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Episoden

53 Minuten
„Die Zeit heilt alle Wunden.“ „Du musst nach vorne schauen.“ „Das wird schon wieder.“

Gut gemeint. Aber ist es auch gut gesagt?

In dieser Folge von Unterschiedlich nah dran sprechen wir über Trauer – und vor allem darüber, wie wir mit ihr umgehen. Bei uns selbst und bei anderen. Warum fällt es uns so schwer, Traurigkeit auszuhalten? Muss Trost eigentlich immer etwas besser machen? Und wer entscheidet, wann es Zeit ist, wieder nach vorne zu schauen?

Wir diskutieren über gut gemeinte Ratschläge, die manchmal mehr verletzen als helfen, über das berühmte Trauerjahr, unterschiedliche Bedürfnisse und die Frage, ob man auch lachen darf, wenn man eigentlich traurig ist.

Dabei sind wir uns nicht immer einig. Müssen wir auch nicht, denn auch bei diesem Thema gibt es keine allgemeingültigen Antworten.

Ein persönliches, warmes und stellenweise durchaus kontroverses Gespräch über Gefühle, Erwartungen und die Freiheit, den eigenen Weg zu finden.

Eine Folge für alle, die schon einmal traurig waren – oder für jemanden da sein wollten, dem es nicht gut ging.
1 Stunde 9 Minuten
Was verlieren wir eigentlich, wenn etwas aus unserem Leben verschwindet?

Manchmal ist es ein Mensch. Aber manchmal ist es eine Beziehung, eine Freundschaft, ein Job, ein Stück Sicherheit oder eine Zukunft, die wir uns längst ausgemalt hatten.

Mit dieser Folge beginnen wir unsere neue Reihe über Verlust und Trauer – und nähern uns dem Thema erst einmal von einer Seite, über die erstaunlich wenig gesprochen wird.

Denn ein Verlust besteht selten nur aus dem, was auf den ersten Blick fehlt.

Mit einer Beziehung verschwinden vielleicht gemeinsame Routinen, Freundschaften und Zukunftspläne. Mit einem Job möglicherweise Struktur, Anerkennung und ein Teil unserer Identität. Und manchmal trauern wir sogar um etwas, das nie passiert ist.

Wir sprechen darüber, warum niemand von außen entscheiden kann, wie schwer ein Verlust wiegen darf, weshalb gut gemeinte Sätze manchmal überhaupt nicht guttun – und entdecken dabei, dass wir beim Thema Trost ziemlich unterschiedlich nah dran sind.

Eine persönliche Folge über Abschiede, Veränderungen, Zukunft und die Frage:

Was geht eigentlich alles verloren, wenn etwas geht und über einen Gedanken, der am Ende hängen bleibt:

The past is not your future.

Triggerwarnung: Achtet auf euch und wenn vor, während oder nach dieser Folge merkt, dass es euch emotional nicht gut geht, belastet oder ihr eine Veränderung spürt, mit der ihr nicht gerechnet habt: greift zum Telefon und ruft jemanden an. Für den Fall, dass ihr niemanden erreichen könnt, haben wir euch verschiedene Telefonnummern angefügt, wo ihr Hilfe bekommt.

TelefonSeelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 sowie 116 123 (rund um die Uhr / 24/7 erreichbar, kostenlos und anonym)

Silbernetz (für ältere Menschen ab 60 Jahren): 0800 470 80 90 (täglich von 8–22 Uhr)

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 08000 116 016

Info-Telefon Depression: 0800 334 4533
1 Stunde 27 Minuten
Was weiß dein Hund eigentlich über dich?

Wahrscheinlich mehr, als uns manchmal lieb ist.

In dieser Folge wird es persönlich, ziemlich lustig und an manchen Stellen auch überraschend emotional. Wir erzählen, wie Frieda und Aimee in unser Leben gekommen sind, was sich seitdem verändert hat – und warum ein Tier eben nicht einfach nur ein Haustier ist.

Es geht um Hundehaare und Hundeschule, Sofa-Regeln, die irgendwann keine mehr waren, Spaziergänge ohne Handy und die große Frage, wer hier eigentlich wen erzieht.

Aber auch um Verantwortung, Vertrauen, Trost und diese besondere Form von Nähe, für die es manchmal gar keine Worte braucht.

Denn vielleicht bringen uns Tiere etwas bei, das in unserem durchgetakteten Alltag schnell verloren geht: im Moment zu sein, Verantwortung zu übernehmen und manchmal einfach nicht funktionieren zu müssen.

Eine ziemlich persönliche Cosy-Folge über zwei Hunde, ihre Menschen – und darüber, was Tiere in unserem Leben verändern.
1 Stunde 16 Minuten
Wann beginnt Urlaub eigentlich? Mit der Buchung? Auf der Autobahn? Oder erst, wenn der Kopf endlich still wird?

In dieser Folge sprechen wir über das, was Urlaub wirklich ausmacht: Kindheitserinnerungen, Campingplätze, Fernreisen, Lichterketten, Langeweile, Erholung und die oft viel zu hohen Erwartungen, die wir an unsere freie Zeit stellen.

Zwischen persönlichen Geschichten, viel Humor und ehrlichen Gedanken geht es um die Frage:

Brauchen wir eigentlich einen Urlaub – oder müssen wir wieder lernen, zwischendurch wirklich abzuschalten?

Wir sprechen darüber:

warum Urlaub für jeden etwas anderes bedeutet

weshalb Erinnerungen oft wichtiger sind als Reiseziele

warum viele Menschen erst im Urlaub merken, wie erschöpft sie sind

und weshalb Nichtstun manchmal die beste Erholung ist.
1 Stunde 7 Minuten
Wir dachten, das wird eine lockere Fragerunde. War es nicht.

Zwischen Rocky, Harry Styles und Küchenmessern landen wir plötzlich bei Vergebung und Bauchgefühl.

In dieser Folge stellen wir uns erneut Fragen, die wir uns im Alltag wahrscheinlich nie stellen würden – und landen dabei an überraschend persönlichen Orten.

Wir sprechen über erste Schwärme, Lieblingsmusik und Bauchgefühl. Über Freiheit, Regeln und warum manche Menschen anecken. Es geht um Vergebung, Familiengeschichten und darum, was gute Freundinnen wohl über einen sagen würden, wenn man den Raum verlässt.

Und irgendwo zwischen Rocky, Harry Styles und einem Küchen-Werkzeugkoffer für den Urlaub stellen wir fest: Die schönsten Gespräche beginnen oft mit einer ungewöhnlichen Frage.

Mit dabei:

Warum Andrea bei Rocky sofort trainieren möchte

Jessicas Liebeserklärung an Musik

Intuition oder Angst – worauf hören wir wirklich?

Wem wir vergeben haben

Warum scharfe Küchenmesser zur Urlaubsgrundausstattung gehören

Habt ihr Fragen, die wir uns unbedingt einmal stellen sollen? Schreibt sie uns!
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Über diesen Podcast

Nähe ist eine Frage der Perspektive Wir sprechen über Themen, die Menschen bewegen – aus unterschiedlicher Nähe und verschiedenen Perspektiven. Ehrlich, differenziert und ohne schnelle Antworten. Uns verbindet die Faszination dafür, wie unterschiedlich dieselbe Situation erlebt werden kann – je nachdem, wie nah man dran ist. In unserer Arbeit mit Menschen – und auch in unserem eigenen Alltag – begegnen wir immer wieder genau diesen Momenten: Missverständnisse, unterschiedliche Wahrnehmungen, unausgesprochene Erwartungen. Mit Unterschiedlich nah dran schaffen wir einen Raum, in dem diese Unterschiede sichtbar werden dürfen – ohne vorschnelle Bewertung, aber mit echtem Interesse am Verstehen.
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„Unterschiedlich nah dran“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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