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Episoden

28 Minuten
"Bleibt nicht allein, dann habt ihr es leichter", das möchte Caroline anderen Menschen mitgeben. Sie glaubt, "es ist so viel leichter, aus einer Krise wieder herauszukommen, wenn man sich nicht alleine damit auseinandersetzt und um sich kreist, sondern jemanden hat, der einen sieht und einem hilft, sich zu sortieren und gemeinsam zu überlegen, 'Wie können denn jetzt neue Wege aussehen?' " Caroline Hesse bietet als systemische Beraterin und [Krisenbegleiterin](https://akl-heilbronn.de/wp-content/uploads/2025/08/Flyer-AKL-HN-Ausbildungsgruppe.pdf) beim [Arbeitskreis Leben Heilbronn](https://akl-heilbronn.de/) Gesprächsangebote für Menschen in schweren Lebenskrisen - oft mit suizidalen Gedanken - und ist für Menschen da, die sich Sorgen um jemanden machen. Auch Menschen, die um jemanden trauern, der durch Suizid gestorben ist, kommen zu ihr. Caroline legt in ihrer Arbeit immer wieder den Fokus auf das, was stärkt. Deshalb ist eines ihrer Herzensprojekte auch die Präventionsarbeit in Schulen und anderen Einrichtungen. Dort spricht sie mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen darüber, was Ihnen Kraft geben kann und vermittelt Wissen und Fakten. Den gemeinsam mit dem [Team des AKL](https://akl-heilbronn.de/ueber-uns/) ist sie der Meinung, je "mehr Wissen man hat zu Themen, auch zu solchen schweren Lebensthemen, umso sicherer ist man doch dann, wenn es eintritt." In dieser Folge hörst du, welche Rolle es für Caroline Hesse gespielt hat, dass sie sich schon früh ehrenamtlich sozial engagiert hat und wie sie vom Betriebswirtschaftslehre-Studium in der Krisenberatung gelandet ist.
28 Minuten
Dieses Mal erzählt Larissa Legner, wie sie als Dekanats- und Diözesanoberministrantin gelernt hat, sich in Diskussionen einzubringen und ihre Meinung zu äußern. Sie nimmt uns mit auf Ihren Weg in der kirchlichen Jugendarbeit und erzählt, wie sie als Oberministrantin gelernt, dass man sich beteiligen und Verantwortung übernehmen kann. Dabei erlebt sie, wie demokratische Strukturen funktionieren. Larissa hat immer wieder erfahren, dass es bei Diskussionen auch mal zwei Lager gibt und Freundschaft trotzdem sein kann. Das möchte sie anderen Menschen mitgeben. Ein besonderer Ort für ihren Glauben ist die Gemeinschaft von Taizé in Frankreich. Sie war schon mehrmals für eine Woche dort, um mit Anderen zu beten, mitzuhelfen in der Gemeinschaft und sich auszutauschen. Dabei prägen sie die besonderen Lieder, die meditativ wiederholt werden, und auch die Zeiten der Stille, in denen sie mit anderen jungen Menschen den Alltag ausblenden kann. Was die Zeiten in Tazé noch für Larissa zu einer entspannten Zeit gemacht haben und welcher besondere Moment in Rom sie geprägt hat, erfährst du in dieser Folge.
25 Minuten
Inzwischen singt Ferdinand in verschiedenen Chorprojekten meist im Raum Heilbronn und Stuttgart. Das war nicht immer so. Er erzählt in dieser Folge über seinen Weg zur geistlichen Musik und was ein Schubser in den Schulchor sowie ein Projekt des Bachchors Stuttgart mit Andrea Bocelli damit zu tun haben. Vielleicht braucht es da die Frage „Ja und, bleibsch dann auch für das nächste Projekt da?“ und die Offenheit, das auch auszuprobieren. Dabei treffen bei ihm Begeisterungsfähigkeit und ein neues Interesse an biblischen Texten und deren Bedeutung für das Heute zusammen. Ferdinand erzählt, wie das Singen der Johannespassion von Bach, ihn gepackt hat, die Texte im übertragenen Sinne zu denken. Die Musik selbst zu praktizieren und sie zu erarbeiten, hat bei ihm dazu geführt, diese mit ganz anderen Ohren zu hören. Viele Musikstücke, die er heute singt, spiegeln die historischen Ereignisse ihrer Entstehungszeit wieder. Sich damit auseinanderzusetzen und über die damalige wie heutige Bedeutung nachzudenken, gehört für Ferdinand zum Singen dazu. Extrem wichtig ist dabei auch die Gemeinschaft mit den anderen Sängerinnen und Sängern. Nicht nur, dass man da immer ein Thema hat, über das man sprechen kann, Ferdinand erzählt auch von verschiedenen Erlebnissen auf seinen Chorreisen.
20 Minuten
Laura Hiltawski ist Jugendreferentin in Heilbronn. In dieser Folge erzählt sie, wie sie Raum für Jugendliche schafft und was das mit ihren eigenen Erfahrungen am Jörg-Ratgeb-Platz zu tun hat. Sie ist gelernte Ergotherapeutin und hat einen neuen Weg eingeschlagen. Was beide Aufgaben gemeinsam haben und wie sie dazu kam, erfahrt ihr in dieser Folge. Laura ist es wichtig, bei der Firmvorbereitung den Jugendlichen mitzugeben, dass die ihre eigene Identität haben und ein eigener Mensch sind. Sie möchte dabei Jugendlichen die Freiwilligkeit ermöglichen, sie unterstützen, ihre Stärken und Schwächen besser kennenzulernen und sich selbst zu finden. Jede Woche öffnet Laura die Jugendräume, damit Schülerinnen und Schüler essen, chillen und Musik hören, miteinander reden und sich auf die Klassenarbeiten vorbereiten können. Der Mittagstreff soll ein Safe Space sein, also einfach ein Raum, wo junge Menschen da sein dürfen. Gemeinsam mit Mitarbeitenden aus dem Quartierszentrum ist sie da, falls ein offenes Ohr oder andere Hilfe gebraucht wird. So kann man einfach nur kurz vorbeischauen und wieder gehen oder die ganze Mittagspause verweilen.
31 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über die kirchlichen Wohnraumoffensive und ehrenamtliches Engagement. Wie kann Leerstand reduziert werden? Wie können Menschen unterstützt werden, ein schönes Zuhause zu finden? Daniel Anselm, Sozialarbeiter bei der Caritas Heilbronn-Hohenlohe, erzählt in dieser Folge, warum Wohnungen vermitteln mehr ist als reine Verwaltung. Oft steckt hinter Wohnraum mehr als nur ein Platz zum Leben und Schlafen. Welche Sorgen und Ängste beschäftigen Wohnungssuchende, Eigentümerinnen und Eigentümer? Er berät, erklärt Basics zum Thema Wohnen, besucht die Menschen in der Wohnung. Bis zu einem Jahr nach einem Mietverhältnis ist er mit beiden Parteien im Kontakt. Er sieht dabei das Wohnraumoffensive-Projekt als Chance, dass mehr als nur ein Mietverhältnis entstehen kann. Außerdem erzählt Daniel, warum er sich als Mitglied im Kirchengemeinderat der evangelischen Kirche Heilbronn und als Vorsitzender des Sontheimer Gemeindearbeitskreises ehrenamtlich engagiert. Mehrere Jahre war er Vorsitzender der Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde. Wie er über die Jugendarbeit und die Motivation, etwas von innen zu verändern und mitzuentscheiden, dort gelandet ist, erfahrt ihr in dieser Folge. Denn Daniel ist sich sicher: Junge Menschen haben Ahnung und es ist sinnvoll sie einzubinden.
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Über diesen Podcast

In diesem Podcast mache ich, Sarah Harst, mich auf die Suche nach Sinn, Glauben und Leben. Ich frage junge Menschen aus dem Raum Heilbronn nach ihren Geschichten. Es geht um Erlebnissen, die sie prägen, Engagement, Zukunftsfragen, berufliche Orientierung, aber auch um Krisen und schwere Momente, die man erst wieder lernen muss, in einem neuen Licht zu sehen. Ich mache mich auf die Suche, welche heiligen Momente junge Menschen erlebt haben.
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„HOLY.BRONX“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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