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Episoden

39 Minuten
Montags liegt euer Kind mit 40 Grad Fieber auf dem Sofa, freitags tobt es wieder durch die Kita. Und das alle paar Wochen, wie nach Plan. Viele Familien suchen jahrelang nach einer Erklärung, bis sie zum ersten Mal von PFAPA hören.

Wir sprechen über ein seltenes, aber gutartiges Fiebersyndrom, das meist bei Zwei- bis Vierjährigen beginnt.

Was passiert im Körper, wenn das Immunsystem Alarm schlägt, obwohl gar kein Erreger da ist? Warum gibt es keinen Bluttest, und welche Rolle spielen die Mandeln?

Wir klären, woran ihr PFAPA von ernsten Erkrankungen unterscheiden könnt und warum ein Kind, das zwischendurch richtig gesund ist, ein beruhigendes Zeichen ist.

Außerdem schauen wir auf die Behandlung: von Abwarten über eine einmalige Kortisongabe bis zur Mandel-OP. Und wir geben euch konkrete Tipps, wie ihr mit Fiebertagebuch, Fotos und einem klaren Plan gemeinsam mit eurer Kinderarztpraxis den Überblick behaltet.

Was ist PFAPA?

Periodisches Fieber mit Halsentzündung, geschwollenen Lymphknoten und teils Aphthen im Mund.

Das Immunsystem schlägt Alarm, obwohl kein Erreger da ist.

Nicht ansteckend, keine Autoimmunerkrankung und selten.

Typisches Muster

Beginn meist vor dem fünften Geburtstag.

Fieberschübe alle drei bis sechs Wochen, jeweils etwa drei bis fünf Tage.

Zwischen den Schüben ist das Kind vollkommen gesund.

Antibiotika helfen nicht. Einen Bluttest gibt es nicht.

Noch Fragen? Schreibt uns an post@pedicus.de oder per WhatsApp (Button auf Instagram und unserer Website). Wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns über eine Fünf-Sterne-Bewertung!

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Wir freuen uns aber auch über euer Feedback

Liebste Grüße

Dr. D & Dr. Jane
34 Minuten
Kennt ihr das: Seit zehn Tagen Husten, nachts kaum Schlaf, und in der Apotheke wartet schon der nächste Hustensaft.

In dieser Folge geht es um ein altes Hausmittel, das tatsächlich hält, was es verspricht: Honig.

Wir erklären, warum Kinder bei einer Erkältung oft drei bis vier Wochen husten, warum Hustensäfte bei Kindern kaum etwas bringen und was die Studien zu Honig wirklich zeigen.

Ihr erfahrt, wie viel Honig ihr ab dem ersten Geburtstag geben könnt, wie oft, ob pur oder im Tee.

Außerdem:

Warum Honig für Babys unter einem Jahr tabu ist und was ihr stattdessen tun könnt. Wir sprechen über Kochsalz-Nasentropfen, abschwellende Nasentropfen und darüber, warum Eukalyptus-Balsam und Dampfinhalation bei Babys keine gute Idee sind.

Husten verstehen

Husten ist ein sinnvoller Reflex, der Sekret aus den Atemwegen befördert

Nach einer Erkältung sind drei bis vier Wochen Husten normal

Hustensäfte wirken bei Kindern kaum besser als ein Placebo

Honig richtig einsetzen

Erst ab dem ersten Geburtstag

Ein bis drei Jahre: ein halber Teelöffel, ab drei Jahren: ein ganzer Teelöffel, alle drei bis vier Stunden

Auch abends und nachts geben, danach Zähne putzen oder Wasser trinken

Tee vorher abkühlen lassen. Die Honigsorte spielt keine Rolle

Für Babys unter einem Jahr

Viel trinken lassen und Kochsalz-Nasentropfen vor den Mahlzeiten

Flach schlafen lassen, kein Kissen, keine Schräglage

Keine Balsame mit Eukalyptus oder Menthol, keine Dampfinhalation

Ab zum Arzt bei

Atemnot, schneller Atmung, blauen Lippen oder wenn euer Kind deutlich weniger trinkt

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Dr. D & Dr. Jane
47 Minuten
Gerade zum Start der Erkältungszeit versprechen unzählige Produkte, das Immunsystem eures Kindes zu stärken. Aber was davon hilft wirklich?

In dieser Folge sortieren wir evidenzbasiert aus. Ihr erfahrt, warum acht bis zwölf Infekte im Jahr völlig normal sind, ob die Kita wirklich abhärtet und wann ihr hellhörig werden solltet. Wir schauen uns Vitamin D, Vitamin C, Zink, Multivitaminsäfte und Probiotika genauer an und erklären, warum mehr nicht automatisch besser ist und hochdosierte Präparate sogar gefährlich werden können.

Außerdem: Warum Nahrungsergänzungsmittel vor dem Verkauf von niemandem geprüft werden.

Am Ende bleibt das, was kaum jemand hören will, aber wirklich schützt:

Bewegung an der frischen Luft, eine rauchfreie Umgebung, ausgewogene Ernährung, Impfungen, Stillen und Händewaschen.

Das Immunsystem eures Kindes ist nicht schwach. Es lernt nur noch.

Nahrungsergänzungsmittel im Check

Vitamin D: Im ersten Lebensjahr wichtig. Hochdosiert kann es gefährlich werden.

Vitamin C und Zink: Bei ausgewogener Ernährung kein zusätzlicher Schutz.

Probiotika: Nur bei Durchfall durch Antibiotika mit nachgewiesenem Nutzen.

Nahrungsergänzungsmittel werden vor dem Verkauf nicht geprüft.

Was wirklich schützt

Täglich raus an die frische Luft, bei jedem Wetter.

Rauchfreie Umgebung.

Ausgewogene Ernährung nach dem Prinzip „Food first“.

Impfungen, Stillen und regelmäßiges Händewaschen.

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Dr. D & Dr. Jane
56 Minuten
So viele Fragen wie zum RSV-Schutz habt ihr uns selten geschickt, und sie waren erstaunlich konkret:

Mein Baby ist im März geboren, was gilt diesen Winter?

Ich wurde in der Schwangerschaft geimpft, braucht mein Kind trotzdem etwas?

Und was ist mit Frühchen oder Kindern nach einer Herz-OP?

In dieser Folge beantworten wir eure Fragen Schritt für Schritt. Ihr erfahrt, warum die Antikörpergabe keine Impfung ist, wie lange der Schutz wirklich hält und wann der beste Zeitpunkt ist.

Es geht um den zweiten Winter, um Risikokinder, um die Impfung in der Schwangerschaft und um den neuen zweiten Antikörper, den die STIKO seit September empfiehlt.

Außerdem: Was zahlt die Kasse, wie lagert ihr das Präparat richtig und was hilft, wenn das große Geschwisterkind krank ist?

Zum Schluss gibt’s fünf konkrete Tipps für den Alltag und die Warnzeichen, bei denen ihr mit eurem Baby zum Arzt solltet.

Das Wichtigste zur Immunisierung

Die Antikörpergabe ist keine Impfung. Der Schutz wirkt sofort und hält etwa sechs Monate

Babys, die zwischen April und September geboren sind, werden idealerweise im Oktober immunisiert

Winterbabys bekommen den Schutz direkt in der Geburtsklinik, meist zur U2

Seit September empfiehlt die STIKO einen zweiten Antikörper, gleichwertig zum bisherigen

Zweiter Winter & Risikokinder

Gesunde Kinder brauchen in der zweiten Saison in der Regel keinen erneuten Schutz

Februar- und Märzbabys in ihrer ersten RSV-Saison: im Einzelfall mit Kinderarztpraxis und Krankenkasse klären

Risikokinder, können auch im zweiten Winter Schutz bekommen

Praxistipps

Gelbes Heft aufschlagen und Geburtsmonat checken

Präparat im Kühlschrank lagern, nicht im Gefrierfach und nicht an der Rückwand

Bei Risikokindern alle Arztbriefe zum Termin mitnehmen

Ab zum Arzt bei Atemnot, sichtbarer Rippenatmung, Atempausen oder wenn euer Baby deutlich weniger trinkt

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Dr. D & Dr. Jane
57 Minuten
Grippe ist keine heftige Erkältung: das ist die wichtigste Botschaft dieser Folge. Dr. D erklärt, warum Influenza bei Kindern so unterschätzt wird, was die STIKO wirklich empfiehlt und warum das Nasenspray trotzdem häufig nicht angeboten wird.

Außerdem:

Wer sollte unbedingt geimpft werden, wer kann geimpft werden – und was rät Dr. D als Kinderarzt ganz persönlich? Dazu gibt es praktische Tipps zu Kosten, Timing und den richtigen Fragen an die Krankenkasse. Und die Antwort auf die Frage, die fast alle stellen: Kann die Impfung wirklich eine Grippe auslösen?

Was ihr wirklich wissen müsst

Influenza ist keine Bagatelle. Fast ein Drittel bis die Hälfte der betroffenen Kinder landet im Krankenhaus – und 80 % davon hatten vorher keine Vorerkrankung. Die STIKO empfiehlt die Impfung für alle Kinder mit chronischen Grunderkrankungen, erlaubt sie aber ausdrücklich auch für gesunde Kinder. Dr. D geht weiter: Er empfiehlt sie grundsätzlich allen.

Nasenspray oder Spritze?

Das Nasenspray wirkt bei Kindern mindestens genauso gut wie die Spritze, aktuelle Metaanalysen belegen das klar. Trotzdem bieten viele Praxen es nicht an. Was Eltern tun können, welche Kinder das Spray nicht bekommen dürfen und warum Großbritannien schon längst umgestiegen ist, das besprechen wir in dieser Folge.

Praxistipps zum Mitnehmen

Termin Mitte Oktober machen – Nasenspray ist schnell vergriffen

Risikogruppe prüfen: Asthma, Diabetes, Epilepsie, Übergewicht, geschwächtes Immunsystem

Kasse vorab anrufen: Satzungsleistung, Nasenspray, Abrechnungsweg

Beim ersten Mal unter neun Jahren: zweiten Termin direkt mit buchen

Die ganze Familie mitdenken: Schwangere, Großeltern, ältere Geschwister

Fragen? Schreibt uns an post@pedicus.de oder per WhatsApp – den Link findet ihr in der Instagram-Bio. Neue Folgen erscheinen jeden Mittwoch.

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Über diesen Podcast

Herzlich willkommen bei "Pädicus - Der Podcast für Kindergesundheit"! Dr. D ist einer der erfahrensten Kinderärzte. In diesem Podcast teilt er seine Expertise und Erfahrungen aus vielen Jahren Praxis mit Eltern, Erziehungsberechtigten und allen, die sich für die Gesundheit von Kindern interessieren. Es dreht sich alles um das Wohl der Kleinsten. Gemeinsam mit dem Kinderarzt und Chefarzt der Kinderklinik in Flensburg, Dr. D, sowie der Kinderkrankenschwester und wissenschaftlichen Mitarbeiterin im Bereich Public Health, Jana, werden alle Aspekte der Kindergesundheit behandelt. In jeder Folge behandelt Dr. D ein Thema aus der Kindermedizin, von häufigen Erkrankungen und Impfungen bis hin zu Entwicklungsstörungen und psychischen Problemen. Er erklärt verständlich und praxisnah, was Eltern wissen müssen, um ihre Kinder optimal zu unterstützen und gesund aufwachsen zu lassen. Dabei geht Dr. D auch auf aktuelle Debatten und kontroverse Themen ein, wie zum Beispiel die Vor- und Nachteile von bestimmten Impfungen Auswirkungen von Bildschirmzeit auf die kindliche Entwicklung. Neben den medizinischen Themen bietet der Podcast auch Platz für Interviews mit anderen Experten aus dem Bereich der Kinder- und Jugendmedizin sowie für Fragen und Erfahrungsberichte von Eltern. Wenn ihr als Eltern oder Bezugsperson das Beste für euer Kind wollt und euch für alle Aspekte der Kindergesundheit interessiert, ist "Pädicus - Der Podcast für Kindergesundheit" die perfekte Informationsquelle für euch. Also hört rein und bleibt immer auf dem neuesten Stand!
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