Was kann eine Familienaufstellung eigentlich bewegen?
Und wo beginnt das, was darüber hinausgeht?
In dieser Folge spreche ich mit Sophie Mulla, der Aufstellerin, über die Magie von Aufstellungsarbeit und gleichzeitig über eine Haltung, die mir besonders wichtig ist: Wir müssen eine Methode nicht zum Dogma machen, um ihre Kraft anzuerkennen.
Eine Aufstellung kann sichtbar machen, was vorher vielleicht nicht greifbar war, das was unbewusst wirkt. Sie kann Zusammenhänge eröffnen, neue Perspektiven ermöglichen, innere Bewegungen anstoßen und einen Raum schaffen, in dem heilsame Erfahrungen möglich werden.
Das kann sich auf ganz unterschiedliche Lebensbereiche beziehen.
Wir sprechen unter anderem darüber, wie systemische Aufstellungsarbeit Menschen begleiten kann bei:
körperlicher Unruhe und diffusen Ängsten
Ängsten rund ums Reisen
Fragen zu Selbstwert und Identität
der Beziehung zu den eigenen Eltern
Partnerschaft und Beziehungsmustern
Organisations- und Teamstrukturen
Kinderwunsch und den damit verbundenen systemischen Fragen
der eigenen Herkunft, zum Beispiel bei Kindern aus Samenspende
eingefrorenen Embryonen und der Frage nach Zugehörigkeit
und auch bei der begleitenden Arbeit rund um Erkrankungen
Gerade beim Thema Erkrankungen ist uns eine klare Differenzierung wichtig:
Aufstellungsarbeit kann begleitend eingesetzt werden.
Sie darf - so viel jede Methode - aber niemals Heilung versprechen.
Was wir tun können, ist einen Raum zu öffnen und zu halten, in dem neue Erfahrungen, Erkenntnisse, Bewegungen und vielleicht auch heilsame Prozesse möglich werden.
Manchmal braucht es dafür eben mehr als eine Methode.
So wertvoll eine Familienaufstellung sein kann: Sie ersetzt nicht das, was unser Körper und unser Leben ebenfalls brauchen.
Wenn du nichts isst und trinkst, deine Nährstoffversorgung nicht ausreichend ist oder du dich dauerhaft zu wenig und nicht angemessen bewegst, wird eine Aufstellung allein diese Ebene nicht lösen.
Vielleicht liegt genau darin eine Form von ganzheitlicher Arbeit:
Nicht alles auf eine Methode zu reduzieren, sondern neugierig zu schauen: Was braucht dieser Mensch gerade wirklich?
Wir sprechen außerdem über Befriedung im Familiensystem, über Zugehörigkeit, über Namensdopplungen und darüber, was geschehen kann, wenn etwas in einem System keinen Platz bekommen hat.
Wir schauen auch auf die Grenzen der Aufstellungsarbeit. Für mich bedeutet eine moderne, undogmatische Aufstellungsarbeit nicht, weniger an ihre Möglichkeiten zu glauben.
Vielleicht bedeutet es sogar, noch mehr zu glauben. Zu glauben an die Vielfalt dessen, was uns als Menschen zur Verfügung steht.
Sophie und ich sprechen über Aufstellungsarbeit als eine Möglichkeit, etwas sichtbar zu machen.
Nicht als die eine Wahrheit, als DEN einen Weg und schon gar nicht als Versprechen auf Heilung, sondern als einen Raum, in dem etwas in Bewegung kommen darf.
Sophie Mulla - Die Aufstellerin
sophiemulla.com
Instagram: Die Aufstellerin - Sophie Mulla
@die_aufstellerin.sophie.mulla
Mulla Code
mullacode.de
Sophies Podcast „Gut Aufgestellt“
Gut Aufgestellt auf YouTube Music
Und wenn du Lust hast online an einer Aufstellung teilzunehmen, melde ich bei Sophie unter Newsletter@sophiemulla.com
Stellvertreter: 49 €
Aufstellung: 110 €
Und noch in eigener Sache:
Am 18. Oktober lade ich dich zu meinem Workshop „Innerer Frieden mit den Eltern“ ein.
Wir verbinden Coaching und Familienaufstellung und schaffen einen Raum, in dem du deine Beziehung zu deinen Eltern aus einer neuen Perspektive betrachten kannst.
Was wirkt heute noch in dir?
Welche alten Muster, Erwartungen oder inneren Bewegungen beeinflussen dich und welche dürfen sich verändern?
3,5 Stunden | 79 € | Wiebelsheim (zwischen Koblenz und Mainz an der A61)
Wenn du dabei sein möchtest oder Fragen zum Workshop hast, melde dich gerne bei mir oder buch direkt über:
Workshop Frieden mit deinen Eltern schließen
Instagram: @bodymeetsmind
Facebook: Angelika Massold auf Facebook
Viel Liebe
Anni
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