Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Im Beginen Haus – das Wohnzimmer für Wohnprojekte Archiv

23 Episoden
17 Minuten
Allmende? Direktkredite? Konzeptvergabe? Wer sich mit gemeinschaftlichem Wohnen beschäftigt, begegnet früher oder später einer ganzen Reihe von Begriffen, die nicht immer selbsterklärend sind.

In unserer neuen Folge nehmen wir euch mit durch das ABC der Wohnprojekte! Wir erklären Begriffe, die in der Welt des gemeinschaftlichen Wohnens eine wichtige Rolle spielen und die es sich zu kennen lohnt. Heute geht es los mit den Buchstaben A bis K.

Außerdem möchten wir euch herzlich einladen!

Am 10. November 2026 veranstalten wir gemeinsam mit dem Netzwerk Essen zieht zusammen einen Abend an der VHS Essen zum Thema „Gemeinschaftliches Wohnen in Essen – so geht’s!“

Wir freuen uns auf spannende Einblicke, Austausch und Diskussionen rund um die Frage, wie gemeinschaftliches Wohnen in Essen gestärkt werden kann.

Alle Informationen und die Anmeldung findet ihr hier:

https://www.vhs-essen.de/kuferweb/webbasys/index.php?kathaupt=11&knr=262.1A040N&kursname=Vortrag+Diskussion+Gemeinschaftliches+Wohnen+in+Essen+so+gehts

Viel Spaß beim Zuhören!
25 Minuten
Was passiert eigentlich, wenn Menschen im Kreis zusammenkommen, einander zuhören und jede:r Raum bekommt, zu sprechen?

Kathrin hat an einem Grundlagen-Seminar zu Council teilgenommen und erzählt Stéphanie in dieser Folge von ihren Erfahrungen. Was steckt hinter dieser besonderen Form des Austauschs? Wie funktioniert Council, welche Haltung braucht es dafür und wie fühlt es sich an, auf diese Weise miteinander ins Gespräch zu kommen?

Gemeinsam sprechen wir darüber, was Kathrin erlebt hat, was sie überrascht hat und welche Möglichkeiten Council für das Zusammenleben in Gemeinschaft eröffnen könnte.

Eine Folge über Zuhören, Sprechen, Schweigen und die Frage, wie wir einander begegnen können, ohne sofort zu diskutieren, zu bewerten oder Lösungen finden zu müssen.

Und wenn ihr noch weitere Möglichkeiten kennenlernen möchtet, wie Kommunikation in gemeinschaftlichen Wohnprojekten gelingen kann, schaut in unser Handbuch „Zieht zusammen! Ein Rezeptbuch für gemeinschaftliche Wohnprojekte“:

https://beginenhausprojekt.org/rezeptbuch/
29 Minuten
 Wer ist dafür, dass wir mehr Salz an die Kartoffelpuffer machen? Einmal bitte aufzeigen!

Wenn Entscheidungen im Wohnprojekt immer so einfach wären …

Aber wie entscheidet man gemeinsam, wenn es nicht um Salz, sondern um Geld, Regeln, neue Mitbewohnerinnen oder die Zukunft des Projekts geht? Reicht die einfache Mehrheit – oder produziert sie am Ende vor allem Gewinner und Verlierer?

In unserer neuen Podcastfolge sprechen wir über Mehrheitsentscheidungen, Konsens, Konsent und systemisches Konsensieren. Wir erzählen, warum wir für Letzteres sogar eine Fortbildung gemacht haben – und weshalb es trotzdem nicht so richtig in unserem Wohnprojektalltag angekommen ist.

Denn auch beim Entscheiden gilt: Die Methode muss zur Gruppe passen.

Mehr dazu in unserem Handbuch „Zieht zusammen! Ein Rezeptbuch für gemeinschaftliche Wohnprojekte“

Ab Seite 169 stellen wir verschiedene Abstimmungs- und Entscheidungsverfahren vor – zum Nachlesen, Diskutieren und Ausprobieren.

 https://beginenhausprojekt.org/rezeptbuch/

Gute Abstimmung – und guten Appetit bei den Kartoffelpuffern!
21 Minuten
Menschen, denen wir sonst vermutlich nie begegnet wären. Situationen, in denen wir plötzlich Dinge füreinander tun, mit denen vorher niemand gerechnet hätte. Eine Einladung zum Bundespräsidenten. Und Erfahrungen, auf die wir vielleicht auch ganz gut hätten verzichten können.

In dieser Folge fragen wir uns: Was wäre eigentlich nie passiert, wenn wir nicht angefangen hätten, gemeinschaftlich zu wohnen?

Dabei landen wir bei ziemlich besonderen Geschichten, großen und kleinen Lebensereignissen – und bei der Erkenntnis, dass ein Wohnprojekt Türen öffnet, von denen man vorher nicht einmal wusste, dass es sie gibt.

Welche das sind? Hört rein.
24 Minuten
Geht ihr arbeiten? Zölibat? Gelübde? Zahlt ihr eigentlich Miete? Und was macht ihr da überhaupt den ganzen Tag?

Wer erzählt, dass sie in einem Beginen Haus lebt, muss mit Fragen rechnen. Mit vielen Fragen. Wir haben für diese Folge die kuriosesten gesammelt, die uns zu unserem Leben als moderne Beginen schon gestellt wurden – und beantworten sie für euch.

Dabei geht es um Männer und Geld, um Gelübde und Religion, um unseren Alltag und unser Zusammenleben – und um einige Vorstellungen vom Beginenleben, bei denen auch wir erst einmal schlucken oder lachen mussten.

Und falls ihr beim Zuhören denkt: Ich hätte auch Lust, irgendwann ziemlich schräge Fragen zu meiner Wohnform beantworten zu müssen – dann hätten wir da etwas für euch:

„Zieht zusammen! Ein Rezeptbuch für Wohnprojekte in Essen und anderswo“

Unser Handbuch ist für alle, die gemeinschaftliches Wohnen nicht nur interessant finden, sondern selbst loslegen wollen. Komplett frei zugänglich unter:

beginenhausprojekt.org/rezeptbuch

Bildet Wohnprojekt-Banden!
18 Minuten
Wir sind zurück aus der Sommerpause!

Und wir haben einiges mitgebracht: In unserer neuen Podcastfolge nehmen wir euch mit in die moderne Beginenbewegung. Was bedeutet es heute, als Beginen zusammenzuleben? Woher kommt diese Bewegung – und vor allem: Warum leben wir eigentlich so, wie wir leben?

Außerdem haben wir großartige Neuigkeiten: Unser Handbuch ist endlich online!

„Zieht zusammen! Ein Rezeptbuch für Wohnprojekte in Essen und anderswo“

Darin haben wir Erfahrungen, Wissen, Methoden und ganz praktische Zutaten gesammelt, die euch dabei helfen können, selbst gemeinschaftliches Wohnen auf den Weg zu bringen.

Und weil Wissen zum Teilen da ist, ist das komplette Rezeptbuch für euch frei zugänglich:

beginenhausprojekt.org/rezeptbuch

Also: Bildet Wohnprojekt-Banden! Gründet Gruppen, sucht Häuser, teilt Wissen, verbündet euch – und zieht zusammen!
6 Minuten
Wir grüßen euch herzlich aus der Sommerpause – mit einer ganz kurzen Podcastfolge darüber, warum Pausen wichtig sind. Gerade auch in Wohnprojekten lohnt es sich, bewusst innezuhalten, Kraft zu sammeln und einmal durchzuatmen.

Genauso wichtig kann es aber sein, einen festen Termin zu haben, an dem es wieder weitergeht. Deshalb verraten wir euch schon jetzt: Wir hören uns wieder, sobald die Sommerferien in NRW vorbei sind.

Bis dahin machen wir zwar keinen Urlaub, gönnen uns aber zumindest eine kleine Pause. Wir wünschen euch einen schönen Sommer, erholsame Tage und freuen uns darauf, euch bald wieder im Beginen Haus begrüßen zu können!
17 Minuten
Herzlich willkommen zurück im Beginen Haus!

In dieser Folge sprechen wir darüber, woran sich erkennen lässt, ob hinter einem „Wohnprojekt“ tatsächlich gemeinschaftliches und partizipatives Wohnen steht. Anlass ist unsere Beobachtung, dass Projekte als Wohnprojekte bezeichnet werden – obwohl sie sehr unterschiedliche Organisationsformen haben.

Wir diskutieren Projekte, die sich im Besitz einzelner Personen befinden, die Wohnraum für gemeinschaftliches Wohnen zur Verfügung stellen, teilweise ohne selbst dort zu leben. Welche Chancen und Grenzen haben solche Modelle? Braucht es sie vielleicht sogar? Und warum halten wir demokratische Entscheidungsstrukturen sowie gemeinschaftliche Eigentumsformen langfristig für die tragfähigeren Grundlagen gemeinschaftlichen Wohnens?

Eine Folge über Mitbestimmung, Macht, Eigentum und die Frage, was ein Wohnprojekt eigentlich zu einem Wohnprojekt macht.
34 Minuten
Zum ersten Mal haben wir eine Gästin bei uns im Podcast „Im Beginen Haus“ – und wir freuen uns sehr, dass es gleich Waltraud Pohlen ist.

Mit Waltraud sprechen wir darüber, wie sie zum gemeinschaftlichen Wohnen gekommen ist, was es für sie bedeutet, Begine zu sein, und was sie nach all den Jahren im Beginenhof immer noch überrascht. Als Mitgründerin des Essener Beginenhofs und des Dachverbands der Beginen teilt sie ihre Erfahrungen, gibt Menschen mit Gründungsplänen wertvolle Impulse und wirft mit uns einen Blick in die Zukunft der Beginenbewegung.

Eine Folge voller persönlicher Geschichten, Erfahrungen und Gedanken darüber, wie gutes gemeinschaftliches Leben gelingen kann.
23 Minuten
Manche Fehler erkennt man erst, wenn man bereit ist loszulassen.

In Teil 2 unserer F***-up-Reihe sprechen wir über das Ende unseres ersten Wohnprojekts – und über die Lektionen, die besonders wehgetan haben. Warum wir an unseren eigenen Ansprüchen gescheitert sind. Und weshalb Krisen zeigen, wer bleibt und wer geht.

Außerdem geht es um Grenzverletzungen, Loyalität, die Erkenntnis, dass wir gar nicht so tolerant sind, wie wir immer dachten, und warum in manchem Drama mehr Wahrheit steckt, als uns lieb ist.

Und weil Scheitern nie die ganze Geschichte erzählt, verraten wir euch zum Schluss auch, was das Schönste an unserem ersten Wohnprojekt war. Denn zwischen all den F*** ups gab es einen Zauber, der uns bis heute trägt – und genau deshalb haben wir noch einmal neu angefangen.
16 Minuten
2021 haben wir unser erstes Wohnprojekt gegründet – mitten im Lockdown, mit einem Vermieter, der uns am liebsten wieder loswerden wollte und Mitbewohnerinnen, bei denen schnell klar wurde: Das passt einfach nicht. Rückblickend kann man sagen: Wir haben einige Dinge gründlich in den Sand gesetzt.

Doch genau darüber möchten wir sprechen. Inspiriert von den F*** Up Nights, bei denen Gründer:innen offen über ihr Scheitern sprechen, teilen wir unsere größten Fehler – in der Hoffnung, dass andere sie nicht wiederholen müssen.

In Teil 1 geht es um die Bedeutung des Bauchgefühls, darum, warum "zu nett sein" manchmal teuer wird, weshalb klare Grenzen unverzichtbar sind, warum wir heute – wenn möglich – lieber kaufen als mieten würden, wann Vertrauen in Institutionen sinnvoll ist und wann nicht, und wie man den Blick auf die Menschen richtet, die einen wirklich unterstützen.

Eine Folge über Fehlentscheidungen, harte Lernprozesse und darüber, warum Scheitern manchmal die beste Grundlage für einen Neuanfang ist.
17 Minuten
Wenig Schlaf, schwere Kisten, endlose To-do-Listen – wir stecken immer noch mitten im Umzug. Gerade in solchen Phasen wird deutlich, wie unterschiedlich Menschen mit Stress umgehen. Die eine zieht sich zurück, die andere will alles sofort besprechen, die dritte ist im Drama-Modus. Manchmal hilft es am meisten, die andere einfach so stehen zu lassen, wie sie gerade ist.

Doch sich gegenseitig so gut zu kennen, passiert in Wohnprojekten nicht von selbst. In den vergangenen Jahren haben wir viel ausprobiert, unser Zusammenleben reflektiert und gelernt, unsere unterschiedlichen Bedürfnisse und Verhaltensmuster besser zu verstehen.

In dieser Folge sprechen wir darüber, was uns im Umzugschaos trägt. Vor etwa vier Jahren haben wir mehrere Seminare zum Enneagramm beim Deutschen Enneagramm Zentrum besucht und dabei viel über uns selbst, unsere Stressmuster und unser Miteinander gelernt.

Wir erzählen, warum uns dieses Wissen übereinander gerade jetzt hilft, wie sich unser Umgang miteinander verändert hat und weshalb Persönlichkeitsentwicklung für uns ein wichtiger Baustein gemeinschaftlichen Wohnens ist.

Vielleicht ist ja auch etwas für euch dabei – egal, ob ihr in einem Wohnprojekt lebt, mit anderen zusammenwohnt oder euch selbst und die Menschen um euch herum besser verstehen möchtet.

Ihr habt Fragen zum Thema Wohnprojekte? Dann meldet Euch gerne bei uns !!!
27 Minuten
Umziehen ist Vorfreude, Unsicherheit, Chaos – und manchmal auch die Frage, warum man eigentlich so viele Dinge besitzt.

Während wir mitten im Umzug unseres Wohnprojekts stecken, sprechen wir darüber, was diese besondere Zeit mit uns macht. Denn Umziehen bedeutet weit mehr, als Kisten von A nach B zu transportieren. Es bedeutet Abschied und Neuanfang, Hoffnung und Zweifel, Vorfreude und Stress – oft alles gleichzeitig.

Wir nehmen euch mit hinter die Kulissen eines Wohnprojekt-Umzugs und sprechen darüber, warum Wohnen so viele Gefühle auslöst, welche Herausforderungen entstehen, wenn eine Gemeinschaft umzieht, und weshalb in solchen Phasen nicht nur Möbel, sondern auch Beziehungen, Erwartungen und Gewohnheiten in Bewegung geraten.

Außerdem teilen wir einige Erfahrungen und Strategien, die uns helfen, zwischen Kistenbergen, Konflikten echte Kraftquellen zu sein.

Eine ehrliche Folge direkt aus dem Umzugschaos eines Wohnprojekts.
17 Minuten
Immer mehr Menschen interessieren sich für Wohnprojekte und gemeinschaftliches Wohnen. Doch warum eigentlich?

Gemeinsam mit dem Netzwerk „Essen zieht zusammen“ haben wir eine VHS-Veranstaltung unter anderem mit Dr. Sabine Weck vom ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung durchgeführt. Dort stellte sie die Ergebnisse einer aktuellen Studie zu gemeinschaftlichen Wohnprojekten in Nordrhein-Westfalen vor.

Was bei uns besonders hängen geblieben ist: Menschen ziehen oft nicht wegen Nachhaltigkeit oder günstiger Mieten in Wohnprojekte. Viel wichtiger sind die Gründe fürs Herz. Vielleicht ist unsere Gesellschaft doch sozialer, als wir manchmal denken?

In dieser Folge sprechen wir über fünf zentrale Bedürfnisse, die gemeinschaftliches Wohnen erfüllen kann- was jetzt sogar wissenschaftlich nachgewiesen ist!

• Gemeinschaft statt Isolation

• Gegenseitige Unterstützung im Alltag

• Zugehörigkeit und Verbundenheit

• Mitgestaltung und Selbstbestimmung

• Selbstständig und gleichzeitig gut eingebunden älter werden

Die Ergebnisse der ILS-Studie findet ihr hier zum nachlesen:

https://www.ils-forschung.de/wissenstransfer/ils-publikationen/ils-trends/?id=802

Lust ein Wohnprojekt zu gründen? Dann melde dich hier: https://www.essenziehtzusammen.de oder hier: https://beginenhausprojekt.org

Kapitel:

00:00 Warum wir nicht fürs Alleinwohnen gemacht sind

02:18 Weil Menschen Gemeinschaft brauchen

03:06 Weil das Leben in Gemeinschaft leichter ist

04:06 Weil wir uns zugehörig fühlen wollen

07:06 Weil wir unser Leben aktiv gestalten wollen

08:12 Weil wir nicht alleine alt werden wollen

12:33 Warum die positiven Effekte von Wohnprojekten aus Gemeinschaft entstehen

13:27 Stéphanies Resümee: Wohnprojekte sind es Wert erforscht zu werden

14:14 Kathrins Resümee: Der Wunsch nach Gemeinschaft macht Hoffnung

15:44 Schlusswort
27 Minuten
Wie findet man passende Mitbewohner:innen für ein Wohnprojekt? Welche Plattformen funktionieren wirklich – und welche kosten nur Zeit und Geld? In dieser Folge vom Podcast „Im Beginen Haus – das Wohnzimmer für Wohnprojekte“ sprechen wir offen über unsere Erfahrungen bei der Suche nach Mitbewohner:innen  für unser gemeinschaftliches Wohnprojekt.

Wir teilen unsere Tops und Flops rund um Wohnprojekt-Plattformen, Facebook-Gruppen, lokale Presse, Instagram-Werbung, klassische Wohnungsportale, Flyer und Netzwerkarbeit. Außerdem sprechen wir darüber, warum Zielgruppenansprache entscheidend ist, weshalb lokale Netzwerke langfristig oft wichtiger sind als Reichweite – und warum gemeinschaftliches Wohnen andere Wege braucht als klassische Wohnungsanzeigen.

Kapitel:

00:00 Einführung

00:44 1. Erkenntnis: Wohnprojektplattformen passen für uns leider nicht

04:57 2. Erkenntnis: Facebook besser als gedacht

07:13 3. Erkenntnis: Lokale Presse – passend für eine Zielgruppe

09:42 4. Erkenntnis: Werbung bei Instagram – Reichweite aber...

13:44 5. Erkenntnis: Printprodukte – ein Standard!

18:01 6. Erkenntnis: Netzwerke aufbauen – langfristig und langlebig

25:53 Zimmer frei! Und welche Erfahrungen habt ihr?

Wenn ihr selbst ein Wohnprojekt plant, gemeinschaftlich wohnen möchtet oder Tipps zur Mitbewohner habt, schreibt uns gerne oder vernetzt euch mit uns.