen wird die Rekordjagd von einer außergewöhnlichen Gewinnsaison: Neun von zehn großen US-Konzernen haben die Erwartungen übertroffen, auf dem Papier plus 47 Prozent, bereinigt um Buchgewinne und Steuereffekte 26 Prozent. Dagegen steht der Buffett-Indikator bei 239 Prozent, höher als je zuvor. Joshua Pauls und Michael Arpe sortieren in Folge 19, was diesen Aufschwung wirklich trägt – und warum der KI-Ausbau zunehmend auf Kredit läuft: 285 Milliarden Dollar neue Anleihen in diesem Jahr, nach 109 Milliarden im Vorjahr.
Mit dabei: warum Warren Buffetts Nachfolger ausgerechnet jetzt für 23,5 Milliarden Dollar zukauft, wieso Gold nach Monaten der Schwäche wieder anspringt, und was Lucent, Nortel und Cisco über die Finanzierungsketten von heute lehren. Der Satz zum Mitnehmen: Ein Rekordhoch ist kein Verkaufsgrund – eine Rekordbewertung ist ein Grund für Demut.
Mehr Informationen: hac.de · HAC Geldanlage-Butler: hac.de/digitale-vermoegensverwaltung/
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
In den USA wurden zuletzt unterm Strich 23.000 Stellen weniger gemeldet – und der Leitindex markierte trotzdem ein neues Allzeithoch. Getragen wird die Rekordjagd von einer außergewöhnlichen Gewinnsaison: Neun von zehn großen US-Konzernen haben die Erwartungen übertroffen, auf dem Papier plus 47 Prozent, bereinigt um Buchgewinne und Steuereffekte 26 Prozent. Dagegen steht der Buffett-Indikator bei 239 Prozent, höher als je zuvor. Joshua Pauls und Michael Arpe sortieren in Folge 19, was diesen Aufschwung wirklich trägt – und warum der KI-Ausbau zunehmend auf Kredit läuft: 285 Milliarden Dollar neue Anleihen in diesem Jahr, nach 109 Milliarden im Vorjahr.
Mit dabei: warum Warren Buffetts Nachfolger ausgerechnet jetzt für 23,5 Milliarden Dollar zukauft, wieso Gold nach Monaten der Schwäche wieder anspringt, und was Lucent, Nortel und Cisco über die Finanzierungsketten von heute lehren. Der Satz zum Mitnehmen: Ein Rekordhoch ist kein Verkaufsgrund – eine Rekordbewertung ist ein Grund für Demut.
Mehr Informationen: hac.de · HAC Geldanlage-Butler: hac.de/digitale-vermoegensverwaltung/
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
28 Minuten
Was passiert, wenn die mächtigste Notenbank der Welt aufhört zu reden?
Der neue Fed-Chef Kevin Warsh gibt keine Zinsprognosen mehr ab – und prompt übernimmt der Anleihemarkt das Kommando: Die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen springt auf 5,23 Prozent, den höchsten Stand seit 2007, obwohl die Fed nichts getan hat. In Folge 18 erklären Joshua Pauls und Michael Arpe, wer die langfristigen Zinsen wirklich setzt: die Bondwächter. Vom Bond-Massaker 1994 über den Sturz von Liz Truss 2022 bis zur ersten gemeinsamen US-japanischen Yen-Intervention seit 1998. Dazu die Woche im Schnelldurchlauf: starke Cloud-Zahlen (Google Cloud +82 %), ein Shiller-CAPE von rund 40 und ein Dividendenrekord von 881 Milliarden Dollar.
Mit dabei: das legendäre Carville-Zitat über die Macht des Anleihemarkts, das Bild von der Leine und dem wedelnden langen Ende – und der Merksatz der Folge: Die Notenbanken bestimmen, was Geld heute kostet. Der Anleihemarkt bestimmt, was die Zukunft wert ist.
Mehr Informationen: hac.de · HAC Geldanlage-Butler: hac.de/digitale-vermoegensverwaltung/
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
Der neue Fed-Chef Kevin Warsh gibt keine Zinsprognosen mehr ab – und prompt übernimmt der Anleihemarkt das Kommando: Die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen springt auf 5,23 Prozent, den höchsten Stand seit 2007, obwohl die Fed nichts getan hat. In Folge 18 erklären Joshua Pauls und Michael Arpe, wer die langfristigen Zinsen wirklich setzt: die Bondwächter. Vom Bond-Massaker 1994 über den Sturz von Liz Truss 2022 bis zur ersten gemeinsamen US-japanischen Yen-Intervention seit 1998. Dazu die Woche im Schnelldurchlauf: starke Cloud-Zahlen (Google Cloud +82 %), ein Shiller-CAPE von rund 40 und ein Dividendenrekord von 881 Milliarden Dollar.
Mit dabei: das legendäre Carville-Zitat über die Macht des Anleihemarkts, das Bild von der Leine und dem wedelnden langen Ende – und der Merksatz der Folge: Die Notenbanken bestimmen, was Geld heute kostet. Der Anleihemarkt bestimmt, was die Zukunft wert ist.
Mehr Informationen: hac.de · HAC Geldanlage-Butler: hac.de/digitale-vermoegensverwaltung/
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
45 Minuten
Wie kann aus einem schlechten Börsentag ein Totalschaden werden?
Ein Konzern meldet 112 Milliarden Dollar Quartalsgewinn — den höchsten, den ein Unternehmen jemals ausgewiesen hat — und die Aktie fällt um sieben Prozent. Der Grund steht eine Zeile tiefer: Der freie Cashflow ist erstmals negativ, weil die KI-Investitionen 42 Prozent des Umsatzes erreichen. In derselben Woche bricht Koreas Kospi um 10,8 Prozent ein, und viele Privatanleger dort verlieren achtzig Prozent — weil sie zweifach gehebelte Produkte hielten, deren Prospekt einen Anlagehorizont von einem Tag nennt. Dazu: 30-jährige US-Anleihen bei rund 5,2 Prozent, so hoch wie zuletzt im Sommer 2007, und ein Gold, das mitten im Krieg 28 Prozent unter seinem Januar-Hoch liegt.
Mit dabei: das Rechenbeispiel, das erklärt, wie aus einem Prozent Indexverlust vier Prozent im gehebelten Produkt werden. Eine Auswertung von J.P. Morgan, nach der das Vermögen in Hebel-ETFs von acht auf über 50 und zurück auf 16 Milliarden Dollar lief. Und die Frage, wer an den Märkten eigentlich die Preise macht, wenn rund die Hälfte des Optionsvolumens noch am selben Tag ausläuft.
Mehr Informationen: hac.de · HAC Geldanlage-Butler: hac.de/digitale-vermoegensverwaltung/
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
Ein Konzern meldet 112 Milliarden Dollar Quartalsgewinn — den höchsten, den ein Unternehmen jemals ausgewiesen hat — und die Aktie fällt um sieben Prozent. Der Grund steht eine Zeile tiefer: Der freie Cashflow ist erstmals negativ, weil die KI-Investitionen 42 Prozent des Umsatzes erreichen. In derselben Woche bricht Koreas Kospi um 10,8 Prozent ein, und viele Privatanleger dort verlieren achtzig Prozent — weil sie zweifach gehebelte Produkte hielten, deren Prospekt einen Anlagehorizont von einem Tag nennt. Dazu: 30-jährige US-Anleihen bei rund 5,2 Prozent, so hoch wie zuletzt im Sommer 2007, und ein Gold, das mitten im Krieg 28 Prozent unter seinem Januar-Hoch liegt.
Mit dabei: das Rechenbeispiel, das erklärt, wie aus einem Prozent Indexverlust vier Prozent im gehebelten Produkt werden. Eine Auswertung von J.P. Morgan, nach der das Vermögen in Hebel-ETFs von acht auf über 50 und zurück auf 16 Milliarden Dollar lief. Und die Frage, wer an den Märkten eigentlich die Preise macht, wenn rund die Hälfte des Optionsvolumens noch am selben Tag ausläuft.
Mehr Informationen: hac.de · HAC Geldanlage-Butler: hac.de/digitale-vermoegensverwaltung/
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
29 Minuten
Wie kann es sein, dass die besten Firmen der Geschichte die besten Zahlen der Geschichte melden – und die Kurse trotzdem fallen?
Genau das passiert gerade in der Big-Tech-Berichtssaison: Alphabet verlor nach starken Zahlen und einer angehobenen Investitionsprognose rund fünf Prozent. Joshua Pauls und Tobias Gabriel ordnen ein, warum gute Daten allein den Markt nicht mehr tragen. Über 700 Milliarden US-Dollar investieren die großen Hyperscaler 2026 in KI – und der Markt fragt, was das einbringt. Die gute Nachricht liegt unter der Oberfläche: Die Marktbreite kehrt zurück, der gleichgewichtete S&P 500 entwickelt sich besser als seine nach Größe gewichtete Variante.
Mit dabei: der wöchentliche Zahlen-Check (Nikkei +32 % seit Jahresbeginn, DAX nur +2,6 %), die Öl-Eskalations-Bandbreite im Nahostkonflikt – und das Bild vom Markt als reifendem Teenager.
Genau das passiert gerade in der Big-Tech-Berichtssaison: Alphabet verlor nach starken Zahlen und einer angehobenen Investitionsprognose rund fünf Prozent. Joshua Pauls und Tobias Gabriel ordnen ein, warum gute Daten allein den Markt nicht mehr tragen. Über 700 Milliarden US-Dollar investieren die großen Hyperscaler 2026 in KI – und der Markt fragt, was das einbringt. Die gute Nachricht liegt unter der Oberfläche: Die Marktbreite kehrt zurück, der gleichgewichtete S&P 500 entwickelt sich besser als seine nach Größe gewichtete Variante.
Mit dabei: der wöchentliche Zahlen-Check (Nikkei +32 % seit Jahresbeginn, DAX nur +2,6 %), die Öl-Eskalations-Bandbreite im Nahostkonflikt – und das Bild vom Markt als reifendem Teenager.
30 Minuten
Öl zeitweise über 85 US-Dollar, eine Inflationsüberraschung und bei IBM der stärkste Tagesrückgang seit 1987 – warum bleiben die Märkte trotzdem so ruhig?
In Folge 15 von „entspannt investieren" gehen Joshua Pauls und Michael Arpe dieser Frage auf den Grund. Ihr Ausgangspunkt ist eine alte Börsenregel: Jede allgemein bekannte Information ist in den Kursen schon drin – und hat daher keinen Nutzwert.
Die US-Inflation fiel im Juni mit 3,5 statt erwarteter 3,8 Prozent überraschend niedrig aus, IBM verlor nach einer Gewinnwarnung über 25 Prozent an einem Tag. Der S&P 500? Nahezu unverändert. Entscheidend ist eben nicht die Meldung des Tages, sondern die Strategie: Rund 90 Prozent des Renditebeitrags entstehen über die Auswahl der Anlageklassen.
Mit dabei: die Börsenweisheit vom Hund an der Leine, der Blick hinter die Kulissen der Hochfrequenz-Profis, die 5-Prozent-Schwelle, ab der Anleihen zur echten Aktien-Alternative werden – und die Bitte an alle Hörerinnen und Hörer, per Kommentar oder E-Mail Feedback zur künftigen Ausrichtung des Podcasts zu geben.
Mehr Informationen: hac.de · HAC Geldanlage-Butler: hac.de/digitale-vermoegensverwaltung/
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
In Folge 15 von „entspannt investieren" gehen Joshua Pauls und Michael Arpe dieser Frage auf den Grund. Ihr Ausgangspunkt ist eine alte Börsenregel: Jede allgemein bekannte Information ist in den Kursen schon drin – und hat daher keinen Nutzwert.
Die US-Inflation fiel im Juni mit 3,5 statt erwarteter 3,8 Prozent überraschend niedrig aus, IBM verlor nach einer Gewinnwarnung über 25 Prozent an einem Tag. Der S&P 500? Nahezu unverändert. Entscheidend ist eben nicht die Meldung des Tages, sondern die Strategie: Rund 90 Prozent des Renditebeitrags entstehen über die Auswahl der Anlageklassen.
Mit dabei: die Börsenweisheit vom Hund an der Leine, der Blick hinter die Kulissen der Hochfrequenz-Profis, die 5-Prozent-Schwelle, ab der Anleihen zur echten Aktien-Alternative werden – und die Bitte an alle Hörerinnen und Hörer, per Kommentar oder E-Mail Feedback zur künftigen Ausrichtung des Podcasts zu geben.
Mehr Informationen: hac.de · HAC Geldanlage-Butler: hac.de/digitale-vermoegensverwaltung/
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.