Kennt ihr das: Seit zehn Tagen Husten, nachts kaum Schlaf, und in der Apotheke wartet schon der nächste Hustensaft.
In dieser Folge geht es um ein altes Hausmittel, das tatsächlich hält, was es verspricht: Honig.
Wir erklären, warum Kinder bei einer Erkältung oft drei bis vier Wochen husten, warum Hustensäfte bei Kindern kaum etwas bringen und was die Studien zu Honig wirklich zeigen.
Ihr erfahrt, wie viel Honig ihr ab dem ersten Geburtstag geben könnt, wie oft, ob pur oder im Tee.
Außerdem:
Warum Honig für Babys unter einem Jahr tabu ist und was ihr stattdessen tun könnt. Wir sprechen über Kochsalz-Nasentropfen, abschwellende Nasentropfen und darüber, warum Eukalyptus-Balsam und Dampfinhalation bei Babys keine gute Idee sind.
Husten verstehen
Husten ist ein sinnvoller Reflex, der Sekret aus den Atemwegen befördert
Nach einer Erkältung sind drei bis vier Wochen Husten normal
Hustensäfte wirken bei Kindern kaum besser als ein Placebo
Honig richtig einsetzen
Erst ab dem ersten Geburtstag
Ein bis drei Jahre: ein halber Teelöffel, ab drei Jahren: ein ganzer Teelöffel, alle drei bis vier Stunden
Auch abends und nachts geben, danach Zähne putzen oder Wasser trinken
Tee vorher abkühlen lassen. Die Honigsorte spielt keine Rolle
Für Babys unter einem Jahr
Viel trinken lassen und Kochsalz-Nasentropfen vor den Mahlzeiten
Flach schlafen lassen, kein Kissen, keine Schräglage
Keine Balsame mit Eukalyptus oder Menthol, keine Dampfinhalation
Ab zum Arzt bei
Atemnot, schneller Atmung, blauen Lippen oder wenn euer Kind deutlich weniger trinkt
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Liebste Grüße
Dr. D & Dr. Jane
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