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  3. Just Pitch! Klar sprechen. Stark wirken. Podcast

Episoden

26 Minuten
Wie verhält man sich eigentlich richtig auf einer Bühne? Wie viel Vorbereitung braucht ein guter Vortrag, wie geht man mit Nervosität um und was passiert, wenn der eigene Plan plötzlich nicht mehr zum Publikum passt?

In dieser Folge von Just Pitch spricht Ronny Marx mit Anne-Mieke Bovelett über Public Speaking aus der Praxis. Anne-Mieke steht regelmäßig auf Konferenzbühnen und hält Vorträge in Unternehmen. Gemeinsam sprechen sie darüber, warum gute Präsentationen immer beim Publikum beginnen, weshalb Humor auch bei ernsten Themen ein wirkungsvolles Werkzeug sein kann und warum Pausen auf der Bühne deutlich wichtiger sind, als viele Speaker glauben.

Außerdem geht es um die richtige Vorbereitung, maßgeschneiderte Präsentationen, Interaktion mit dem Publikum und den souveränen Umgang mit Fehlern. Denn ein guter Vortrag muss nicht perfekt sein. Entscheidend ist, dass die Menschen im Raum etwas mitnehmen und ihre Zeit gut investiert ist.

5 Key Takeaways

Kenne dein Publikum. Ein guter Vortrag beginnt nicht bei den eigenen Slides, sondern bei der Frage, wer im Raum sitzt und welches Wissen, welche Erwartungen und welchen Kontext diese Menschen mitbringen.Humor schafft Verbindung. Auch bei ernsten oder komplexen Themen kann Humor Barrieren abbauen, Aufmerksamkeit erzeugen und einen leichteren Zugang zum Thema schaffen.Pausen gehören zum Vortrag. Speaker empfinden wenige Sekunden Schweigen häufig als unangenehm lang. Für das Publikum sind diese Pausen jedoch wichtig, um Informationen und neue Slides überhaupt verarbeiten zu können.Fehler müssen nicht sichtbar werden. Wenn ein Punkt vergessen oder übersprungen wird, kennt das Publikum in der Regel den ursprünglichen Plan nicht. Statt den Fehler hervorzuheben, kann der Vortrag souverän weitergehen.Vorbereitung schafft Freiheit auf der Bühne. Wer Inhalt, Zielgruppe und Struktur kennt, kann flexibler reagieren, Interaktion zulassen und auch dann souverän bleiben, wenn ein Vortrag anders läuft als geplant.
31 Minuten
Plötzlich bist du nicht mehr nur Teil des Teams, sondern verantwortlich für Menschen, Entscheidungen und Kommunikation. Doch was verändert sich eigentlich wirklich, wenn man zur Führungskraft wird? Und warum unterschätzen viele genau diesen Schritt?

In dieser Folge von Just Pitch spricht Ronny Marx mit Anne Marschner über ihren Weg von der klassischen Mitarbeiterrolle bis ins C-Level. Dabei geht es nicht um Titel oder Karriere-Show, sondern um die Realität hinter Führung, Verantwortung und Kommunikation.

Im Mittelpunkt stehen die wichtigsten Learnings aus mehreren Jahren Führungserfahrung: Warum Worte plötzlich eine ganz andere Wirkung bekommen. Weshalb Zuhören oft wichtiger ist als schnelle Lösungen. Und warum Kommunikation kein einmaliges „Ich hab’s doch gesagt“ ist, sondern ein Prozess. Außerdem geht es um Vertrauen, Unsicherheit in Führungsrollen, den schwierigen Übergang vom Kollegen zur Führungskraft und die Frage, warum Authentizität wichtiger ist als jede Leadership-Floskel.

Eine Folge für alle, die führen, führen wollen oder verstehen möchten, wie moderne Führungskommunikation wirklich funktioniert.

5 Key-Takeaways:

1. Führung verändert die Wirkung deiner Worte

Sobald du Verantwortung trägst, bekommen Aussagen automatisch mehr Gewicht. Kommunikation wird dadurch deutlich sensibler und relevanter.

2. Zuhören ist eine der wichtigsten Führungsfähigkeiten

Nicht jede Situation braucht sofort eine Lösung. Gute Führung bedeutet oft zuerst zu verstehen, bevor gehandelt wird.

3. Kommunikation ist kein einmaliges Ereignis

„Ich habe es doch gesagt“ reicht nicht. Führungskräfte müssen aktiv prüfen, ob Botschaften wirklich verstanden wurden.

4. Unsicherheit überträgt sich direkt auf Teams

Gerade neue Führungskräfte geben Stress und Unsicherheit oft unbewusst weiter. Selbstreflexion wird dadurch extrem wichtig.

5. Authentizität schlägt künstliche Leadership-Rollen

Menschen merken schnell, ob Kommunikation echt ist oder nur aus Management-Phrasen besteht. Vertrauen entsteht durch Authentizität.
28 Minuten
Wie überzeugt man Menschen, wenn man auf der beratenden Seite sitzt und nicht nur informieren, sondern echte Bewegung erzeugen will? In dieser Folge mit Ronny Marx und Ron Warncke geht es um Kommunikation in Beratung, Führung und Transformation.

Im Zentrum steht die Frage, wie man Menschen mitnimmt, statt ihnen nur Anweisungen zu geben. Besprochen wird, warum gute Überzeugungskraft nicht bei Lautstärke beginnt, sondern bei Vorbereitung, Zuhören und dem richtigen Verständnis für den tatsächlichen Bedarf des Gegenübers. Ein zentraler Punkt ist die Reduktion auf wenige, starke Argumente statt auf eine lange Liste, die eher Misstrauen erzeugt.

Außerdem geht es darum, was Führungskräfte kommunikativ oft falsch machen, wie man mit Ablehnung im Raum umgeht und warum Atmosphäre, Timing und Kontext über Wirkung entscheiden. Besonders praxisnah wird es bei den Tipps für Meetings und Gespräche: Raum beobachten, Fachsprache hinterfragen, mit konkreten Beispielen arbeiten und Signale des Gegenübers ernst nehmen.

Zum Schluss öffnet die Folge noch den Blick auf die digitale Transformation im öffentlichen Sektor als eine der größten Kommunikationsaufgaben überhaupt.

5 Key Takeaways

Gute Überzeugung beginnt mit Zuhören.

Wer Menschen bewegen will, muss zuerst verstehen, was sie wirklich brauchen, was sie blockiert und was sie persönlich motiviert. Erst dann wird Argumentation wirksam.Drei starke Argumente wirken oft besser als zehn mittelmäßige.

Zu viele Argumente erzeugen schnell Skepsis. Klarheit, Fokus und Reihenfolge sind oft wirksamer als argumentative Masse.Führung heißt nicht, immer mehr zu sagen.

Viele Führungskräfte geben zu viel Kontext, zu viel Detail und manchmal sogar ungewollt Verantwortung ab. Gute Kommunikation braucht Dosierung, Timing und Selbstzurücknahme.Ablehnung im Raum muss richtig eingeordnet werden.

Nicht jeder verschränkte Arm ist echter Widerstand. Manches klärt sich im Gespräch, anderes gehört nicht in die Gruppe, sondern in ein persönliches Einzelgespräch.Wer verstanden werden will, muss einfacher sprechen und konkreter werden.

Beobachte den Raum, reduziere Fachjargon und arbeite mit Beispielen, die auch Menschen außerhalb der eigenen Bubble nachvollziehen können.
31 Minuten
Gehaltsverhandlungen gehören zu den anspruchsvollsten Gesprächen im Berufsleben und genau hier scheitern viele an den falschen Argumenten.

In dieser Folge von Just Pitch geht es darum, wie du Gehaltsverhandlungen strategisch und souverän führst. Du lernst, warum dein Gehalt keine Belohnung ist, sondern ein Investment des Unternehmens in dich. Und wie du genau aus dieser Perspektive überzeugender argumentierst.

Außerdem bekommst du konkrete Tipps zur Vorbereitung, erfährst, welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest und wie du deinen eigenen Mehrwert klar herausarbeitest. Von der richtigen Argumentationslogik über typische Denkfehler bis hin zum perfekten Timing: Diese Folge gibt dir eine klare Struktur, mit der du deutlich bessere Chancen hast, dein Gehalt erfolgreich zu verhandeln.

5 Key Takeaways:

1. Gehalt ist kein Bonus, sondern ein Investment

Unternehmen investieren in dich als Arbeitskraft. Eine Gehaltserhöhung bedeutet ein höheres Investment – und muss durch Mehrwert begründet werden.

2. Dein Mehrwert ist dein stärkstes Argument

Ergebnisse, Impact, Verantwortung und Relevanz für das Unternehmen sind die einzigen wirklich überzeugenden Faktoren in einer Gehaltsverhandlung.

3. Vermeide typische Fehler in der Argumentation

Marktvergleiche, Kollegenvergleiche, Inflation oder persönliche Kosten sind keine starken Argumente – sie lenken vom eigentlichen Thema ab.

4. Keine Bittstellerrolle und keine Drohkulisse

Weder „Ich brauche mehr Geld“ noch „Sonst bin ich weg“ führt zum Ziel. Erfolgreiche Verhandlungen passieren auf Augenhöhe.

5. Vorbereitung und Timing entscheiden über den Erfolg

Reflektiere deine Leistungen der letzten Monate, kenne deinen Wert und wähle den richtigen Zeitpunkt für das Gespräch bewusst aus.
23 Minuten
Empathie oder Autorität: Was macht eine gute Führungskraft wirklich aus? Oder braucht es am Ende beides?

In dieser Folge von Just Pitch spricht Ronny Marx mit Onur Aydemir über die Realität von Führung und Kommunikation im Arbeitsalltag. Onur bringt jahrelange Erfahrung als Führungskraft, Ausbilder und Unternehmer mit und gibt ehrliche Einblicke in seine größten Learnings, Fehler und Prinzipien.

Im Gespräch geht es um die Bedeutung von Klarheit und Transparenz in der Kommunikation, den Aufbau von Vertrauen im Team und die Frage, wie echte Autorität entsteht und das ohne Lautstärke oder Druck. Außerdem erfährst du, warum Standards und Werte als „Leuchttürme“ dienen, wie du mit Konflikten und schwierigen Mitarbeitern umgehst und weshalb emotionale Distanz in kritischen Situationen entscheidend ist.

Eine Folge für alle, die führen, führen wollen oder besser verstehen möchten, wie Kommunikation auf Führungsebene wirklich funktioniert.

5 Key Takeaways

1. Klarheit und Transparenz sind die Basis guter Führung

Wer klar kommuniziert und Informationen bewusst dosiert weitergibt, schafft Orientierung und Vertrauen im Team.

2. Echte Autorität entsteht nicht durch Position, sondern durch Verhalten

Autorität entwickelt sich durch Standards, Werte und konsistentes Handeln – nicht durch Hierarchie oder Druck.

3. Empathie und Autorität gehören zusammen

Führung bedeutet, Menschen zu verstehen und gleichzeitig klare Grenzen zu setzen. Erst die Kombination aus beidem schafft echte Wirkung.

4. Standards und Werte sind deine Leitplanken als Führungskraft

Klare Prinzipien und Erwartungen geben Orientierung und reduzieren Konflikte, bevor sie entstehen.

5. Gute Führung ist ein Lernprozess

Fehler, Konflikte und schwierige Situationen gehören dazu. Entscheidend ist, daraus zu lernen und emotional nicht impulsiv zu reagieren.
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Über diesen Podcast

Just Pitch! Klar sprechen. Stark wirken. ist der Podcast für alle, die im Job mit Worten mehr erreichen wollen: In Meetings, Pitches, Präsentationen und schwierigen Gesprächen. Jede Woche bekommst du in 15 bis 20 Minuten klare, praxisnahe Impulse: Wie du Botschaften auf den Punkt bringst, souverän auftrittst, mit Stimme und Präsenz überzeugst und Menschen wirklich mitnimmst. Ohne Theater, ohne Blabla. Du hörst Solo-Folgen auf Deutsch mit konkreten Tools, Formulierungen und Mini-Übungen, plus ausgewählte Interviews (Deutsch und gelegentlich Englisch) mit Gästen aus der Praxis. Ob Sales, Marketing, Consulting, HR, IT, Leadership oder Coaching: Wenn du klarer wirken, schneller überzeugen und sicherer auftreten willst, bist du hier richtig. Kurz. Direkt. Umsetzbar. Jede Woche.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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